Paolo Eleuteri Serpieri Morbus Gravis

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Inhaltsangabe zu „Morbus Gravis“ von Paolo Eleuteri Serpieri

Ein düster Comic voller Sex & Crime

— StMoonlight
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  • Mutation der anderen Art

    Morbus Gravis

    StMoonlight

    29. August 2017 um 20:27

    Ich lese nicht nur gerne „Romane“, sondern ab und an auch mal ein Comic. Nicht schwer, wenn um einen herum so ziemlich jeder eben diese, zumeist bunten, Werke sammelt. Durch das Stöbern in so einem Comicregal fand ich „Morbus Gravis“. Ich muss gestehen, dass mich das Cover neugierig gemacht hat. Eine Mischung aus Düsternis und Erotik. Hierbei handelt es sich um den ersten Band der Reihe, vermutlich könnte man auch mittendrin anfangen, da die Handlung abgeschlossen ist. Druuna hält jemanden versteckt, der dringend Medikamente benötigt. Sie macht sich auf den gefährlichen Weg zum Medicalcenter. Auf ihrem Weg trifft sie auf jemanden, der sie bittet ihm zu folgen. Dieser Mann bringt Druuna zum einem Wesen, der sie um Hilfe bittet. Da er ihren damaligen Gefährten kannte, welcher der Mutation verfallen ist, willigt sie ein … Die Geschichte an sich ist spannend, allerdings bleiben einige Fragen offen (z.B. woher diese Mutationen überhaupt stammen), außerdem ist sie – wie das Cover ja schon förmlich ankündigt – sehr Sexbelastet. Druuna, die Hauptprotagonistin, wirkt auf viel zu naiv, in einer so finsteren Welt, auf der jeder ums Überleben kämpft. Ein wirklich düsterer Comic – sowohl von der Handlung, als auch von den Bildern – der dem Leser einiges abverlangt. „Morbus Gravis“ ist gewiss nicht für jeden etwas, für mich war der Band interessant (eben mal etwas anderes), aber ich glaube nicht, dass  ich jetzt unbedingt die Reihe weiterlesen möchte.

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  • Rezension zu "Morbus Gravis" von Paolo Eleuteri Serpieri

    Morbus Gravis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2010 um 10:21

    Ein Bekannter der weiß das ich auch gerne mal erotische Bücher lese drückte mir kürzlich einen Comicband in die Hand von dem er dachte das wäre was für mich. Nun gehören Comics nicht grade zu meiner bevorzugten Lektüre, aber reingucken kann man ja. Ich habe es dann auch in einen Rutsch durchgelesen. ;) Da dieses Buch über keinen Klappentext verfügt wusste ich nicht im geringsten was mich da eigentlich erwarten würde. Ich versuche mal das Geschehen in etwa wiederzugeben: Die Geschichte beginnt damit das eine junge Frau scheinbar Selbstgespräche führt. Schließlich wird klar das sie irgendwen versteckt hält, der dringend eine Medizin benötigt. Sie macht sich auf den Weg dieses Serum zu beschaffen. Auf ihrem Weg zu dem Medicalcenter begegnet sie düsteren Gestalten, Elend und dem Tod. Eine merkwürdig anmutende Gestalt tritt an sie heran und fordert sie auf ihr zu folgen. Genau das tut Druuna (so der Name der Frau) auch und landet bei einem Wesen welches sie um Hilfe bittet. Ihr Gefährte Schastar hatte vor langer Zeit etwa ungeheuerliches entdeckt, doch bevor er seine Entdeckung jemanden mitteilen konnte verfiel er „der Krankheit“. (Wie der Leser im Laufe des Buches erfährt handelt es sich hierbei um Mutationen, woher sie kamen bleibt allerdings offen.) Von Neugierde getrieben macht sie sich mit Schastar auf den Weg zu dem geheimnisvollen Ort. Was sie dort findet ist größer als alles was sie sich je hatte vorstellen können ... Wie ich bereits erwähnt habe handelt es sich hierbei um einen erotischen Comic und Sex hat Druuna auf den 64 Seiten mehr als einmal. Hier prostuniert sie sich um mehr Sera zu bekommen, dort wird sie von Mutanten vergewaltigt, ... Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und für mich hatte es keinen besonderen Reiz beim Sex mit einem Monster zuzusehen. Ich fand es sogar eher abstoßend. Die Grundgeschichte dahinter macht aber durchaus Sinn. Eine Welt voller Düsternis und Krankheit die ja irgendwoher kommen muss. Irgendwann kommt jemand dahinter das dieses Welt nicht das ist was sie zu sein scheint und sich auf die Suche nach Antworten begibt. Was mich allerdings stark irritierte ist die sexuelle Freizügigkeit von Druuna und ihre Gutgläubigkeit. Es scheint als würde sie denken alles zu bekommen wenn sie sich nur hingibt. Äußerst unlogisch fand ich die Stelle an der sie der Aufforderung eines Mutanten folgt und mit ihm geht. Einfach so, ohne zu wissen warum oder wohin. Die Sprache ist relativ unvulgär gehalten, was mich doch etwa überraschte. Die Bilder sind alle recht düster, geben damit aber ganz gut den Charakter der Geschichte wieder. Fazit: Ich habe nicht die geringste Ahnung in welches Genre ich diesen Comicband einordnen soll. Irgendwie Sci-Fi-Horror-Erotik. Die Grundgeschichte erinnert stark an “Matrix”, die düsteren Bilder sind gut gewählt, die Sprache ist verständlich. Kann man mal drin blättern, kann man aber auch getrost lassen. Wie immer: Geschmackssache. ;o)

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