Pamela Hartshorne Das ferne Echo der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Das ferne Echo der Zeit“ von Pamela Hartshorne

Ein fesselnder Roman, der das Schicksal zweier Frauen über die Jahrhunderte hinweg verbindet York 1577: Die junge Hawise Aske lächelt einem Fremden auf dem Marktplatz zu. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt. Denn der Mann wird sie nicht mehr vergessen, und eine Geschichte von Liebe, unversöhnlichem Hass, brennendem Begehren und tödlicher Eifersucht nimmt ihren Lauf. Viereinhalb Jahrhunderte später verschlägt es die Weltenbummlerin Grace Trewe ins englische York, wo sie den Hausstand ihrer verstorbenen Patentante auflösen soll. Doch irgendetwas scheint sie dort festzuhalten. In seltsamen Träumen taucht sie ab in die elisabethanische Zeit und das Leben von Hawise.

Eine sehr interessante Geschichte !

— Amalia7

Interessantes Buch, aber nicht packend. Hawises Geschichte ist interessant zu verfolgen, aber den Verlauf und das Ende kann man vorhersehen.

— linda2271l

👍👍

— Sigilu

ein fesselnder Mystery-Zeitreiseroman der besonderen Art, 4 Sterne und klare Leseempfehlung ;)

— Amy_de_la_Soleil

Fazit: Ein unterhaltsamer wie fesselnder Roman über zwei Frauen, deren Schicksal über die Jahrhunderte hinweg eng miteinander verknüpft ist.

— Bellexr

Ein gutes Buch für leichte und angenehme Unterhaltung. Leider kein Riesen-Knüller.

— tragalibros

Nett, sehr schnelle Zeitsprünge. Handlung leider sehr vorhersehbar...

— wunderbar79

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  • Das ferne Echo der Zeit

    Das ferne Echo der Zeit

    Themistokeles

    29. December 2015 um 23:22

    Trotzdem ich diesen Roman ehrlich gelungen finde, hatte ich extreme Probleme beim Lesen. Gefühlt, bin ich einfach nicht voran gekommen und konnte nicht einmal sagen, woran es liegt, denn es war nicht so, dass ich das Buch schlecht oder langweilig fand. Ganz im Gegenteil, es hat sogar eine sehr gelungene Geschichte erzählt. Vor allen Dingen hat mir die Mischung in diesem Buch zwischen phantastischen Elementen und dem Realen sehr gefallen. Es war einfach so ineinander verpackt und verschachtelt, dass es gut gepasst hat und nicht zu übertrieben oder gekünstelt wirkte. Insbesondere die Sprüngen zwischen Grace und dem, was sie als Hawise in deren Zeit erlebt, sind einfach genial gemacht. Wie sich langsam die eine Zeit mit der anderen überblendet, finde ich toll beschrieben und vor allen Dingen auch als Idee richtig super. In manchen Augenblicken war man auch zunächst ebenso verwirrt, wie es Grace sicher war, wenn man in die Zeit von Hawise abgedriftet ist. Dabei muss ich gestehen, finde ich die Erzählung rund um Hawise doch noch ein wenig spannender, als die Dinge, die Grace in ihrer Zeit erlebt, wenn sie nicht gerade Hawise Geschichte folgen muss. Allein weil auch die Charaktere sehr toll beschrieben sind, wie die Witwe Dent, die sicherlich eine weise, alte Kräuterfrau war und damit aber sehr gut in das Bild der Hexe passte und einfach viel Raum für Angriffe gegen sie bot. Wohl auch, weil sie eine sehr starke und selbstbewusste Frau ist. Hawise hingegen ist sehr naiv zu Beginn, man merkt aber, wie die Zeit und ihre Erlebnisse sie verändern. Eine Entwicklung, die sehr passend ist, auch wenn sie lange nicht vollständig ist, da sie sich doch aus einigen Richtungen noch etwas diktieren lässt. Ganz besonders das personifizierte Böse in Gestalt von Francis macht es ihr da aber auch nicht gerade leicht. Spannend ist auch, wie Grace mit diesen Erlebnissen umgeht und was ihre Umwelt daher von ihr denkt. Vor allem auch, da es auch dort so viele unterschiedliche Charaktere gibt, die einen, deutlich mehr in der Realität verhaftet, die anderen, jedoch dem Übersinnlichen durchaus zugeneigt. Ein spannender historisch-phantastischer Roman, der auch viele Elemente enthält, die sehr mystisch, spannend, unheimlich etc. sind und der wirklich gut erzählt ist. Von daher verstehe ich immer noch nicht, warum ich beim lesen so langsam war.

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  • Eine Zeitreise der besonderen Art

    Das ferne Echo der Zeit

    Havers

    13. June 2014 um 06:34

    In „Das ferne Echo der Zeit“ nimmt die englische Autorin Pamela Hartshorne ihre Leser mit nach York, die Stadt im Norden Englands am Fluss Ouse, in die Grace Trewe nach langer Abwesenheit zurückkehrt, um das Anwesen ihrer verstorbenen Tante Lucy zu verkaufen. Bereits kurz nach ihrer Ankunft häufen sich seltsame Vorkommnisse: in dem Haus tauchen immer wieder faule Äpfel auf, sie hört Stimmen, und Grace wird von Visionen heimgesucht, in denen sie Ereignisse aus dem Leben einer Dienstmagd im mittelalterlichen York des Jahres 1577 am eigenen Leib erfährt. Allmählich zweifelt Grace an ihrem Verstand - sie, die den fürchterlichen Tsunami überlebt hat und durch die halbe Welt gereist ist, muss sich nun mit dem kurzen Leben der jungen Hawise Aske auseinandersetzen, die der Hexerei beschuldigt und schließlich im Fluss ertränkt wird. Hilfe und Halt findet Grace bei ihrem Nachbarn Drew Dyer, einem Historiker, der für sie der Fels in der Brandung ist und immer ein offenes Ohr für sie hat. Aber kann er sie wirklich beschützen und sie vor dem gleichen Schicksal bewahren, das schon Hawise sowie ihre Tante Lucy das Leben kostete? Pamela Hartshorne ist Historikerin und hat mit „Das ferne Echo der Zeit“ einen faszinierenden Roman geschrieben, in dem sie ihre Protagonistin zwischen den Zeiten wandern lässt: zum einen bewegt diese sich in dem York der Gegenwart, zum anderen, und das ist der weitaus interessantere Teil der Geschichte , beschreibt sie die Stadt und das Leben einer Dienstbotin in der Elisabethanischen Zeit, das ihre Protagonistin Grace am eigenen Leib nacherlebt. Sie lässt und am Alltagsleben gewöhnlicher Menschen teilhaben, und das macht sie mit so viel Liebe zum Detail, dass der Leser der mittelalterlichen Atmosphäre, den Geräuschen und den Gerüchen während des Lesens förmlich nachspüren kann. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind gelungen, sorgen doch immer wieder unerwartete Wendungen dafür, dass Spannung und Tempo konstant hochgehalten werden. Ein Zeitreise-Roman der besonderen Art, für den ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche!

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  • Eine Geschichte zwischen den Zeiten

    Das ferne Echo der Zeit

    tragalibros

    27. February 2014 um 15:17

    Die Weltenbummlerin Grace fährt nach York, um den Nachlass ihrer verstorbenen Patentante zu verwalten. Kaum in dem kleinen Haus angekommen, passieren seltsame Dinge. Grace hört eine unheimliche Flüsterstimme, verdorbene Äpfel liegen im Haus herum und verstörende Visionen einer jungen Frau aus dem elisabethanischen Zeitalter dringen auf sie ein. Grace erlebt durch die Zeiten eine Geschichte über Liebe, Hass und Rache... Hartshorne schreibt einen ungewöhnlichen Roman über zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber doch in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind. Während man liest, verflechten sich die Handlungsstränge mehr und mehr zu einer Geschichte, die den Leser gut unterhält. Leider sind einige Dinge leicht vorauszuahnen, was dem Roman teilweise etwas die Spannung nimmt. Dennoch kann ich sagen, dass ich dieses Buch als Strandlektüre wieder lesen würde... Sozusagen eine angenehme Story für zwischendurch. Deshalb von mir nur drei von fünf Sternen.

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  • Das Schicksal zweier Frauen

    Das ferne Echo der Zeit

    Bellexr

    20. February 2014 um 18:23

    Die Globetrotterin Grace Trewe reist nach York, um den Nachlass ihrer Patentante Lucy zu regeln. Kaum in deren Haus angekommen, geschehen seltsame Dinge: Immer wieder tauchen verfaulte Äpfel auf und Grace hört eine geheimnisvolle Stimme, die nach einer Bess ruft. Dem nicht genug, hat Grace wie aus heiterem Himmel plötzlich Visionen, die sie in das York des 16. Jahrhunderts katapultiert. Dort erlebt sie die Geschichte der jungen Hawise hautnah mit. Für Grace, die absolut nicht an das Übersinnliche glaubt, sind diese Visionen sehr realistisch und immer mehr vermischen sich für sie die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. York im Jahre 1577. Ein harmloses Lächeln bestimmt das Schicksal der jungen Hawise. Eine Geschichte von Hass und tödlicher Eifersucht nimmt seinen Lauf.   Einen fürchterlichen Alptraum plagt Grace Trewe nachts im Haus ihrer Patentante, aus dem sie schweißgebadet aufwacht. Als wäre sie es selbst erlebt sie den verzweifelten Kampf von Hawise mit, wie diese in den Fluten eines Flusses qualvoll ertrinkt. Hawises letzter Gedanke gilt ihrer kleinen Tochter. Mit diesem Alptraum beginnt Pamela Hartshorne ihren bildhaft und fesselnd erzählten Roman. So lernt man gleichzeitig die beiden Protagonistinnen der Geschichte früh kennen und weiß somit bereits, wie Hawises junges Leben sein Ende findet. Doch warum sie als vermeintliche Hexe im Fluss ertrinken musste, erfährt man erst im Verlauf der Geschichte.   Die Autorin wechselt ständig zwischen den Zeiten, stellenweise recht abrupt, wodurch man ein gutes Gefühl dafür bekommt, wie es Grace bei ihrem Eintauchen in die Vergangenheit ergehen muss. Denn die Visionen aus dem 16. Jahrhundert überfallen Grace urplötzlich, ohne dass sie dagegen etwas unternehmen kann. Ein Geruch, eine bekannte Straße oder ein Gefühl sorgen dafür, dass Hawise die Oberhand bekommt und Grace zwingt, ihr Schicksal zu erleben. Und das Leben von Hawise gestaltet sich bald unberechenbar und bedrohlich. Als Dienstmädchen lebt Hawise bei einer Kaufmannsfamilie als sie den Notargehilfen Francis kennenlernt. Anfangs von dessen Charme eingenommen, spürt sie doch bald die Böswilligkeit und Hinterhältigkeit des jungen Mannes. Als Hawise seine Liebesbeschwörungen zurückweist, entwickelt der verschmähte Mann einen perfiden Plan, um das Leben von Hawise zu zerstören. Und die junge Frau hat keine Chance, diesem zu entkommen.   Grace dagegen ist ein ruheloser Geist, die es nie lange an einem Ort aushält und als Englischlehrerin schon überall auf der Welt gearbeitet hat. Sie ist daran gewöhnt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und agiert absolut selbständig, Hilfe nimmt sie nur ungern und selten an. Umso erschreckender ist für Grace ihre Machtlosigkeit gegenüber den Visionen, die sie in keiner Weise beeinflussen kann. Ursprünglich wollte sie nur schnell den Haushalt ihrer Patentante Lucy auflösen und dann zu ihrer Freundin nach Mexiko reisen, doch ihr Aufenthalt in York dehnt sich immer mehr aus. Nicht ganz unschuldig daran ist ihr Nachbar Drew, obwohl eigentlich gar nicht ihr Typ, fühlt sich Grace zu dem Historiker immer mehr hingezogen. Und auch das Haus ihrer Patentante übt immer mehr Einfluss auf die junge Frau aus, dem sich Grace immer weniger entziehen kann.   Farbenprächtig, bildhaft, unterhaltsam und fundiert recherchiert erzählt Pamela Hartshorne ihren Roman. Durch die beiden Handlungsstränge, deren Wechsel im Verlauf der Geschichte immer rasanter stattfinden, sorgen zudem dafür, dass auch das Spannungsniveau immer gleichbleibend hoch bleibt und die Geschichte kurzweilig erzählt wird. Ihre Charakterzeichnungen sind ebenfalls sehr gut gelungen, sodass alle Beteiligten schnell Konturen annehmen. Gerade Francis Bewley ist wirklich gelungen. Der Notargehilfe ist ein Soziopath wie er im Buche steht: nach außen hin freundlich, charmant, aufmerksam und hilfsbereit, doch wenn man hinter seine Fassade schaut, sieht man nur das Böse, problemlos manipuliert er seine Umwelt und geht dabei völlig gefühllos vor. Seine unbändige Hassliebe zu Hawise ist krankhaft und seine Eifersucht absolut tödlich.   Fazit: Ein unterhaltsamer wie fesselnder Roman über zwei Frauen, deren Schicksal über die Jahrhunderte hinweg eng miteinander verknüpft ist.

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