Parzzival Walhalla

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Inhaltsangabe zu „Walhalla“ von Parzzival

Es ist eine sternenklare Nacht, als zwei junge Paare aus Frust und Übermut eine Bier-Party vor der Regensburger Walhalla feiern. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mysteriöser werden die Geschehnisse um sie herum. Als sie sich durch das plötzlich immateriell gewordene Hauptportal begeben, erwartet sie dort jedoch nicht die weiße Säulenhalle des Innenraums, sondern die wahre Walhalla, deren Existenz für die Jugendlichen bisher jenseits jeder Vorstellung gelegen ist. Dort müssen die Freunde stellvertretend für alle Menschen Prüfungen bestehen, die für das Kollektiv-Bewusstsein der Erdbevölkerung etwas Neues initiieren. Göttervater Wodan möchte nämlich eine durchaus wahrscheinliche, globale Ragnarök vermeiden. Das ist aber nur möglich, wenn es der menschlichen Spezies aus eigener Kraft gelingt, eine höhere Bewusstheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind diese vier Jugendlichen.

Für mich eine sehr verwirrendes Buch das mich nicht wirklich begeistern konnte

— Schalkefan
Schalkefan

Ein faszinierendes Buch in der Welt der Nordischen Mythologie!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt über Mut, Weisheit,bedingungslose Liebe. Die Sprache ist aber sehr schwülstig und teilweise hölzern.

— rewareni
rewareni

Ein sehr tiefgründiges Buch über die wahren Tugenden im Leben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider nicht mein Ding ...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Grauenvolle Sprache, die mir den Spaß an der wirklich guten Idee dahinter verleidete

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Auch – oder sogar gerade – wer sich für die nordische Götterwelt interessiert, sollte sich lieber ein anderes Buch suchen.

— Frank1
Frank1

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  • Walhalla - etwas verwirrend

    Walhalla
    Schalkefan

    Schalkefan

    29. June 2016 um 08:29

    Anfangs erhoffte ich von dem Buch Walhalla von Parzzival eine spannende Göttergeschichte lesen zu können. Aber schon kurz nach dem Einstieg ins Buch hatte ich nicht nur mit der Schreibweise, sondern auch mit der Story an sich meine Probleme. Mit den Progagonisten Hartmuth, Anna, Freya und Rainer konnte ich nicht warm werden. Und in den Händen dieser psychisch belasteten jungen Menschen soll das Wohl der ganzen Welt liegen? Irgendwie kam mir alles so wie an den Haaren herbeigezogen vor. Ich habe gelesen, abgebrochen und mich wieder zum weiterlesen gezwungen. Aber auch bis zum Ende des Buches konnte es mich in keiner Art und Weise wirklich beeindrucken. Wahrscheinlich hatte ich anfangs von der Beschreibung des Buches her einfach eine andere Erwartungshaltung. Daher möchte ich jetzt auch nicht weiter das Buch "zerreisen" und vergebe 3 Sterne.  

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  • Walhalla - speziell, aber faszinierend

    Walhalla
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    16. April 2016 um 20:45

    Durch Rick Riordans Romane kam ich zur Mythologie und als ich Parzzivals Buch auf rezisuche.de entdeckte, musste ich einfach um ein Reziexemplar bitten.Das Cover des Romans ist eine Fotografie der Walhalla. Sie zeigt einen blauen Himmel mit einigen weißen Wolken, einer schönen grünen Wiese und der angestrahlten Walhalla. Das Cover erschien mir, nachdem ich den Roman gelesen hatte, etwas zu "friedlich", jedoch finde ich es auf der anderen Seite auch sehr passend, da man sich so ein Bild einer Walhalla machen kann, noch bevor man beginnt zu lesen. Die Geschichte dreht sich um vier Jugendliche, die zwar sehr unterschiedlich sind, sich jedoch gut verstehen und so zusammen zur Walhalla fahren, um ihre Sorgen zu ertränken. Sie betreten daraufhin, mehr zufällig, als geplant, Asgard und treffen auf Götter, wie Thor, Loki oder Wodan. Die vier Jugendlichen müssen sich Aufgaben stellen, wie zum Beispiel einem "Kampf" mit dem Wolf, der Ragnarök auslösen könnte, und einer Schlange. Aber der Weg nach Walhalla ist nicht einfach und Ragnarök steht bevor...Die Hauptpersonen sind Freya, Anna, Hartmuth und Rainer. Wie ich finde, wird mehr ihr Äußerliches beschrieben, als ihre Persönlichkeit, jedoch lernt der Leser sie im Zuge des Romans immer besser kennen und durch Asgard verändern sie sich auch merklich. Zu Beginn, muss ich ehrlich zugeben, dass das Mitgefühl mit den Personen bei mir sehr eingeschränkt war, da ich sie nicht wirklich sympathisch fand. Jedoch finde ich, dass sich dies im Laufe der Geschichte verändert und je besser man die vier kennen lernt, desto gespannter wartet man darauf, ihr Schicksal zu erfahren.Die Sprache war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, gerade die ersten zwei Sätze haben mich etwas missmutig gestimmt. Als jedoch die "richtige Geschichte" begann, normalisierte sich der Schreibstil merklich ( wenn man bei einer Sprache der Götter von normal sprechen kann ;) ).Ich finde, dass die ersten 30 Seiten nicht repräsentativ für das Buch sind. Man kommt kaum voran, wenn man dann aber wirklich in der Geschichte angekommen ist, kann man kaum mehr aufhören. Ebenso bin ich der Meinung, dass der Aufbau des Romans sehr interessant und durchdacht ist. Zu Beginn findet man sich in verschiedenen Städten wieder, nachher kann man die Sicht verschiedener Personen verfolgen und am Ende wird man gewissermaßen an den Anfang katapultiert. Brilliant!Da ich mich sehr für die Nordische Mythologie interessiere, war das Buch für mich einfach ein tolles Erlebnis, aber auch Leser, die mit der Nordischen Mythologie nicht vertraut sind, werden sich durch die Erläuterungen und Beschreibungen in Walhalla schnell zu Recht finden.Fazit:Walhalla ist ein spezielles und faszinierendes Buch. Nicht jeder wird es mögen, aber ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Es gab einige kleinere Kritikpunkte, im Großen und Ganzen aber, ist Walhalla eine tolle Mischung aus Mythologie, Fantasie und Spannung!Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne!

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  • Leserunde zu "Walhalla" von Parzzival

    Walhalla
    BettinaIckelsheimer-Foerster

    BettinaIckelsheimer-Foerster

    Lange haben wir überlegt, bevor wir uns doch dazu entschieden haben, eine Leserunde zu "Walhalla ..." zu starten. Warum? Weil dieser Mystery-Roman zwischen den Zeilen so viel mehr versteckt hält, als die Geschichte, wenn man sie nur oberflächlich liest, im ersten Moment vielleicht erahnen lässt. Es geht - gob gesagt - um vier Jungendliche, die frustriert auf den Stufen der Walhalla in Regensburg eine Sauf-Party feiern, im Laufe der Nacht aber in mysteriöse Ereignisse verwickelt werden, die sie nach Asgard führen, wo Göttervater Wodan Prüfungen für sie vorbereitet hat. Klingt alles unkompliziert? Lasst euch nur nicht täuschen, denn der Autor versteht es, geschickt mit Bildern zu spielen und so den Lesern die Realität vor Augen zu führen (und sogar versteckt Lösungsvorschläge zu unterbreiten). "Walhalla ..." ist daher ein Unterhaltungsroman mit einigem Anspruch, bei dem viel zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Wer sich zutraut, zum Kern der Geschichte vorzudringen, darf sich gerne auf eines der 7 Taschenücher bewerben. Hier noch mal der Klappentext: Es ist eine sternenklare Nacht, als zwei junge Paare aus Frust und Übermut eine Bier-Party vor der Regensburger Walhalla feiern. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mysteriöser werden die Geschehnisse um sie herum. Als sie sich durch das plötzlich immateriell gewordene Hauptportal begeben, erwartet sie dort jedoch nicht die weiße Säulenhalle des Innenraums, sondern die wahre Walhalla, deren Existenz für die Jugendlichen bisher jenseits jeder Vorstellung gelegen ist. Dort müssen die Freunde stellvertretend für alle Menschen Prüfungen bestehen, die für das Kollektiv-Bewusstsein der Erdbevölkerung etwas Neues initiieren. Göttervater Wodan möchte nämlich eine durchaus wahrscheinliche, globale Ragnarök vermeiden. Das ist aber nur möglich, wenn es der menschlichen Spezies aus eigener Kraft gelingt, eine höhere Bewusstheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind diese vier Jugendlichen.

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    • 86
  • Keine einfache Lektüre

    Walhalla
    rewareni

    rewareni

    27. March 2016 um 11:18

    WALHALLA- Ruhmeshalle bei Regensburg Regensburg- Hartmuth, Anna, Freya und Rainer sind Jugendliche, die unter Magersucht, Fettleibigkeit, gefühlskalten oder brutalen Eltern leiden. Junge Menschen ohne Perspektive und Hoffnung und gerade in deren Händen liegt das Schicksal der ganzen Menschheit. So beginnt ein ungewöhnlicher Roman der den Leser in das Reich der germanischen Gottheiten über die Pforte nach Åsgård entführt. Wer sich mit den ganzen Gottheiten wie Loki, Hel, Heimdall….auskennt hat bei diesem Buch sicher einen Vorteil, weil es zeitweise recht verwirrend wird, wenn man von der germanischen Mythologie keine Ahnung hat. Loki möchte den Menschen eine Chance geben um zu zeigen, was in ihnen steckt. Er glaubt daran, dass sie etwas Großes erreichen können, wenn sie nur fest daran glauben. Denn sie haben die Kraft und den Willen das Schicksal selbst zu bestimmen. Jeder der vier Jugendlichen muss eine Prüfung bestehen, die für das weitere Bestehen der Menschheit von Bedeutung ist. Ausgestattet mit Mut, Leidenschaft, Weisheit, Kraft und bedingungsloser Liebe, werden sie auf die Erde zurückgeschickt, wo sie die Verantwortung für die Menschheit nun tragen werden. Der Prolog zu Beginn zeigt ein düsteres Szenario der Gesellschaft auf, wo es kaum Hoffnung für ein friedliches Miteinander gibt. Der Epilog aber entführt dann den Leser in dieselben Geschichten mit verändertem positiven Ausgang. Die Erzählweise in der 1.Person Präsens ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zeitweise klingen die Dialoge sehr schwülstig und schweifen ab in andere Sphären wo man dem Inhalt oft nur mit Mühe folgen kann. ,,Nur der ,der sein Leben in königlicher Wahrheit gelebt hat, dessen Seele sich aufopfernd für das Wirken des All-Einen, des Höchsten in der Materie, eingesetzt hat, der darf hier eintreten, wenn er die irdischen Verhaftungen abgelegt hat.`` Da der inhaltliche Grundgedanke den Leser aufrütteln soll sich über sein Leben und das der anderen Gedanken zu machen und dass man eigene Fähigkeiten, die oft im Verborgenen liegen, nützen soll, vergebe ich gerade noch 3 Sterne.

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  • Grauenvolle Sprache, unerträglich schwülstig

    Walhalla
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Es ist eine sternenklare Nacht, als zwei junge Paare aus Frust und Übermut eine Bier-Party vor der Regensburger Walhalla feiern. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mysteriöser werden die Geschehnisse um sie herum. Als sie sich durch das plötzlich immateriell gewordene Hauptportal begeben, erwartet sie dort jedoch nicht die weiße Säulenhalle des Innenraums, sondern die wahre Walhalla, deren Existenz für die Jugendlichen bisher jenseits jeder Vorstellung gelegen ist. Dort müssen die Freunde stellvertretend für alle Menschen Prüfungen bestehen, die für das Kollektiv-Bewusstsein der Erdbevölkerung etwas Neues initiieren. Göttervater Wodan möchte nämlich eine durchaus wahrscheinliche, globale Ragnarök vermeiden. Das ist aber nur möglich, wenn es der menschlichen Spezies aus eigener Kraft gelingt, eine höhere Bewusstheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind diese vier Jugendlichen. So besagt es die Inhaltsangabe und da ich einen Faible für Fantasy habe, die gern auch in unsre Zeit hineinspielen darf, griff ich hier gern zu. Nach einem recht vielversprechenden Beginn, der sich mit einigen durchaus unschönen Geschehnissen unserer Zeit befasst, ging es allerdings stetig bergab. Mehr und mehr kam in mir das Gefühl auf, ich habe es mit einem weltfremden Wanderprediger zu tun, dessen Sichtweisen vielleicht sogar interessant sein könnten - wenn er sie nicht in ein unglaubliches Geschwafel verpacken würde. Die Sprache ist leider nichts anderes als grauenhaft und macht die an sich wirklich gut durchdachte Geschichte dahinter zunichte. Daran ändert auch nichts, dass der Leser, der die Geduld aufbringt, sich durch dieses Buch zu kämpfen, einiges über die Asen erfährt. Wenn zum Beispiel Mimir sagt: " Trinke holde Maid " - so kann ich das durchaus noch hinnehmen, schließlich hat der Gute ja schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel. Wenn aber die angeblich 18 Jährigen Protagonisten Dinge von sich geben wie: " Den Schmerz, über die gewaltige Falle, die die Menschen sich selbst gestellt hatten, indem sie ihren Verstand zum anbetungswürdigsten Götzen erklärt hatten ...ff " oder " ich danke dir, großherziger Bewahrer der Weisheit " ..... dann vergeht mir die Lust. Da nutzt es auch nichts, dass man ein Körnchen Wahrheit entdecken könnte - denn dieses Körnchen verliert sich in langatmigem, langweiligem Gesülze. Das Ende gipfelt dann darin, dass die zu Beginn erwähnten Geschehnisse sich zum allerbesten wenden und das nur, weil ein paar Jugendliche sich in eine Art Hippie-WG zurückziehen und die Welt - wie auch immer - verbessern. Vielleicht hilft es, wenn man sich vor dem Lesen ein paar bewusstseinserweiternde Drogen einwirft - aber nüchtern ist dieses Buch einfach unerträglich. Keine Leseempfehlung!

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    • 3
  • Walhalla

    Walhalla
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Ihr habt eure Sterblichkeit stets verflucht. Dabei ist sie der Schlüssel zu unendlicher Würde und zu unendlichem Wachstum." Vier Jugendliche müssen stellvertretend für die gesamte Menschheit Prüfungen in der Götterwelt bestehen, um einen Weltuntergang zu verhindern. Dies ist die Grundidee des Mystery -Romans von Parzzival. Doch dahinter steckt noch so viel mehr... Das Buch beginnt mit einem gesellschaftskritischen Prolog, der erst einmal nichts mit der Geschichte selbst zu tun hat. Dann beginnt die Handlung hinter der Kulisse der Regensburger Walhalla, wo Anna, Freya, Hartmuth und Rainer eine Bierparty feiern. Alle vier haben so ihr eigenes Päckchen im Leben zu tragen, was später bei ihren Prüfungen eine große Rolle spielen wird. Von dem Halbriesen Loki werden sie dann in die Götterwelt gebracht, wo sie eine höhere Bewusstheit erreichen sollen, also wo sie die wahren Tugenden des Lebens zu verstehen und auszuführen lernen. Ob es ihnen gelingen wird die Menschen zu retten und ihre Welt zu einer Besseren zu machen? Was mir am Meisten an dem Buch gefallen hat, waren diese tiefgründigen Gedanken über das Leben an sich, das eigene Bewusstsein, die wahre Liebe und die Selbstlosigkeit. Dies beschreibt der Autor sehr schön und regt mich damit auch selbst zum Nachdenken an. Als Fazit für mich aus dieser Geschichte würde ich ziehen, dass ein Jeder etwas für die Erde tun kann, jeder kann irgendwie helfen und seien es nur ein paar lieben Worte oder eine nette Geste. Die Sprache, die die Jugendlichen im Verlauf des Buches annehmen zu sprechen, mag erst einmal etwas merkwürdig vorkommen, da sie wirklich sehr altmodisch ist und absolut nicht zu solch jungen Leuten passt. Mit der Zeit gewöhnt man sich, meiner Meinung nach, aber daran. Außerdem finde ich, dass sie zu solch tiefsinnigen Worten einfach passt. Mir gefällt das Buch sehr, wahrscheinlich auch deswegen, weil ich sehr oft über das Leben und die eigene Existenz nachdenke.

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    • 2
  • Walhalla

    Walhalla
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2016 um 18:44

    Zu Beginn des Buches wurde meine Neugier auf die Geschichte selbst durch die Prologe noch mehr geweckt. Das war durchaus positiv und hat mich an das Buch gefesselt. Die einzelnen Ereignisse haben mich wirklich geschockt und zeigen einmal mehr auf, wie schnell das Leben doch vorbei sein kann und wie schnell sich Schatten auf das eigene Schicksal legen können. Leider war es das dann auch schon... meine dann doch recht hohen Erwartungen an das Buch wurden absolut nicht erfüllt. Die Beschreibungen allein schon von dem plötzlich aufkommenden Portal habe ich mir wirklich zweimal durchgelesen, weil ich einfach nicht glauben konnte, dass es wirklich so schlecht umschrieben ist... ich konnte ab dem Zeitpunkt der Geschichte einfach nichts mehr abgewinnen, leider... Aber den Kopf in den Sand stecken wollte ich auch nicht, denn manchmal tut sich ja doch noch was, leider war das hier meiner Meinung nach nicht der Fall. Mich konnte die Geschichte einfach nicht richtig mitnehmen und die Schreibweise hat mir nicht sehr gefallen.

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  • Wodan würde vor Scham von seinem Thron steigen

    Walhalla
    Frank1

    Frank1

    13. March 2016 um 15:47

    Klappentext: Es ist eine sternenklare Nacht, als zwei junge Paare aus Frust und Übermut eine Bier-Party vor der Regensburger Walhalla feiern. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mysteriöser werden die Geschehnisse um sie herum. Als sie sich durch das plötzlich immateriell gewordene Hauptportal begeben, erwartet sie dort jedoch nicht die weiße Säulenhalle des Innenraums, sondern die wahre Walhalla, deren Existenz für die Jugendlichen bisher jenseits jeder Vorstellung gelegen ist. Dort müssen die Freunde stellvertretend für alle Menschen Prüfungen bestehen, die für das Kollektiv-Bewusstsein der Erdbevölkerung etwas Neues initiieren. Göttervater Wodan möchte nämlich eine durchaus wahrscheinliche, globale Ragnarök vermeiden. Das ist aber nur möglich, wenn es der menschlichen Spezies aus eigener Kraft gelingt, eine höhere Bewusstheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind diese vier Jugendlichen. Rezension: Nach einem Prolog, der zunächst nicht das geringste mit dem Thema das Buches zu tun zu haben scheint, kommt die Handlung recht zügig zur im Klappentext genannten Szene. Und ehe man es sich versieht, sind die Halden auch schon in der Welt der nordischen Götter angekommen. Dort bekommen Hatmuth, Freya, Anna und Rainer, die alle gerade ihren Schulabschluss hinter sich gebracht haben, von den Göttern jeweils eine individuelle Aufgabe gestellt, mit der sie beweisen sollen, dass sie würdig und fähig sind, die Menschheit zum Besseren zu verändern. ‚Normalmenschen‘ treffen auf echte Götter – dieses Setting ist natürlich nicht ganz neu. Trotzdem macht der Klappentext Lust auf dieses Buch, doch leider wird „Walhalla“ diesen Erwartungen nicht annähernd gerecht. Was eigentlich eine gute Idee für eine literarische Umsetzung zu sein scheint, wird vom Autor vor allem (aber nicht nur) sprachlich in den Sand gesetzt. Der Hauptteil der Geschichte ist aus der wechselnden Perspektive der Hauptcharaktere in der 1. Person Präsens verfasst. Diese in Romanen recht selten zu findende Erzählweise trägt sicher dazu bei, den Leser nicht wirklich in die Handlung hineinzuziehen. Dazu kommt, dass die Wortwahl an sich recht hölzern wirkt und sich sogar die Jugendlichen, die doch aus unserem realen Deutschland stammen sollen, teilweise einer sehr abgehobenen, extrem förmlichen Sprechweise bedienen, wie sie in der Realität wohl schon seit etlichen Jahrzehnten restlos ausgestorben ist. Als ‚Höhepunkt‘ wirkt der Epilog, der wie schon der Prolog aus Erzählersicht verfasst ist, dann fast wie eine (pseudo-)religiöse Werbeschrift. Leider wurde hier eine Idee, die durchaus Potential bietet, vollkommen verschenkt. Fazit: Auch – oder sogar gerade – wer sich für die nordische Götterwelt interessiert, sollte sich lieber ein anderes Buch suchen.

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