Pascal Garnier Das Schicksal ist ein Pandabär

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Inhaltsangabe zu „Das Schicksal ist ein Pandabär“ von Pascal Garnier

Kochen, Reden, Morden.

'Die Arme weit ausbreiten, doch nichts festhalten, nichts zurückhalten.' Das ist das Schicksal des großen Stoffpandas – und gleichzeitig auch Gabriels Motto, der eines Sonntags im Oktober in einer kleinen Stadt in der Bretagne strandet. Leise und unauffällig schleicht er sich in das Leben der Menschen, die er dort trifft, hört ihnen zu, kocht für sie. Für jeden wird Gabriel zu einem unverzichtbaren Freund, der sie von ihrer Last befreien könnte. Doch niemand ahnt, dass Gabriels eigenes Schicksal ihm das Leben zur Qual macht …

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— Marie1971

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— BookfantasyXY

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    Das Schicksal ist ein Pandabär

    Marie1971

    05. April 2017 um 20:35

    Eines Sonntags kommt ein Fremder in dem kleinen Ort in der Bretagne an und schleicht sich still und leise in das Leben der Bewohner ein. Diese sind allesamt mehr oder weniger einsam, traurig und vom Leben nicht gerade beglückt. Und Gabriel, vor welcher Lebensgeschichte er wohl flüchtet.... Pascal Garnier erzählt eine nicht alltägliche Geschichte. Und hinterlässt den Leser am Ende in einer gar grüblerischen Stimmung. Seine Protagonisten trotzen den traurigen Lebensstilen die ihnen auferlegt wurden. Und nach den ersten 50 Seiten fragt man sich noch immer wo das Ganze hinführt. Es gibt keinen roten Faden, eher ein Sammelsurium an Kuriositäten. Und am Ende weiss man nicht ob man überrascht sein soll, begeistert oder enttäuscht. Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück.

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  • Klein aber keine leichte Kost

    Das Schicksal ist ein Pandabär

    Flugblatt

    12. August 2016 um 19:09

    Die Geschichte ist super schön, aber leider hat mich der etwas komplizierte Schreibstil nicht ganz mitreißen können 

  • Ein Mann auf der moralischen Flucht

    Das Schicksal ist ein Pandabär

    BookfantasyXY

    15. February 2015 um 13:51

    Dieser Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einem kleinen Dorf  in der Bretagne gestrandet ist. Er nimmt sich ein Zimmer in einem Hotel, und lernt nach und nach die Bewohner des Dorfes kennen, vor allem den Wirt José des Restaurants Faro, die Hotelmitarbeiterin Madeleine sowie das schrullige Pärchen Rita und Marco. Der durchreisende Gast heißt Gabriel, der für sein Leben gerne kocht, gerade für den untröstlichen José und die junge Madeleine, die für sich selten kocht. Josés Frau ist wegen einer schweren Krankheit im Krankenhaus, und seine beiden Kinder  - Junge und Mädchen – verbringen die Zeit bei Josés Schwiegermutter. José weiß nicht mehr weiter als er Gabriel kennenlernt. Gabriel muntert José auf und bekocht ihn, denn so allmählich lässt José sich gehen. Die junge Madeleine flirtet gerne mit Gabriel, und beide lernen sich über einen Kochabend näher kennen. Wenige Tage später verbringen beide schöne Stunden miteinander bei einem Ausflug. Gabriel scheut sich allerdings vor einer festen Bindung. Gabriel lernt zufällig Marco – und später auch seine Lebensgefährtin Rita – kennen, weil Gabriel ein Saxophon von Marco abgekauft hat, besser gesagt, das Saxophon gehörte eigentlich Marcos Vater. Aber Marco verflucht seinen Vater, und wünscht ihm lieber den Tod.   Der französische Autor Pascal Garnier schrieb einen tiefgründigen Roman über Menschen, die Verluste einzustecken haben wie schwere Krankheit, Tod, soziale Armut und Einsamkeit. Pascal Garnier entwickelte mit der Figur Gabriel einen einfühlsamen und hilfsbereiten Mann, der allerdings ein Geheimnis mit sich herum trägt. Zwischen und mitten in den Kapiteln sind kursiv geschriebene Textstellen, die von Gabriels Vergangenheit als Ehemann und Familienvater erzählen. Es ist ein Ereignis geschehen, dass sein Leben veränderte. Er ist mehr oder weniger auf der Flucht vor diesem Ereignis, und verschleiert sein familiäres Schicksal hinter seiner Hilfsbereitschaft.   Bei dieser Erzählung war ich am Ende sehr überrascht, in welche Identifikationen sich Menschen wie die Figur Gabriel verändern können. Zu Beginn des Romans lernt man einen gutmütigen und ein wenig verschlossenen Mann kennen. Die Entwicklung von Gabriel gefiel mir sehr gut, weil man gerade hier klar erkennen kann, wie sich Menschen verändern und zu welchen Taten sie im Stande sind, um die eigene Haut zu retten. Der Autor war mir bisher unbekannt, aber so konnte ich dank einer Bücherverschenkung (Buch aus zweiter Hand, weil zu viele Bücher im Regal standen) einer nahe stehenden Person diesen Roman kennenlernen, und habe somit wieder einen tollen Bücherschatz kennengelernt.  

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  • Rezension zu "Das Schicksal ist ein Pandabär" von Pascal Garnier

    Das Schicksal ist ein Pandabär

    Garp1978

    06. October 2012 um 20:39

    Gabriel taucht in einem Dorf in der Bretagne auf und lernt dort rasch einige Bewohner und ihre Schicksale kennen. Nach und nach erfährt der Leser in kleinen Rückblenden seine Geschichte, die ihn in das Dorf kommen ließ und ihn umtreibt. Anrührend geschrieben, ein leichtes Unbehagen zwischen den Zeilen, treibt es den Leser weiter und weiter durch die 190 Seiten, um Gabriels Geheimnis zu erfahren. Ich habe das Buch in einem Nachmittag durchgelesen, die ein oder andere Träne floss, das ein oder andere Mal hielt ich die Luft an, es ließ mich nicht los bis ich es zu Ende gelesen hatte.

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