Paolo Friz

 4.9 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Paolo Friz

ICH knack die Nuss

ICH knack die Nuss

 (7)
Erschienen am 01.08.2011
Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

 (2)
Erschienen am 10.02.2017
Sydney und Nelson

Sydney und Nelson

 (0)
Erschienen am 01.02.2010

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W

Rezension zu "Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis" von Paolo Friz

Ein schönes farbenprächtiges Bilderbuch
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Der Bilderbuchautor Paolo Friz erzählt in diesem mit einer märchenhaften im alten China angesiedelten Kulisse jene Legende von der Erfindung des Schachspiels auf seine Weise.

Die Bauern müssen seit ehedem dem Kaiser Reis abgeben als Tribut. Doch es ist so viel, dass sie nicht mehr genug zu essen für ihre Kinder haben. Der Kaiser indes hortet den Reis in Kammern. Als nach der nächsten Ernte der Dorfälteste den Kaiser bittet, seinen Tribut zu reduzieren, weil die Kinder hungern, schäumt der vor Wut und jagt die Bauern fort.

Die Tochter des Dorfältesten hat die Idee, jenen alten Weisen auf Hügel um Hilfe zu bitten. Der, um die Vorliebe des Kaisers für Brettspielen wissend, entwickelt er ein Spiel auf 64 Feldern, in dem zwar der Kaiser die wichtigsten Figur ist aber ohne die anderen Figuren wie Läufer oder Bauern nie ein Spiel gewinnen kann.

Als der Weise und seine Tochter das neue Spiel in den Palast bringen, ist der Kaiser begeistert, auch weil ihn  der Weise ein paar Mal gewinnen lässt. Vor Freude gewährt er dem Weisen einen Wunsch. Der sagt: „Ich will für das erste Feld auf dem Brett ein Reiskorn, für das zweite zwei Reiskörner, für das dritte vier Reiskörner, für das vierte acht Reiskörner und so weiter. Also immer das Doppelte. Bis zum vierundsechzigsten Feld.“

Der Kaiser denkt, das ergibt nicht mehr als ein Paar Säcke und ist beleidigt. Er lässt seinen Hofmathematiker die Menge ausrechnen und befiehlt sie bis zum nächsten Tag bereitzustellen.
Als er von dem Mathematiker hört, welch eine unglaubliche Summe da zusammenkommt, wirft er sich am nächsten Morgen dem Weisen demütig vor die Füße. Doch der verlangt nur, dass die Bauern so viel reis bekommen, das sie ein  sorgenfreies, gutes Leben führen können. Und der Kaiser muss auch nicht verhungern. Der Kaiser lernt Demut und erkennt am Schachspiel die Bedeutung seiner Bauern.

Ein schönes farbenprächtiges Bilderbuch.







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K

Rezension zu "Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis" von Paolo Friz

Kindgerechte Darbietung einer lehrreichen Story.
kvelvor 2 Jahren

Inhalt:
Ein Kaiser verlangt von seinen Untertanen so viel Reis, dass diese Hunger leiden müssen.
Ein Weiser lehrt dem Kaiser ein neues Spiel und erbittet sich zum Dank Reiskörner nach folgender Regel: ein Reiskorn für das erste Feld auf dem Schachbrett, zwei Reiskörner für das zweite Feld und immer so weiter – immer die doppelte Anzahl des vorangegangenen Feldes.
Anfangs lachte der Kaiser ob des „kleinen“ Wunsches;
bis sich schließlich herausstellte, dass der Kaiser nicht in der Lage war diesen Wunsch zu erfüllen.
Somit lernte der Kaiser Demut und erkannte anhand des Schachspiels die Bedeutung seiner Bauern.


Meine Meinung:

Die großformatigen Zeichnungen sind im asiatischen Stil gehalten.
Die jeweiligen Texte finde ich sowohl von der sprachlichen Ausdrucksweise als auch inhaltlich für die Zielgruppe der schon älteren Kindergartenkinder gut geeignet.


Die Geschichte bietet die Gelegenheit sich nicht nur über das ungerechte und eigennützige Verhalten des Kaisers zu unterhalten;
sondern es bietet auch den Stoff für das Verständnis von kleinen und großen Zahlen sowie kleinen und großen Mengen.


Fazit:
Gelungene Adaption der bekannten Geschichte.


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Rezension zu "ICH knack die Nuss" von Paolo Friz

Rezension "Ich knach die Nuss"
Skarabvor 4 Jahren

Inhalt

Gorillino, ist ein Gorillajunge der eine Kokosnuss aufknacken möchte aber das nicht alleine schafft. Jeder fragt ihn ob man ihm helfen soll, die Nuss zu knacken. Nein, Gorillino möchte das alleine versuchen. Nachdem all seine Freunde gefragt haben, ob er Hilfe braucht, kommt ihm eine Idee, die ihn an sein Ziel bringt und dann schafft er es die Kokosnuss zu knacken.




Schreibstil

Einfach und in einem Dialog zwischen dem Hauptcharakter und seinem Gesprächspartner. Sehr kurze und einfache Sätze.



Illustrationen

Bilderbuch. Auf jeder Seite gibt es schöne Bilder. In der Mitte des Buches ist sogar eins in Hochformat.

Es gibt wenig Text (6 Zeilen pro Seite) und dafür viele schöne Bilder.




Beschaffung des Buches

Da es ein Buch für Kleinkinder ist, ist es aus dicker Pappe. Es kann nicht so einfacher zerrissen oder geknickt werden. Auch an sabbern hält das Buch zum Großteil aus. Es ist ein Buch in Querformat und sehr robust.



Moralische Schlussfolgerung(Aus meiner Sicht)

Das Buch zeigt wunderbar dass ein Kind nicht hilflos ist sondern, mit etwas Geduld und Ideen selbst auf die Lösung eines Problems kommt und sich selbst helfen kann. Es kann autonom handeln auch wenn die Erwachsenen gute Lösungsvorschläge anbieten. Es geht hierbei um das sammeln von Erfahrung durch Selbsterfahrung. Vielleicht auch etwas zum Nachdenken für die Erwachsenen, dass man dem Kind nicht immer bei allem helfen muss.


Zu empfehlen?

Ja! Ein sehr schönes Buch für Kinder ab 1,5 Jahren.

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