Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

von Paolo Friz 
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Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis
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Kindgerechte Darbietung einer lehrreichen Story.

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Inhaltsangabe zu "Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis"

Die Bauern hungern, weil sie dem Kaiser so viel Reis abgeben müssen. Gegen diese Not erfindet ein weiser Mann ein Spiel für den Kaiser ? das Schach. Der Kaiser ist begeistert, und der Weise wünscht sich als Lohn ein Reiskorn für das erste Feld auf dem Spiel, zwei Reiskörner für das zweite, vier für das dritte und so fort bis zum vierundsechzigsten ? immer das Doppelte.
Erst am Abend merkt der Kaiser, dass er keine Ahnung hatte von der versprochenen Reismenge: Eine Kolonne voll beladener Frachtschiffe von der Erde bis zur Sonne würde nicht ausreichen, sie zu transportieren!
Künftig bekommt der Kaiser nur so viel Reis, wie er braucht, und in seinem Land muss niemand mehr hungern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783715207247
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:32 Seiten
Verlag:Atlantis Verlag
Erscheinungsdatum:10.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor 2 Jahren
    Ein schönes farbenprächtiges Bilderbuch



    Der Bilderbuchautor Paolo Friz erzählt in diesem mit einer märchenhaften im alten China angesiedelten Kulisse jene Legende von der Erfindung des Schachspiels auf seine Weise.

    Die Bauern müssen seit ehedem dem Kaiser Reis abgeben als Tribut. Doch es ist so viel, dass sie nicht mehr genug zu essen für ihre Kinder haben. Der Kaiser indes hortet den Reis in Kammern. Als nach der nächsten Ernte der Dorfälteste den Kaiser bittet, seinen Tribut zu reduzieren, weil die Kinder hungern, schäumt der vor Wut und jagt die Bauern fort.

    Die Tochter des Dorfältesten hat die Idee, jenen alten Weisen auf Hügel um Hilfe zu bitten. Der, um die Vorliebe des Kaisers für Brettspielen wissend, entwickelt er ein Spiel auf 64 Feldern, in dem zwar der Kaiser die wichtigsten Figur ist aber ohne die anderen Figuren wie Läufer oder Bauern nie ein Spiel gewinnen kann.

    Als der Weise und seine Tochter das neue Spiel in den Palast bringen, ist der Kaiser begeistert, auch weil ihn  der Weise ein paar Mal gewinnen lässt. Vor Freude gewährt er dem Weisen einen Wunsch. Der sagt: „Ich will für das erste Feld auf dem Brett ein Reiskorn, für das zweite zwei Reiskörner, für das dritte vier Reiskörner, für das vierte acht Reiskörner und so weiter. Also immer das Doppelte. Bis zum vierundsechzigsten Feld.“

    Der Kaiser denkt, das ergibt nicht mehr als ein Paar Säcke und ist beleidigt. Er lässt seinen Hofmathematiker die Menge ausrechnen und befiehlt sie bis zum nächsten Tag bereitzustellen.
    Als er von dem Mathematiker hört, welch eine unglaubliche Summe da zusammenkommt, wirft er sich am nächsten Morgen dem Weisen demütig vor die Füße. Doch der verlangt nur, dass die Bauern so viel reis bekommen, das sie ein  sorgenfreies, gutes Leben führen können. Und der Kaiser muss auch nicht verhungern. Der Kaiser lernt Demut und erkennt am Schachspiel die Bedeutung seiner Bauern.

    Ein schönes farbenprächtiges Bilderbuch.







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    K
    kvelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kindgerechte Darbietung einer lehrreichen Story.
    Kindgerechte Darbietung einer lehrreichen Story.

    Inhalt:
    Ein Kaiser verlangt von seinen Untertanen so viel Reis, dass diese Hunger leiden müssen.
    Ein Weiser lehrt dem Kaiser ein neues Spiel und erbittet sich zum Dank Reiskörner nach folgender Regel: ein Reiskorn für das erste Feld auf dem Schachbrett, zwei Reiskörner für das zweite Feld und immer so weiter – immer die doppelte Anzahl des vorangegangenen Feldes.
    Anfangs lachte der Kaiser ob des „kleinen“ Wunsches;
    bis sich schließlich herausstellte, dass der Kaiser nicht in der Lage war diesen Wunsch zu erfüllen.
    Somit lernte der Kaiser Demut und erkannte anhand des Schachspiels die Bedeutung seiner Bauern.


    Meine Meinung:

    Die großformatigen Zeichnungen sind im asiatischen Stil gehalten.
    Die jeweiligen Texte finde ich sowohl von der sprachlichen Ausdrucksweise als auch inhaltlich für die Zielgruppe der schon älteren Kindergartenkinder gut geeignet.


    Die Geschichte bietet die Gelegenheit sich nicht nur über das ungerechte und eigennützige Verhalten des Kaisers zu unterhalten;
    sondern es bietet auch den Stoff für das Verständnis von kleinen und großen Zahlen sowie kleinen und großen Mengen.


    Fazit:
    Gelungene Adaption der bekannten Geschichte.


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