Paolo Roversi

 3 Sterne bei 75 Bewertungen
Autor von Die linke Hand des Teufels, Tödliches Requiem und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Paolo Roversi

Die Zukunft des italienischen Krimis: Paolo Roversi, geboren am 29. März 1975 in Suzarra, Lombardei, ist ein italienischer Krimischriftsteller. Hauptberuflich arbeitet er als Journalist und lebt in Mailand. Für seinen Kriminalroman „Die linke Hand des Teufels“ erhielt er den Premio Camaiore, einen renommierten Pres für Kriminalliteratur. Er gehört zu einer neuen Generation italienischer Kriminalautoren und wird von der Presse hochgelobt. Milano Criminale wurde für den Prix Polar nominiert.

Neue Bücher

Das Blut in den Straßen von Mailand

 (2)
Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Paolo Roversi

Die linke Hand des Teufels

Die linke Hand des Teufels

 (31)
Erschienen am 16.02.2011
Tödliches Requiem

Tödliches Requiem

 (30)
Erschienen am 15.07.2011
Milano Criminale

Milano Criminale

 (11)
Erschienen am 08.03.2013
Das Blut in den Straßen von Mailand

Das Blut in den Straßen von Mailand

 (2)
Erschienen am 12.10.2018
Schwarze Sonne über Mailand

Schwarze Sonne über Mailand

 (1)
Erschienen am 17.06.2016
Milano Criminale

Milano Criminale

 (0)
Erschienen am 08.03.2013
Milano Criminale

Milano Criminale

 (0)
Erschienen am 08.03.2013
Paolo Roversi

Paolo Roversi

 (0)
Erschienen am 01.08.2009

Neue Rezensionen zu Paolo Roversi

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babylus avatar

Rezension zu "Das Blut in den Straßen von Mailand" von Paolo Roversi

Absolut spannend
babyluvor einem Monat

Ich war zwar noch nicht in Mailand, aber ein paar Tage italienische Luft haben gereicht um mich in die Story rein zu fühlen. Und die hatte es in sich. Von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend. Enrico der eigentlich aus der Provinz stammt, zieht es nach Mailand. Hier will er als Journalist durchstarten. Schon bald geschieht ein Mord an einem renommierten Anwalt. Nachdem die Geschichte zwar spannend beginnt, jedoch nicht zwingend spektakulär, wendet sich dies jedoch und man kann nicht aufhören zu lesen. Was jedoch auch am Schreibstil liegen kann. Ich glaube Paolo Roversi würde selbst eine dröge Liebesgeschichte durch seinen Wahnsinns Schreibstil richtig einheizen.
Toller Handlungsort, super Hauptcharakter.

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martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Das Blut in den Straßen von Mailand" von Paolo Roversi

Das Ende der Welt startet in Mailand...
martina_turbanischvor 2 Monaten

Das Blut in den Straßen von Mailand von Paolo Roversi  ist ein klassischer Krimi, der mir durch den Klappentext aufgefallen ist. In Blut gezeichnete Symbole - da kann ich einfach nicht widerstehen :-) Außerdem mag ich Mailand, was soll also schon schiefgehen? Selber habe ich noch keine Buch von Paolo Roversi gelesen, aber schon das eine oder andere von ihm gehört, deswegen bin ich schon ganz gespannt auf das Buch.

Nur eines bleibt ihm jetzt noch übrig, vorausgesetzt, er kann sich lange genug an sein  schwindendes Leben krallen, um diese Aufgabe zu Ende zu bringen … Das Blut in den Straßen von Mailand, S. 6

Das Blut in den Straßen von Mailand

Paolo Roversi

Mein Eindruck:

Das Ende der Welt startet in Mailand...

Mord zum Auftakt

Gleich zum Einstieg erlebe ich den höchst dramatischen Todeskampf des Avvocato Giovanni Sommese, Teilhaber einer der angesehensten Rechtsanwaltskanzleien Mailands, mit. Mit letzter Kraft malt er mit seinem eigenen Blut ein Symbol auf den Boden. Als erfahrener Leser weiß man, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat :-)

Bewerbungsgespräch

Gar nicht weit entfernt trifft sich der Journalist Enrico Radeschi mit einem potentiellen neuen Chef in einer etwas abgewrackten Bar. Hier ist alles etwas weniger dramatisch und durch die Ich-Perspektive in diesem Teil des Geschehens nehme ich auch an Radeschis Gedanken teil. Das ist eine durchaus unterhaltsame Sache :-) Radeschi durchschaut natürlich seinen Beinahe-Chef - muss aber immer so tun, als wüsste er so gar nicht wie der Hase läuft. Man hört ihn mehr als einmal lautlos seufzen :-)

Unbeliebt

Der Mord an Avvocato Sommese passiert ja quasi vor den Augen der beiden Journalisten und auch wenn Radeschi den Job nicht bekommt, ist er neugierig genug um in der Sache zu ermitteln. Nach und nach dreht er jeden Stein um, tritt auf unzählige Füße und macht sich reichlich unbeliebt - kommt aber einer schier unglaublichen, gruseligen und bedrohlichen Sache auf die Spur. Natürlich sind reichlich Männer aus den höchsten Kreisen involviert…

Pageturner

Das Blut in den Straßen von Mailand beginnt eigentlich gar nicht so spektakulär, wie es sich vielleicht anhört und doch hat mich die ganze Anfangsszene gleich gepackt. Aber auch das sehr seltsame “Einstellungsgespräch” direkt danach hat mir Lust aufs weiterlesen gemacht und ganz schnell konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot ist super spannend konstruiert, es gibt reichlich falsche Fährten, denen man folgen kann und doch ist das Ende dann immer noch logisch und trotzdem überraschend.

Einnehmender Schreibstil

Aber noch mehr wie all die Morde, Verschwörungen, Geheimtreffen, bösartigen Pläne und der liebenswerte Protagonist  hat mich der Paolo Roversis Schreibstil gefesselt. Die Geschichte liest sich, als ob der beste Freund einem etwas erzählt. Immer ein bisschen lakonisch, ein bisschen ironisch und bissig, manchmal schon auch ein bisschen böse erzählt Enrico Radeschi von seinen Ermittlungen und deren Ergebnissen und ich höre beinahe atemlos zu.

Nachwort

Das Blut in den Straßen von Mailand ist ja eigentlich der dritte Band um den neugierigen Journalisten, handelt aber tatsächlich eine ganze Weile vor dem eigentlichen ersten Band Die linke Hand des Teufels - erinnert ein bisschen an Star Wars, da war das ja irgendwann auch alles etwas durcheinander :-) Aber in seinem Nachwort erklärt Paolo Roversi warum das so ist  und wie viel in seinem Buch Realität und wie viel Fiktion ist. Ich finde selbst dieses Nachwort immer noch amüsant und lesenswert :-)

Mein Fazit:

Das Blut in den Straßen von Mailand ist ein spannend konstruierter und dennoch amüsant zu lesender Krimi, der mich nicht losgelassen hat, bis ich wusste was alles dahinter steckt. Ich fand ihn etwas ungewöhnlich - aber eben ungewöhnlich toll.

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A

Rezension zu "Tödliches Requiem" von Paolo Roversi

Es war ein Anfall...
AKRDvor 4 Jahren

Inhaltliches (Amazon)

Anfang Dezember: In der Mailänder Scala nähert sich das Konzert für die Bürgermeister von Paris und Mailand seinem Höhepunkt. Dann fällt der Strom aus. Als das Licht angeht, ist der Mailänder tot. Der umtriebige Journalist und Profi-Hacker Enrico Radeschi ist sofort an dem Fall dran und beginnt zu ermitteln: zwischen Mailand und Paris, zwischen politischen Fronten und immer unter größter Gefahr für sein eigenes Leben.

Persönliches

Das Cover hätte man meiner Meinung nach treffender gestalten können und leider hat mich auch die Geschichte bzw. der Autor nicht recht überzeugen können...

Vielleicht hätte ich „Die linke Hand des Teufels“ zuvor lesen sollen, keine Ahnung – aber irgendwie wurde ich weder mit der Geschichte noch mit den Personen „warm“...

Die Beobachtungsgabe des Autors ist durchaus gut und auch sein Stil recht gut strukturiert, aber für einen Krimi ging es mir einfach zu wenig um das Kriminelle und zuviel um das Politische.

Die Spannung ist ja durchaus gegeben, aber sie plätschert mehr oder minder nur vor sich hin und hätte meiner Meinung nach mehr „Speed“ vertragen können. Die italienische Gemütlichkeit, die ich sonst sehr schätze, ist mir hier zu ausgeprägt und hat meinen anfänglichen Enthusiasmus leider schnell abgebremst.

Fazit

Zu oberflächlich, zu langatmig, zu unspannend. Zwei Sterne für die an sich gute Story und die ausgefeilte Sprache.

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Zusätzliche Informationen

Paolo Roversi wurde am 29. März 1975 in Suzerra (Italien) geboren.

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