Paolo Giordano

 4 Sterne bei 912 Bewertungen
Autor von Die Einsamkeit der Primzahlen, Schwarz und Silber und weiteren Büchern.
Paolo Giordano

Lebenslauf von Paolo Giordano

Eine ehrliche Stimme aus Italien: Der Autor Paolo Giordano wurde 1982 in Turin geboren. Er studierte dort Physik. Nach einigen Kurzgeschichten und Auftritten auf Literaturfestivals war "Die Einsamkeit der Primzahlen" sein sensationelles Romandebüt. Es war das meistverkaufte Buch Italiens im Jahre 2008. In der über 60-jährigen Geschichte des Premio Strega – des wichtigsten Literaturpreises in Italien – ist er der jüngste Preisträger überhaupt. Sein Roman wurde in 26 Länder verkauft. Mit seinem Debütroman hat Paolo Giordano auch die Goldmedaille des "Leserpreis - Die besten Bücher 2009" in der Kategorie Bester Buchtitel gewonnen.

Alle Bücher von Paolo Giordano

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Die Einsamkeit der Primzahlen

Die Einsamkeit der Primzahlen

 (775)
Erschienen am 17.02.2017
Schwarz und Silber

Schwarz und Silber

 (43)
Erschienen am 25.09.2015
Der menschliche Körper

Der menschliche Körper

 (26)
Erschienen am 26.06.2015
Den Himmel stürmen

Den Himmel stürmen

 (9)
Erschienen am 09.10.2018
Die Einsamkeit der Primzahlen

Die Einsamkeit der Primzahlen

 (41)
Erschienen am 19.09.2011
Schwarz und Silber

Schwarz und Silber

 (4)
Erschienen am 29.09.2015
Der menschliche Körper

Der menschliche Körper

 (1)
Erschienen am 27.01.2014
Den Himmel stürmen

Den Himmel stürmen

 (0)
Erschienen am 15.10.2018

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Neue Rezensionen zu Paolo Giordano

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Rezension zu "Den Himmel stürmen" von Paolo Giordano

Ein Sommer in Speziale ist erst der Anfang dieses emotional packenden Romans
Naburavor einem Monat

Jeden Sommer fährt Teresa gemeinsam mit ihrem Vater von Turin in den Süden nach Speziale, um dort einige Wochen im Haus ihrer Großmutter zu leben. Dort wecken die Nachbarjungen Bern, Tommaso und Nicola ihr Interesse. Die drei gehen nicht zur Schule, sie werden auf dem Hof unterrichtet und helfen dort tatkräftig mit. Teresa taucht ein in ihr Leben und fiebert anschließend das ganze Jahr auf den nächsten Sommer hin. Schließlich beginnt sie eine heimliche Beziehung mit Bern. Doch im folgenden Sommer scheint er spurlos verschwunden, irgendetwas ist vorgefallen. Aber was? Nach mehreren Jahren Unterbrechung kommt Teresa schließlich wieder nach Speziale und trifft eine folgenreiche Entscheidung.

Gleich zu Beginn des Buches erlebt der Leser an Teresas Seite den Moment, an dem sie die drei Jungen vom Nachbargrundstück das erste Mal sieht. Sie sind nachts in ihren Pool eingedrungen und haben sich dort nackt ins Wasser gestürzt. Ihr Vater und der Hausmeister vertreiben sie, und so sieht Teresa Bern, Tommaso und Nicola am nächsten Morgen wieder, als sie kommen, um sich zu entschuldigen. Ich konnte ihre Neugier, mehr über die wagemutigen Nachbarjungs herauszufinden, gut nachvollziehen.

Das Leben auf dem benachbarten Hof fasziniert Teresa, die aus wohlsituierten Verhältnissen kommt. Dort muss jeder mit anpacken, damit sie sich möglichst selbst versorgen können. Die Jungen gehen nicht zur Schule, sondern werden von ihrem religiösen (Pflege-)Vater selbst unterrichtet. Teresas Vater und Großmutter beobachten mit Argwohn, wie sie dort immer mehr Zeit verbringt, ihnen sind die Nachbarn, die sich verhalten wie in einer Sekte, suspekt.

Das Buch macht viele Zeitsprünge und nimmt den Leser zunächst mit von Sommer zu Sommer. Die Charaktere werden älter und zwischen Teresa und Bern bahnt sich etwas an. Doch nicht alles läuft so, wie sie es sich vorstellt. Es kommt zu einem ersten Bruch in der Geschichte, als Teresa den Hof im folgenden Sommer verändert und ohne Bern vorfindet. Hier wird schließlich ein Perspektivenwechsel eingeschoben: Jahre später füllt Tommaso rückblickend Teresas lückenhaftes Wissen darum, was in der Zwischenzeit geschehen war. Allmählich kommt ans Licht, dass manche Geheimnisse jahrelang gehütet und fatale Ereignisse verschwiegen wurden.

Zurück in der Vergangenheit sind die Charaktere erwachsen geworden und müssen wegweisende Entscheidungen im Hinblick auf ihr berufliches Leben treffen. Teresa entschließt sich zum Entsetzen ihrer Eltern dazu, bis auf Weiteres in Speziale zu bleiben. Dort versucht sie mit anderen, mit begrenzten Mitteln ein möglichst naturverbundenes Leben zu führen. Doch auch diese Konstellation erweist sich als fragil. Unterschiedliche Vorstellungen, wie weit man für seine Überzeugungen gehen sollte, trennen die Charaktere erneut.

Der Autor erzählt eine Geschichte von Zusammenhalt und Liebe, dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben und Verbundenheit, die zum Verhängnis werden kann. Neugierig las ich weiter, um zu erfahren, ob die Charaktere das erreichen werden, wonach sie streben. Die Atmosphäre wird dabei immer düsterer, denn manche Fehlentscheidungen lassen sich nicht wieder gutmachen. Die Beteiligten müssen mit den Konsequenzen leben und so treten Themen wie das Auseinanderleben und Loslassen ebenso wie Reue und Zorn in den Vordergrund. Wer wird vergeben können, und zu welchem Preis? Mich konnte das Buch emotional packen und begeistern. Sehr gerne empfehle ich diesen Roman weiter!

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Rezension zu "Den Himmel stürmen" von Paolo Giordano

Kann ein Buch das Leben verändern?
Cornelia_Ruoffvor einem Monat

REZENSION: ZUM INHALT

Ich bin tief beeindruckt. Die Geschichte ist eine klassische Tragödie, die in den siebziger Jahren beginnt. Paolo Giordano erzählt einen Zeitraum von über zwanzig Jahren. Er zeigt uns ein Geflecht von großen Gefühlen. Es geht um die Auseinandersetzung mit Religion, Naturschutz und Nachhaltigkeit, „Aussteigen“ aus der Gesellschaft – Main Stream und Radikalisierung.

Der erste Teil des Romanes zeigt die Jugendjahre der Freunde in Apulien. Dann kommt eine Zäsur. Erst Jahre später sehen sich Theresa und Bern beim Begräbnis von Theresas Großmutter.

Im zweiten Teil zieht Theresa zu Bern und den Öko-Aktivisten auf den Hof. Ende des zweiten Teiles kommt es zum katastrophalen Höhepunkt.

Der dritte Teil offenbart Geheimnisse und lässt Theresa die Vergangenheit besser verstehen.

Paolo Giordano zeigt in seinem Roman Vergänglichkeit und Absurdität. Ausgangspunkt ist die Sommerzeit in Apulien. Die Freunde sind unzertrennlich und verbringen die Zeit zusammen. Dann kommen die Konflikte!

Die Wege der Freunde trennen sich zu Ende des Sommers und jeder geht seinen eigenen Weg. Was wird anders sein, wenn sie sich wieder treffen. Haben die individuellen Lebenswege die Charaktere verändert? Haben sie sich voneinander getrennt oder sind sie sich nähergekommen? Die erlebte Zeit verändert die Beurteilung der eigenen Vergangenheit.

Drei Bücher haben in „Den Himmel stürmen“ große Bedeutung:

Die Bibel

Max Stirner, „Der Einzige und sein Eigentum“

„Der Baron auf den Bäumen“, Italo Calvino – italienischer Klassiker  

EXKURS ZU MAX STIRNER

„Der Einzige und sein Eigentum“ wurde 1844 veröffentlicht. Grundgedanken sind zwei Zitate von Goethe.

„Ich hab mein Sach auf Nichts gestellt.“

„Mir geht nichts über mich.“

Konkretisierend weist Stirner ausdrücklich darauf hin: 

„Ich bin [nicht] Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer alles schaffe.“ (creatio ex nihilo)

Die Schrift gilt als konsequenter Nihilismus, nimmt aber philosophiegeschichtlich keinen großen Raum ein. Damit beschäftigt haben sich: Marx, Nietzsche, Steiner und Jünger. Auch Reinhold Messmer beschäftigt sich mit Max Stirner.

Paolo Giordano hat bei Max Stirners Schrift den Titel des Buches „Den Himmel stürmen“ entliehen:

Das Jenseits außer Uns ist allerdings weggefegt, und das große Unternehmen der Aufklärer vollbracht; allein das Jenseits in Uns ist ein neuer Himmel geworden und ruft Uns zu erneuten Himmelsstürmen auf.

Oder mit den Worten von Karl Marx „Den Himmel auf die Erde holen“

Die Lektüre Max Stirners „Der Einzige und sein Eigentum“ verändert Bern. Der ehemals von Cesare streng gläubig nach der Bibel erzogene und selbst gläubige Christ verinnerlicht die nihilistischen Gedanken und ändert seine Haltung zum Leben. Die Werte, die bislang für ihn wichtig waren, werden hinterfragt und viele abgelehnt.

5/5 Punkten

PROTAGONISTEN

Nicola ist Cesares leiblicher Sohn. Bern und Tommaso werden von Cesare und seiner Frau in die Familie aufgenommen und betrachten sich als Brüder.

Die Hauptperson ist der charismatische Bern. Bei ihm laufen letztendlich die Handlungsstränge zusammen. Er bestimmt das Geschehen in der Gruppe. Er ist der „Einzige“ und sein Eigentum ist „Alles“. Das es etwas über ihm gibt, so etwas, wie Gott oder Schicksal, kann er nicht akzeptieren. Schöpferkomplex?

Tommaso wird zum dritten Bruder. Die drei wachsen zusammen unter dem Diktat von Cesares Bibelauslegung auf.

Theresa und Bern finden sich und verlieren sich immer und immer wieder. Dennoch baut sie ihr Leben um ihn herum. Als Figur verblasst sie neben Bern. Aber das liegt wohl in der Geschichte begründet. Bern ist der Mittelpunkt ihres Lebens, zumal er sich ihr immer wieder entzieht.

SPRACHLICHE GESTALTUNG

Paolo Giordano hat die Ich-Form des Erzählers gewählt – eines weiblichen Erzählers. Normalerweise bewirkt die Ichform, dass man der Figur ganz nahe kommt. Das erscheint mir hier anders beabsichtigt.

Theresa, das fiktive Ich,  lässt den Leser teilweise an ihrem Leben teilhaben. Meistens sind es Gespräche und Erinnerungen. Somit erfahren wir mehr, was Theresa später über das Geschehen denkt und wenig darüber, was sie zum damaligen Zeitpunkt dachte. Das Buch erzählt die Vergangenheit, nur wenige Passagen sind fiktive Gegenwart.

Vielleicht hat der Autor diese Vorgehensweise gewählt, um zu demonstrieren, dass sie keinen Einfluss auf das Geschehen hat, sondern das Geschehen reißt sie mit und sie kann sich nicht entziehen. Für Theresa ist Bern der „heilige Gral“, den Bern selbst nie gefunden hat. Die sprachliche Gestaltung zeigt die Passivität Theresas. Sie wird vom Geschehen mitgezogen.

5/5 Punkten

COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG

Den Himmel stürmen
Paolo Giordano
Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner 
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rowohlt, 09.10.2018
ISBN 9783498025335
Genre: Romane

Das Cover gefällt mir sehr gut.

5/5 Punkten

FAZIT

Paolo Giordano hat in „Den Himmel stürmen“ das Psychogram eines Menschen gezeichnet, der sein Leben, seine Werte, Hoffnungen und Ängste, aufgrund der Lektüre eines Buches ändert. Aber es ist nicht einfach irgendein Buch, sondern es ist das Buch des konsequenten Nihilismus. Bern liest es nicht nur. Das Buch verändert sein Leben.

Wie weit ist es mit der Aufklärung? Sind wir mündige Bürger? Sind Gewissen, das Freudsche Über-Ich nur Behinderungen? Heißt den „Himmel stürmen“ unsere Werte, Moral, Gewissen ja vielleicht sogar Empathie, über Bord zu werfen und der Amoralität anzuhängen?

Dennoch lässt Bern der Natur viel Raum. Die Natur lebt nach dem Egoismus, die Art zu erhalten. Darauf kann er sich einlassen.

Der Leser spürt, mit welcher Intensität Bern lebt und leuchtet. Seine Umwelt spürt dieses Charisma. Aber es polarisiert: Manchen macht er Angst, andere werden zu Anhängern. Sie können sich ihm nicht entziehen.

Bei der Buchvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse, verwendete Paolo Giordano, für diese Anziehungskraft, der Beziehung zu Bern, den Ausdruck: schwarzes Loch. Ich finde das eine hervorragende Metapher.

Bern ist ein strahlender Stern, der sich zur Supernova entwickelt und als schwarzes Loch zurückbleibt, das alles mitreißt.

Theresa ist der Gegenpart zu Bern. Sie gibt sich ihm hin und trotz vieler Konflikte kann sie sich nicht von ihm lösen.

Was ist die Prämisse? Such deinen Sinn im Leben! Führe ein aufgeklärtes Leben! Benutze deinen Verstand! Lebe nach deinen Regeln!

Ich glaube, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Ich gebe die volle Punktzahl, weil das Buch mich aus der Komfortzone holt und mir neue Denkansätze liefert. Natürlich hat es mich auch gut unterhalten. Es ist sehr emotional, vielleicht auch mal überspitzt! Aber das ist rund. Griechische Tragödie! Der Held versucht, sich erfolglos, aus der Mühle des Schicksals zu befreien.

@Rowohlt Verlag

 Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar! Die Vorstellung des Buches auf der Frankfurter Buchmesse war sehr ansprechend und hat sofort meine Neugierde geweckt. Vielen Dank für die schöne Italienische Stunde! 

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.


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Rezension zu "Den Himmel stürmen" von Paolo Giordano

Eindringlich und bezaubernd erzählte, vielschichtige Geschichte
buchstabentraeumerinvor 3 Monaten

Alles beginnt in dem Augenblick, in dem Teresa und Bern sich begegnen und einander in die Augen schauen. Er störrisch und voller Überzeugungen. Sie voller Leidenschaft und Neugier. Es ist unumstößlich, dass sie zueinander finden werden, aber auch ebenso unvermeidbar, dass sie einander wieder verlieren. In seinem neuen Roman „Den Himmel stürmen“, entführt Paolo Giordano, Autor von „Die Einsamkeit der Primzahlen“, den Leser in eine Welt voller Liebe, Freundschaft und Hingabe, utopischen Visionen und festem Glauben, aber auch in eine Welt reich an Rivalität und Eifersucht. Die Geschichte von Teresa liest sich wie ein Kampf – was ist stärker, die Zuneigung zwischen zwei Menschen oder visionäre Lebensziele?

Den Zugangsweg bis zum Haus entlangzulaufen, war, wie mit dem ganzen Körper in eine Kindheitserinnerung einzutauchen, eine Erinnerung, die zur Gänze dort geblieben war, um auf mich zu warten. (Seite 174)

Teresa macht wie jeden Sommer Urlaub in Speziale im Süden Italiens, als sie Bern das erste Mal begegnet. Er lebt mit einigen anderen Jungen auf einem Hof unweit des Hauses von Teresas Großmutter – immer unter Aufsicht von Cesare und seiner Frau. Von ihm werden die Jungen im festen Glauben an Gott erzogen und sie wachsen isoliert von der restlichen Welt auf. Teresa ist fasziniert von dem Jungen, der so trotzig und resolut vor ihrem Vater steht, um sich für das unerlaubte Baden im hauseigenen Pool zu entschuldigen. Sie besucht Bern auf dem Hof, ein Sommer folgt auf den nächsten Sommer, sie wird in sein Leben hineingezogen, und letztendlich bleibt sie, sobald sie Erwachsen ist. Gemeinsam mit einigen Freunden leben sie auf dem Hof, immer nach dem Grundsatz, die Natur nicht zu verändern, sondern in Einklang mit ihr zu leben. Sie engagieren sich für den Erhalt von Olivenbäumen und bewegen sich dabei an den Grenzen der Legalität.

Was als friedliches Miteinander beginnt, artet aus und am Ende steht Teresa vor einem Scherbenhaufen. Freundschaften zerbrechen, die Liebe zwischen Teresa und Bern muss vor dem Einsatz für die Natur zurückweichen. Teresa versucht, ihre Verbindung zu Bern zu begreifen und gleichzeitig den Platz in ihrem eigenen Leben zu finden.

Dass ich meine Sehnsucht in gewissen Momenten vergaß, bedeutete nicht, dass sie nicht noch da war, lebendig, intakt. (Seite 183)

„Den Himmel stürmen“ ist hitzig, sehnsüchtig und leidenschaftlich. Bern steckt voller Leidenschaft für die Natur, Gott und Teresa. Teresa folgt ihm scheinbar willenlos, abhängig, wie verblendet. Doch wo einer für etwas brennt, droht der andere zu verbrennen. So verrennen sich beide immer wieder in verschiedene Richtungen und können sich dennoch nicht voneinander lösen. Diese Tatsache gibt dem Roman eine ungeheure Kraft, niederschmetternd und teils herzzerreißend hoffnungslos. Die Gefühle seiner Charaktere beschreibt Paolo Giordano wunderschön, er blickt in ihre Herzen und bringt zum Vorschein, was sie bewegt.

Faszinierend ist auch der Aufbau der Geschichte. Rückblicke vermischen sich mit Augenblicken aus der Gegenwart und das Erlebte wird von verschiedenen Erzählern Stück für Stück um Details angereichert, so dass sich am Ende erst ein vollständiges Bild ergibt, das man als Leser voller Staunen betrachten kann.

Fazit

Paolo Giordano gehört mit „Den Himmel stürmen“ für mich zu den ganz großen Autoren. Seine Geschichte ist gefühlvoll, spannungsgeladen und klug – mit Charakteren, die lebendig und vielschichtig sind. Zugleich atmet man geradezu die süße und heiße Luft Italiens, man fühlt die Landschaft und den Wind. Es ist, als wäre man dabei, ein Teil des Ganzen. Dieser Roman ist eine absolute Empfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Welche Farben haben Gefühle?

"Schwarz und Silber" heißt der neue Roman des italienischen Bestseller-Autors Paolo Giordano, der mit "Die Einsamkeit der Primzahlen" Leser auf der ganzen Welt begeisterte und berührte. Sein neues Buch erzählt mit viel Tiefgang und in wunderbarer Sprache davon, wie das Fehlen einer geliebten Person alles verändert.

Mehr zum Inhalt:

Nora und ihr Mann leben mit ihrem kleinen Sohn in Turin. Sie ist Architektin, er ist Physiker. Im Alltag werden sie unterstützt von der wunderbaren Babette – sie ist die Frau für alles, sie betreut das Kind, sie kocht, sie schmeißt den Haushalt. Und sie bildet den ruhenden Pol für das junge Paar. Eigentlich heißt sie Anna, aber sie wird Babette genannt, in Hommage an das Hausmädchen Babette in Tania Blixens berühmter Novelle «Babettes Fest».

Babette gehört zur Familie. Doch eines Tages kann sie nicht mehr kommen, sie ist an Krebs erkrankt.

Was passiert, wenn plötzlich jemand fehlt, der immer da war? Ohne Babettes schützenden Blick verliert das Ehepaar seinen Halt, jeder zieht sich in sich selbst zurück, Gefühle, deren man sich sicher war, verschwinden.



Möchtet ihr Testleser von "Schwarz und Silber" werden, einem dichten und intensiven Roman, in dem Paolo Giordano zugleich wunderschön über die Liebe schreibt und all jenen Trost schenkt, die einen geliebten Menschen verloren haben? Zusammen mit dem Rowohlt Verlag vergeben wir 25 Exemplare des Buches. Bewerbt euch gleich* und beantwortet uns über den "Jetzt Bewerben"-Button diese Frage:

Wer oder was spendet euch Trost, wenn ihr ihn braucht?


* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.
Zur Leserunde

Hallo ihr Lieben!

Auf meinem Blog gibt es bis zum Freitag, 9. Mai 2014, 18 Uhr wieder eine Hörbuch-Verlosung zu "Die Einsamkeit der Primzahlen". ☺

Leser meines Blogs zu sein ist keine Voraussetzung! ;-)

Besucht mich doch und macht mit:

http://janine2610.blogspot.co.at/2014/05/klick-gewinnspiel.html#comment-form

Wünsche euch viel, viel Glück!

♥ Janine

Zur Buchverlosung
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Hallo, kennt jemand Bücher die ähnlich gut sind wie "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano oder andere Liebesgeschichten. Vielen Dank
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