Paolo Rumiz Der Leuchtturm

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Inhaltsangabe zu „Der Leuchtturm“ von Paolo Rumiz

Die Wiederentdeckung der Einsamkeit – auf einer gottverlassenen Leuchtturminsel im Mittelmeer. Auf einer winzigen Insel im Mittelmeer, deren Felsen steil abfallen und wo Schiffe nur bei ruhiger See anlegen können, ragt ein einsamer Leuchtturm empor. Wie ein Zyklop sucht er mit seinem Auge den nächtlichen Horizont ab, ein fixer und unentbehrlicher Orientierungspunkt für Generationen von Seefahrern. Drei lange Wochen bringt Rumiz, der ruhelose Wanderer, dort zu und sucht wie der Lichtstrahl nachts den Himmel und tags den Horizont ab. Er lernt, das Aufkommen eines Gewitters zu erkennen, dem Wind zuzuhören, mit den Möwen zu fliegen, mit dem Esel zu reden. Und er denkt über das Mittelmeer als Kulturraum von Triest bis in den Libanon nach, als Ort des Austauschs, des Handels, der Kriege bis heute, mit eigener Lingua franca. Diese bewegungslose Reise wird zum Abenteuer des Geistes.

Welch wunderbare Reiselektüre für Kopf und Herz - eine Liebeserklärung an das Leben und vor allen Dingen an das Meer in all seinen Facetten!

— DieBuchkolumnistin
DieBuchkolumnistin

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  • Eine intellektuelle, wunderbare Abenteuerreise über das Mittelmeer

    Der Leuchtturm
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    23. August 2017 um 19:04

    „Es ist ein mit dem Verstand nicht zu begreifender Ort, jeder Tag ist anders, jeder Wind löst einen Sturm unerwarteter Gefühle aus.“ Autor und Journalist Paolo Rumiz zieht sich für drei Wochen auf eine einsame Insel ins Mittelmeer zurück, erwählt einen Leuchtturm als kurzfristige Heimat für seine Gedankenreisen. Das daraus entstandene Buch ist gleichzeitig Essaysammlung und Gesellschaftskritik, biografische Erzählung gespickt mit naturwissenschaftlichen Fakten. Immer wieder möchte man beim Lesen eine Pause machen, um das Buch nicht zu schnell zu beenden, um eine eigene Meinung zu Rumiz’ philosophischen Ansätzen zu finden, um seinen sowohl informativen als auch erzählenden Stil wertzuschätzen und kein Wort, keinen Satz zu überlesen. Es ist ein Buch für Meeresliebhaber, für Kulinariker, für Poeten, für all jene, die täglich die Sehnsucht nach der weiten, rauen See in sich tragen. Dennoch gilt gerade diese auch zu warnen, dass diese Worte sie nicht nur in Kopf und Herzen auf die kleine, naturbelassene Insel tragen werden, die Füße werden mit aller Macht folgen wollen. Paolo Rumiz erzählt von seinem Hunger auf unsere Welt, alles in ein viel zu kurzes Leben zu packen, alles aufzusaugen, zu riechen, zu schmecken und sich danach dem Wind zu überlassen. Welch wunderbares Kleinod ist aus seinen Gedanken entstanden, besonders mit Karten geschmückt und hochwertig vom Verlag gebunden. 

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