Pascal Garnier The Panda Theory

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Inhaltsangabe zu „The Panda Theory“ von Pascal Garnier

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    The Panda Theory
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    01. April 2013 um 10:14

    Pascal Garnier, der Autor dieses schmalen Bändchens, starb 2010. Das vorliegende Buch ist eine Novelle aus dem Jahre 2008. Es geht um Gabriel und um das Empfinden von Glück. Und es geht um die Panda Theory. Zum einen wird das „Panda-Gleichnis“ benutzt um Gabriels Art und Weise zu charakterisieren, wie er mit seinen neuen „Freunden“ umgeht. “You’ve only been here for a few days but you already know loads of people. You walk into people’s lives, just like that.” Oder dann behaupten ja noch manche Leute, dass man den Panda gern mit Emos in Verbindung bringt. Gabriel kommt in einem bretonischen Bahnhof an. Im Hotel erfährt er, dass er im Faro, das Restaurant des Portugiesen José, noch etwas zu essen bekommt. José ist niedergeschlagen, weil seine Frau im Krankenhaus liegt. Kurzerhand kocht Gabriel selbst. José ist vom Essen begeistert und so lädt er Gabriel am Tag darauf zum essen ein. Im Restaurant trifft Gabriel auf Marco und Rita, denen er das mitgebrachte Saxophon abkauft und die beiden somit vorübergehend aus finanziellen Schwierigkeiten hilft. Und da wäre noch Madeleine, die im Hotel an der Rezeption arbeitet. Lieber wäre sie jedoch in Guadeloupe und würde dort ihre eigene Tauchschule eröffnen. All diesen Leuten gemein ist, dass sie eine innere Leere verspüren, wie Gabriel auch. Im Laufe der Geschichte gelingt es dem Protagonisten die Leere seiner "Freunde" zu füllen. Nur seine eigene nicht! In Rückblenden wird Gabriels Glück geschildert und erklärt, was dann geschah. Eines Abends verabreden sich José, Madeleine, Rita und Gabriel zum Essen. Es wird getrunken und getanzt und für einen Abend sind alle (außer Gabriel) glücklich. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf, oder doch nicht?! Da das hier besprochene Büchlein gerade mal hundertsiebzig Seiten umfasst, bleiben die Figuren - und allen voran Gabriel - etwas unterentwickelt und blass. Auch wenn die Geschichte einer gewissen Spannung nicht entbehrt, haftet dem Ganzen doch etwas ödes und bisweilen langatmiges an. Nur in wenigen Passagen wird eine Atmosphäre erzeugt, die man sich für das ganze Buch gewünscht hätte. Auch der "Höhepunkt" am Ende ist nicht wirklich eine Überraschung, denn irgendwas musste ja noch passieren. Und was dann passierte, musste man eh schon ahnen. Alles in allem ein mäßig unterhaltsames Buch mit Längen.

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