Paolo Bacigalupi Biokrieg

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Inhaltsangabe zu „Biokrieg“ von Paolo Bacigalupi

Die Zukunft, wie sie sein könnte Bangkok in naher Zukunft: Klimawandel und die Profitgier der internationalen Großunternehmen haben die Welt, wie wir sie kennen, für immer zerstört. Künstlich generierte Krankheiten, Bioterrorismus und Hungersnöte gehören zum Alltag, die Lebensmittelkonzerne beherrschen die globale Marktwirtschaft. Anderson Lake, Mitarbeiter der Firma AgriGen, versucht, Zugang zu thailändischen Genlaboratorien zu bekommen – weltweit die einzigen, die noch Stammkulturen unverseuchten Getreidesamens besitzen. Doch Thailands Regierung setzt alles daran, das Eindringen der westlichen Konzerne in ihr Land zu verhindern.

Ein furioser Roman, dessen partielle Realitätsbezogenheit und Authentizität angesichts des Szenarios erschreckend und wachrüttelnd wirkt.

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

Ein beklemmendes Zukunftsszenario: zahlreiche ausgestorbene Spezies, Bioterrorismus und genverseuchte Nahrungsmittel.

— Jacynthe
Jacynthe

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    07. July 2014 um 21:06

    Die wieder einmal zur Dystopie verkommene Zukunft birgt uneingeschränkte Absatzmärkte für multinationale Agrarkonzerne mit Ausnahme Thailands, das sich durch eine rigide Isolationspolitik und den Erhalt einer unkontaminierten Samenbank als einziges Land gegen die Macht der Multis behaupten konnte. Europa und Amerika existieren in ihrer heutigen Form nicht mehr, nachdem die Erben von Kartoffelfäule und Co die Welternährungs- samt Weltwirtschaftslage derart prekär haben werden lassen, dass ganze Staatenbünde kollabierten. Fossile Brennstoffe sind genau wie die Urformen aller Fauna und Flora verbraucht oder durch Kontamination mit künstlich veränderten Organismen in ihrer eigentlichen Form oder beinah bis komplett ausgestorben und um dem ganzen die Krone aufzusetzen hat ein Ansteigen des Meeresspiegels um etliche Meter Milliarden Menschen zu Flüchtigen gemacht, während die waghalsigeren Küstenbewohnern hinter gigantischen Dämmen der Sintflut trotzen. In Thailand müht sich der Vertreter eines Konzern mühselig alibihalber als Fabriksleiter für Spannfedern, die als Antriebsalternative verwendet werden ab, um irgendwie für seinen Arbeitgeber Zugang zu den unbezahlbar wertvollen und streng geheimen Samenressort der Regierung zu bekommen, ein zwielichtiger Chinese hilft ihm scheinbar dabei und eine geklonte, genveränderte und künstlich modifizierte Japanerin strotzt vor unbekannten inneren Werten, der sie sich selbst nicht bewusst ist. Die schiere Fülle an realen Daten, die das Grundgerüst für die Katastrophe vor Handlungsbeginn bilden und die angewandten Geschäftspraktiken des Konzerns können als durchaus realitätsbezogen definiert werden. Das Problem des Wettlaufs Pestizide und Herbizide beziehungsweise Antibiotika gegen Schädlinge und Unkraut beziehungsweise Keime ist ein hochaktuelles Problem und bisher nur durch Potenzierung der Therapie, aber keiner Heilung der Krankheit, die dieser immer vorauszueilen scheint bekämpft worden und wird eine in Zukunft immer ernst zu nehmendere Thematik darstellen. Das gentechnische Verändern von Organismen hat durch den gesamtmenschheitsgeschichtlichen Fokus betrachtet gerade erst begonnen und mitunter schon bedenkliche Blüten getrieben, also warum sollte die Technik vor dem Menschen halt machen. Aus ethischen oder moralischen Bedenken, die Profitgier übertrumpfen? Also bitte. Und ob Konzerne wohl wirklich so skrupellos wären, ein Wettrüsten der gentechnisch veränderten, resistenten Keime, Schädlinge, Pflanzenkrankheiten und Tierseuchen zu beginnen, mit dem Ziel das Saatgut des Konkurrenten samt potentiell daraus keimenden pflanzlichen Leben wertlos zu machen, indem es nirgends mehr sicher ist vor dem eigens zu seiner Zerstörung maßgeschneiderten Speziallebensformen. Wohl vielleicht eher schon.

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  • "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Jacynthe

    Jacynthe

    31. May 2014 um 16:05

    Klappentext Die nahe Zukunft: Das Erdöl ist versiegt, unzählige Spezies sind ausgestorben, überall regiert Bioterrorismus. Der perfekte Zeitpunkt für Anderson Lake, um auf den außer Kontrolle geratenen Märkten von Bangkok Jagd auf die letzten gentechnisch unverseuchten Nahrunsmittel zu machen. Meine Meinung Mit diesem Buch von Paolo Bacigalupi habe ich schon lange geliebäugelt. Die Aufmachung und der Klappentext gefielen mir von Anfang an und als ich es dann schließlich gekauft hab und daheim die erste Seite aufschlug, war ich voller Vorfreude. Doch leider, leider... war es nicht die Geschichte, die ich erwartet und erhofft hatte. Die Idee ist super: die Welt, wie wir sie kennen gibt es schon lange nicht mehr und Seuchen und Krankheiten bedrohen die Menschheit. Der Frieden im Königreich Thailand hängt am seidenen Faden, denn es gibt Konflikte zwischen dem Handels- und dem Umweltministerum. Es gibt kaum Öl in dieser Welt und die Nahrunsmittel sind von Krankheiten und Schädlingen bedroht. Gen-Unternehmen haben den Markt im Griff und genmanipuliertes Leben hat teilweise das natürliche verdrängt. Sehr schwierig an dem Buch finde ich, dass es keine wirkliche Hauptperson gibt, zumindest am Anfang. In jedem Kapitel tauchen neue Namen auf, jeder steht in Konflikt mit diesem oder jenem und verfolgt - natürlich - seine eigenen Interessen. Der Standpunkt mancher Person ist zunächst auch unklar. Ich habe daher ziemlich lange gebraucht um überhaupt zu verstehen, in welche Richtung sich die Story entwickelt und wer auf wessen Seite steht. Außerdem finde ich, dass der Spannungsbogen anfangs nur schwach ansteigt, aber das relativiert sich zum Schluss wieder. Die Schlüsselfigur des Buches ist das Aufziehmädchen Emiko. Sie ist eine Art japanisches Robotermodell, entwickelt um dekorativ zu sein und zu dienen. Ihre Porenstruktur wurde der Schönheit wegen enorm verkleinert, weshalb sie in der Hitze der Stadt verglühen würde, würde sie nicht regelmäßig Eiswasser trinken. Von ihrem früheren Besitzer wurde sie in Kung Thep zurückgelassen und kann nur überleben, weil sie in einem Bordell arbeitet, dessen Besitzer das Schweigen der Ordnungshüter mit Schmiergeld erkauft. Aber ihre Spezies wird mit größtem Argwohn betrachtet und verhöhnt, weshalb sie einiges an Leid ertragen muss, bis sie eines Tages aus ihrer angedachten Rolle der Dienerin ausbricht und eine Welle von Ereignissen ins Rollen bringt. Sie ist der Kern der Geschichte, deshalb finde ich den Originaltitel "The Windup Girl" auch weitaus passender. Auch das Cover gefällt mir besser. Der Titel "Biokrieg" ist hingegen ein wenig irreführend, wenn auch nicht falsch. Die große Stärke des Buches ist ohne Frage die Kulisse. Die thailändische Stadt Krung Thep liegt weit unter dem Meeresspiegel und wird nur von einem Deich und Pumpen vor dem Untergang bewahrt. Energie gibt es nur in Form von Methangas sowie in Federn gespeicherter Muskelkraft. Es ist heiß und die Gefahr von Seuchen lauert überall. Luftschiffe bringen verbotene Frachten von Übersee und Mönche versuchen, das Meer durch immerwährenden Gesang und Opfergaben zu besänftigen. Die Stadt ist von Armut und Hunger geprägt, sowie von Gewalt und Korruption. Sogenannte Cheshire bevölkern die Straßen, eine genmanipulierte Katze, die von ihrem Macher als Geschenk für seine Tochter gedacht gewesen war, einem großen "Alice-im-Wunderland"-Fan. Doch schnell verdrängte die perfekte Katze, die sich unsichtbar machen kann, die Felis domestica. Sehr interessant finde ich den mehrfach aufkommenden Gedanken, dass das auch mit der Menschheit passiert wäre, hätten die Entwickler nicht aus ihren Fehlern gelernt und die Aufziehmenschen sterilisiert und mit Fehlern ausgestattet... Ich finde die Idee des Buches gut, aber ich hatte etwas anderes erwartet. Vor dem Hintergrund hat mich das Buch zwar ein wenig enttäuscht, es ist aber dennoch lesenswert und vor allem gegen Ende äußerst spannend. Es gibt viele interessante und überraschende Charakterentwicklungen und auch den Epilog finde ich sehr gelungen. Ich vergebe 4 von 5 Wolken.

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  • düstere Zukunftsvision

    Biokrieg
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 10:20

    Spinnt man die Gedanken um globale Erwärmung, Klimaveränderung und Verknappung der Ressourcen ungehemmt weiter, gelangt man unweigerlich an den Punkt, an dem Paolo Bacigalupi mit seiner Romanhandlung einsetzt. Wir sagen, gegenwärtig wäre es 5 Minuten vor 12 Uhr, aber in 'Biokrieg' ist es bereits 15 Minuten später. Es sind schon beeindruckende Gedankenspiele, die der Autor in seinem Roman umsetzt. Aber für mich sind diese nicht zur Gänze verarbeitet. Es gibt ein Energieproblem. Wir wissen, das steht uns auch in der Gegenwart bevor. Aber an keiner Stelle im Roman wird von der Nutzung von Solar- und Windenergie oder Wasserkraft gesprochen. Da wurden Riesenelefanten als 'Kraftwerke' designt und Spannfedern als Energiespeicher genutzt. Das ist unterhaltsam und amüsant zu lesen, mehr aber nicht, ich denke da existieren weitaus mehr Alternativen. Die Story wird aus Sicht von 5 Hauptpersonen, die eher keine Sympathieträger sind und alle verschiedenen Gesellschaftsschichten angehören, in sich mehr und mehr verflechtenden Handlungssträngen erzählt. Ich fand es nicht einfach mich in dieses Buch einzulesen. Probleme hatte ich mit den Namen der diversen Personen, besonders aber mit den häufig verwendeten Thai-Begrifflichkeiten. Sie erschlossen sich auch nur sehr langsam aus dem Text. Diese Begriffe waren zwar kursiv geschrieben, ein Glossar fehlte jedoch in meiner Taschenbuchausgabe, das wäre sehr hilfreich gewesen. Auch wird die Geschichte nicht chronologisch erzählt, erst zum Ende hinkann man die einzeln gesammelten Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Dadurch war der Roman für mich auch nicht besonders flüssig zu lesen. 'Biokrieg' verlangte mir einiges an Konzentration und Durchhaltevermögen ab. Das hätte ich so nicht erwartet, denn die Grundidee des Romans fand ich außerordentlich gut. 'Biokrieg' ist auch von der Wirkung her ein typischer Post-Doomsday-Roman, düster, bedrückend und besorgniserregend. Diese Stimmung hat Paolo Bacigalupi sehr gut beschrieben, sie war für mich auch deutlich spürbar und wirkte auch noch nach. Trotzdem überwog die Enttäuschung bei mir, nur aus dichter Atmosphäre, einem exotischen Handlungsort und einer klugen Idee, wird nicht automatisch guter Roman. Mir fehlte ein mitreißendes Element, Spannung oder vielleicht auch nur ein Protagonist, mit dem ich mitfiebern könnte.

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    rallus

    rallus

    Biokrieg ist wieder ein schönes Beispiel dafür, wie ein reißerischer Titel für den deutschen Markt verwendet wurde, der den Inhalt nur ungenügend wiedergibt. "Windup Girl" (Aufziehmädchen) im Original ist ein konstruierter Mensch, eine durch Gentechnik erzeugte sterile Gestalt, die durch die dichten Poren leicht überhitzt, aber ansonsten wie in Blade Runner sich Gedanken um ihre Seele und ihre "Menschlichkeit" macht. Paolo Bacigalupi entführt uns nach Bangkok in einer nahen Zukunft, wo alle Nutzpflazen ausgerottet sind, Gen Konzerne die Weltherrschaft haben, es kein Öl mehr gibt und die Meere gestiegen sind. Allein Muskelkraft ist die einzige Antriebskraft in dieser Welt, wo Hunger und Verzweiflung herrscht und das nächste Dorf wieder Stunden entfernt liegt; die Welt rückt auseinander. Thailand hat sich als einziges Land ein Samenreservoir erhalten, welches es mit Zähnen und Klauen verteidigt. Das Umweltministerium verfolgt unbarmherzig die Strategie alle Anzeichen einer Seuche oder Erkrankung flächendeckend auszurotten. Dabei herrscht ein Konkurrenzkampf zwischen dem Ministerium und der Krone, welches zuletzt eskaliert. Der Autor läßt uns an einer Vielfalt von Ideen teilhaben, seine Welt ist zuerst verwirrend und dadurch, dass zwischen verschiedenen Personen hin und her gesprungen wird, läßt sich schwer in das Buch finden. Leider bleiben die Intentionen der handelnden Personen recht vage und schwammig. Auch ist trotz der zunehmenden spannenden Handlung alles recht emotionslos. Das Aufziehmädchen von dem man gerne mehr lesen möchte, vertieft sich nicht sehr in ihre fundamentalen Frage ein Mensch zu sein, Anderson der für den Gen Konzern arbeitet ist ein undefinierter Part zwischen Allmachts Bond 007 und Fabrikleiter, Hong Seng der Green Card Besitzer der immer wieder zurückgeworfen wird in seinem Bemühen eine Zukunft zu erreichen. Alles fürwahr interessante Figuren, doch leider nicht vertieft oder ausgefeilt. Auch Sonnenenergie, Wasserenergie sollten in einem SF Roman bei dem es um Energieprobleme geht, nicht fehlen. Trotz des Umfangs von 600 Seiten fehlen mir essentielle Dinge und deswegen gibt es nicht mehr als 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Gwynifer

    Gwynifer

    21. January 2012 um 21:33

    Leider hält weder der Originaltitel noch der deutsche Titel was er verspricht, das Buch ist zu unlogisch um einen in den Bann zu ziehen, die Ressourcenknappheit nicht bis zum Ende durchdacht, zu viel unlogisches und die flachen Akteure machen einem den Lesefluss sehr schwer, die Grundidee ist hervorragend nur leider nicht ausgearbeitet genug um zu fesseln. Hier wäre grossartiges möglich gewesen, leider krankt das Buch an seinen Hauptakteuren und der Umsetzung zum konsequenten Ende, welches hier leider völlig fehlt. Zu keinem Zeitpunkt ist einem auch nur einer der Protagonisten wichtig genug um mit ihm zu leiden oder zu hoffen. Schade, für die gute Grundidee 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 18:18

    Der vorliegende Roman hört sich meiner Meinung nach ganz spannend, greift er doch das futuristische, das Endzeit-Szenario und die Weiterentwicklung der Menschen auf. Eigentlich alles Themen die zur Zeit das Interesse der Leserschaft erwecken. Leider muss ich sagen das dieses Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat. Von Anfang an habe ich kaum Zugang zu dem Buch gefunden, alles wirkte irgendwie konstruiert ohne das irgendwelche Erläuterungen zum Sachverhalt für den Leser übrig blieben (nicht mal in Nebensätzen). Es wurde einfach vorrausgesetzt das man die Sache verstand, dabei schien der Autor vergessen zu haben das wir Leser noch in der Realität, für ihn in der Vergangenheit , leben und andere Tatsachen gewöhnt sind. Futuristische Einzelheiten möchte ich dem geneigten Leser hier ersparen zu abstruss und hahnebüchend waren sie innerhalb des Romans. Auch der Stil war sehr befremdlich. ein und diesselbe Person wurde mehrfach mit chinesischen Kürzeln angesprochen, mal von den gängigen chinesischen Namen abgesehen. Irgendwann war ich so konfus das ich überhaupt nicht mehr kapierte warum es eigentlich gehen sollte, so schwirrte mir der Kopf vor Abkürzungen. FAZIT: Deutlich zuviel Futur für meinen Geschmack oder ich war einfach nur zu blöd , wer weiß ....

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Renrew

    Renrew

    16. July 2011 um 12:47

    Ein Blick in die Welt von Fernost

  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Serenity482

    Serenity482

    24. June 2011 um 20:07

    In ferner Zukunft gibt es nur noch genetisch verändertes essen, obst, fleisch und getreide. Die uralten Samen sind verloren gegangen. Alles dreht sich um Genmanipulation und Kalorien. Es ensteht ein Krieg. Zwischen den Revolutionären der Zukunft und den Menschen, die die alte Welt wieder bekommen möchten... Ein sehr interessanter Roman mit aktuellen Theman. Leider durch die ganzen Fachbegriffe und Fremdwörter sehr schwer zu lesen. Habe selten so lange an einem Buch gesessen. Auch das Ende war für mich nicht überzeugend und viel zu abgebrochen. Das Buch ist nur empfehlenswert für leute, die das thema interessiert. Für alle anderen ist es nur anstrengend

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  • Rezension zu "Biokrieg" von Paolo Bacigalupi

    Biokrieg
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    Ich lese gern Dystopien, aber diese ist leider nicht gelungen. Am Anfang des Buches wird erst einmal zu viel Neues auf einmal eingeführt. Das macht es schwierig, sich die beschriebene Welt vorzustellen. Die veränderten gesellschaftlichen Strukturen werden nach und nach etwas klarer, allerdings nicht durchschaubar. Die technologische Zukunftsvision ist unlogisch. Es gibt Tretcomputer! Dass die Ölquellen irgendwann versiegen, wissen wir alle, aber was ist mit alternativen Energiequellen? Gut gefallen haben mir das Weiterdenken der Gentechnologie und die wahrscheinliche Folge, dass sie aus dem Ruder gerät. Auch, dass Naturkatastrophen die Welt umstrukturieren, fand ich glaubhaft. Ebenfalls realistisch ist die Annahme, dass in Not- und Umbruchzeiten nicht das Gute im Menschen überwiegt, sondern das Gegenteil. Leider schleppte sich die Handlung äußerst zäh dahin. Die Hauptpersonen blieben blass und ließen mich kalt. Lediglich für das Aufziehmädchen konnte ich Sympathie entwickeln. Alle anderen Charaktere waren mir egal oder unsympathisch. Schade, aus diesem Thema hätte man mehr machen können.

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