Paolo Bacigalupi Ship Breaker

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Inhaltsangabe zu „Ship Breaker“ von Paolo Bacigalupi

A dystopian thriller set one hundred years in the future, in the gulf coast region, after an environmental collapse

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  • Rezension zu "Ship Breaker" von Paolo Bacigalupi

    Ship Breaker
    DieKirsche

    DieKirsche

    13. December 2011 um 20:50

    Ship Breaker ist mal eine etwas andere Dystopie. Der Hauptcharakter ist, was ich sehr erfrischend finde, ein Junge – Nailer. Nailer lebt in einer Zukunft in der die Erderwärmung große Teile der zivilisierten Welt unter Wasser begraben hat. Öl ist knapp und immer wieder wüten mächtige Stürme, die ganze Städte zerstören können. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auseinander, als man sich vorstellen kann. Nailer selber hat Glück einen recht profitablen, wenn auch riskanten Job zu haben. So lange er klein und leicht genug ist, kann er alten Öltankern ihre Kupferinnereien entnehmen. Doch irgendwann wird er zu groß dafür sein, ohne groß genug zu sein, um schwere Arbeit zu übernehmen. Dann stände er allein da. Von seinem trinkenden, prügelnden und meist unter Drogen stehenden Vater kann er keine Unterstützung erwarten. Nach einem starken Sturm macht Nailer dann einen „Lucky Strike“ indem er ein reiches Mädchen aus einem Wrack befreit. Doch sein Abenteuer beginnt hier erst. Die Darstellung der Welt ist offenherzig und unbeschönigt. Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. Auch gut gefallen hat mir die Tatsache, dass es einmal keine dazwischen gequetschte Liebesgeschichte gibt. Dies liegt wohl auch an der eher männlichen Zielgruppe. Mir hat das Buch aber auch als Frau sehr gut gefallen. Das liegt nicht zuletzt an den Charakteren. Sie sind unterschiedlich und handeln alle ihren eigenen Motiven und Einstellungen entsprechend, sind nicht klar die Guten oder Bösen sondern authentisch und es macht Spaß sie zu begleiten. Die Spannung ist von Beginn an gegeben, auch wenn die Haupthandlung erst nach einer recht langen Einführungsepisode beginnt. Die Einführung lässt einen jedoch die Atmosphäre der dargestellten Welt aufleben und war für mich daher durchaus lesenswert. Lediglich das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Dies ist jedoch ein Punkt den ich gut verkraften kann. Das Buch wurde mittlerweile auch für den deutschen Buchmarkt entdeckt und mir im März 2012 unter „Die Schiffdiebe“ bei Heyne erscheinen. Also können sich auch die Deutschleser freuen. Ich freue mich hingegen auf die Fortsetzung, die nächstes Jahr ebenfalls erscheinen soll. FAZIT: Ein Roman der kritisch mit unserm Verhalten der Umwelt gegenüber umgeht und ein mögliches Zukunftsszenario aufzeigt, ohne dabei belehrend zu wirken. Spannend, atmosphärisch und glaubwürdig.

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