Pam Roberts Das Antlitz der Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Das Antlitz der Erinnerung“ von Pam Roberts

Die allgemeine visuelle Reizüberflutung in unserer Zeit, in der das Einzelbild, beliebig austauschbar, durch die Möglichkeiten digitaler Bearbeitung auch noch den letzten Anspruch auf Authentizität aufzugeben droht, mag erklären, warum sich seit einiger Zeit historische Aufnahmen zunehmender Wertschätzung erfreuen. Manch fotografischer Schatz, der bislang in den Archiven einschlägiger Sammlungen unentdeckt vor sich hingedümpelt hatte, wurde so zutage gefördert, Größen der Fotografiegeschichte wie Ansel Adams, Julia Margaret Cameron, Albert Renger-Patzsch, Edward Steichen, Alfred Stieglitz oder Edward Weston erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.<p> Eine der ältesten Kollektionen ihrer Art ist die der ehrwürdigen Royal Photographic Society, gegründet 1853 unter der Schirmherrschaft Queen Victorias und ihres fotografiebegeisterten Prinzgemahls Albert. Aus dem über 270 000 Einzelbilder umfassenden Archiv zur Fotografie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wählte Kuratorin Pam Robertson 300 Beispiele für ihren repräsentativen Abriss über die Entwicklungsgeschichte eines nunmehr anderthalb Jahrhunderte alten Mediums, differenziert nach den Themenbereichen Porträt- und Dokumentarfotografie, Privatleben und Wissenschaft, Kunst-, Akt- und Modefotografie, Landschaft, Architektur und Reise. Angesiedelt zwischen dramatischer Inszenierungslust und "objektiver" Dokumentation, spiegeln sie gleichermaßen die Faszination von den Möglichkeiten der fortschreitenden Technik wie die Bemühung, "magische" oder weltgeschichtlich bedeutsame Momente für die Nachwelt festzuhalten - und nicht zuletzt die zunehmende Emanzipation des Mediums von den Vorgaben traditioneller Kunstikonografie.<p> Verdienstvoll auch die solide editorische Aufbereitung mit Kurzbiografien der wichtigsten Fotografen -ausgehend von den Namen bedeutender Fotopioniere wie J. N. Niepce und W. H. Fox Talbot eine Art "Who's Who" der Fotogeschichte -- sowie einem ausführlichen Glossar der frühen, heute weitgehend vergessenen fotografischen Verfahren. <i>--Dagmar Lutz</i>
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