Paola Cereda Agata verzaubert eine Insel

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Inhaltsangabe zu „Agata verzaubert eine Insel“ von Paola Cereda

»Die am weitesten entfernte Insel des Archipels war die einzige ohne Namen. Das heißt, sie hatte einen Namen, aber der war von der Landkarte und aus dem Gedächtnis der Leute verschwunden.« Agatas Kochkunst ist legendär, und mit ih- rer köstlichen Salsa verzaubert sie auf ihrer kargen toskanischen Insel alle. Auch den Zigeuner Dumitru, der ihr zeigt, dass das Leben voller Licht und Energie ist, wenn man es nur zulässt.

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  • Leserunde zu "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner

    Die langen Tage von Castellamare
    aylareadsbooks

    aylareadsbooks

    Eine sizilianische Insel, drei Generationen, ein großes Familienepos Castellamare, eine kleine italienische Insel irgendwo im Mittelmeer. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben...Habt ihr Lust auf einen tiefgründigen Sommer-Roman, der euch mit auf eine kleine Mittelmeerinsel voller Sagen und Legenden nimmt? Catherine Banner entführt euch in "Die langen Tage von Castellamare" an der Seite von Dottore Esposito ins bezaubernde Italien!Zum InhaltCastellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Über die AutorinCatherine Banner, geboren 1989, hat in Cambridge Literatur studiert. Bereits mit vierzehn begann sie zu schreiben, ihre Jugend- und Fantasyromane sind international veröffentlicht worden. Die Geschichte der Familie Esposito ist ihr erster Roman für Erwachsene, auch er wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Catherine Banner lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.Zusammen mit dem Ullstein Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner. Bewerbt euch bis zum 10.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:Welche geheimnisvolle Sage oder Legende rankt sich um euren Heimatort?Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg! Ein weiteres tolles Gewinnspiel zum Buch, das euch italienisches Flair nach Hause bringt, erwartet euch übrigens auch hier! Also schnell vorbeischauen!* Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen & Leserunden.

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    • 384
  • Konnte mich leider nicht recht verzaubern

    Agata verzaubert eine Insel
    gesil

    gesil

    02. June 2016 um 07:40

    Agata wächst als Tochter eines wortkargen Schmieds auf einer Insel ohne Namen auf. Die Mutter ist bei Agatas Geburt gestorben und so wird das Mädchen von seiner Tante grossgezogen. In der Küche des örtlichen Cafes erfindet Agata eines Tages eine wunderbare Salsa, die zu ihrem Markenzeichen wird und das Leben der Menschen auf der ganzen Insel verändert. Zugegeben: Der Schreibstil von Paola Cereda ist flüssig und angenehm zu lesen. Doch das, was sie berichtet, hat es so oder ähnlich schon dutzende Male gegeben. Da ist auf der einen Seite das einfache Volk der Insel, dem der Pfarrer mehr oder weniger die „richtige“ Weise zu leben vorschreibt und das Mädchen, das rebelliert und sich nichts vorschreiben lässt. Und auf der anderen Seite der windige Geschäftsmann, der das Blaue vom Himmel verspricht und am Ende alle übers Ohr haut. Zwischen all dem steht der Zirkus und sein Dressurreiter Dumitru, der seine Verlobte für ein Leben auf der Insel verlässt. Es ragt nur Agatas Tochter Isola heraus, die sich seltsam benimmt und der Statue einer Heiligen zum Verwechseln ähnlich sieht. Ist vielleicht doch etwas dran an der unbefleckte Empfängnis, von der Agata behauptet, durch sie Isola empfangen zu haben? Irgendwie habe ich mir mehr von diesem Roman versprochen. Wodurch verzaubert Agata nun die Menschen? Allein ihre Salsa kann es nicht sein.Ist es vielleicht doch eher die Unbeirrbarkeit, mit der Agata ihren Weg geht? Überhaupt wurde mir zu oft von Agatas „wunderbarer Salsa“ gesprochen. Beinahe wie von einem Allheilmittel gegen alle Übel der Welt. Auch sind mir die Protagonisten weitestgehend alle fremd geblieben. Keines der Schicksale hat mich wirklich berührt – nichte einmal der frühe Tod der Tochter. Insofern bleibt „Agata verzaubert eine Insel“ eine Geschichte, die mich leider nicht zu verzaubern vermochte.

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  • Märchenhaft

    Agata verzaubert eine Insel
    Amelien

    Amelien

      Zitat: „Hast du je deine Insel verlassen?“, fragte sie der Zigeuner. „Nur einmal, und ich wollte gleich wieder zurück.“ „Bist du nicht neugierig, wie es in der übrigen Welt aussieht?“ „Mir fehlt es hier an nichts.“ (Seite 105) Eine namenlose Insel im Mittelmeer, eintöniger Alltag und langweiliges Essen. Doch dies ändert sich als die kleine Agata geboren wird, deren Mutter bei ihrer Geburt stirbt. Ihr Vater ein wortkarger Schmied, lässt das ziemlich kalt. Die kleine Agata wächst bis sie 5 Jahre alt ist bei einer Hirtenfamilie auf. Der Vater weiß nicht wirklich, wie er mit dem Kind umgehen soll und behandelt die Kleine ziemlich grob. Ihre Aufgabe wird es für ihn zu kochen. Bald ist Agata das Mädchen mit dem blauen Kleid, das einst der Mutter gehörte, von der ihr nichts anderes geblieben ist, nicht mal eine Erinnerung. Eines Tages kommt ein Zirkus auf die Insel, ein unerhörtes Ereignis für die Inselbewohner, doch dies beeinflusst das Leben der Inselbewohner zusehends. Die Geschichte beinahe märchengleich, wartet mit einer spannenden und beschaulichen Handlung auf. Als Agata die Salsa Agata erfindet, mehr aus Zufall, da beschert es ihr zum ersten mal im Leben Aufmerksamkeit und Glück. Doch dies ruft schon bald Neider auf den Plan. Ein guter Roman, in einem herrlich leichten und bezaubernden Schreibstil, mit einer schon beinahe lyrischen Sprache. Interessante, tiefgründige, fein gezeichnete Charaktere, machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss. Die Atmosphäre in diesem Buch weiß zu verzaubern, aber auch die Melancholie die vorherrscht und die Geschichte unerreichbar, traurig und fern wirken lässt, macht den besonderen Zauber aus. Ein bisschen wie ein Märchen für Erwachsene. „Großartig“ *****

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    • 3
    Amelien

    Amelien

    18. October 2014 um 21:44
  • Ein Buch voller Heiterkeit und Menschlichkeit

    Agata verzaubert eine Insel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. October 2014 um 11:20

      Dieser schöne und unterhaltsame Roman erzählt die Geschichte von Agata, die als Tochter eines wortkargen Schmieds auf einer namenslosen Insel vor der toskanischen Küste aufwächst. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt, und so ist es eine Tante, die sich nach ersten Jahren in einer Pflegefamilie um sie kümmert. Früh schon muss Agata hausfrauliche Pflichten für ihren Vater übernehmen. Jeden Morgen um 11 Uhr will der eine Zwiebelfrittata in die Werkstatt gebracht haben, und das über Jahre.   Das Zentrum der unberührten Insel bildet der „Monte“, ein großes Gefängnis, das nicht nur Agatas Vater, sondern auch vielen anderen Inselbewohnern durch Arbeit bzw. Aufträge ein Auskommen bietet. Der Direktor dieses Gefängnisses, er wird nur der Weisse genannt, hat durchaus ungewöhnliche Ideen darüber, wie man ein Gefängnis leitet, meist nicht zum  Wohlgefallen seiner Vorgesetzten auf dem Festland.   Der Weisse ist Stammgast in der Locanda am Hafen, wo Agata als Küchenmädchen zu arbeiten begonnen hat. Als eines Tages die Padrona mit Wehen aus dem Haus gebracht wird, ist Agata auf sich allein gestellt, als der Gefängnisdirektor etwas zum Essen bestellt. Und in ihrer Not kreiert sie eine Salsa aus den Zutaten, die sie in der Küche findet. Der Direktor ist begeistert, und die Kunde von dieser sagenhaften Salsa wird sich in den nächsten Jahrzehnten weit über die Insel hinaus verbreiten.   Als der Direktor zum Fest eines lokalen Heiligen einen großen Zirkus auf die Insel einlädt, lernt Agata Dumitru kennen, einen  aus Rumänien stammenden Zigeuner, der im Zirkus mit den Pferden arbeitet, die Tochter des Zirkuschefs heiraten und  dessen Nachfolger werden soll. Dumitru verliebt sich sofort in die noch jugendliche Agata und kehrt dem Zirkus bald den Rücken und auf die Insel zurück. Deren Schicksal verändert sich bald dramatisch und die fast stumme Tochter Agatas wird für die frommen Einwohner zur „Begnadeten“, die die Insel vor der endgültigen Zerstörung rettet.   Mehr wird hier nicht verraten von einem Buch voller Heiterkeit und Menschlichkeit, das erzählt vom Leben einfacher Menschen, von ihren Leidenschaften und Sehnsüchten.    

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  • Schöne Geschichte, leider fehlte der Zauber

    Agata verzaubert eine Insel
    nodi

    nodi

    01. September 2014 um 16:05

    Agata wächst ganz ohne Liebe auf einer Insel auf, ihre Mutter starb bei der Geburt und ihr Vater kümmerte sich kaum um sie. Als sie alt genug ist, findet sie Arbeit als Kellnerin in einem Restaurant und wird schwanger. Irgendwie findet sie nach der Geburt aber keinen Zugang zu ihrer Tochter. Als sie eines Tages durch Zufall eine köstliche Salsa erfindet ändert sich ihr Leben. Die Autorin benutzt für ihren Roman eine schöne Sprache, die die Insel ohne Namen und ihre Bewohner sehr bildhaft beschreibt. Der Leser begleitet die Protagonistin Agata von ihrer Geburt an. Wie ihr Vater seiner Tochter überhaupt keine Liebe gibt, sie nur als Dienstboten sieht. Wie sie zur jungen Frau reift, schwanger wird, aber von wem bleibt sehr lange ein Geheimnis. Leider blieb Agata mir während der ganzen Geschichte immer etwas fremd, ich fand keinen richtigen Zugang zu ihrer Person. Was mir aber sehr gut an ihr gefiel, sie ging unbeirrt ihren Weg, ließ sich von niemand in ihrem Handeln von etwas abbringen. An einigen Stellen fiel es mir schwer, mich in das Geschehen und die Menschen hinein zu versetzen, so ganz konnte mich der Roman leider nicht verzaubern. Sehr gut hat mir aber gefallen, dass die Geschichte zeigt, dass man nie die Hoffnung aufgeben und seine Träume leben soll.

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  • Für Fans von Chocolat

    Agata verzaubert eine Insel
    MareikeHerzpotenzial

    MareikeHerzpotenzial

    30. August 2014 um 12:25

    Agata wird als Tochter eines rauen Schmieds auf einer namenlosen Insel vor Italien geboren. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt und ihr Vater verliert direkt das Interesse an dem kleinen Wesen und gibt sie zu einer Amme. Dort wächst Agata auf, erfährt aber von der Amme und ihrer Familie keine Liebe, schließlich ist sie eine Einnahmequelle für die einfachen Leute. Als sie nach einigen Jahren zu ihrem Vater zieht, schlägt ihr eine unbarmherzige Kälte und Brutalität entgegen. Ihre Jugend spielt sich also zwischen Misshandlungen des Vaters und fanatischer Religiosität der Tante ab. Ein recht trostloses junges Leben in einer insgesamt sehr trostlosen Dorfgemeinschaft. Doch Agata ist anders, sie ist schön, klug, fantasievoll und sie entdeckt durch Zufall: Sie kann außergewöhnlich gut kochen. Ihre Salsa wird schnell zum Hit der Insel und darüber hinaus. Dadurch – und durch den Zirkus, der die Insel besucht – wird das Inselleben um einiges lebhafter als bisher. Das Setting erinnert stark an Joane Harris’ “Chocolat”: Ein kleines, katholisches Dörfchen, engstirnige Dorfbewohner, ein Zigeuner als geheimnisvoller Liebhaber, eine junge Frau bringt durch sinnliche Genüsse (hier: Salsa) das Dorfleben in Schwung und die Menschen entdecken ihre Lebensfreude. Hier spielt die Handlung aber in Italien und nicht in Frankreich und der stark spirituelle Einschlag von Harris’ Büchern fehlt völlig. Dafür findet man hier einen charmanten und leichten Erzählstil, der an “Die fabelhafte Welt der Amelie” erinnert und dem Buch seine Tragik und teilweise Düsterkeit nimmt. Fazit: Ein stimmungsvolles Buch mit italienischem Flair und ein ungewöhnlichem Erzählstil, kitschfreie feel-good-Lektüre! Für alle Fans von “Der fabelhaften Welt der Amelie” und “Chocolat” ist das Buch eine Empfehlung. Insgesamt fehlte mir aber das Besondere, was das Buch von “Chocolat” unterschieden habe und die Tiefe. Die Geschichte ist gut, aber leider bleibt sie nicht haften.

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  • Eine wundervolle Geschichte über ein besonderes Leben auf einer Insel

    Agata verzaubert eine Insel
    Scheherazade

    Scheherazade

    29. August 2014 um 13:11

    Agata wird auf einer kleinen toskanischen Insel geboren. Aber ihre Geburt steht unter keinem guten Stern, da ihre Mutter bei der Geburt stirbt. Der Vater ist gefühlskalt. Zur Grabrede der Mutter meint er nur: „Sagen sie nur, dass sie nicht kochen konnte.“ Agatas Leben auf der Insel ist hart, aber sie versucht das Beste daraus zu machen. So entdeckt sie ihr Talent zum Kochen und wird schon bald auch über die Inselgrenzen berühmt sein für ihre Salsa Agata. Als dann der Zigeuner Dumitru in ihr Leben tritt, zeigt er ihr, wie schön das Leben doch sein kann. Die Geschichte von Agata hat mich wirklich verzaubert. Es ist nicht nur eine Geschichte einer Frau, die ein hartes Leben hat, sondern vielmehr. Eine Geschichte über eine Zeit in Italien als jeder der anders war verteufelt wurde und auch schon mal ein ganzes Dorf gegen sich hatte. Eine Zeit als Mafiabosse sich ganze Landstriche unter den Nagel rissen und mit dem aufkommenden Tourismus ein Vermögen verdienten.  Aber auch eine Zeit in der sich das Leben schnell veränderte und man sich schnell anpassen musste, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Sie hatte auch einige überraschende Wendungen parat. Agata ist zwar die Hauptfigur im Buch, aber die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. So entsteht ein wirklich tolles Portrait einer kleinen Insel und dem Leben auf dieser Insel. Der Erzählstil hat mich vom Anfang an verzaubert. Der Stil passt wunderbar zur Geschichte und auch zur Zeit, in der die Geschichte spielt. Es wird auch nicht immer chronologisch erzählt. So kommt es, dass man erst aus der einen Perspektive eine Begebenheit erfährt und dann aus einer anderen noch einmal. Dies war manchmal nicht ganz einfach zu lesen, aber ich fand es wirklich toll. Agata verzaubert eine Insel war mein absolutes Highlight im August. Es ist ein Buch, das ich sicher nochmal lesen würde. Ich kann es jedem empfehlen, der gern eine etwas andere Geschichte über eine Insel lesen möchte. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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  • Ein Ausflug auf eine namenlose Insel

    Agata verzaubert eine Insel
    zauberblume

    zauberblume

    Die italienische Autorin Paola Cereda hat uns in "Agata verzaubert eine Insel" auf eine namenlose Insel des Archipels entführt. Hier lernen wir Agata kennen. Zum Inhalt: Agata weiß nichts von der Liebe und von der Schönheit. Sie ist die Tochter eines wortkargen Schmieds der Insel, deren Namen in Vergessenheit geraten ist. Agata wächst ohne Mutter auf. Jeden Mittag muß sie ihrem Vater ein Zwiebelomlett und ein Glas Rotwein bringen. Außerdem hilft sie in der Locanda. Eines Abends muß sie das Lokal alleine führen, da die Padrona zu Hause bleibt, um ihren Sohn zu gebären. An jenem Abend erfindet Agata eine Salsa, die schmeckt "Wie die Insel mit ihren schroffen Felsen und sonnigen Stränden." Eine Salsa, die glücklich macht. Um das Ende der Schwarzhemden zu feiern, wird der berühmte Zirkus Vallone auf die Insel eingeladen und Agata soll zu diesem Anlass ihre berühmte Salsa kochen. Tatsächlich bezaubert sie alle - die Inselbewohner, die Matrosen der umliegenden Insels und Dumitru, den Dressurreiter aus dem fernen Rumänien. Vielleicht ist das Dasein gar nicht nur Qual, wie ihre sauertöpfische Tante Teresa behauptet? Als Dumitru und der Zirkus wieder abreisen, merkt Agata, dass sich ihr Leben verändert hat. Eine etwas andere Geschichte, an den Schreibstil der Autorin mußte ich mich erst gewöhnen. Aber nach den ersten Seiten war man mitten in der Geschichte und befand sich auf der Insel in Italien. Agata lernten wir schon als Baby kennen und durften sie bis ins Erwachsenenalter begleiten. Das Leben auf der Insel vor dem Umbruch konnte man sich sehr gut vorstellen. Als lief ruhig ohne besondere Vorkommnisse, aber dann hat sich ja einiges geändert und die Menschen wurden unzufrieden. Das Leben war für Agata nicht einfach. Das Cover wirkt auf mich etwas melancholisch. Die Frau könnte Agata sein mit einem Blick auf ihr Heimatdorf. Das Buch ließ sich gut lesen, aber 100%ig überzeugt bin ich nicht, daher vergebe ich 4 Sterne.

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    • 2
  • Agata verzaubert eine Insel

    Agata verzaubert eine Insel
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext: Agatas Kochkunst ist legendär, und mit ihrer köstlichen Salsa verzaubert sie alle. Auch den Zigeuner Dumitru, der ihr zeigt, dass das Leben voller Licht und Energie ist, wenn man es nur zulässt. Agata weiß nichts von der Liebe und von der Schönheit. Sie ist die Tochter des wortkargen Schmieds der Insel, deren Namen in Vergessenheit geraten ist. Jeden Mittag muss sie dem Vater ein Zwiebelomelett und ein Glas Rotwein bringen. Außerdem hilft sie der Padrona des örtlichen Cafés – auch, als diese zu Hause bleibt, um ihren Sohn zu gebären. An jenem Abend erfindet Agata eine Sauce, die schmeckt „wie die Insel mit ihren schroffen Felsen und sonnigen Stränden“. Eine Salsa, die glücklich macht. Um das Ende der Schwarzhemden zu feiern, wird der berühmte Zirkus Vallone auf die Insel eingeladen, und Agata soll zu diesem Anlass ihre berühmte Salsa kochen. Tatsächlich bezaubert sie alle – die Inselbewohner, die Matrosen der umliegenden Inseln und Dumitru, den Dressurreiter aus dem fernen Rumänien. Vielleicht ist das Dasein gar nicht nur Qual, wie ihre sauertöpfische Tante Teresa behauptet? Als Dumitru und der Zirkus wieder abreisen, merkt Agata, dass sich ihr Leben verändert hat. Agata kommt als erste Tochter eines Schmids auf einer kleinen namenlosen Insel im Mittelmeer zur Welt. Ihre Mutter stirbt noch im Kindbett und die kleine Agata wird von ihrer Tante zu einer Hirtenfamilie gebracht, deren Frau dem Baby als Amme dient. Von deren anderen Kindern wird das heranwachsende Mädchen nicht akzeptiert, die einzige, die Agata sowas wie Zuneigung zuteil werden lässt, ist die Hirtenfrau selbst. Mit fünf Jahren kommt Agata zurück zu ihrem Vater, ein wortkarger Mann, der ihr keine Zuneigung schenkt und sie nur als zusätzliche Arbeitskraft sieht. Agata bestreitet ihre Tage nun allein mit der Verköstigung des Vaters und als Aushilfe in der Locanda, dem einzigen Lokal auf der Insel. Schon von ihrer Amme hat Agata gelernt, dass Liebe durch den Magen geht und eines Tages kocht sie eine Salsa, die alle verzaubert und ihr Leben verändert. Regelmäßig besucht auch der Gefängnisdirektor, der von allen nur „Der Weiße“ genannt wird, die Locanda. Der Weiße ist ein außergewöhnlicher Mann und holt eines Tages einen Zirkus auf die Insel, unter den Zirkusleuten ist auch Dimutru, ein Mann der mit Pferden sprechen kann und nach der Abreise des Zirkus zu Agata auf die Insel zurückkehrt. Als der Tourismus die Insel entdeckt, verändert dies das Leben aller auf der Insel. Paola Cereda erzählt die hoffnungsvolle wenn zugleich auch traurige Geschichte der jungen Insulanerin Agata in einem Italien inmitten des 2. Weltkrieges Die Autorin benutzt eine sehr schöne Sprache und einen angenehmen Schreib- und Erzählstil. Dennoch wurde ich mit den beschriebenen Protagonisten und Charakteren nicht so wirklich warm. Auch wenn mich das Buch nicht wirklich überzeugt hat, so hat es die Autorin doch geschafft,  die Botschaft zu vermitteln, dass man trotz diverser Steine die man im Leben in den Weg gelegt bekommt, niemals seine Hoffnungen und Träume aufgeben sollte.

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    • 4
  • über "Agata verzaubert eine Insel"

    Agata verzaubert eine Insel
    TheresasBuecherschrank

    TheresasBuecherschrank

    Agata kennt keine Liebe und keine Schönheit. Sie ist die Tochter des Schmieds der Insel, der nicht spricht und auch sonst seiner Tochter wenig Liebe entgegenbringt. Jeden Mittag muss Agata ihrem Vater ein Zwiebelomelette und ein Glas Rotwein bringen, von klein auf. Außerdem hilft sie der Padrona des örtlichen Cafès. An dem Tag, an dem die Padrona zuhause bleibt, um ihren Sohn auf die Welt zu bringen, bekommt das Cafè einen ganz besodneren Gast, der hohe Ansprüche stellt. Aufgrund dessen erfindet Agata eine Sauche, die schmeckt "wie die Insel mit ihren schroffen Felsen und sonnigen Stränden". Eine Salsa, die jeden Inselbewohner glücklich macht. Eines Tages wird das Ende der Schwarzhemden gefeiert und der berühmte Zirkus Vallone wird auf der Insel begrüßt. Zu diesem Anlass soll Agata ihre berühmte Salsa kochen. So verzaubert sie tatsächlich alle - auch Dimutru, den Dressurreiter aus dem fernen Rumänien. Aber er gehört zu den Ziehenden und Agata zu den Sesshaften.... Trotzdem spüren sie beide bald, dass das Leben nicht immer eine Qual ist und als Dimutru zusammen mit dem Zirkus wieder abreist, fühlt es sich für Agata an, als habe ihr Leben sich verändert.  Ich habe erstmal eine ganze Weile gebraucht, um mich überhaupt in die Handlung einzufinden. Und selbst dann, wo ich schon über die Hälfte des Romans gelesen habe, habe ich die Personen und ihre Handlungen nicht wirklich begreifen können.... Agata war mir die ganze Zeit über sehr fremd,Stereline jedoch, habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Dabei war sie doch eigentlich Agatas Rivalin und überhaupt war sie nur eine Nebenrolle im Roman. Mit Dimutru konnte ich mich auch nicht anfreunden, auch nciht mir Agatas Vater. Die Inselbewohnerinnen waren mir da auch lieber, als die Personen, die tatsächlich im Mittelpunkt standen.  Gut fand ich, dass es einen Bogen zwischen Anfang und Schluss gab, womit der Roman beginnt und womit er endet.  Leider hat sich die Handlung erst auf den letzten zwanzig Seiten erklärt und so langsam habe ich die Zusammenhänge verstanden.  So war es auch mit Isola, der Tochter von Agata, die ganze Zeit über wirkte sie sehr geheimnisvoll, irgendwann war es fast schon gruselig. Erst am Ende habe ich meine Meinung und meine Verurteilungen gegenüber Agata komplett revidiert, ja da habe ich sie dann sogar verstanden.  Der Roman hat weder ein Happy End, noch ein schlechtes Ende. Auch das Ende ist eher nichtssagend....  Jedoch hat Paola Cerede einige wunderschöne Zitate in den Roman eingebaut. Mein Lieblingszitat ist folgendes:   "Die am weitesten entfernte Insel des Archipels war die einzige ohne Namen. Das heißt, sie hatte einen Namen, aber der war von der Landkarte und aus dem Gedächtnis der Leute verschwunden."   Paola Cerede spricht sehr viel in Dialogen, und das lässt den Roman sehr lebendig wirken.  Für Paola Ceredas wudnerbare Sprache und die bezaubernde Grundideee, die dem Roman unterliegt, bekommt "Agata verzaubert eine Insel" *** drei Sterne von mir. 

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    • 3
  • Rezension zu "Agata verzaubert eine Insel" von Paola Cereda

    Agata verzaubert eine Insel
    aba

    aba

    22. August 2014 um 17:20

    Die Geschichte eines Mikrokosmos Wenn in einem Buch erst auf den letzten Seiten ein Geheimnis gelüftet wird, ein wichtiges Geheimnis, von dessen Existenz der Leser nicht mal ahnte... ein Geheimnis, das nicht nur überrascht, sondern auch erschüttert, und auch vieles erklärt, was ohne dieses Wissen einfach unerklärlich war... Wenn ich so ein Buch lese, bleibt bei mir ein befriedigendes Gefühl zurück, komplett überlistet worden zu sein. Und so hat mich Paola Cereda in die Irre geführt. In "Agata verzaubert eine Insel" erzählt sie eine ungewöhnliche Geschichte, die bestimmt auch jeden Leser verzaubert. Und auch ich muss zugeben, dass ich den Zauber spürte, der von diesem Buch ausging. Agata, die junge Heldin dieser Geschichte, ist eine intelligente und charismatische Person. Alles, was sie im Leben kann, hat sie sich selber beigebracht. Ohne jemals Liebe und Zuwendung von anderen Menschen erfahren zu haben, hat sie trotzdem gelernt, für andere da zu sein. Mit ihrem besonderen Talent zum Kochen hat sie sich eine eigene Existenz aufgebaut, sie hat es geschafft, unabhängig und selbstständig zu werden. Das macht sie zu einer Exotin auf einer namenslosen Insel, die kaum jemand kennt, im Italien der Nachkriegszeit. Aber auch andere Figuren sind wichtig, nicht nur für die Handlung sondern auch für Agatas Biografie: der Nomade Dumitru, Zirkuskünstler, der liebenswerte Gefängnisdirektor mit seinen feinen Hosen, das Ober-Ekelpaket und Kapitalistenschwein Greco, die absolut frommen Inselfrauen... Alle sehr überzeugend in ihrer jeweiligen Rolle, und sie alle bilden den Mikrokosmos der Insel. Paola Cereda verleiht ihnen allen Leben mit ihrem halb magischen, halb naiven Erzählstil. Man fühlt sich auf die namenslose Insel transportiert und teilt das Leben, das Agata und die anderen Insulaner leben, zu dem Täuschungen und Enttäuschungen gehören, in dem aber auch Wunder geschehen und die Weltordnung durcheinandergerät, weil plötzlich Sesshafte zu Nomaden und Nomaden zu Sesshaften werden. Bis das Ende kommt... mit einem Geheimnis, das die Illusion beendet. "Agata verzaubert eine Insel" ist ein schöner, melancholischer und zum Teil magischer Roman um eine ganz besondere Frau, die am falschen Ort zur falschen Zeit geboren ist, und die sich dennoch getraut hat, ihr eigenes Leben zu leben.

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  • Eine italienische Legende

    Agata verzaubert eine Insel
    wandablue

    wandablue

    Eine italienische Legende Eine schöne Insel macht immer gute Laune, zusammen mit dem Mittelmeer und der Sonne, die beinahe unermüdlich scheint. Auch eine unglückselige Protagonistin kann daran nichts ändern. Die Kulisse also eine Insel im Mittelmeer. Namenlos. Hier ist der Alltag und das Essen von eintöniger Einfallslosigkeit. Vor der Kulisse, ein Mädchen. In einem blauen Kleid. Das hat der Mutter gehört. Ausser diesem Kleid ist nichts mehr von ihr vorhanden, kein Duft, kaum ein Name, keine Erinnerung. Auf der einzigen nennenswerten Erhebung der Insel ein Gefängnis. Hier landen nicht nur Inselbewohner. Der Direktor, der einzige Arbeitgeber von Bedeutung. Ein Reformer. Würde man ihn lassen, er würde das Leben für alle Bewohner der Insel allmählich erträglicher und bereichender machen. Aber wie das mit Reformern so ist, sie werden gerne abgesägt ..... Sein letzter Einfall bringt einen Zirkus auf die Insel. Ein unerhörtes Ereignis, das wiederum andere Ereignisse anstösst, gute und schlechte. Die Insulaner, voller Frömmelei und Aberglauben. Sie hängen ihr Fähnchen in den Wind und bedürfen der Rettung. Die von einer Seite naht, die nicht erwartet wird. Die Handlung, anschaulich und beschaulich, erinnert mich an die Erzählung einer Legende. Oder eines Märchens. Es gibt redende Pferde. Und eine Art Prophetin. Viele Unschuldige. Und viel Fatalismus. Und eine Götterspeise, die sogenannte Salsa Agata, die mehr aus Not und Zufall denn aus Inspiration erschaffen wird. Und Agata endlich Unabhängigkeit und ein Quäntchen Glück beschert. Ein Roman mit guter Sprache und wenig wörtlicher Rede. Werde ich deswegen mit den Personen nicht so richtig warm? Sie sind und bleiben fein gezeichnete Kunstfiguren. Bedauernswert, aber fern. Bleibt die Insel im Mittelmeer. Mit Himmel und viel Bodenständigkeit, mit Weite und Meer. Das sind starke Pluspunkte. Dennoch lautet mein persönliches Fazit: Der Funke springt nicht so recht über. Kategorie: Legende/Märchen Graf Verlag München /Ullstein Verlage

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    • 4
  • Ein Buch das "verzaubert": Agata verzaubert eine Insel

    Agata verzaubert eine Insel
    Wildpony

    Wildpony

    11. August 2014 um 13:22

    Agata verzaubert eine Insel - Paola Cereda Kurzbeschreibung Amazon: »Mediterran, kraftvoll, heiter und voller Menschlichkeit.« Agata weiß nichts von der Liebe und von der Schönheit. Sie ist die Tochter des wortkargen Schmieds der Insel, deren Namen in Vergessenheit geraten ist. Jeden Mittag muss sie dem Vater ein Zwiebelomelette und ein Glas Rotwein bringen. Außerdem hilft sie der Padrona des örtlichen Cafés – auch, als diese zu Hause bleibt, um ihren Sohn zu gebären. An jenem Abend erfindet Agata eine Sauce, die schmeckt »wie die Insel mit ihren schroffen Felsen und sonnigen Stränden«. Eine Salsa, die glücklich macht. Um das Ende der Schwarzhemden zu feiern, wird der berühmte Zirkus Vallone auf die Insel eingeladen, und Agata soll zu diesem Anlass ihre berühmte Salsa kochen. Tatsächlich bezaubert sie alle – die Inselbewohner, die Matrosen der umliegenden Inseln und Dumitru, den Dressurreiter aus dem fernen Rumänien. Vielleicht ist das Dasein gar nicht nur Qual, wie ihre sauertöpfische Tante Teresa behauptet? Als Dumitru und der Zirkus wieder abreisen, merkt Agata, dass sich ihr Leben verändert hat. Mein Leseeindruck: Ich habe die Hauptprotagonistin Agata von Anfang an ins Herz geschlossen. Dieses kleine Mädchen, das in so jungen Jahren schon Gleichgültigkeit und Abweisung erfahren musste, während in diesen Lebensjahren eigentlich Liebe und Zärtlichkeit herrschen sollte. Die Autorin versteht es zusätzlich wunderbar diese Insel mit all seinen Bewohnern bildlich und real werden zu lassen, so das man sich als Leser direkt selbst in der Geschichte wieder findet. Man lebt, leidet und fühlt mit Agata und ist am Ende des Buches von der Geschichte verzaubert. Fazit: Ein wundervolles, gefühlvolles Buch, welches das südländische Flair einfängt und den Leser gefangen hält. Die Autorin beeindruckt mit einen fliesenden und schönen Schreibstil und auch das Cover ist wunderschön und ein Hingucker! Darum gibts von mir 5 Sterne für das Buch und natürlich ein Leseempfehlung ♥

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  • Agata verzaubert eine Insel

    Agata verzaubert eine Insel
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    07. August 2014 um 13:39

    Agatas Mutter stirbt bei ihrer Geburt und das Mädchen wächst ohne Liebe und Zuneigung auf. Ihr Vater ist wortkarg, ihre Tante strenggläubig und ihr Lebensinhalt besteht aus ihrer tagtäglichen Arbeit als Kellnerin in einem Hafenrestaurant. Bis Agata eines Tages durch Zufall eine köstliche Salsa erfindet, die ihr Leben verändern wird... "Agata verzaubert eine Insel" ist ein einfach und flüssig zu lesender Roman mit schöner Sprachgestaltung. Die Autorin schuf authentische Charaktere, vor allem die strenggläubigen und etwas naiven Inselbewohner die in ihrem Leben nur dem Meer und dem Wetter folgen fand ich urkomisch. Auch Agata selbst ist eine sympathische Hauptdarstellerin, die zwar mit immer neuen Herausforderungen des Lebens und vor allen gegen Vorurteile und Neid zu kämpfen hat, ihren Weg jedoch trotzdem unbestritten geht. Ich muss zugeben, dass der Roman meine ursprünglichen Erwartungen wirklich übertroffen hat. Das Buch ist als schöne Lektüre für zwischendurch durchaus weiterzuempfehlen. 

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