Pamela Hartshorne

 4 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Das ferne Echo der Zeit, Die Mitternachtsstunde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Pamela Hartshorne

Pamela HartshorneDas ferne Echo der Zeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das ferne Echo der Zeit
Das ferne Echo der Zeit
 (21)
Erschienen am 17.02.2014
Pamela HartshorneDie Mitternachtsstunde
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Mitternachtsstunde
Die Mitternachtsstunde
 (6)
Erschienen am 20.07.2015
Pamela HartshorneDas ferne Echo der Zeit: Roman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das ferne Echo der Zeit: Roman
Das ferne Echo der Zeit: Roman
 (1)
Erschienen am 17.02.2014
Pamela HartshorneTime's Echo
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Time's Echo
Time's Echo
 (0)
Erschienen am 30.08.2012
Pamela HartshorneThe Memory of Midnight
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Memory of Midnight
The Memory of Midnight
 (0)
Erschienen am 10.10.2013
Pamela HartshorneEdge of Dark
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Edge of Dark
Edge of Dark
 (0)
Erschienen am 20.11.2014

Neue Rezensionen zu Pamela Hartshorne

Neu
LenaLesefuchss avatar

Rezension zu "Das ferne Echo der Zeit" von Pamela Hartshorne

Mein neues Lieblingsbuch!
LenaLesefuchsvor einem Jahr

Langsam beginnt Grace, an ihrem Verstand zu zweifeln. Es kann nicht am Jetlag und den vielen Reisen liegen, dass sie ständig diese Illusinen aus der Sicht eines jungen Mädchens hat, das Hawise heißt. Es ist fast, als reise Grace in der Zeit viereinhalb Jahrhunderte zurück in den Geist von der Dienstbotin Hawise. Grace hat keine Kontrolle über die Illusionen. Es ist, als dränge sich das andere Mädchen von damals immer wieder in ihren Geist um ihr etwas zu zeigen. So erfährt Grace, was für grausame Dinge der jungen Hawise Ake damals widerfahren sind und was diese alles erleiden musste. Aber weswegen kann sie diese Dinge sehen, sogar fühlen? Wieso greift Hawise ständige auf den Geist von Grace zu? Und wieso hört Grace ständig dieses seltsame Flüster? Ohne es zu ahnen, bringt Grace dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr. Kann sie sich retten oder wird ihr Leben so enden wie das von Hawise?

In erster Linie kann ich diesen Roman nur loben. Er ist sehr spannend, stellenweise etwas unheimlich und erzeugte bei mir einige Male Gänsehaut. Die beiden Hauptfiguren, Grace (aus unserem Jahrhundert) und Hawise (das Mädchen aus der Vergangenheit) werden wunderbar dargestellt. Dem Leser fällt es sehr leicht, sich ein Bild von beiden zu machen und bekommt einen sehr präzisen Einblick in die Gedanken und in den Charakter der Mädchen. Das Buch beinhaltet zudem historisch interessante Fakten, indem anhand von Hawise offengelegt wird, wie die Menschen damals lebten und wie es gesellschaftlich lief (die Autorin ist übrigens Historikerin). In der Geschichte merkt man sehr gut, wie Grace die Geschichte von Hawise am eigenen Leib nacherlebt.
Was ich an "Das ferne Echo der Zeit" bemängeln muss, ist die Art der Zeitsprünge zwischen Grace und Hawise. Es gibt keine eindeutigen Sprünge, keine neuen Kapitel wenn sich Grace wieder in der Geschichte von Hawise verliert. Das war für mich persönlich oft sehr verwirrend und hat mich kurz rausgebracht bis ich begriffen hatte, in welcher Zeit ich mich beim Lesen wieder befinde. Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine. Natürlich sorgt diese Art für viel Abwechslung und Überraschung, Spannung und unerwartete Wendungen. Das befürworte ich absolut! Trotzdem hat es mich beim Lesen sehr häufig gebremst. Bis auf diesen Punkt finde ich das Buch jedoch sehr gut! Wie schon erwähnt ist es sehr Spannend und aufregend! Es wird nie kitschig und die Handlungen sind quasi nicht vorhersehbar, was den Roman gleich viel verlockender macht. Der Roman handelt auf vielen emotionalen Ebenen, ermöglicht es, sich in die Charaktere einzufühlen und lässt den Leser an einigen Stellen doch angespannt dasitzen. Doch zum Ausgleich gibt es hinterher immer Stellen, die einem eine kurze "Atempause" ermöglichen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall wieder lesen.

Kommentieren0
3
Teilen
Themistokeless avatar

Rezension zu "Das ferne Echo der Zeit" von Pamela Hartshorne

Das ferne Echo der Zeit
Themistokelesvor 3 Jahren

Trotzdem ich diesen Roman ehrlich gelungen finde, hatte ich extreme Probleme beim Lesen. Gefühlt, bin ich einfach nicht voran gekommen und konnte nicht einmal sagen, woran es liegt, denn es war nicht so, dass ich das Buch schlecht oder langweilig fand. Ganz im Gegenteil, es hat sogar eine sehr gelungene Geschichte erzählt.

Vor allen Dingen hat mir die Mischung in diesem Buch zwischen phantastischen Elementen und dem Realen sehr gefallen. Es war einfach so ineinander verpackt und verschachtelt, dass es gut gepasst hat und nicht zu übertrieben oder gekünstelt wirkte. Insbesondere die Sprüngen zwischen Grace und dem, was sie als Hawise in deren Zeit erlebt, sind einfach genial gemacht. Wie sich langsam die eine Zeit mit der anderen überblendet, finde ich toll beschrieben und vor allen Dingen auch als Idee richtig super. In manchen Augenblicken war man auch zunächst ebenso verwirrt, wie es Grace sicher war, wenn man in die Zeit von Hawise abgedriftet ist.

Dabei muss ich gestehen, finde ich die Erzählung rund um Hawise doch noch ein wenig spannender, als die Dinge, die Grace in ihrer Zeit erlebt, wenn sie nicht gerade Hawise Geschichte folgen muss. Allein weil auch die Charaktere sehr toll beschrieben sind, wie die Witwe Dent, die sicherlich eine weise, alte Kräuterfrau war und damit aber sehr gut in das Bild der Hexe passte und einfach viel Raum für Angriffe gegen sie bot. Wohl auch, weil sie eine sehr starke und selbstbewusste Frau ist. Hawise hingegen ist sehr naiv zu Beginn, man merkt aber, wie die Zeit und ihre Erlebnisse sie verändern. Eine Entwicklung, die sehr passend ist, auch wenn sie lange nicht vollständig ist, da sie sich doch aus einigen Richtungen noch etwas diktieren lässt. Ganz besonders das personifizierte Böse in Gestalt von Francis macht es ihr da aber auch nicht gerade leicht.

Spannend ist auch, wie Grace mit diesen Erlebnissen umgeht und was ihre Umwelt daher von ihr denkt. Vor allem auch, da es auch dort so viele unterschiedliche Charaktere gibt, die einen, deutlich mehr in der Realität verhaftet, die anderen, jedoch dem Übersinnlichen durchaus zugeneigt.

Ein spannender historisch-phantastischer Roman, der auch viele Elemente enthält, die sehr mystisch, spannend, unheimlich etc. sind und der wirklich gut erzählt ist. Von daher verstehe ich immer noch nicht, warum ich beim lesen so langsam war.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Die Mitternachtsstunde" von Pamela Hartshorne

Zwei Zeitebenen und ein ordentlicher Schuss Übersinnlichkeit
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren


"Die Mitternachtsstunde" erzählt von zwei Frauen, die mehr miteinander gemeinsam haben, als es die Zeit, die zwischen ihnen liegt, vermuten lässt.

Nell Appleby wächst im 16. Jahrhundert in York, im Norden Englands, auf. Sie ist von klein an mit Tom, dem Sprössling einer angesehenen Familie, befreundet und beschließt schon früh, dass sie nur ihn einmal heiraten wird. Und auch Tom, der von seinem strengen Vater auf das europäische Festland geschickt wird, verspricht, dass er mit ihr zusammen sein will.
Mehr als 450 Jahre später hat sich Tess, eine junge Frau und Mutter, endlich von ihrem Mann Martin, der in der Ehe zu einem regelrechten Despoten wurde, getrennt und ist mit ihrem kleinen Sohn Oscar in ihr altes Heimatstädtchen York gezogen. Dort ist sie in der Wohnung eines alten Freundes und Mentors untergekommen, der für einige Zeit durch seine Lehrtätigkeit an einem anderen Ort wohnt. Doch kaum ist Tess in der Wohnung zur Ruhe gekommen, erlebt sie ungewöhnliche Dinge, hört seltsame Geräusche und hat immer öfter eine Art von Flashbacks, die sie in eine längst vergangene Zeit katapultieren...
Zum Anfang schiebt sie diese Momente auf den Stress in ihrer Beziehung und fürchtet, dass Martin ihren Aufenthaltsort ausfindig gemacht hat - zumal sie selbst von ihrer eigenen Mutter keine Unterstützung erfährt. Im Gegenteil, diese ist so geblendet vom Schein des bisherigen Schwiegersohnes, dass sie nicht begreifen will, was er ihrer Tochter angetan hat. Zum Glück gibt es noch Luke, Tess' ehemaligen Freund aus Jugendzeiten, dem sie zufällig begegnet und der Verständnis für sie zeigt. Und dann begreift Tess schließlich auch, dass sie das Leben einer anderen Frau erlebt. Das Leben von Nell...

Vor allem mit den Hauptfiguren Nell und Tess wurde ich sehr warm, aber auch Tom und Luke mochte ich gerne. Beide Frauen haben kein einfaches Leben, auch wenn sich die Zeichen der Zeit natürlich sehr verändert haben. Aber genau das ist der Autorin Pamela Hartshorne sehr gut gelungen: sowohl das Leben im 16. Jahrhundert als auch heute hat sie sehr gut eingefangen. Für mich waren die Figuren vielleicht einen Tick zu einfach gezeichnet, da sie kaum Schattierungen haben, sondern recht deutlich zu verorten sind, aber dennoch sind sie - erst einmal gut oder böse - authentisch und mit dem nötigem Tiefgang ausgestattet. Ebenso sind die Lebensumstände und Probleme der jeweiligen Zeit sind in meinen Augen realistisch geschildert. Nell ist viel mehr den Entscheidungen der "höher" angesiedelten Menschen ausgeliefert, während Tess vor allem zu kämpfen hat, weil sie erst einmal ziemlich alleine mit ihren Problemen dasteht und selbst ihre Mutter lieber dem Geltungsbedürfnis frönt als ihrer Tochter zur Seite zu stehen.

Doch das Sujet der Autorin ist - da kann man kaum darum herum reden - übernatürlicher Natur. So wenig klar mir das Genre hier selbst nach Beendigung der Lektüre ist, diese Tatsache sollte man vielleicht vorher kennen. Der Roman ist weder ein wirklich historischer, noch ein Zeitreiseroman - auch wenn Elemente enthalten sind und noch andere hinzukommen. Ohne ein verbindendes, übersinnliches Element wäre die Geschichte nicht halbwegs plausibel erzählbar...

So muss ich gestehen, dass ich mich - obwohl mir Esoterisches vollkommen abgeht - ziemlich gut unterhalten gefühlt habe. Auch wenn die Autorin ihre Figuren nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst, haben mich vor allem die beiden Hauptfiguren, die Atmosphäre der Geschichte und die Schilderungen aus zwei schwierigen Frauenleben durchaus in ihren Bann gezogen. Über das recht offene Ende kann man vermutlich diskutieren, aber ich muss gestehen, dass ich nicht unzufrieden bin.

4ratten

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 14 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks