Paolo Cognetti

 4.3 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor von Acht Berge, Sofia trägt immer Schwarz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Paolo Cognetti

Ausgezeichnetes Ausnahmetalent aus Italien: Paolo Cognetti ist 1978 in Mailand geboren und machte eine Filmausbildung an der Civica Scuola di Cinema di Milano. Zuvor begann er ein Mathematikstudium, das er jedoch abbrach. Heute ist er als Dokumentarfilmdreher und Schriftsteller tätig, veröffentlichte bisher mehrere Filme, Erzählungen und Romane. Für seine Werke wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, beispielsweise gewann er für „Le otto montagne“ den italienischen Premio Strega und den französischen Prix Médicis étranger. Die deutsche Übersetzung von „Le otto montagne“ erschien 2017 unter dem Titel „Acht Berge“ und wurde auch hierzulande ein großer Erfolg. 2018 erschien „Sofia trägt immer Schwarz“, die Übersetzung von Cognettis Roman „Sofia si veste sempre di nero“, der 2013 ebenfalls auf der Shortlist für den Premio Strega stand. Mittlerweile zählt Cognetti als international erfolgreicher Bestseller-Autor.

Neue Bücher

Acht Berge

 (85)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Penguin.

Sofia trägt immer Schwarz

 (15)
Neu erschienen am 24.09.2018 als Hardcover bei Penguin.

Alle Bücher von Paolo Cognetti

Acht Berge

Acht Berge

 (85)
Erschienen am 12.11.2018
Sofia trägt immer Schwarz

Sofia trägt immer Schwarz

 (15)
Erschienen am 24.09.2018
Fontane Numero 1

Fontane Numero 1

 (1)
Erschienen am 15.03.2017
Mein Jahr in den Bergen

Mein Jahr in den Bergen

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Erschienen am 08.04.2019
Sofia si veste sempre di nero

Sofia si veste sempre di nero

 (0)
Erschienen am 11.05.2017

Neue Rezensionen zu Paolo Cognetti

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Rezension zu "Sofia trägt immer Schwarz" von Paolo Cognetti

Ein unbequemes Buch
PagesofPaddyvor einem Monat

Ein ganz, ganz schwieriges Buch. Einerseits sehr interessant aber anderseits sehr schwierig zu lesen. Es ist eines dieser Bücher die man liest und, zumindest ging es mir so, wenig versteht. Bis man realisiert das diese „Geschichte“ eben keine große Geschichte ist sondern eher kleinere Geschichten die pro Kapitel beschrieben werden. Die Figuren bleiben sehr distanziert, die ganze Geschichte ist distanziert. Alles wirkt unruhig und irgendwie nicht flüssig. Man könnte sagen es ist genau der Gegensatz zu „Acht Berge“. Literarisch ist das sicherlich etwas interessantes aber jemand der einfach eine Geschichte lesen möchte sollte dann lieber zu „Acht Berge“ greifen. Cognettis Stil ist weiterhin toll auch wenn mir seine Art zu schreiben in „Acht Berge“ deutlich besser gefallen hat.. Vieles wirkt fast schon poetisch. Dadurch das aber keine richtige Zugkraft entsteht ist es teilweise schon arg konfus und schwer zu lesen. Das größte Problem bei solchen Büchern ist die Abstinenz von Sympathie und von Emotion. Ich hab dieses Buch gelesen ohne wirkliche Sympathien zu entwickeln. Ja, Sofias Geschichte ist dramatisch aber durch diesen abgehackten, diffusen und eben sehr speziellen Stil war es mir nicht möglich Sofia zu begreifen und ihr gegenüber Empathie aufzubauen. Und so fehlte mir letztendlich auch die Emotionalität. Das ist, wie ich schon sagte, literarisch wahrscheinlich interessant aber mir persönlich fehlte einfach das Hauptaugenmerk warum ich lese. Emotion. Ich habe sie nicht gefunden.

 

FAZIT 

Ein sehr distanziertes Werk, unbequem zu lesen, teilweise verwirrend und nicht so ganz verständlich. Da hilft auch die Sprache nichts. Für jemanden der Anspruch sucht eine mögliche Bereicherung.

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Rezension zu "Sofia trägt immer Schwarz" von Paolo Cognetti

Immer auf dem Sprung
herrzettvor einem Monat

"Sofia trägt immer schwarz" von Paolo Cognetti ist ein Roman, von dem ich eigentlich sehr viel erwartet habe. Nach "Acht Berge", einer Geschichte die mich gerade durch ihre feine, ruhige Art sehr begeistert hat, habe ich mich nun auf eine ähnlich starke, aber zurückhaltende Erzählung gefreut. Und was passiert? Es ist genau das Gegenteil der Fall.

"Damals hat sie noch nicht gewusst, wie sehr sie den Ort als Heranwachsende einmal hassen wird. Mit acht wünscht sie sich einen Hund, ein Baumhaus, allein mit dem Rad die Gegend erkunden zu dürfen und dass sich ihre Eltern wieder vertragen."

Sofia ist nämlich die Geschichte eines rebellisch, anders denkenden Kindes, welches sich nicht in eine Schublade stecken lässt und sich im Hin- und Herschieben des Lebens, sei es von Seiten der Eltern, der Tante oder der allgemeinen Umstände etwas verliert, ausbricht und sich nicht wirklich findet. So wie ihre zwei ungleichen Augen und Gesichtshälften, so ist auch sie selbst, gefangen im Wunsch nach Freiheit und doch ständig auf der Flucht. Sie flieht vor den Krisen der Eltern, will unbedingt Schauspielerin werden, verrennt sich allerdings in der Magersucht. Von Mailand, über Rom bis New York, Sofia ist überall und nirgends so wirklich zuhause... 

"Ich hasse die ganze Welt, aber vor allem mich selbst.[...] Dich kenn ich nicht. Aber ich warne dich! Am besten, du hältst dich da raus."

Bereits zu Beginn hatte ich irgendwie das Gefühl nicht wirklich in diesen Roman 'herein zu kommen' und leider hat sich dies dann auch in der weiteren Entwicklung gezeigt. Sofia ist eine sehr bemerkenswerte junge Frau, die mich während des Lesens phasenweise stark bewegt hat , aber so wirklich warm wurde ich mit ihr nie, sei es ihrem unsteten Wesen geschuldet oder diesen manchmal etwas zerrupften Erinnerungen und Begegnungen. Es fehlte mir oftmals der rote Faden, die Leichtigkeit und das Leben über den Tellerrand Sofias hinaus. Dies macht Cognettis Werk nicht unbedingt schlecht, denn für mich bildet der Text eine Verkörperung Sofias mit all ihrer Sprunghaftigkeit auf der Suche nach dem großen Ganzen und gerade das macht es wieder so faszinierend. Jedes Kapitel schildert eine neue Erzählung, eine weitere Eigenschaft, die es zu entdecken gilt. So lässt mich dieses Buch am Ende dann auch recht unschlüssig zwischen begeistert und unglücklich zurück.

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Rezension zu "Sofia trägt immer Schwarz" von Paolo Cognetti

Achtzigern im schwarz.
esb07vor 2 Monaten

Sofia, Tochter von einer depressiven Mutter und einem Workaholic Vater. Mit zehn rasiert sie sich aus Protest die haare ab, mit sechzehn versucht sie sich umzubringen. Die Krisen der Eltern zerfressen sie. Sie versucht mit Rausch von allen Problemen entfliehen, wird aber nur magersüchtig. Mit sechzehn zieht sie von zuhause aus und mit Hilfe von ihre Tante zieht sie aus Mailand nach Rom, in eine Frauen-WG um zu studieren. Und dann nach New York, wo sie Schauspielerin werden will. Sie taucht ein in das leben anderer, ohne hallo zusagen und verflüchtigt sich ohne auf wiedersehen. Einer junge Frau, die rastlos Glück und Freiheit sucht.


Leider war das Roman überhaupt nicht meins. Ich hatte ganz was anderes erwartet als das ganze Raucherei. Der Autor hat viele schwierige Themen ausgesucht aber meine Meinung nach nicht in den Handlug richtig umgesetzt. Der Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig und ich hatte Probleme in die Geschichte reinzukommen. Ich wurde weder mit Sofia oder all den anderen nicht warm. Es erzählt viel zu sprunghaft und von allen anderen Charakteren. Ich wollte mehr von Sofias Gefühlen erfahren, was leider nicht der Fall war. Ich finde das Cover und der Titel täuscht, hier geht es nicht nur um Sofia sondern um die ganze Familie und freunde von Sofia. Im großen und ganzen es ist eine kurzweilige Geschichte. Man kann das lesen, ein muss ist aber nicht.



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Gespräche aus der Community

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Wie wollen wir leben? Stadt oder Land? Soll man gehen oder bleiben? Sich einmischen oder raushalten? 







Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. 


Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über über das Leben, die Liebe und den Tod.



Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt die Sommermonate am liebsten in seiner Hütte im Aostatal auf 2000 Metern Höhe. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Acht Berge ist ein Bestseller in Italien; das Buch erhielt den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega, und erscheint in über dreißig Ländern.


Wir suchen 15 Leser, die eine Schwäche für Romane haben, in denen es um Freundschaft, Natur und die Frage nach dem Sinn des Lebens geht.  Fühlt ihr euch angesprochen? Dann freuen wir uns auf eure Bewerbung.


Bewerbungsaufgabe: Gibt es einen Roman über eine (lebenslange?) Freundschaft, der euch besonders gefallen hat?
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Paolo Cognetti wurde am 27. Januar 1978 in Mailand (Italien) geboren.

Community-Statistik

in 185 Bibliotheken

auf 42 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

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