Pamela Pabst , Shirley Michaela Seul Ich sehe das, was ihr nicht seht

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Inhaltsangabe zu „Ich sehe das, was ihr nicht seht“ von Pamela Pabst

Pamela Pabst arbeitet in ihrem Traumberuf – als erste von Geburt an blinde Strafverteidigerin in Deutschland. Mit Leidenschaft und einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit hat sie dieses Ziel verfolgt. So schickten ihre Eltern sie auf eine gewöhnliche Grundschule und später auf ein Gymnasium – zu einer Zeit, als das Konzept der Inklusion, des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderung, noch keine gesellschaftliche Relevanz hatte. Offen und ohne jede Larmoyanz gewährt Pamela Pabst Einblick in ihr Leben und ermutigt alle – Sehende wie Nichtsehende –, konsequent ihren eigenen Weg zu gehen.

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    Ich sehe das, was ihr nicht seht

    Tanzmaus

    18. February 2014 um 16:40

    Seit kurz nach ihrer Geburt ist Pamela Pabst fast komplett blind. Ein winziger Sehrest ist ihr geblieben. Als Frühgeburt ist sie das Wunschkind ihrer Eltern. Trotz ihrer Behinderung wird sie aber nicht von ihnen in Watte gepackt, sondern ermutigt, das Leben wie eine „Sehende“ anzupacken. Nach einem Termin bei einem Anwalt steht für Pamela fest, sie möchte Anwältin oder sogar Richterin werden. Aber nicht irgendwo, sondern in Berlin. Und für diesen Wunsch kämpft Pamela. Eher per Zufall fand ich das Buch beim Stöbern in einer Buchhandlung. Mich sprachen gleich der Titel und die Thematik an. Obwohl ich eher selten Biografien lese, hat mich dieses Buch sofort gereizt. Daher wurde es auch gleich nach Kauf gelesen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht satirisch, aber vor alle kämpferisch. Oft frage ich mich beim Lesen von Biografien, in wie weit ein Autor oder eine Autorin die eigene Biografie beschönigt oder übertreibt. Bei diesem Buch jedoch war ich von der Seite der Überzeugung, dass ich Pamela Pabst ihre Lebensgeschichte aufs Wort Glauben schenken darf. Natürlich werden die Probleme, die man als Blinde in einer Welt der Sehenden hat eindrücklich beschrieben. Das fängt bei Kleinigkeiten an, wie das Ausfüllen oder Unterschreiben eines Formulars und reicht bis weit ins Mobbing durch andere Mitschüler. Schon nach den ersten Zeilen war ich von der Lebensgeschichte von Pamela Pabst gefangen. Die Seiten zogen nur so an mir vorüber und ich wollte mehr erfahren von dem blinden Mädchen, das sich seinen Weg durch das Leben der Sehenden erkämpfte, oft den Mut verlor, aber nie den Kampfgeist. Sehr interessant fand ich, was es alles für Hilfsmittel für Blinde gab und mittlerweile gibt. Auch wie Pamela Pabst ihren Alltag in ihrer Kanzlei bewältigt, wird beschrieben. Über ihre Fälle wird nur wenig geschrieben. Ein paar Reaktionen von Mandanten werden erwähnt, aber der Fokus des Buches liegt vor allem auf dem Lebensweg von Pamela Pabst von ihrer Kindheit, über ihren schulischen Weg bis hin zu dem erfolgreichen Studium. FAZIT: Ich habe das Buch mit Neugierde gelesen und dabei sogar einiges über die Welt der Blinden lernen können. Das Buch regt zum Nachdenken an, dass es sich lohnt seinen eigenen Weg im Leben zu gehen.

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