Töchter der Lüfte

von Pam Jenoff 
4,7 Sterne bei33 Bewertungen
Töchter der Lüfte
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Minnis avatar

Ein sehr berührendes Buch

U

Ein Buch was unter die Haut geht Ich konnte es nicht aus der Hand legen Gern würde ich mehr Punkte geben

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Inhaltsangabe zu "Töchter der Lüfte"

Als wir fliegen lernten.

Die junge Holländerin Isa hat alles verloren – ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Kind. Dann sieht sie die Möglichkeit, ein anderes Baby vor dem sicheren Tod zu retten, und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Doch um unerkannt zu bleiben, muss sie mit der Artistin Astrid zusammenarbeiten – am Trapez. Diese hat selbst ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren will. Widerwillig nähern sich die beiden Frauen bei dem gefährlichen Training an. Bis Isa sich in einen den Franzosen Luc verliebt und damit alles aufs Spiel setzt.

„Ein Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste – die Freundschaft dieser beiden so grundverschiedenen Frauen während des Zweiten Weltkriegs hat mich nicht mehr losgelassen.“ Kristina Baker Kline, Autorin von “Der Zug der Waisen”.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633862
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:16.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Minnis avatar
    Minnivor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ein sehr berührendes Buch
    Sehr berührend

    Als Isa mit dem Baby zum Zirkus kommt und mit Astrid zusammenarbeiten muss, ist diese nicht gerade begeistert. Doch aus Misstrauen wird Freundschaft. Das Teilen der Geheimnisse schafft Vertrauen. Und im Zweiten Weltkrieg sind beide gefährdet und müssen sich unbedingt aufeinander verlassen können. So wie Isa sich darauf verlassen muss, dass Astrid sie am Trapez auffängt und nicht fallen lässt.

    Diese berührende Geschichte hatte mich schnell in ihren Bann gezogen, obwohl ich sonst nicht besonders gerne Bücher über den Zweiten Weltkrieg lese. Der Zirkus schafft zudem eine exotische Kulisse. Das Ende hat mich sehr überrascht. Schon während dem Lesen hatte ich mich gefragt, wie die Autorin ein Ende zu dieser ausweglosen Situation schaffen kann. Dass es so endet, hatte ich nicht erwartet, fand ich aber gelungen.
    Die Geschichte lässt sich sehr flüssig und kurzweilig lesen und die Charaktere haben mir gefallen, obwohl mir Isa doch etwas zu naiv rübergekommen ist.
    In allem ein sehr lesenswertes Buch, das mich überrascht und berührt hat.

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    Aischas avatar
    Aischavor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Oscar-reifes Kopfkino, sehr berührend!
    Eine berührende Frauenfreundschaft unter den Schrecken der Naziherrschaft

    Pam Jenoff ist mit diesem Roman eine großartige Geschichte gelungen.

    Eine Geschichte über Freundschaft, über Menschlichkeit in den unmenschlichen Zeiten des zweiten Weltkrieges, inmitten der Schrecken der Naziherrschaft.
    Die Autorin nimmt uns mit in das für die meisten von uns fremde Milieu der Zirkusartisten. Dabei versteht sie es, Klischees zu vermeiden und hilft dabei, eventuell vorhandene Vorurteile abzubauen.
    Die Figuren wie auch die Szenerien werden so anschaulich geschildert, dass ich schon nach wenigen Seiten gebannt war.
    Die Story erzählt von Schicksalsschlägen, Verrat und ganz großen Gefühlen, aber ohne in Kitsch abzudriften. 
    Für mich ist "Töchter der Lüfte" ein wundervoller Roman, der dazu beitragen kann, die Gräuel der NS-Diktatur ins Gedächtnis zu rufen. In diesem Sinne wünsche ich dem Buch möglichst viele Leser!

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    nellsches avatar
    nellschevor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Diese bewegende Geschichte bleibt in Erinnerung!
    Eine wundervolle und berührende Geschichte

    Die junge Holländerin Isa hat ihr Zuhause und ihr Kind verloren. Als sie die Möglichkeit hat, ein anderes Baby zu retten, ergreift sie die Chance und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Dort muss sie mit der Trapezkünstlerin Astrid zusammenarbeiten. Doch auch Astrid hat ein Geheimnis, das sie unbedingt bewahren will. Die beiden Frauen nähern sich, wenn auch erst widerwillig, langsam an.

    Dieses Buch war wahnsinnig emotional und sehr bewegend. Es war wunderbar flüssig und leicht zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen. Die zu Herzen gehenden Schicksale der beiden unterschiedlichen Frauen taten ihr Übriges dazu.
    Der Aufbau der Geschichte gefiel mir sehr gut, denn sie wurde abwechselnd aus Isas und aus Astrids Sicht erzählt. In Rückblicken erfährt man als Leser von ihren Schicksalen und Erlebnissen, die mich teilweise sehr schockiert und betroffen gemacht haben.
    Die Atmosphäre des Zirkus und der dortige Alltag wurden wunderbar eingefangen. Ich fühlte mich mittendrin und war teilweise völlig fasziniert, so dass der Schrecken des zweiten Weltkrieges auch mal kurz vergessen war. Das hat die Autorin ganz toll hinbekommen.
    Isa und Astrid wurden sehr liebevoll und authentisch gezeichnet und ich habe die beiden recht unterschiedlichen Frauen ganz schnell liebgewonnen. Ich war in der Lage, mit beiden mitzufühlen und mitzuhoffen. Ich fand es einfach wunderbar zu erleben, wie sie sich langsam angenähert haben und dann letztlich Freundinnen wurden.

    Diese Geschichte hat mich tief berührt und ich kann sie nur jedem empfehlen. Ich vergebe hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 25 Tagen
    Sehr emotional und beeindruckend

    Klappentext:
    Als wir fliegen lernten.
    Die junge Holländerin Isa hat alles verloren – ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Kind. Dann sieht sie die Möglichkeit, ein anderes Baby vor dem sicheren Tod zu retten, und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Doch um unerkannt zu bleiben, muss sie mit der Artistin Astrid zusammenarbeiten – am Trapez. Diese hat selbst ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren will. Widerwillig nähern sich die beiden Frauen bei dem gefährlichen Training an. Bis Isa sich in einen den Franzosen Luc verliebt und damit alles aufs Spiel setzt.

    Meine Meinung:

    Das Zirkusleben und dessen Alltag ist nicht leicht, es war wirklich interessant und spannend zu verfolgen. Allgemein finde ich das Thema rund um den Zirkus/Zirkusleben super und eine tolle Idee, hat mir sehr gefallen. Die Umsetzung hierzu ist wirklich gelungen. Da ist man hautnah dabei.

    Der Schreibstil war die ganze Zeit über flüssig und wirklich angenehm zu lesen. Man fühlt sich in die Zeit zurückgesetzt, Sprachlich wurde das ganze gut angepasst. Auch was den historischen Aspekt betrifft wurde das ganze gut recherchiert. Man taucht einfach in die Handlung ein und kommt nicht mehr davon los. 

    Das waren ganz tolle Lesestunden.

    Durch die Charaktere wird man selbst ein Teil der Geschichte, ein Teil vom Zirkus. An ihrer Seite zu lesen war super. Fesselnd. Emotional. Sie lassen uns Leser an ihrem Leben teilhaben. Sie waren für mich greifbar, authentisch ausgearbeitet. Sie haben mir sehr gefallen, sie sind wirklich gelungen. Ihr Leben, ihre Taten, ihre Schicksale, wirklich fesselnd und spannend zu verfolgen. Dabei bringt es noch unerwartete Wendungen mit, die die Geschichte nochmals spannender machen.

    Das Buch ist nicht ohne, sehr emotional und beeindruckend.
    Das kann ich nur empfehlen!

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    Euridikes avatar
    Euridikevor einem Monat
    Kurzmeinung: Das beste Buch der Reihe, das ich bisher gelesen habe.
    Spannend und aufwühlend erzählte Geschichte

    "Töchter der Lüfte" ist ein Band einer Serie um mutige Frauen, die der Aufbau Verlag herausgegeben hat.
    Für mich ist es das Beste aus dieser Reihe, das ich bisher gelesen habe.
    Diesmal wird das Schicksal zweier unterschiedlicher Frauen ( Astrid und Isa) während des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und Frankreich spannend und mitreißend beschrieben.
    Der Schreibstil ist interessant, da die Geschichte in verschiedenen Erzählsträngen rückblickend mal von Astrid, und dann wieder von Isa erzählt wird.

     Manche Szenen sind sie so erschütternd und vorstellbar erzählt, dass sie einem in ihrer Brutalität nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen und man sich frägt, wieso ein Mensch anderen Menschen so etwas antun kann.
    Obwohl ich vom Thriller lesen, doch einiges gewöhnt bin, kamen mir trotzdem bei einer Stelle die Tränen. 

    Die Kulisse der Geschichte ist ein Zirkus, der im zweiten Weltkrieg um sein Überleben kämpft und bei dem beide Frauen aufeinander treffen und unter schwierigsten Bedingungen zu Freundinnen werden. 
    Ich mochte die besondere Atmosphäre in der Manege und die facettenreich beschriebenen verschiedenen Artisten.

    Der Schluss war sehr dramatisch und für mich überraschend.
    Gut finde ich auch, dass man im Epilog erfährt, wie es den  Protagonisten nach dem Zweiten Weltkrieg gegangen ist.

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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor einem Monat
    Kurzmeinung: Es ist einfach ein wahnsinnig tolles Buch!
    Vertrauen und Freundschaft in Kriegszeiten

    Die Geschichte der beiden Frauen wird elegant verwoben und unglaublich spannend geschildert.
    Man ist ab der ersten Seite gefesselt, die mit einem Blick in die Zukunft einer der beiden Frauen beginnt. Es bleibt allerdings offen, um welche der beiden es sich handelt. Dies wird erst auf den letzten Seiten aufgeklärt.
    Die Hauptgeschichte spielt mitten im 2. Weltkrieg in Deutschland und Frankreich. Der Überlebenskampf der Zirkusleute wird authentisch erzählt.
    Die Handlungen der Protagonisten sind logisch nachvollziehbar und die Abläufe sind chronologisch. Rückblicke sind passend in die Abläufe eingearbeitet.
    Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht der beiden Frauen erzählt, so ist man ganz nah am Geschehen und kann sich sehr gut in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Ich-Erzählerin hinein versetzen.
    Die Sprache ist schlicht, emotional und sehr gut lesbar.

    Fazit: Dieses Buch sollte in jede Schullektüre-Liste aufgenommen werden. Die Autorin schildert in einem Nachwort, wie sie von wahren Begebenheiten, die vor und während des Krieges geschahen, erfahren hat und die sie zu diesem Buch inspirierten. Es ist eine respektvolle Verneigung vor den vielen, oft jüdischen Zirkusleuten, die von den Nazis verfolgt wurden und ein Appell gegen das Vergessen.
    Das Buch ging mir sehr nahe und ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich so ein menschenverachtendes Regime zurück wünschen kann. Nie wieder!

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    Lealein1906vor einem Monat
    Kurzmeinung: Zwei emotionale Schicksale, miteinander verbunden, die dich nicht mehr loslassen.
    Fantastisch geschrieben

    "Töchter der Lüfte" von Pam Jenoff muss man einfach gelesen haben! Das Buch reißt mit, erzählt eine spannende, außergewöhnliche, emotionale Geschichte, die von Höhen und Tiefen erzählt und lässt den Leser nicht mehr los!
    Es geht um zwei Frauen, die auf ihre ganze eigene Weise mit ihrem Schicksal umgehen müssen. Astrid, eine Trapezkünstlerin, die verbergen muss, dass sie Jüdin ist und Isa, verstoßen von ihrer Familie, musste ihr Kind abgeben, rettet jedoch ein anderes Baby - ebenfalls jüdisch. Das Schicksal verwebt die Geschichte der beiden Frauen, die immerzu in höchster Gefahr zu schweben scheinen.
    Von Anfang an merkt man, dass der Roman ein sehr ernstes Thema behandelt, da steigt schon einmal die eine oder andere Träne in die Augen. Und trotzdem schafft es Jenoff zum Beispiel, wenn sie vom Zirkus erzählt, eine ganz andere fast magische Atmosphäre zu erzeugen, die nicht nur die Charaktere im Buch, sondern auch die Leser, für einen kurzen Moment die dunklen Kriegszeiten vergessen lässt.
    Mich hat die Geschichte von Anfang an fasziniert und mitgenommen, ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Durch das ständige Leben mit Gefahr und Geheimnissen ist so viel Spannung in dem Buch, dass es einem wirklich schwerfällt das Buch aus der Hand zu legen.
    Hinzu kommt ein schwebend leichter Schreibstil, interessante Charaktere und die magische Zirkusatmosphäre.
    Dafür gibt es von mir eine klare 5-Sterne-Bewertung und den Rat das Buch auf jeden Fall zu lesen.

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    alupuss avatar
    alupusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Roman, der mich emotional sehr berührt und erschüttert hat
    Töchter der Lüfte - Pam Jenoff

    Töchter der Lüfte – Pam Jenhoff

    Ein Roman, der mich emotional sehr berührt und erschüttert hat

     

     

    Inhaltsangabe zu "Töchter der Lüfte"

    Als wir fliegen lernten.

    Die junge Holländerin Isa hat alles verloren – ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Kind. Dann sieht sie die Möglichkeit, ein anderes Baby vor dem sicheren Tod zu retten, und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Doch um unerkannt zu bleiben, muss sie mit der Artistin Astrid zusammenarbeiten – am Trapez. Diese hat selbst ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren will. Widerwillig nähern sich die beiden Frauen bei dem gefährlichen Training an. Bis Isa sich in einen den Franzosen Luc verliebt und damit alles aufs Spiel setzt.

    „Ein Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste – die Freundschaft dieser beiden so grundverschiedenen Frauen während des Zweiten Weltkriegs hat mich nicht mehr losgelassen.“ Kristina Baker Kline, Autorin von “Der Zug der Waisen”.

    Meine Meinung:

    Das Buch spielt während des zweiten Weltkriegs in Holland. Die 16jährige Holländerin Isa bekommt einen Sohn von einem Deutschen, der ihr aber weggenommen wird. Daraufhin nimmt sie sich eines kleinen jüdischen Jungens an, den sie aus einem Güterzug genommen hat und findet mit ihm Unterschlupf in einem Zirkus. Dort muss sie mit Astrid, einer Jüdin) zusammen arbeiten, was nicht gerade leicht ist, denn gerade am Trapez muss man sich aufeinander verlassen können. Die beiden Frauen nähern sich an und werden schließlich Freundinnen. Doch plötzlich verliebt sich Isa in Luc und setzt alles aufs Spiel.

    Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und auch der fiktive Zirkus Neuhoff, der verfolgten und jüdischen Menschen Schutz gewährte, ist in Wirklichkeit der Zirkus Althoff. Auch die Transporte jüdischer Kinder in die Konzentrationslager hat es wirklich gegeben. Dieses Buch zeigt die ganze Grausamkeit des Naziregimes.

    Zitate aus dem Buch:

    „Wir sind, wer wir sind, und das können wir nicht ändern. Und eines Tages – wenn das alles vorbei ist – müssen wir uns selbst noch gegenüber treten können.“ S. 209

    „Dieser verdammte Krieg“, sagt Luc bedrückt. „Er stellt alles auf den Kopf was gut und was böse war.“ S. 264

    „Der Zirkus ist eine Show“, sagte ich. „Und irgendwann ist sie zu Ende.“ S. 301

     

    Mich hat dieses Buch sehr berührt und es geht mir, jetzt nach einer Woche immer noch sehr nahe. Ich war regelrecht erschüttert. Obwohl die Ausmaße des Naziregimes kannte, bin ich immer noch entsetzt über die Gräueltaten. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen. Es ist ein Buch gegen das Vergessen und zeigt aber auch, dass gerade in diesen schweren Zeiten Menschen zusammenwachsen. Ein Buch über Freundschaft und Vertrauen.


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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Monat
    Töchter der Lüfte

    Die Holländerin Isa bekommt mit 16 ein Kind von einem Deutschen, einen Sohn, der ihr aber weggenommen wird. Dafür nimmt sie sich eines fremden  jüdischen Jungen an und findet Unterschlupf bei einem Zirkus. In wenigen Wochen soll sie von der Trapezkünstlerin Astrid lernen, dieser passt das gar nicht. Außerdem hat die jüdische Artistin ein dunkles Geheimnis. Doch aus den beiden wird ein Team, nicht nur auf dem Trapez sondern auch zwischenmenschlich finden sie eng zusammen.

    Die Vorlage zur Geschichte bildet ein damals tatsächlich existierender Zirkus, der damals verfolgten Juden Unterschlupf bot.

    Insgesamt ein sehr guter Schreibstil und eine ebenso spannende wie beeindruckende Geschichte aus der Zeit des 2. Weltkrieges.


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    Nelings avatar
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Großartig! Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und ist sehr spannend geschrieben, über ein trauriges Thema. Lesehöhepunkt!
    In der NS- Zeit im Zirkus versteckt

    Ganz großes Kino! Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und ist sehr spannend geschrieben, über ein trauriges Thema. 
    Lesehöhepunkt! 

    Inhaltsangabe:  
    Während des 2. Weltkrieges: Die junge Holländerin Isa ist als Jugendliche schwanger geworden und kam in ein deutsches Lebensbornheim. Nach der Geburt wurde ihr das Baby weggenommen. Als sie in einem Bahnhof arbeitet fällt ihr ein Wagon mit jüdischen Babys auf. Eins davon rettet sie und sucht bei eisigem Wetter zuflucht. Diese findet sie in einem Zirkus, doch sie soll ausgerechnet zu einer Trapezkünstlerin werden. Die Akrobatin Astrid ist von ihr nicht begeistert und lernt sie widerwillig an. Doch auch sie hat ein dunkles Geheimnis...

    Über die Autorin:  
    Die Autorin Pam Jenoff hat jahrelang als Vizekonsul der amerikanischen Botschaft in Krakau gelebt und ist Expertin für den Holocaust in Polen. Für ihre Arbeit wurde sie von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen ausgezeichnet.  Dies ist auch in ihren Roman eingeflossen. Pam Jenoff arbeitet jetzt als Anwältin und lebt mit Mann und 3 Kindern in Philadelphia. Töchter der Lüfte ist nicht ihr erster Roman, aber der erste den ich las. Doch da mich das Buch total überzeugte, wird es nicht mein letztes Buch von ihr sein. 

    Meine Meinung: 
    Das Buch hat mich von Anfang an emotional sehr berührt und ergriffen. Es ist fesselnd geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen. 
    Es geht um die Grauen des 2. Weltkrieges und um Judenverfolgung. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin sich mit dem Thema sehr beschäftigt hat und dass es ihr am Herzen liegt. Mich hat an dem Buch überzeugt, dass es nicht total fiktiv ist, sondern dass es einen Zirkus gab, der Juden versteckte und vor der Verfolgung rettete. 
    Die Geschichte ist stimmig und wird sehr überzeugend dem Leser rüber gebracht. Man kann sich alles gut vorstellen und erlebt das Zirkusgeschehen hautnah mit. Das ist eine Geschichte, die nicht glamourös ist, sondern vom harten Leben der Zirkusleute im 2. Weltkrieg erzählt. Sehr ergreifend werden auch die Themen Menschlichkeit, vertrauen und Freundschaft dargestellt. 

    Die Protagonisten wachsen einem richtig an Herz und überzeugen, weil sie nicht idealisiert sind. 
    Viele Szenen sind sehr traurig, vor allem den Wagon mit den jüdischen Babys - das hat mich total erschüttert. Aber es ist nach meinem Empfinden auch ein sehr wichtiges Buch. 

    Wer auch um schwere historische Themen wie den 2. Weltkrieg keinen Bogen macht  und gern tiefgründige Romane  liest, ist mit diesem Roman gut beraten. Wer nur seichte Unterhaltung wünscht, sollte zu einem anderen Buch greifen. 
    Mich hat das Buch überzeugt und ich kann nicht anders, als ihm wohlverdiente 5 von 5 Sternen zu geben. Es war für mich ein Lesehöhepunkt und so wünsche ich dem Buch noch viele Leser. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Als wir fliegen lernten.

    Die junge Holländerin Isa hat alles verloren – ihre Familie, ihr Zuhause, ihr Kind. Dann sieht sie die Möglichkeit, ein anderes Baby vor dem sicheren Tod zu retten, und sucht Zuflucht bei einem Zirkus. Doch um unerkannt zu bleiben, muss sie mit der Artistin Astrid zusammenarbeiten – am Trapez. Diese hat selbst ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren will. Widerwillig nähern sich die beiden Frauen bei dem gefährlichen Training an. Bis Isa sich in einen den Franzosen Luc verliebt und damit alles aufs Spiel setzt. 

    „Ein Buch, das ich in einem Zug durchlesen musste – die Freundschaft dieser beiden so grundverschiedenen Frauen während des Zweiten Weltkriegs hat mich nicht mehr losgelassen.“ Kristina Baker Kline, Autorin von “Der Zug der Waisen”.

    Über Pam Jenoff
    Pam Jenoff hat jahrelang in Krakau als Vizekonsul der amerikanischen Botschaft gelebt. Als Expertin für den Holocaust in Polen war sie im Pentagon tätig und wurde für ihre Arbeit von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen ausgezeichnet. Ihre Romane sind internationale Bestseller. Heute arbeitet sie als Anwältin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Philadelphia.

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    Letzter Beitrag von  Aischavor 18 Tagen
    Hier gibt es meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Pam-Jenoff/Töchter-der-Lüfte-1504313109-w/rezension/1743795723/ Ich habe sie außerdem auf Amazon, Thalia und buecher.de veröffentlicht. Nochmals vielen herzlichen Dank für diesen wundervollen Roman!
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