Ein Buch, was seit Ewigkeiten auf meinem Stapel ungelesener Bücher versauert hat.
Als ich letztens schaute, was ich lesen könnte, fiel mir dieses 224 Seiten umfassende Buch ins Auge.
Das Titel klingt interessant und sofort machte ich mir Gedanken, wie man die Sterne hören kann und warum.
Das Cover finde ich farblich sehr hübsch. Das Grün in Verbindung mit dem hellen Blüten.
Ich frage mich dennoch was die junge Frau auf dem Cover bedeuten soll.
In diesem Buch geht es um Mafalda. Sie 9 Jahre alt und erfährt, das sie in wenigen Monaten ihr Augenlicht gänzlich verlieren wird. Die Auswirkung ihrer seltenen Krankheit spürt sie schon sehr deutlich. Natürlich hat sie unfassbare Angst, wer hätte das nicht als Kind. Ihre Eltern sind natürlich auch absolut überfordert mit der Situation, doch ich finde sie machen es richtig gut. Sie blicken in die Zukunft und wollen das Beste für ihre Tochter.
Nun zählt Mafalda jeden Morgen die Schritte bis sie ihren geliebten Kirschbaum sieht. Anfangs sind es 140 und man begleitet sie dabei, wie es immer weniger werden.
In der Schule findet Mafalda eine ganz besondere Freundin, die Hausmeisterin Estella. Sie hilft hier bei allen Schwierigkeiten und gibt ihr unfassbar viel mit auf dem Weg. Sie macht Mut und redet mit ihr über das Leben. Eine wundervolle und vor allem für Mafalda starke Verbindung. Denn Estella macht ihr klar, dass man für das wichtige im Leben keine Augen benötigt.
Paola Peretti schreibt hier eine wahnsinnig ergreifende und mitfühlende Geschichte. Da sie selbst unter der seltenen Krankheit leidet, kann sie hier viele bekannte Emotionen mit einfließen lassen. Dies ist absolut spürbar.
Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und hab am Ende echt ein paar Tränen vergossen. Mafalda ist mir unfassbar ans Herz gewachsen.
Von mir bekommt das Buch absolut verdiente 5 von 5 Sterne






