Pam Jenoff

 4.5 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor von Töchter der Lüfte, Der Kommandant und das Mädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Pam Jenoff

Pam Jenoff hat jahrelang in Krakau als Vizekonsul der amerikanischen Botschaft gelebt. Als Expertin für den Holocaust in Polen war sie im Pentagon tätig und wurde für ihre Arbeit von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen ausgezeichnet. Ihre Romane sind internationale Bestseller. Heute arbeitet sie als Anwältin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Philadelphia.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Pam Jenoff

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Cover des Buches Töchter der Lüfte (ISBN:9783746633862)

Töchter der Lüfte

 (42)
Erschienen am 16.02.2018
Cover des Buches Der Kommandant und das Mädchen (ISBN:9783899416091)

Der Kommandant und das Mädchen

 (21)
Erschienen am 01.05.2009
Cover des Buches Die Frau des Diplomaten (ISBN:9783899418590)

Die Frau des Diplomaten

 (15)
Erschienen am 10.05.2011
Cover des Buches The Diplomat's Wife (ISBN:0778325121)

The Diplomat's Wife

 (1)
Erschienen am 01.05.2008
Cover des Buches The Kommandant's Girl (ISBN:0778323420)

The Kommandant's Girl

 (0)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches The Lost Girls of Paris (ISBN:9780778308614)

The Lost Girls of Paris

 (0)
Erschienen am 05.02.2019
Cover des Buches A Hidden Affair (ISBN:9781416590729)

A Hidden Affair

 (0)
Erschienen am 23.08.2011
Cover des Buches The Ambassador's Daughter (ISBN:9781848452039)

The Ambassador's Daughter

 (0)
Erschienen am 01.02.2013

Neue Rezensionen zu Pam Jenoff

Neu

Rezension zu "Töchter der Lüfte" von Pam Jenoff

Töchter der Lüfte
Franzip86vor 2 Monaten

Inhalt: Die holländische Isa hat alles verloren, ihre Heimat, ihre Familie und ihr Baby. Als sie in einem Wagon viele Babys/ Kinder sieht, rettet sie eines der Babys vor ihrem sicheren Tod. Sie sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Um unerkannt zu bleiben, muss sie mit Astrid zusammen arbeiten - am Trapez. Auch Astrid hat ein Geheimnis, dass sie unbedingt bewahren will. So Unterschiedlich die 2 Frauen auch sind, doch ihre Geheimnisse und ihre Arbeit schweißt sie zusammen.


Als ich das Buch angefangen habe, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, es ist sehr leicht und flüssig geschrieben. Beide Frauen auf ihre Weise fesselnt. Dazu kommt, das man wissen möchte, zu welcher Zeit das Buch spielt, denn dies steht nirgendwo eindeutig, man weiß nur während des 2. Weltkriegs.


In dem Buch habe ich die Arbeit eines Trapezkünstlers kennengelernt. Da ich mich damit noch nie auseinander gesetzt habe, war es nur vom lesen schon Interessant, sich das alles vorzustellen. Ich glaube, wenn ich dies irgendwann mal live sehen kann, werde ich es mit anderen Augen sehen.


Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.


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Rezension zu "Töchter der Lüfte" von Pam Jenoff

Mutige Töchter der Lüfte in einer eher durchwachsenen Story
ConnyKathsBooksvor 10 Monaten

Deutschland/Frankreich, 1940er Jahre: Die junge Holländerin Isa hat alles verloren: ihre Heimat, ihre Familie und auch ihr Baby. Als sie einen anderen Säugling vor dem sicheren Tod rettet, muss sie flüchten und findet Zuflucht beim Zirkus Neuhoff. Dort trifft Isa auf Trapezkünstlerin Astrid, mit der sie zusammenarbeiten soll. Doch Astrid verbirgt ebenfalls ein Geheimnis - und schon bald geraten die beiden Frauen in große Gefahr.

"Töchter der Lüfte" stammt aus der Feder von Pam Jenoff, von der ich bislang noch nichts gelesen habe. Meine Erwartungen waren hoch, denn auf dem Cover wird die Geschichte sogar mit "Die Nachtigall" verglichen - Kristin Hannahs wunderbarem Roman, der mich richtig begeisterte. Pam Jenoff kann da leider nicht mithalten, was mehrere Gründe hat.

Das Ganze beginnt zunächst noch recht vielversprechend - mit einem interessanten Prolog und kurz darauf mit einer wirklich grausigen Szene, welche die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sehr eindringlich zeigt. Der Zirkus als Schauplatz hat mir auch recht gut gefallen, ebenso wie die historischen Hintergründe und Parallelen. Über das Schicksal jüdischer Zirkusdynastien oder über den Zirkus Althoff, der während des Zweiten Weltkrieges tatsächlich Juden versteckte, wusste ich bislang noch nichts. In den Anmerkungen der Autorin erfahren wir dazu mehr. Trotzdem konnte mich die Handlung einfach nicht genügend fesseln.

Astrid und Isa (die im englischen Original Noa heißt) fungieren hier abwechselnd als Ich-Erzähler im Präsens. Zwei durchaus mutige Zirkus-Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges ums Überleben kämpfen. Leider haben mich die beiden Protagonisten nicht erreicht, was auch am distanzierten Schreibstil liegt. Astrid wirkt doch sehr kalt und abweisend und Isa sehr naiv. Ihre Freundschaft habe ich den beiden nie so richtig abgekauft. Auch die beiden Liebesgeschichten überzeugten mich nicht. Vor allem nicht die Insta-Love von Isa. Auch bei den Nebenfiguren gibt es noch viel Luft nach oben. Richtig im Gedächtnis geblieben ist mir davon keiner.

Manchmal war es mir auch einfach zu viel Drama nebenher - vor allem bei einer bestimmten Szene. Auch das Ende ist sehr dramatisch und tragisch - ein Ausgang mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Einige Sachen fand ich auch etwas zu konstruiert oder von glücklichen Zufällen geprägt. Der Epilog spannt dann den Bogen zum Prolog, beantwortet noch recht schnell die offenen Fragen und schließt den Roman damit ab.

Insgesamt kann ich daher "Töchter der Lüfte" nur eingeschränkt empfehlen. Zirkus und Zweiter Weltkrieg - ein durchaus interessantes Thema, dessen Umsetzung mich aber nur bedingt überzeugte. Das Schicksal von Isa und Astrid hat mich leider weniger berührt als erhofft. Zudem habe ich einfach schon bedeutend bessere historische Romane mit Weltkriegsbezug gelesen, wie das bereits erwähnte "Die Nachtigall" oder auch Anthony Doerrs "Alles Licht, das wir nicht sehen". Deswegen nur 3 Sterne von mir.

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Rezension zu "Töchter der Lüfte" von Pam Jenoff

Ein neues Leben im Zirkus
milkysilvermoonvor einem Jahr

Europa zu der Zeit des Zweiten Weltkriegs: Die junge Holländerin Isa hat alles verloren. Ihr Vater verstößt sie von Zuhause, nachdem sie von einem deutschen Soldaten schwanger wurde. Ihr leibliches Kind wird ihr kurz nach der Geburt entrissen. Doch kurze Zeit später rettet sie ein anderes, jüdisches Baby vor dem Abtransport in ein KZ. Bei einem Zirkus finden die beiden Zuflucht und bleiben unerkannt. Dort trifft sie auf die einige Jahre ältere Artistin Astrid, den Spross einer Zirkusfamilie, die selbst jedoch ein Geheimnis bewahren muss. Beim riskanten und anstrengenden Training am Trapez müssen sie zusammenarbeiten und nähern sich einander an. Die Freundschaft wird allerdings auf eine harte Probe gestellt…

„Töchter der Lüfte“ ist ein historischer Roman von Pam Jenoff.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 27 Kapiteln mit einer angenehmen Länge, die von einem Prolog und einem Epilog umschlossen werden. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – und zwar abwechselnd aus der Sicht von Isa und Astrid. Dieser Aufbau funktioniert sehr gut und schafft durch mehrere Cliffhanger Spannung.

Der Schreibstil ist anschaulich, flüssig und lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht.

Im Mittelpunkt stehen zwei recht unterschiedliche Frauen: Isa und Astrid, die eigentlich Johanna heißt. Beide Schicksale konnten mich sehr berühren. Vor allem Isa hatte schnell mein Mitgefühl, wobei ich Astrid aber ebenfalls nicht unsympathisch fand. Auch die anderen Charaktere werden authentisch dargestellt.

Ein Pluspunkt des Romans ist es, dass er auf wahren historischen Begebenheiten basiert. Die interessante Anmerkung der Autorin beleuchtet die Hintergründe und belegt ihre fundierte Recherche. Gut gefallen hat mir auch, dass in der Geschichte weniger bekannte Aspekte des Zweiten Weltkriegs wie die Verfolgung von jüdischen Zirkusleuten in den Fokus rücken.

Inhaltlich geht es nicht nur um die Schicksale der Juden und die sonstigen Grausamkeiten im Dritten Reich – innerhalb und außerhalb der damaligen Landesgrenzen. Auch die Themen Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle. Dabei driftet die Autorin nicht zu sehr ins Kitschige ab und schafft es dennoch, mit der Geschichte zu bewegen.

Trotz der eher hohen Seitenzahl gibt es kaum Längen. Die Handlung wirkt schlüssig. Durch einige Wendungen bleibt die Geschichte größtenteils kurzweilig.

Das Cover der deutschen Taschenbuchausgabe mutet nostalgisch an und trifft meinen Geschmack. Der deutsche Titel weicht zwar stark vom Original („The orphan’s tale“) ab, passt aber gut zum Inhalt.

Mein Fazit:
„Töchter der Lüfte“ ist eine gefühlvoll erzählte Geschichte von Pam Jenoff. Eine emotional bewegende Lektüre, die nicht nur eingefleischten Fans von historischen Romanen schöne Lesestunden bereitet.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Töchter der Lüfte (ISBN:undefined)
Als wir fliegen lernten.

Die junge Holländerin Isa hat alles verloren – ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Kind. Dann sieht sie die Möglichkeit, ein anderes Baby vor dem sicheren Tod zu retten, und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Doch um unerkannt zu bleiben, muss sie mit der Artistin Astrid zusammenarbeiten – am Trapez. Diese hat selbst ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren will. Widerwillig nähern sich die beiden Frauen bei dem gefährlichen Training an. Bis Isa sich in einen den Franzosen Luc verliebt und damit alles aufs Spiel setzt. 

„Ein Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste – die Freundschaft dieser beiden so grundverschiedenen Frauen während des Zweiten Weltkriegs hat mich nicht mehr losgelassen.“ Kristina Baker Kline, Autorin von “Der Zug der Waisen”.

Über Pam Jenoff
Pam Jenoff hat jahrelang in Krakau als Vizekonsul der amerikanischen Botschaft gelebt. Als Expertin für den Holocaust in Polen war sie im Pentagon tätig und wurde für ihre Arbeit von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen ausgezeichnet. Ihre Romane sind internationale Bestseller. Heute arbeitet sie als Anwältin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Philadelphia.

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