Pamela Gelfert

 4.2 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Die Kinder der Götter, Im Schatten der Rache und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Pamela Gelfert

Im Schatten der Rache

Im Schatten der Rache

 (6)
Erschienen am 16.09.2012
Die Kinder der Götter

Die Kinder der Götter

 (6)
Erschienen am 10.07.2017
Sklavin des Schicksals (Band 1)

Sklavin des Schicksals (Band 1)

 (5)
Erschienen am 03.04.2011
Sklavin des Schicksals (Band 3)

Sklavin des Schicksals (Band 3)

 (2)
Erschienen am 03.04.2011
Sklavin des Schicksals (Band 2)

Sklavin des Schicksals (Band 2)

 (2)
Erschienen am 03.04.2011

Neue Rezensionen zu Pamela Gelfert

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Phil-Humors avatar

Rezension zu "Die Kinder der Götter" von Pamela Gelfert

Spannend, Deutungstiefe, lesenswert
Phil-Humorvor 3 Jahren

Die Kinder der Götter - statt dass es ein Privileg ist, scheint es eher ein Fluch zu sein - zwar ausgestattet mit mehr Power, sind sie letztlich nur Marionetten. Götter als Puppenspieler - wehe, man wagt es, ihre Absichten zu hinterfragen oder ihre Legitimation anzuzweifeln. Hades hat vielleicht ganz recht, wenn er versucht, da Unruhe reinzubringen; sie aufmischen; es könnte ein Anlass sein, darüber nachzudenken, ob sie nicht wirklich segensbringend agieren könnten - aber es sind wohl anthropomorphisierte Götter, Götter, denen zu viel Menschliches anhaftet - sie stehen nicht jenseits ihrer Gefühle, sie sind mit ihnen konfrontiert; andererseits, wenn man jenseits all seiner Gefühle thront, wie kann man dann noch Empathie besitzen?

Katherine gerät da mitten hinein, sie ist sich zunächst ihrer Position absolut sicher: Piraten sind Gangster - und sie hat ein Anrecht darauf, sie mit Abscheu zu behandeln. Ganz allmählich wächst ihre Bewunderung und ihr Respekt für die Piraten - insbesondere der Piratenkapitän Samuel bewirkt, dass sie zu einer braven Konvertitin wird: Ihr Glauben wird über den Haufen geworfen - upside down you're turnin' me - sie will kämpfen lernen, will lernen, die Kraft des Helios einsetzen zu können, es gehört ihr ja, sie muss nur erkennen, dass sie von Geburts wegen eine besondere Macht in sich hat - das kann man symbolisch verstehen, dass jeder Mensch aufgerufen, aufgefordert ist, sich verdammt noch mal mit seiner verborgenen göttlichen Kraft zu beschäftigen, dem nicht auszuweichen. Sogar Gegner können mit ins Boot geholt werden - Samuel braucht diese Koalition - Hades schweißt sie zusammen, sie werden zu Bündnisgenossen.

Das liest sich sehr gut, man ist interessiert daran, wie es den Figuren gelingt, mit den Schwierigkeiten klarzukommen. Es scheint, als würden sie sogar die Götter belehren: Hinwendung zu noch mehr Menschlichkeit - es ist keine Schwäche.

Was als Spiel beginnt, wird selbst für die Götter riskant. Erstaunlich, wie es den Marionetten gelingt, sich von diversen Fäden zu befreien; der Mensch kommt sich mitunter vor, als sei er die Marionette seines Unterbewusstseins; unsichtbar bleiben ihm die Fäden; bis ihm die Wissenschaft bestätigt, was er befürchtet hat: Der freie Wille - kannst Du knicken. Man könnte es also auch - wie bei einem Märchen - als Projektion innerer Landschaften betrachten - die Agierenden sind Seelen-Figuren.

Bezeichnend ist, dass Samuel und die anderen bis an ihre Leistungsgrenze gehen - und sie sind neugierig, inwieweit sich diese Grenze verschieben lässt; ab wo beginnt Magie, ab wo wirkt die Kombination vorhandener Ressourcen und Möglichkeiten wie Magie? Man denkt an Zirkus-Artisten, an Wissenschaftler, die kühn Hypothesen aufstellen wider jedes bestehende Paradigma; Neugierde, Ahnung - was ist dahinter, hinter dem Rationalen? Die Götter wollen es wissen - vielleicht lassen sie sich deswegen auf dieses von Hades vorgeschlagene Spiel ein.

Katherine wird einem immer sympathischer - die Allüren der Verwöhnten verwandelt sie in Selbstbewusstsein - im wahrsten Sinne, da sie vordem eher eine Marionette der Verhältnisse war, unreflektiert - sich bewusst werden, wer man ist und dazu stehen. Aber sie hat verdammtes Glück, an jemanden wie Samuel geraten zu sein; er ist edel.

Könnte man deuten als Wiedergeburt im Geiste: Hinwendung zum göttlichen Vater. Katherine erlebt das in einem Moment der Krise: Sie will Samuel retten und überschreitet damit eigentlich ihre Möglichkeiten - sie aktiviert damit Extra-Energy. Neuer Level, neue Spielstufe für sie - manchmal ist das Leben ein Kinderspiel, wenn man es von göttlicher Warte sieht. Kindlich sein, bedeutet: Nicht beharren auf Paradigma - wenn es erforderlich ist, einfach darüber hinwegstiefeln. Frei nach Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt ...
 
Alles in allem: spannend, Deutungstiefe, lesenswert.

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Bibilottas avatar

Rezension zu "Die Kinder der Götter" von Pamela Gelfert

Genau das richtige für Piraten- und Götterliebhaber !!!
Bibilottavor 3 Jahren

Meine Meinung

… spannend

… abenteuerlich

… piratenstark

… fantasiereich

… göttlich

… kurz gesagt…. KLASSE !!!

 

Götterkinder, ausgestattet mit der Macht eines Gottes … die als Piraten die Meere befahren. Was eine geniale Mischung, die mich überzeugt hat.

Katherine Lorial, ein 18-jährige junge Frau … sehr naiv und sturköpfig, wird von Piraten entführt. Das Aussergewöhnliche, es sind nicht einfach nur normale Piraten, sondern Piraten mit der Macht eines Gottes. So kommt es, dass Katherine mitten in einem göttlichen Wettkampf landet.

Schnell merkt sie, dass sie sich der Sache gezwungenermaßen anpassen muss, um hier zu überleben und klar zu kommen. Was bleibt ihr anderes, als sich dem Piratendasein anzupassen uns selbst zu einer Piratin zu werden ? Immerhin hat sie es mit Kapitän Samuel Scyllaeus zu tun.  Und so entwickelt sich im laufe der Geschichte eine schöne Liebesgeschichte, die mir gut gefallen hat.

Der Charakter von Katherine hat es mir am meisten angetan, da er im laufe der Geschichte eine gigantische und tolle Entwicklung hingelegt hat. Vom dickköpfigen, sturen jungen Mädchen, zur gestandenen starken taffen Frau oder besser gesagt Piratin … eine Entwicklung die mir sehr viel Lesefreude bereitete.
Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend, so dass man sofort in der Geschichte drin ist. Die Charaktere sind klasse … die Handlung der Geschichte überraschend neu für mich … und das Piratenleben… einfach nur genial beschrieben. Ich fühlte mich ein bisschen an „Der Fluch der Karibik“ erinnert .
Genau meins … denn ich mag Piratengeschichten, hab ich das schon erwähnt ???

Doch auch die Liebhaber der Götter kommen in dieser Story nicht zu kurz … und Monster … ja die gibt es auch. Wie ihr seht, eine sehr fantasyreicher Inhalt, der stürmische, wilde, kämpferische aber auch gefühlvolle Fantasyliebhaber in seinen Bann ziehen wird.

 

Fazit

„Die Kinder der Götter“ von Pamela Gelfert ist ein spannender, abenteuerlicher und fantasyreicher Roman, der den Leser in den Bann zieht. Eine piratenstarke aussergewöhnliche Geschichte, in der es rauh und hart zur Sache geht … aber auch Platz für Liebe und einer Menge Gefühle übrig lässt.
Die Handlung hat mich überzeugt und überrascht, da es für mich was neues war, diese Mischung aus Piraten, Götter, Monster und einer Menge weiterer Fantasyelementen. Der Schreibstil ist spannend gehalten, mitreißend und ohne unnötige Ausschmückungen lässt sich die ganze Geschichte sehr flüssig lesen.

Ich kann Piraten- und Götterliebhabern dieses Buch wärmstens ans Herz legen.

Absolute Leseempfehlung !!!

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nefertiris avatar

Rezension zu "Die Kinder der Götter" von Pamela Gelfert

- Götterkinder - Eine fantastische Story
nefertirivor 3 Jahren

Zum Buch:

Als ich das Buch in Händen hielt, war ich vom Format sofort positiv angetan. Das Buch hat insgesamt 415 Seiten und wird zu einem Preis von 9, 99 angeboten. Das ist schon mal ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und in jedem Fall positiv zu bewerten. An dieser Stelle ein Lob an den Verlag. Die Kapitel haben eine optimale Länge. Das Cover ist ebenfalls stimmig und passt sehr gut zur Story. Man sieht ein Mädchen, das sehnsüchtig aufs Meer hinaus schaut. Naja, sehnsüchtig, aber durchaus bereit sich einem Kampf zu stellen.

Um was geht es:

Die Autorin reißt den Leser direkt ins Geschehen. Die 18-jährige Katherine Loriala wird von Piraten entführt. Sie befindet sich in den Fängen des außergewöhnlichen Kapitäns Samuel Scyllaeus. Außergewöhnlich deshalb, weil er Teil eines göttlichen Wettkampfes ist. Mit den Fähigkeiten des Poseidon ausgestattet, ringt er gegen andere Menschen, die von Göttern auserwählt worden sind, um den Sieg.  Katherine ist plötzlich mittendrin in diesem Kampf, den sie selbst nur als Piratin bestreiten kann. Sie entschließt sich also dazu, sich anzupassen.

Katherines Charakter entwickelt sich im Laufe der Geschichte von einem naiven Sturkopf zu einer jungen Dame, die es faustdick hinter den Ohren hat. Die Liebesgeschichte zwischen Katherine und Samuel entsteht während all der Abenteuer die beide bestreiten - ich finde in einem angemessenen Tempo.

Idee und Schreibstil:

Ab der ersten Seite hat es die Autorin geschafft mich in die Welt der Meere und des Abenteuers, auf hoher See, mitzunehmen. Mir hat die Idee gefallen, dass Götter die Menschen für ihre Zwecke nutzen und sie mit ihren Gaben ausstatten. Schön fand ich auch, dass die Autorin ihre Vorstellung davon mit Piraten verknüpft hat. Ich glaube, etwas Vergleichbares gibt es bisher noch nicht. Damit hat Pamela Gelfert etwas völlig Neues erschaffen. Ihr Schreibstil ist flüssig und nicht zu ausschweifend, was zu der Geschichte passt. Man kann dem Geschehen gut folgen und das Verhalten der Protagonisten war nachvollziehbar und realistisch. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es jedem der eine abenteuerliche Lektüre mag. Natürlich kommen hier auch Götter-Fans voll auf ihre Kosten.

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