Pam Jenoff Die Frau des Diplomaten

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Diplomaten“ von Pam Jenoff

Deutschland 1945: Die Jüdin Marta hat den Naziterror überlebt. Als sie dem amerikanischen Soldaten Paul begegnet, beginnt sie auf eine glücklichere Zukunft zu hoffen. Aber der Plan, den Geliebten in London wiederzutreffen, scheitert: Pauls Flugzeug stürzt über dem Ärmelkanal ab! Schwanger und verzweifelt heiratet Marta den Diplomaten Simon Gold, der ihr eine Stelle als Sekretärin im britischen Außenministerium verschafft. Als sich der Verdacht erhärtet, dass es einen Spion in den Reihen der Regierung gibt, ist Marta die einzige, die den Verräter enttarnen kann: Eine dramatische Reise in die eigene Vergangenheit beginnt …

Wow, echt fantastisch! Alles dirn, was man in einem Buch braucht!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine gelungende Mischung aus Geschichte, Liebe und Spannung. Ich mag das Buch sehr gern.

— Dunkelblau
Dunkelblau

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  • Leserunde zu "Die Spur des Medaillons: Roman" von Tania Schlie

    Die Spur des Medaillons
    TaniaSchlie

    TaniaSchlie

    Liebe Leserinnen,   DIE SPUR DES MEDAILLONS war mein erster Roman. Mittlerweile habe ich viele andere Bücher geschrieben, doch in DIE SPUR DES MEDAILLONS ist damals mein ganzes Herzblut geflossen. Der erste Roman ist für die Autorin wohl immer der emotionalste. Zu meinem Glück war das Buch sehr erfolgreich und hat mich ermutigt, weiterzuschreiben. Nun erscheint die eBook-Neuausgabe von DIE SPUR DES MEDAILLONS bei dotbooks. Es war ein schönes, manchmal berührendes Gefühl, nach über zehn Jahren wieder von Natascha und Nina zu lesen und ihre Geschichte neu zu entdecken. Ich gebe es zu: Die Lektüre hat mich gefesselt, und der Schluss hat mich bewegt. Die Lektüre war wie eine Zeitreise, plötzlich habe ich mich wieder gefühlt wie damals beim Schreiben. Die Handlung: „Wenn du mir nahe sein willst, dann schau auf dieses Medaillon.“ Mit diesen Worten übergibt Mikhail Ledwedew auf einem südfranzösischen Bahnhof Natascha Kolzin zum Abschied ein goldenes Amulett, in dem sein Foto ist. Die Liebenden wissen nicht, ob sie sich je wiedersehen werden, als sie sich 1939 trennen müssen. Mikhail geht als Emissär der Bolschewiki in den Spanischen Bürgerkrieg, Natascha kehrt zu ihrem ungeliebten Mann Konstantin zurück, mit dem sie vor der Russischen Revolution nach Paris geflohen war. Natascha gibt die Erinnerung an Mikhails Liebe die Kraft, den Kriegsalltag im besetzten Paris auszuhalten und für sich und ihre Tochter zu kämpfen. Doch eines Tages ist das Medaillon, das Symbol ihrer Liebe, verschwunden ... Jahrzehnte später betritt der höchst attraktive Benjamin das Goldschmiedeatelier von Nina Kolzin in Berlin. Er übergibt ihr ein Schmuckstück, ein Medaillon mit einem Foto, in dem sie ihre Großmutter  Natascha erkennt. Als Nina Natascha den Schmuck zeigt, bricht eine Vergangenheit über sie herein, die sie längst tot glaubte. Natascha erzählt die Geschichte ihrer großen Liebe, die nicht sein durfte.   Am Ende steht auch für  Nina die Erkenntnis: Lieber eine einzige große Liebe, mit allen Risiken und Enttäuschungen, als das Leben, das kostbare, pralle Leben, an sich vorübergehen zu lassen. Ich freue mich sehr, dass das Buch jetzt bei dotbooks wieder verfügbar ist. Der Verlag verlost 20 Freiexemplare. Ich lege noch ein signiertes Exemplar der ersten gedruckten Ausgabe obendrauf. Um teilzunehmen, beantwortet doch bitte folgende Frage: „Gibt es in eurem Leben ein Schmuckstück, das eine ganz besondere Bedeutung hat – und wenn nicht: Welches hättet ihr gerne?“  Mehr Infos findet ihr auf: http://www.dotbooks.de/e-book/280785/die-spur-des-medaillons Ich wünsche euch bewegende Lesemomente und freue mich sehr auf eure Kommentare.   Tania Schlie                                                                

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  • Rezension zu "Die Frau des Diplomaten" von Pam Jenoff

    Die Frau des Diplomaten
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    17. December 2011 um 12:39

    **Inhalt** Die junge polnische Jüdin Marta wird zum Ende des 2. Weltkriegs von den Amerikanern aus ihrer Zelle im KZ Dachau befreit. Sie kommt in ein Auffanglager in Salzburg, wo sie ihren "Befreier" Paul wieder sieht und in Rose findet sie eine gute Freundin. Als diese stirbt, soll sie mit ihrem Visum nach London reisen, um Rose' Tante von ihrem Tod zu berichten. Auf dem Weg dorthin trifft sie in Paris wieder auf Paul und sie beschließen zu heiraten. Marta macht sich auf dem Weg nach London und ihr Verlobter soll vier Wochen später nachkommen. Sein Flugzeug stürzt allerdings über dem Ärmelkanal ab... . Marta ist aber schwanger und heiratet deswegen den englischen Diplomaten Simon. Zwei Jahre später erhärtet sich der Verdacht, dass es in der Regierung einen Spion gibt und nur Marta kann helfen diesen Verräter zu enttarnen. Also macht sie sich auf den Weg in ihre Heimat... **Meine Meinung** Dieser Roman gilt zwar als Fortsetzung von "Das Mädchen und der Kommandant", aber es sind nicht die gleichen Hauptcharaktere und die Geschichte vom ersten Teil ist nur eine kleine Nebengeschichte aus der Vergangenheit im zweiten Band. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil! Durch die Ich-Perspektive erhält der Leser mehr Informationen über Martas Gefühle und Gedanken. Das Buch war durchweg spannend und es fiel mir schwer es aus der Hand zu legen. Die Spannung nimmt immer mehr zu, gerade ab der zweiten Hälfte. Ab da steckt auch voller unerwarteter Wendungen, wenn doch das Ende vielleicht etwas unrealistisch ist. Wer Angst haben sollte, dass es sich um einen Kriegsroman handelt, den kann ich beruhigen. Es geht um die Zeit nach dem Krieg und vor allem um Spionage zwischen England/Amerika und Russland. Marta hat mir sehr gut gefallen, sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht immer weiter zu kämpfen. Leider musste Paul zu früh sterben und Simon ist absolut kein Ersatz für ihn. Simon konnte ich von Anfang an nicht ausstehen, allein schon seine Beschreibung konnte mich nicht überzeugen. Rose Tante, Deliah, ist ein herzensguter Mensch, welcher mich direkt bezaubern konnte. Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch für alle die Liebe, Spannung und Spionage mögen.

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  • Rezension zu "Die Frau des Diplomaten" von Pam Jenoff

    Die Frau des Diplomaten
    Ayanea

    Ayanea

    28. July 2011 um 23:48

    Wenn das Schicksal gegen einen ist Die Frau des Diplomaten ist einfach ein richtig schöner Roman. Die Jüdin Marta wird aus dem KZ von einem englischen Soldaten befreit und es bahnt sich für sie eine glücklichere Zukunft an. Aber das Schicksal hat sich gegen die beiden verschworen, denn aus dem Wiedertreffen in London wird nichts, da das Flugzeug über dem Ärmelkanal abstürzt. Allein, voller Liebeskummer und schwanger willigt sie ein und heiratet den Diplomaten Simon und wird zudem seine Sekretärin im Außenministerium. Als die Regierung mit bekommt, dass sich ein Spion in ihren Reihen befindet, wird ausgerechnet Marta auf Mission geschickt, um sich mit einem Informanten zu treffen, den nur sie kennt. Ich muss gestehen, als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet. So ziehen doch sehr viele Seiten ins Land und es handelt immer noch von der Liebesgeschichte zwischen Marta und Paul, dem englischen Soldat. Da ich dachte, dass der Leser dahin gebracht werden soll, dass er Simon mehr mögen soll, wollte ich mich für Paul nicht erwärmen, so stand sein Tod doch schon auf dem Klappentext fest. Aber die Autorin hat das erste Zusammentreffen und die ersten Annäherungsversuche so schön geschrieben, dass ich mich einfach nicht gegen die Sympathie für dieses Liebespaar erwehren konnte. Und so war ich doch so unendlich traurig, als es dann so kam wie es kommen musste. Ebenso wie die Hauptfigur. Man konnte sich einfach zu jeder Sekunde sehr gut mit ihr identifizieren. Die Zeit in der das Buch spielt ist zudem keine leichte. 1945- kurz nach Kriegsende, auch hier hat die Autorin wieder bestens bewiesen, dass sie dem Leser so eine ernste Szenerie so leicht vermitteln konnte. Sehr gut haben mir die Gefühlsregungen von Marta gefallen, die sich sehr schnell wandelten. So hat sie (zurecht) Hass auf die deutschen empfunden, die ihresgleichen gejagt und getötet haben, empfand aber auch wieder Mitleid mit ihnen, als sie sah, dass sie ebenso leiden mussten. Normalerweise lese ich nicht gerne Bücher die in dieser Zeit spielen, ich bin froh, dass ich hier eine Ausnahme gemacht habe. Eigentlich ist "Die Frau des Diplomaten" der Fortsetzungsroman von "Der Kommandant und das Mädchen". Ich wusste dies aber nicht vorher und habe den Roman ohne jegliches Vorwissen gelesen- das ist aber auch nicht weiter schlimm, so werden manche Figuren und Begebenheiten nochmal erklärt, weswegen sich dieser Roman völlig unabhängig vom ersten lesen lies. Ich schwanke bei diesem Buch zwischen 4 und 5 Sternen. 4 Sterne, weil ich das Ende dann doch etwas überzogen fand und mir schwer vorstellen konnte, wie so etwas möglich sein sollte, habe mich aber letzten Endes doch für gerechte 5 Sterne entschieden, weil ich das Buch zu klappte und dachte: ach war das ein schöner Roman. Und ehrt so eine Gefühlsregung nicht ein fantastisches Buch aus?

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  • Rezension zu "Die Frau des Diplomaten" von Pam Jenoff

    Die Frau des Diplomaten
    rocejamki

    rocejamki

    03. June 2011 um 16:46

    Inhalt: Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wird die junge, aus Polen stammende, Jüdin Marta von einem amerikanischen Soldaten befreit. Sie erholt sich nach dem Naziterror in einem Schloss , umfunktioniert zu einem Krankenhaus und Auffanglanger für Flüchtlinge. Marta geht es schnell besser und sie betätigt sich bei der Hilfe für die anderen Opfer. Doch dann trifft sie erneut auf Paul und verliebt sich Hals über Kopf in den gutaussehenden jungen Mann. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Kurze Zeit später verstirbt ihre liebgewonnene Freundin Rose. Rose hatte ein Visum für England welches nun Marta nutzen darf. Nun beginnt eine abenteuerliche Reise für die junge Frau. Doch wider besten Willens gelingt es Marta nicht England zu erreichen . Stattdessen sitzt sie nun in England fest. Wie ein großes Wunder kommt es ihr vor, das sie erneut auf Paul stößt. Nun bekommt die beiden nichts und niemand mehr auseinander. Sie verloben sich und planen ein erneutes Treffen in 2 Wochen in England . Rose Visum läuft ab und sie ist gezwungen ihren Geliebten erneut zu verlassen. Doch zum glücklichen Ende soll es nicht kommen. Pauls Flugzeug stürzt mitten über dem Ärmelkanal ab und er kommt ums Leben. Die nächsten Wochen sind eine fürchterliche Qual für die junge Marta. Doch letztendlich startet sie ihr Leben neu und heiratet den Diplomaten Simon Gold. Sie haben eine wundervolle Tochter, ein Haus und beide eine gute Arbeitsstelle. Doch in der Botschaft gibt es Schwierigkeiten und Marta sieht sich, durch einen Zufall, gezwungen England zu unterstützen. Eine Aufgabe die nur sie alleine bewerkstelligen kann. Meine Meinung: Von diesem Buch habe ich eine einfache Liebesgeschichte ohne viel Tiefgang erwartet. Das Cover hat mich nicht sonderlich umgehauen und ich dachte der Klappentext würde ja schon fast alles verraten. Doch musste ich dieses Buch lesen. Und nun bin ich immer noch so gefesselt von dieser Geschichte,die dermaßen ans Herz ging . Der erste Teil des Buches dreht sich um Marta, ihre Befreiung und die Freundschaft zu Rose, sowie die Liebe zu Paul und sein Tod. Alles wird haarklein erzählt, was ich aber sehr wichtig fand um Marta zu verstehen können. Denn das was die Menschen damals durchlebt haben ist unfassbar und sicher sehr sehr schwer nach zu vollziehen. Doch Pam Jenoff hat es geschafft. Ich habe Martas Ängste und Sorgen und somit auch ihre manchmal sonderliche Denkweise gut nach empfinden können. Ohne diese Ausführungen wäre das Buch oberflächlich und fad. Dann kommt ein riesen Cut und ich war erst einmal total schockiert, wie man nach so vielen Details einfach einen Sprung von fast 2 Jahren erleben muss. Doch warum dies so war, wurde mir nach weiteren wenigen Seiten klar. Und nun sehe ich ein, das dies einfach sein musste. Der zweite Teil dreht sich um die Ehe und Martas Arbeit als Sekretärin und natürlich den besagten Auftrag für den Marta nach Prag reisen muss. Der Schreibstil macht den Lesegenuss perfekt. Einfach und flüssig und nicht zu überreizt. Dieses Buch hat mir den Atem genommen und mich sehr sehr nachdenklich zurück gelassen. Eine unsagbar schöne Liebesgeschichte die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hat. Dramatisch und schön zugleich. Die Geschichte spielt gegen Ende des 2. Weltkrieges und somit erfährt man viel aus dieser Zeit. Pam Jenoff hat als Expertin für den Holocaust sicher einiges aus ihrer Erfahrung in dieses Buch hineingesteckt und dies dazu wunderbar umgesetzt. Das Leben und die Erfahrungen der Protagonist haben mir eine Gänsehaut verursacht, so schrecklich sind die Geschehen in diesem Buch beschrieben. Aber der Roman " Die Frau des Diplomaten" lässt nicht nur das Herz, bedingt durch Liebe, höher schlagen. Eher schlägt das Buch am Ende in eine Art Krimi / Thriller um. Dieses Gemisch hat mich absolut überzeugt. Historische Geschichte, Liebe, die Bedeutung von Freundschaft, Verrätern und Mördern , das alles ist " Die Frau des Diplomaten"

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