Paige Harbison Zur Hölle mit Bridget

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Inhaltsangabe zu „Zur Hölle mit Bridget“ von Paige Harbison

Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge - Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot - aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen.

Keine Überraschungen, keine Spannung. Selbst für ein Jugendbuch ziemlich lahm.

— DrunkenCherry
DrunkenCherry

tiefsinnig ~ gegenwärtig ~ emotional

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Ein Buch, das sich manchmal etwas zieht, mich aber dann doch durch die sympathischen Personen und den Humor überzeugen konnte! :)

— GanzesBuch
GanzesBuch

Der Prolog war auf jeden Fall sehr geil geschrieben, da er über die Zukunft erzählt hat. Das hat so eine gewisse Spannung erzeugt.

— Jeanettechen
Jeanettechen

Megazicke bekommt eine zweite Chance! Einfühlsam, witzig und unterhaltsam

— summer22
summer22

Über die Katharsis einer Megazicke - nicht nur amüsant, sondern macht auch nachdenklich.

— Anchesenamun
Anchesenamun

Eine sehr interessante Geschichte - besser als ich erwartet habe. Liest sich sehr schnell und einfach. Und hat einen Nachdenk-Effekt!!

— Alina88
Alina88

Das Buch konnte mich eine zeitlang gut unterhalten. Ich finde es handelt sich bei dieser Geschichte um ein etwas anderes Jugendbuch!

— steffibeffi90
steffibeffi90

Am Anfang eine furchtbare Protagonistin, die sich am Ende wandelt und ihr Verhalten neu überdenkt. Kleine Schwächen die ausgemerzt werden.

— MelE
MelE

Toller Plot, gut umgesetzt. Regt zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten an.

— kitty_montamer
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  • eine tiefgründige Geschichte

    Zur Hölle mit Bridget
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    24. March 2017 um 11:57

    Bridget ist ein wahrer Satansbraten. Sie verdreht Tatsachen, macht das Leben der anderen unnötig schwer und selbst ihre Freunde scheinen sich für sie zu schämen. Als die neue Mitschülerin Anna auf der Bildfläche erscheint, ändert sich Bridgets Leben abrupt. Plötzlich ist Bridget nicht mehr die Nummer 1 und scheinbar war sie auch nie so beliebt wie sie immer dachte.Das Buch ist flüssig geschrieben. Bridget fand ich anfangs etwas nervig, da sie ständig im Mittelpunkt stand und auch ständig ihr Umfeld provoziert hat. Durch ihr Handeln hat sie viele Leute in Schwierigkeiten gebracht, aber anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen, macht sie einfach weiter.Ich fand es toll, dass ihre Freunde versucht haben, mit Bridget zu sprechen. Auch, wenn das mehr nach hinten losging, da Bridget sie sofort unterbrochen hat. Ich glaube, Bridget wurde das Ganze erst brenzlig, als Anna aufgetaucht ist und ihr alle Herzen wie im Sturm zuflogen.Die Idee in die verschiedenen Personen zu schlüpfen und die ganzen Geschehnisse nochmals aus deren Auge zu sehen, fand ich einfach nur eine super Idee. Dadurch wirkten die Geschehnisse auch anders und man konnte sich so besser in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen hineinversetzen. Bridget hat ja so recht schnell gemerkt, wie übel sie mit ihren Mitmenschen umgegangen ist.Eine offene Frage hätte ich noch: Gab es Anna wirklich? Scheinbar konnte nur Bridget sie sehen. Oder war Anna die Personifikation von Bridgets schlechtem Gewissen?Kurzum: Ein tolles Buch mit einem tiefgründigem Thema, das zum Nachdenken anregt.

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  • Konnte mich nicht begeistern

    Zur Hölle mit Bridget
    DrunkenCherry

    DrunkenCherry

    31. August 2016 um 08:00

    Schon als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mich auf eine Teenie-Version von "Die Geister die ich rief" eingestellt. Genau das habe ich auch bekommen. Aber auf eine richtig langweilige Weise. Sicher, das Thema ist tiefgründig, aber die Umsetzung ließ doch sehr zu wünschen übrig. Es gab absolut keine spannende Stelle, alles war vorhersehbar und man weiß schon am Anfang wie es ausgehen wird. Das hat mich echt enttäuscht, denn aus der Geschichte hätte man so viel mehr machen können. Das beste an diesem Buch ist leider das Cover. Das Buch wäre perfekt für einen "Disney"-Film. Alles Friede-Freude-Eierkuchen und keine Überraschungen.

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  • tiefsinnig ~ gegenwärtig ~ emotional

    Zur Hölle mit Bridget
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    19. January 2016 um 13:53

    Klappentext: Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge – Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot – aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen. Zum Buch: Auf den ersten Blick wirkt diese Gestaltung sehr sommerlich und frisch, durch die hellen und grellen Farben. Beim näheren Betrachten zeigt sich, dass es sich um ein ernstes Thema handeln könnte. Das Namensschild um den Zeh des Mädchens, symbolisiert den Tod. Der Titel ist ein Blickfang und macht neugierig. Das Wort "Bridget" ist geprägt und der i-Punkt zeigt einen kleinen Totenkopf. Eine sehr ansprechende Buchgestaltung, die das Interesse in mir geweckt hat. Erster Satz: "Ich trat das Gaspedal durch." Meine Meinung: Seit erscheinen im November 2014 steht "Zur Hölle mit Bridget" von Paige Harbison auf meiner Wunschliste und ich habe mich sehr gefreut, es im Rahmen einer Wanderbuchaktion lesen zu dürfen. Bridget ist sehr besitzergreifend, ob zu Hause oder in der Schule, alle machen genau das, was sie gerne möchte. Dabei ist sie nicht gerade nett und geht mit ihren Mitmenschen sehr hart um. Als plötzlich Anna - eine neue Schülerin auftaucht, wendet sich das Blatt. Ihre Freunde und ihre Stiefmutter wenden sich von ihr ab. Keiner hört mehr auf sie und gehen eigene Wege. Als sich ihre Liebe Liam ebenfalls abwendet, bricht in Bridget alles zusammen und sie verwickelt sich selbst in einem Autounfall. Sie denkt Tod zu sein, doch das ist sie nicht. Sie beginnt ihre Fehler einzusehen und hofft in ihr Leben zurückzukehren. Der Klappentext verrät im Grunde schon eine Menge, was mich nicht abgehalten hat, diese Geschichte zu lesen. Das Buch beginnt mit einem sehr traurigen Einstieg - mit dem Autounfall von Bridget und anschließend das, was vor dem Unglück geschehen ist. Bis zur Hälfte des Buches dreht sich die Geschichte um das Geschehene und geht über in eine Reise in die Vergangenheit in Form eines Beobachters. Bridget wird vor Augen geführt, wie sie sich ihrer Familie und Freunden gegenüber verhalten hat. Für mich hatte diese Story etwas von "Der Weihnachtsgeschichte", da diese einen ähnlichen Stil aufweist. Der Schreibstil ist in der Ich-Perspektive von Bridget mit einem sehr jugendlichen Slang geschrieben und flüssig zu lesen. Der Text ist sehr groß gedruckt und die Erzählung liest sich sehr schnell durch. In der zweiten Hälfte des Buches kommt es zu vielen Szenenwiederholungen, aufgrund der Rückblenden, was mir teilweise zu langatmig war. Eine kürzere Darstellung hätte mir hier besser gefallen. Die Autorin spricht sehr ernste Themen, wie das Mobbing und der Essstörung Bulimie an, was mich sehr beeindruckt und nachdenklich gestimmt hat. Ich war sehr erschrocken über das Handeln der Protagonistin, was sehr authentisch und nicht übertrieben wirkte. Sehr berührt hat mich die Einsicht von Bridget und die Veranschaulichung der Emotionen der Charaktere. Das Ende ließ mich mit zwei Fragen zurück, bei denen ich gerne eine Aufklärung bekommen hätte, um mit der Story völlig abschließen zu können. So lässt Paige Harbison mich ein wenig im Regen stehen. Dieses Buch sollte meiner Meinung nach in Schulklassen gelesen und besprochen werden, da Mobbing ein aktuelles Thema ist und diese Geschichte vor Augen führt, was die Betroffenen empfinden und für Schaden anrichten. Fazit: Mit "Zur Hölle mit Bridget" schreibt Paige Harbison einen tiefgründigen und nachdenklich stimmenden Jugendroman über das Thema "Mobbing". Täter und Opferperspektive werden authentisch vor Augen geführt, verpackt in einem jugendlichen Schreibstil und berührenden Emotionen. ~ tiefsinnig ~ gegenwärtig ~ emotional 

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  • Bridget = Königin, Chefin, Angstmacherin, Bestimmerin

    Zur Hölle mit Bridget
    GabiR

    GabiR

    13. January 2016 um 16:12

    Tatsächlich wird sie so an ihrer eher kleinen, aber feinen Privatschule gesehen und auch genau so behandelt. Natürlich gefällt ihr das, ihr dem Teenie mit ca. 16/ 17 Jahren, der mit einem berühmten Vater, der nie zu Hause ist und einer ungeliebten, sogar verhassten Stiefmutter aufwachsen muss. Doch als eine neue Schülerin auftaucht und Bridget den Rang abläuft, ob der das passt oder nicht, verändert sich Bridgets Leben radikal. Meiner Meinung nach sollten genau die von der Autorin angesprochenen Teenager dieses Buch lesen und dann auch darüber reflektieren, was Paige Harbison damit sagen wollte. Mich jedenfalls, wenn auch schon eher im Grandma-Alter, hat Bridgets Geschichte sehr nachdenklich gemacht und ich wünsche jedem Heranwachsenden ein positives Umfeld.  

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  • Einfach und Süß

    Zur Hölle mit Bridget
    ausz3it

    ausz3it

    09. July 2015 um 10:51

    Bridget hat alles, was sie möchte. Sie ist beliebt in der Schule und jeder möchte mit ihr befreundet sein. Auch an Geld mangelt es ihr nicht, denn ihr Vater ist ein bekannter Sportreporter. Bridget tyrannisiert jeden in ihrer Umgebung, besonders ihre Stiefmutter muss unter ihr Leiden. Aufgrund dessen trennte sich sogar ihr Freund Liam von ihr, doch Bridget sieht das gar nicht so. Bei ihr gilt die Devise "Alle anderen sind schuld - nur sie nicht!". Alles ändert sich jedoch, als die neue Mitschülerin Anna auftaucht. Plötzlich wenden sich alle von ihr ab und lassen Bridget spüren, wie sie unter ihr gelitten haben. In ihrer Wut und Enttäuschung baut Bridget einen Unfall und befindet sich nun in einer art Zwischenwelt. Hier trifft sie wieder auf Anna, die ihr zeigt, was sie ihren Mitmenschen angetan und wie sie andere behandelt hat. Jetzt hat Bridget nur eine Chance alles wieder ins Lot zu bringen. Das Cover hat mir gut gefallen, da es schon ins Auge springt, aber auch nicht zu aufdringlich ist. Für mich passt es perfekt zum Thema und zur Zielgruppe, die hier vor allem die Teens ansprechen soll. Paige Harbisons Schreibstil ist einfach und flüssig, so dass es nicht zu schwer wirkt und Spaß macht. Auch die länge des Buches ist optimal. Es ist nicht zu kurz, dass es nur oberflächlich wirken würde und auch nicht zu lang, dass es langweilig würde. Das ganze wird aus Bridgets Sicht geschildert und es ist quasi in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beschreibt, was vor dem Unfall passiert und man bekommt einen ziemlich guten Einblick, was für eine Ober-Zicke sie ist. Bridget ist das typische Klischee einer Highschool-Queen: hübsch, verwöhnt und egoistisch. Ich wollte zwischendurch das Buch echt gegen die Wand pfeffern, weil ich so angepisst (wenn ich es mal so drastisch sagen darf) von ihr war, aber genau das verleiht dem ganzen Authentizität! In diesem Teil des Buches hab ich sie manchmal wirklich gehasst und als Anna auf den Plan trat und sich das Blatt gewendet hat, da war ich schon schadenfreudig, als sich alle von Bridget abgewendet haben. Als es dann im zweiten Teil darum geht, dass sie selbst mal sieht, wie sie andere behandelt und tyrannisiert, hat sie mir schon leid getan und ich fing an sie besser zu verstehen, warum sie so war, dass sie sich auf falsche Freunde eingelassen und falsche Entscheidungen getroffen hat. Allerdings dreht sich nicht alles nur um Bridget, sondern man erfährt auch einiges über ihre Familie, Freunde und Liam. Wie ihre Beziehung zu den einzelnen Personen war und was in der Vergangenheit alles passierte. Fazit Das Thema ist natürlich nicht neu und es hat etwas von einer modernen Teenie Neuauflage des bekannten Klassikers "Die Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Es hat mir gut gefallen, doch leider kommt es nicht über ein typisches Teenie-Buch hinaus.

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  • Zur Hölle mit Bridget

    Zur Hölle mit Bridget
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    14. February 2015 um 11:35

    Buchinhalt: Bridget ist das typische „Bad Girl“: allen macht sie das Leben zur Hölle – ob nun zu Hause oder in der Schule. Alle tanzen nach Bridgets Pfeife – doch dann kommt Anna Judge Auf Bridgets Schule. Mit der Ankunft der neuen Schülerin ändert sich alles. Plötzlich fällt keiner mehr auf Bridget herein und alle wenden sich von ihr ab. Als Bridget schließlich einen Unfall hat und stirbt, landet sie in einer Art Zwischenwelt – mit nur einer Chance: Einsicht und Rückkehr oder Tod für immer….   Persönlicher Eindruck: Schon zu Beginn wird klar: „Zur Hölle mit Bridget“ ist ein Highschool-Roman, wie es viele andere schon gab – Klassenzicke, Mobbing und mystisches Element inclusive. Ich will nicht sagen, das war alles schon mal da – aber so wirklich etwas Neues ist es nicht und man hat mehrfach das Gefühl „oooch, das kenn ich doch alles schon irgendwie“. Bridget ist ein absoluter Unsympath, ich konnte sie von Anfang an nicht leiden. Wahrscheinlich ist das aber so gewollt, denn geht man der Einfachheit halber mal davon aus, kann man beide Seiten (Bridgets Terror und das Mobbingleiden ihrer Opfer) prima nachempfinden. Auf jeden Fall ist der Roman ein Buch, bei dem man sich herrlich aufregen kann – denn auch Bridgets Lehrer, der Schuldirektor inclusive, kriechen ihr nahezu in den Allerwertesten, obwohl Bridgets Terror-Regime absolut sichtbar ist. Wahrscheinlich ist das aber der normale Schulalltag – heutzutage wundert es eigentlich nicht wirklich. Zu Beginn erzeugt die Geschichte gleich Spannung und man will weiter lesen, doch der Roman kann den Spannungsbogen nicht bis zum Ende aufrechterhalten. Erst, als das Fantasyelement ins Spiel kommt, zieht die Spannung wieder an. Ob Bridget nun tatsächlich gestorben ist oder im Koma liegt, erschloss sich mir nicht. Die beiden großen Themen sind Mobbing und die zweite Chance. Aber hat Bridget ihren Opfern eine zweite Chance zugestanden? Nicht wirklich. Warum man also ihr selbige zugesteht – ich weiß nicht. So richtig rund war die Geschichte nicht. Vielleicht war sie einfach zu sehr um diese eine Aussage herum konstruiert. Gegenspielerin Anna konnte ich nicht wirklich durchschauen und ohne hier zu spoilern kann ich auch kaum eine Aussage treffen. Man weiß am Ende nicht, was nun Wahrheit und was Fiktion ist – der Zwang für die Teenie-Leserschaft zum Nachdenken „und die Moral von der Geschicht‘…“ reichte mir aber nicht wirklich, da bin ich einfach zu anspruchsvoll. Alles in allem liest es sich recht leicht und für zwischendurch ist es auch okay, aber wer es nicht gelesen hat, hat auch nichts verpasst.

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  • Das Buch ist okay

    Zur Hölle mit Bridget
    Jeanettechen

    Jeanettechen

    13. February 2015 um 07:21

    In dem Buch geht es um Bridget, die allen Leuten ihr Leben zur Hölle macht, sie ist die Coole auf der Schule, alle gehen ihr aus dem Weg, bis Anna Judge, die Neue kommt. Keiner ist mehr Bridgets Freundin, alle lästern über sie, was sie sich vorher nie getraut hätten. Meine Meinung: Der Prolog war auf jeden Fall sehr geil geschrieben, da er über die Zukunft erzählt hat. Das hat so eine gewisse Spannung erzeugt. In der Mitte des Buches wurde es allerdings langweilig, es wurde über Bridget erzählt, aber ich fand sie gar nicht so schlimm beschrieben. Ich fand, dass man das auf jeden Fall hätte besser machen können. In den Szenen wo Bridget immer zum Schuldirektor geht und versucht, milde Urteile zu bekommen, musste ich oft grinsen, da sie immer keine Strafe bekommen hat, egal was passiert ist. Die Schuld hat immer jemand anderes bekommen. Ihre Tante tat mir immer total Leid, da sie nur angemeckert wurde. Bridget ärgert auch ihren neuen Lehrer und gibt lustige Kommentare ab, was ein Pluspunkte ist, da ich so eine auch in unserer Klasse habe und es wirklich immer lustig ist. Rechtschreibfehler habe ich nur einen entdeckt, was nicht weiter dramatisch war. Es war flüssig zu lesen, jedoch nicht mein Lieblingsbuch, da so eine Story irgendwie albern und am Ende echt unrealistisch wird... ich habe das mit Anna Judge nicht verstanden, warum die nicht wirklich echt war, aber irgendwie alle sie gesehen haben müssten l, da Bridget sich niemals eine Person einbilden könnte..sehr verwirrend.. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch aber gut. DAS COVER: Passt perfekt zum Buch, es sprich einen auf jeden Fall total an!

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  • von zweiten Chancen

    Zur Hölle mit Bridget
    summer22

    summer22

    03. February 2015 um 13:38

    Zum Inhalt Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge – Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot – aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen. Zum Buch Bridget ist hübsch, reich und leider ein ziemliches Miststück. Sie bekommt immer was sie will und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Egal ob Schüler, Lehrer oder ihre Stiefmutter. Sie haben alle unter ihr zu leiden und Bridget schafft es immer wieder, dass alle nach ihrer Nase tanzen... Als dann mit Anna Judge eine neue Schülerin an ihre Schule kommt, wird für Bridget einiges anders. Anna lässt sich nicht von ihr schikanieren und schenkt Bridget eigentlich auch keine Beachtung. Anna wird von Tag zu Tag beliebter und Bridget´s Machtposition gerät ins wanken und dann geschieht das unfassbare. Bridget hat einen Autounfall und wacht in einer Art Zwischenwelt wieder auf. Sie ist weder tot noch lebendig und nun wird ihr durch Anna vor Augen geführt, was für ein schrecklicher Mensch sie gewesen ist. Doch noch ist nichts verloren Bridget hat die Chance sich zu ändern andernfalls muss sie für immer von dieser Welt verschwinden... Meinung Zur Hölle mit Bridget ist ein gelungenes Buch, dass ein ernstes Thema witzig und unterhaltsam verpackt. Zu Beginn des Buches lernt man die zickige, selbstsüchtige und arrogantes Bridget kennen, die ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle macht. Doch im Laufe der Geschichte kann man hinter die Fassade blicken und erkennt, wie es wirklich in ihr aussieht. Auch Bridget selbst, lernt sich durch die Ereignisse der Geschichte besser kennen und muss ihr Verhalten reflektieren. Sie bekommt sozusagen einen Spiegel vorgehalten und hat nun die Chance sich und ihr Verhalten zu ändern, bevor es endgültig zu spät ist. Natürlich gibt es neben Bridget auch weitere Figuren, die der Geschichte Leben einhauchen und sich wunderbar ins Geschehen integrieren und das Buch dadurch abwechslungsreich und interessant gestalten. Auch die Sprache und der Schreibstil sind sehr gut gelungen und passen perfekt zum Thema. Als Kritikpunkt fällt mir lediglich das Ende ein. Hier kam der Schluss ein wenig zu schnell. Alles in allem aber ein gelungenes Buch über Freundschaft, Mobbing und zweite Chancen. Fazit Alles in allem ein gelungenes Buch über Freundschaft, Mobbing und zweite Chancen...

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  • Jugendbuch mit Statement

    Zur Hölle mit Bridget
    BeckyHH

    BeckyHH

    22. January 2015 um 21:09

    Mir ist der Einstieg in das Buch eher schwer gefallen. Ich wurde gleich mit Wucht und Spannung durch den Prolog in die Geschichte geworfen und musste diesen zweimal lesen, um die Details zu verinnerlichen. Der eigentliche Start in Kapitel eins war auch nicht viel sanfter. Bridget, die Hauptprotagonistin, war mir vom ersten Augenblick an unsympathisch. Es wurde mir schnell klar, dass sie ein klischeebehafteter, tyrannischer, arroganter und egoistischer Teenager ist. Sie liebt es, andere Schüler und Mitmenschen zu mobben und damit deutlich zu machen, dass andere nur Dinge besitzen dürfen, wenn sie es genehmigt. Wie soll man also auch warm werden mit solch einer Person? Also ich glaube ja, dass genau diese Reaktion, die ich auf Bridget zeige, genau so gewollt ist. Paige Harbison, die Autorin, schönt mit keiner Silbe die schlechten Eigenschaften der Protagonistin. In etwa ab der Mitte beginnt die Wandlung von Bridget. Plötzlich beginnt sie damit, sich Gedanken über ihr Handeln zu machen und welche Konsequenzen das für sie und andere hat. Hauptsächlich geht es dabei um ihre Mitmenschen, denen sie täglich begegnet. Ihre Stiefmutter und Freunde müssen einiges aushalten, bevor Bridget endlich versteht, was sie anrichtet. Das Ende des Buchs empfand ich hingegen als das nötige Highlight in der Geschichte. Mein Schlussgedanke zu dem Buch war „Na Gott sei Dank hat sie es kapiert“ und ich musste dabei einfach lächeln. „Zur Hölle mit Bridget“ ist nervenaufreibend, aber es lohnt sich am Ball zu bleiben. Copyright © 2015 by Rebecca H

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  • doch noch ein guter Jugendroman

    Zur Hölle mit Bridget
    Manja82

    Manja82

    17. January 2015 um 14:19

    Kurzbeschreibung Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge - Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot - aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen. (Quelle: MIRA Taschenbuch) Meine Meinung Bridget scheint sehr beliebt. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat dann bekommt sie es auch, egal mit welchen Mitteln. Alle tanzen sie nach ihrer Pfeife. Dann aber kommt eine neue Schülerin an die Schule, ihr Name Anna Judge. Von da an ändert sich Bridgets Leben komplett. Die Lehrer fallen nicht mehr auf sie herein und auch sonst tanzt nicht mehr jeder nach ihrer Nase. Und Liam, Bridgets Freund macht auch plötzlich Schluss. Das ist zu viel für die Schülerin, sie verursacht einen Unfall, ist danach aber weder tot noch lebendig. Sie befindet sich in einer Art Schattenwelt, wo Anna ihr zeigt wie sie sich bisher verhalten hat. Bridget wird vor die Wahl gestellt, entweder sie ändert sich und kehrt ins Leben zurück oder aber sie geht für immer … Das Jugendbuch „Zur Hölle mit Bridget“ stammt von der Autorin Paige Harbison. Ich wurde hier von dem doch recht ungewöhnlich witzigen Cover angesprochen und war gespannt darauf wie sich die Geschichte wohl entwickeln würde. Bridget ist ein Charakter, den ich persönlich als sehr schwierig empfand. Sie wirkt arrogant, egoistisch und ist ziemlich gemein zu anderen. Sie lässt alle nach ihrer Pfeife tanzen, verletzt die Menschen und nutzt sie ganz bewusst aus. Bridget denkt sie sei etwas Besonderes. Nach dem Unfall verändert sie sich, allerdings fehlt es dann an Tiefe. Liam ist Bridgets Ex-Freund. Die Trennung geschieht für Bridget überraschend. Sie fällt aus allen Wolken. Es gibt noch weitere Charaktere, wie Meredith, Bridgets Stiefmutter, oder Jillian und Michelle, Bridgets beste Freundinnen, oder eben auch Anna, die viel zu Bridgets Veränderungen beiträgt. Sie sind alle recht gut ausgearbeitet und man kann sie sich vorstellen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Allerdings muss ich zugeben der Einstieg fiel mir trotzdem nicht leicht. Das lag aber nicht am Schreibstil. Die Handlung selber wirkte auf mich merkwürdig und auch schwierig. Ich hatte arge Probleme damit mit Bridget klarzukommen, hatte zwischenzeitlich sogar regelrechte Hassgefühle ihr Gegenüber. Mir gefiel gar nicht wie sie die Menschen in ihrer Umgebung behandelt hat. Nach dem Unfall verändert sich Bridget. Allerdings geht dann alles ziemlich schnell und es fehlt der Tiefgang. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Teil 1 zeigt Bridgets Verhalten vor der Annas Auftauchen, Teil 2 spiegelt alles wieder nach Annas Auftauchen passiert ist. Hier wird Bridget gezeigt wie es sich anfühlt wenn man schlecht behandelt wird. Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es ist sehr gut durchdacht und passt gut zum Gesamtgeschehen. Fazit Abschließend gesagt ist „Zur Hölle mit Bridget“ von Paige Harbison ein doch guter Jugendroman. Die zu Beginn arrogante Protagonistin, die sich im Verlauf wandelt, ein flüssig zu lesender Stil und eine doch recht interessant gestaltete Handlung haben mich hier, trotz merkwürdigen Start gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Wichtige und gute Aussage

    Zur Hölle mit Bridget
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    09. January 2015 um 10:49

    Inhalt: So ziemlich an jeder Schule gibt es jemanden, der über alle regiert, der entscheidet wer wann was darf oder nicht, dem die Mitschüler die Taschen hinterhertragen usw. So jemand ist Bridget Duke. Aber sie lässt nicht nur ihre Mitschüler nach ihrer Pfeife tanzen, nein auch der andere oder andere Lehrer und ihre Stiefmutter haben schwer unter ihr zu leiden. Dann kommt eines Tages eine Neue an die Schule. Anna Judge. Diese Anna ist anders, sie erkennt Bridgets Macht einfach nicht an, scheint sie nicht einmal zu sehen. Und sie wird von Tag zu Tag beliebter bei Schülern und Lehrern. Mit der gleichen Geschwindigkeit mit der Annas Beliebtheit steigt, fällt Bridgets Machtposition in sich zusammen. Als Bridget dann einen schweren Autounfall hat, kommt sie in einer Art Gerichtsraum zu sich und sieht sich Anna gegenüber. Anna führt ihr ihre schlimmsten Verhaltensweisen und deren Folgen vor Augen und Bridget bekommt die Chance noch einmal zurück zu gehen und einiges wieder geradezubiegen. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr zweigeteilt zurückgelassen und ich musste erst mal ein paar Tage nach dem Lesen verstreichen lassen, bevor ich mir eine Meinung dazu bilden konnte. Es handelt sich ja um ein Jugendbuch und das Thema, das hier behandelt wird, ist sehr real und kann gar nicht oft genug thematisiert werden. Der Schreibstil ist gut und lässt sich locker lesen, die Sprache passt zu einem Jugendbuch. Was ich richtig genial finde ist die Namenswahl. Bridget Duke und Anna Judge. Duke ist das englische Wort für Herzog und Judge für Richter. Passender geht es wohl kaum noch. Es geht los mit einem Prolog, der die Minuten und Gedanken von Bridget ein paar Minuten vor dem Unfall schildert. Zu diesem Zeitpunkt war Bridget bereits vom Thron gekippt. Wenn ich diesen Prolog jetzt noch einmal lese – nachdem ich den Rest des Buches kenne, bekommt er eine viel tiefere Bedeutung. Danach geht es zum eigentlichen Inhalt und hier kann der Leser an Bridgets Leben teilhaben und bekommt aus erster Hand (aus der Ich-Perspektive von Bridget) mit wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht. Dieser Teil geht bis etwas über die Hälfte des Buches hinaus und für mich war das einfach zu viel. Sicher Bridget soll und kann keine sympathische Protagonistin sein, aber mir ging sie mit der Zeit einfach furchtbar auf die Nerven und ich habe das Buch öfter aus der Hand gelegt als üblich. Außerdem konnte ich auch nicht verstehen, warum sich wirklich ausnahmslos alle, inklusive dem Schulrektor, so dermaßen von ihr auf der Nase herumtanzen ließen. Im Nachhinein denke ich, das könnte aber auch daran liegen, dass ich das Zielgruppenalter schon recht lange überschritten habe. Im letzten Teil hat Anna dann auf eine interessante Art und Weise Bridget ihr Leben und Handeln, inklusive der daraus resultierenden Folgen vor Augen geführt. Dieser Teil hat mir deutlich besser gefallen, obwohl hier auch einige Szenen aus dem ersten Teil wiederholt wurden – dann jedoch aus einer anderen Perspektive. Der Schluss war dann ein wenig überraschend und auch ein bisschen kurz. Mir sind da noch so ein bis zwei Fragen offengeblieben. Mein Fazit: Ein Jugendbuch mit einer wichtigen und guten Aussage. Für mich persönlich aber kein Buch für entspannten Lesegenuss. Ich hätte mir den ersten Teil kürzer und dafür den zweiten etwas länger gewünscht. Meine Wertung: 3,5 von 5 Herzen – aufgerundet auf 4

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  • Buchverlosung zu "Zur Hölle mit Bridget" von Paige Harbison

    Zur Hölle mit Bridget
    Baneful

    Baneful

    01. January 2015 um 10:47

    Mein Blog hat Geburtstag und zur Feier verlose ich das Buch "Zur Hölle mit Bridget"!
    Wenn ihr Interesse habt, dann schaut doch einfach mal auf meinem Blog vorbei: http://carlysbuchsucht.blogspot.de/2014/12/blog-geburtstag-happy-birthday-to-me.html

    Liebe Grüße und viel Glück :)

  • Sympathisch dank Rückblenden

    Zur Hölle mit Bridget
    MiHa_LoRe

    MiHa_LoRe

    27. December 2014 um 21:25

    Inhalt Wie ihr Vater ist auch Bridget berühmt - wenn auch nur an ihrer Schule. Sie nutzt ihre Macht und bekommt immer, was sie will. Sie ärgert ihre Lehrer, mobbt ihre Mitschüler und behandelt ihre Stiefmutter schlecht. Doch dann taucht Anna Judge auf - und ist auf Anhieb beliebt. Bridget fühlt sich durch sie bedroht, denn plötzlich scheint keiner mehr auf sie zu hören. Völlig irritiert baut Bridget einen Unfall - und stirbt dabei nicht, sondern trifft auf Anna, die ihr zeigt, was sie alles angestellt hat ... Fazit Das Cover finde ich zwar irgendwie witzig, und es sieht sehr nach Jugendbuch aus, aber es passt nicht wirklich zum Inhalt. Bridget wirkt zwar kompliziert, weil sie sich so ekelhaft verhält, aber wenn man die Hintergründe und ihre Vergangenheit kennt, dann merkt man, dass sie eigentlich ein relativ normales Mädchen ist. Das Buch ist voller Rückblenden, vor allem die letzte Hälfte, aber das hat eigentlich nicht gestört, weil es Bridgets Verhalten erklärt hat, so konnte man sie viel besser verstehen, warum sie jeden so herablassend und arrogant behandelt. Sie hat in ihrer Kindheit viel erlebt, und das so verarbeitet und interpretiert, dass sie die Mächtigste sein muss, um kein Leid zu erfahren. Das konnte ich wirklich gut nachvollziehen, und es wirkte somit authentisch. Die dezente Liebesgeschichte zwischen ihr und Liam fand ich ganz nett, denn sie wird nicht unnötig oft erwähnt, ist nicht oberflächlich und passt auch sonst zum Buch. Liam ist wirklich wichtig für Bridget, weil sie bei ihm sie selbst sein kann. Seltsamerweise war mir Bridgets Freundin Jillian, die ständig hinter Klatsch und Tratsch her ist, unsympathischer als die mächtige Bridget, die auch wirklich Sachen anstellt. Denn bei ihr ist es dann nicht so, dass man ihre Entschuldigungen für ihre Taten kannte, also war ihr neugieriger Charakter wirklich nervig. Die Handlung gefiel mir ganz gut, auch wenn die Idee stark an Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte erinnert. Eine arrogante Person, die vor Augen geführt bekommt, was für ein schlechter Mensch er ist? Ja, da sind schon starke Ähnlichkeiten ;) Der Schreibstil war auch sehr angenehm, die Autorin hat es geschafft, die komplizierte Bridget dem Leser – oder zumindest mir – sympathisch zu machen, indem sie einem tiefe Einblicke in deren Gefühlswelt und schwierige Kindheit gewährt. Ich hatte teilweise richtig Mitleid mit Bridget und konnte manchmal sogar ihre eigentlich unerklärlichen Handlungen nachvollziehen. Bewertung Also, ich fand es gar nicht mal so schlecht. Es bestand zwar zu großen Teilen aus Rückblenden, aber diese haben stark dazu beigetragen, Bridget zu verstehen, waren also eher positiv als negativ und die Autorin hat es geschafft, die komplizierte Bridget sympathisch erscheinen zu lassen.

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  • Eine zweite Chance

    Zur Hölle mit Bridget
    Traumfeder

    Traumfeder

    21. December 2014 um 23:01

    Inhalt Bridget Duke ist die Schuldiva überhaupt. Sie hat keinerlei Respekt vor den Lehrern und nutzt ihre Mitschüler nach Strich und Faden aus. Ihre Freundinnen Michelle und Jilian hält sie klein, schließlich sind sie nur dazu da um sie besser dastehen zu lassen. Selbst ihre Stiefmutter, die sich nach Kräften bemüht, behandelt sie wie Dreck. Doch dann kommt Anna Judge an die Schule und Bridget wird immer mehr ins Abseits gedrängt. Wütend und in der Hoffnung allen eine Lektion zu erteilen, baut Bridget einen Unfall. Sie erwacht allerdings nicht im Krankenhaus sondern in einem Gerichtssaal und es ist an Anna über sie zu richten. Meine Meinung Mit diesem Buch hat Paige Harbison durchaus eine interessante Geschichte über das eigensinnige und ziemlich Ich bezogene Verhalten eines Mädchens geschrieben, der aber noch die Augen geöffnet werden. Das Aufzeigen der Dinge, die sie heraufbeschworen hat, offenbart, dass jede Tat auch Folgen haben kann. Hierzu passt sicherlich der Spruch, dass jede Münze zwei Seiten hat. Bridget Duke ist äußerst eingebildet und möchte eigentlich immer im Mittelpunkt stehen. Da ihr Vater eigentlich nie da ist, terrorisiert sie die Schule und ihre Lehrer um Aufmerksamkeit zu bekommen. Für ihre Taten will sie die Schuld aber nie übernehmen, weshalb sie sie lieber anderen in die Schuhe schiebt. Ihre Freundinnen sind eher zweckmäßig. Sie hält sie klein und schafft es, dass sie sich in ihrer Nähe unwohl fühlen. Bridget merkt zwar manchmal, dass ihre Taten andere verletzen, aber von ihrem schlechten Gewissen will die nichts wissen. Anna Judges Auftauchen scheint ihre Macht über die Mitschüler zu brechen. Plötzlich wird sie zu jemandem, der kaum bemerkt wird. Durch Anna beginnt sie auch zu sehen, wie sie die anderen Menschen gebrochen hat. Bridget war eigentlich selbst mal eine Außenseiterin, doch durch einen Vorfall gewinnt sie an Macht und beginnt diese auszunutzen. Sie verdrängt ihr altes Ich und setzt eine Maske auf um so zu sein, wie die Anderen es von ihr erwarten. Irgendwann allerdings, kann sie einfach nicht mehr aus ihrer Rolle raus. Der erste Teil des Buches wird komplett aus der Sicht von Bridget erzählt. Hier taucht Anna auf und bringt alles ins Wanken, weshalb Bridget ja schließlich voller Wut einen Autounfall baut. Nach dem Unfall erwacht sie in einem Gerichtssaal, wo Anna beginnt ihr ihre Fehler vor Augen zu führen. Ab diesem Zeitpunkt erhalten auch so manch andere Nebencharaktere eine Stimme. Ihre Sicht wird offenbart und alles, was Bridget ihnen angetan hat. Ab hier setzen auch die paranormalen Elemente ein. Paige Harbison hat genau die richtigen Worte gewählt um diese Geschichte zu erzählen. Einerseits die Überheblichkeit und die Hochnäsigkeit, andererseits Schmerz, Unsicherheit und Wut. Sie erlaubt es dem Leser ins Geschehen einzutauchen und all dies noch zu empfinden. Ein wenig wird der Leser dadurch in Zwietracht gebracht, denn er muss sich entscheiden ob er Bridget mag oder doch nicht. Das wahre Mädchen, welches erst gefunden werden muss, ist aber auch all zu gut verborgen worden. Die Autorin wählt einen neutralen Ton um wirklich nur die Geschehnisse wieder zu geben. So umschreibt sie auch die Empfindungen, denen schließlich der Leser ihre Kraft gibt. Hier wird eine Geschichte erzählt, die aufzeigt, dass man durchaus eine zweite Chance im Leben bekommen kann, man muss nur bereit sein etwas an sich zu verändern. Der eigene Einfluss auf die Umwelt ist uns oft nicht bewusst, doch vorhanden. Unsere Taten können Folgen haben, welche, ist auf den ersten Blick kaum erkennbar, doch es ist an uns zu versuchen sie positiv werden zu lassen. Die Geschehnisse zum Ende hin, sind wirklich schön gewählt. Die Ablehnung und Annahme, ebenso wie die Akzeptanz, die sich alle in der Schwebe befinden, lassen die Handlung realer wirken. Die Rolle von Anne Judge, die eine zentrale Rolle einnimmt, ist ein wahrer Augenöffner, das Gewissen in Menschengestalt. Sie ist jemand, den niemand von uns sehen will und doch braucht. Wenn ich ehrlich bin, würde ich mich ihr gerne stellen, auch wenn es schmerzlich werden könnte. Fazit Was zu Beginn nach einer oberflächlichen Geschichte aussieht, gewinnt zum Ende hin an Tiefe. Mit einem wahren Schatz an Emotionen, wird nach und nach erkennbar, worauf die Handlung hinausläuft. Die Belehrung durch die Worte der Autorin, stellen jeden Leser in gewisser Weise vor Anne Judge, damit er über sich selbst genauer nachdenken kann.

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  • Rezension: "Zur Hölle mit Bridget" (P. Harbison)

    Zur Hölle mit Bridget
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    19. December 2014 um 22:41

    Zum Inhalt Bridget ist das beliebteste Mädchen an ihrer High School. Alle Jungs wollen mit ihr ausgehen, alle Mädchen mit ihr befreundet sein. Doch eigentlich ist die 17jährige ein intrigantes Miststück, das niemand zum Feind haben möchte. Sie mogelt sich durch die Schule, stößt ihre Freundinnen vor den Kopf und macht ihrer aufopferungsvollen Stiefmutter das Leben zur Hölle. Der Einzige, bei dem Bridget ganz weich wird, ist ihr Ex-Freund Liam. Doch der verbringt immer mehr Zeit mit dem Neuzugang Anna Judge. Und nicht nur deshalb ist Anna Bridget ein Dorn im Auge – sie ist nicht nur wunderschön, sondern auch ansonsten perfekt und droht Bridget, den Rang als beliebteste Schülerin abzulaufen. Bridget ist so wütend, dass sie einen Unfall baut. Sie erwacht in einem geschlossenen Raum – und Anna Judge eröffnet ihr, dass sie in einer Art Zwischenwelt ist. Bridget muss auf die harte Tour lernen, was für eine unerträgliche Zicke sie zu Lebzeiten war. Wird Bridget Einsicht zeigen und die Chance erhalten, wieder zurückzukehren? Meine Meinung Die Sprache ist eher einfach gehalten, so liest sich das Buch sehr flüssig und ist für die jugendliche Zielgruppe sicherlich angemessen. Ein kleiner Wermutstropfen waren die zwar nicht allzu häufigen, aber doch auffälligen Fehler. Bei Schreibweisen wie „blindlink's“ rollen sich bei mir die Zehennägel ein! Oder wenn bei einer Verneinung das wichtige Wörtchen „nicht“ vergessen wird. Für eine weitere Auflage würde ich mir hier einen strengeren Korrektor wünschen, der nochmal drüberguckt. Die Geschichte wird aus Bridgets Sicht erzählt, und so erfährt man recht schnell, dass Bridget eigentlich nicht wirklich richtig bösartig ist. Sie tut und sagt vieles, ohne sich der Konsequenzen ihrer Worte und Taten bewusst zu sein. Manchmal hat sie sogar Schuldgefühle, die sie jedoch stets erfolgreich unterdrücken kann. Klar, sie ist schon in 1. Linie egoistisch, aber das sind wohl viele Kinder in diesem Alter. Bridgets Geltungsbedürfnis ist jedoch so hoch, dass sie nicht über ihren Schatten springen kann. Jedoch lernt der Leser schnell, dass Bridget im Endeffekt ein unsicheres, einsames Mädchen ist, das sich in die Idee verrannt hat, dass Beliebtheit am glücklichsten macht, und das um jeden Preis. Die Protagonistin macht – erwartungsgemäß – eine große Wandlung durch und wird so auch dem Leser von Seite zu Seite sympathischer. Die Geschichte ist nicht wirklich neu und erinnert, gerade jetzt so kurz vor der Weihnachtszeit, ein bisschen an Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte mit Ebenezer Scrooge. Nur dass wir hier keine drei Geister haben, sondern die perfekte Anna Judge, bei der der Name Programm ist (Judge ist das englische Wort für „Richter“.). Natürlich, es ist weitgehend vorhersehbar, wie die Geschichte verlaufen und enden wird. Doch sollte man gerade als erwachsener Leser nicht vergessen, dass „Zur Hölle mit Bridget“ ein Jugendbuch ist. Ich finde die Geschichte gerade für junge Menschen, die wie Bridget noch nicht so recht wissen, wer und wie sie sein wollen, eine gute Hilfestellung. Sicherlich regt es bei den meisten Lesern zum Nachdenken über das eigene Verhalten an.

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