Pascal Gut Zürcher Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Zürcher Finsternis“ von Pascal Gut

Zürich, Polizeirevier: Bei Kommissar Mario Presko spricht Philipp Haldener vor und gesteht, der Entführer eines seit einiger Zeit vermissten Mädchens zu sein. Er ist bereit, Presko zu dem Versteck zu führen - unter der Bedingung, dass auch die Mutter des Mädchens dabei ist. Presko ahnt nicht, welch diabolischen Plan Haldener verfolgt ...

Ein Thriller, der in die tiefen psychischen Abgründen blicken lässt.

— ChattysBuecherblog

Zürich, Polizeirevier: Ein junger Mann behauptet, der Entführer der seit Langem vermissten Tamara zu sein. Kommissar Mario Presko, der den F

— GoldHasi

Mitreissender, spannender Krimi

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Abgründe der menschlichen Seele

— Kerstin_KeJasBlog

Durchaus spannend, aber in meinen Augen weder Krimi noch Thriller, sondern Drama

— Aglaya

Interessante Idee aber schlechte Umsetzung: mehr eine Nacherzählung denn ein Roman. Nicht empfehlenswert!

— tinderness

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  • Leserunde zu "Zürcher Finsternis" von Pascal Gut

    Zürcher Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo zusammen Ich möchte gerne eine Leserunde zu meinem Debütroman "Zürcher Finsternis" veranstalten. Zum Inhalt: Bis vor ein paar Jahren führte Mario Presko ein Leben als angesehener Polizist in der Stadt Bern. Er wurde von seinen Kollegen für seine Integrität geschätzt und um seine Frau und Tochter beneidet. All das nahm ein jähes Ende, als Mario seiner Frau gestand, dass er seit Jahren sexuellen Kontakt zu anderen Männern unterhielt.  Nun arbeitet er in Zürich. Seine Familie hat jedweden Kontakt zu ihm abgebrochen. Die Liebe zur Musik und seine Arbeit sind die letzten Dinge, die ihn noch auf den Beinen halten.  Dann eines Nachts erhält Mario überraschend die Nachricht, dass der Mitzwanziger Philipp Haldener auf dem Polizeiposten in Zürich erschienen ist und die Entführung von Tamara Stein gestanden hat, einem Mädchen, dessen Verschwinden Mario nicht hatte aufklären können. Philipp Haldener unterbreitet Presko ein Angebot. Er bringt die Polizei unter der Bedingung zu Tamara, dass deren Mutter, Silvia Stein, sie begleitet. Damit beginnt für Mario Presko eine Reise ins Herzen der Finsternis.  Der Roman ist eine eigenwillige Mischung düsterem Charakterdrama und perfidem Psychothriller.  Zum Start der Leserunde verlose ich zehn Exemplare des Romans. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Fragen: Was sind für Euch die wichtigsten Zutaten für einen guten Krimi/Thriller?  Gibt es das Böse und wenn ja, was versteht Ihr darunter? Ich freue mich über alle, die an der Leserunde mitmachen. Alle Teilnehmer sollten zum Schluss eine Buchrezension erstellen. Die Gewinner des Wettbewerbs sind mit der Annahme eines der Bücher zu einer Rezension verpflichtet. Ich würde mich besonderes über Rezensionen auf Amazon.de, books.ch und buch.ch freuen (lovelybooks ist ja selbstverständlich) Vielen Dank Pascal 

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  • Meine Rezension

    Zürcher Finsternis

    ChattysBuecherblog

    06. December 2014 um 22:11

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER: Wenn die Sonne den Mond verdeckt, dann hat das schon etwas beklemmendes. Und dieses Gefühl soll wohl beim Betrachten des Covers ausgelöst werden. Meines Erachtens ist dieses wirklich gut gelungen. Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG: Kommissar Mario Presko wird zu einem Leichenfundort gerufen. Es wurde die männliche Leiche des zweiundzwanzigjährigen Jungen gefunden. Offensichtlich Schädelbruch, durch einen Hockeyschläger, der noch am Tatort gefunden wurde. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Junge HIV-positiv war. Doch Presko ist nicht wohl in seiner Hut, denn er hatte kürzlich Kontakt zu dem Jungen. Sexuellen Kontakt. Doch mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten. MEINE BEWERTUNG: Als großer Thriller Fan, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Es handelt sich um einen Thriller, der in die tiefen Abgründe des Menschen blicken lässt. Ein auch etwas außergewöhnlicher Thriller, der aber von der ersten Zeile an fesselt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Ein etwas anderer Krimi

    Zürcher Finsternis

    Simi159

    25. November 2014 um 20:19

    Ein junger Mann mit schwerer Kindheit, Philipp Haldener, kommt in eine Poliziestation und an, vor einem Jahr die kleine Tamara entführt zu haben. Mario Presko, der den Entführungsfalls damals bearbeitet hat, und beginnt mit neuen Ermittlungen. Haldener will nur sagen, wo das Mädchen ist, wenn deren Mutter, Silvia Stein, ihn zu diesem Ort begleitet. Presko und die Mutter lassen sich auf diesen Deal ein, doch schon als sie mit ihm losfahren, beginnt Philipp Haldener mit seinen Psychospielchen. Eine nervenzerreisende Fahrt für alle Beteiligten beginnt. Fazit: Das ist ein etwas anderer Krimi, ja er ist spannend, nervenaufreibend, interessant und anspruchsvoll zugleich. Und doch habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte eizusteigen, was nicht zuletzt mit Mario Presko und seinem Leben zusammenhängt…denn in den ersten Kapiteln erfährt man mehr, als man vielleicht über diese Hauptperson wissen möchte… Alle Charaktere sind gut beschrieben, durchdacht und teilweise ungewöhnlich. Der Schreibstil ist flüssig, es gibt die ein oder andere falsche Fährte und ein erschreckendes Ende. Von mir gibt es dafür 3,5 sprich aufgerundet 4 STERNE.

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  • Manipulation, Entführung und ganz viel Spannung

    Zürcher Finsternis

    bine_2707

    21. November 2014 um 20:25

    Mario Presko ermittelt im Fall der entführten Tamara. Die 12-järhrige ist nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Somit versucht Presko die Hintergründe zu ermitteln. Jedoch tappt er ein Jahr im Dunkeln, bis Philipp Haldener auf der Polizeistation auftaucht und mit seiner Aussage, dass er Tamara entführt habe für Furore sorgt. Aber warum sollte er sich nun stellen. Diese und viele andere Fragen gilt es zu klären und deswegen möchte Presko mehr erfahren. Aber Haldener führt ihn nur zu Tamara, wenn auch Tamara´s Mutter dabei ist. Was spielt Haldener für ein Spiel? Ist er ziemlich clever oder einfach nur krank? Oder ist er beides? Was will Hadener bezwecken? Insgesamt war das Buch ganz gut, wobei ich eigentlich nicht so der Fan von Psychothrillern bin. Mich machen solche Menschen wie Haldener einfach zu wütend, da sie die Menschen so manipulieren können, wie sie wollen und keiner einen Riegel vor dieses Spiel setzt. Trotzdem gefiel mir der sprachliche Bezug zu Zürich und der Schweiz. Ich fühlte mich mitten drin. Insgesamt vergebe ich vier Sterne.

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  • Phantasie des Bösen

    Zürcher Finsternis

    Kerstin_KeJasBlog

    Was erwartet man von einem Kriminalroman?  Ein Verbrechen, einen Ermittler (egal ob Polizei,  Reporter oder Privatperson) sowie die Aufklärung des Ganzen. Dem Autor Pascal Gut ist all dies gelungen und hat mich mit dem Buch überzeugt. In seiner Gesamtheit ist Zürcher Finsternis eher sogar ein sozialkritischer Krimi. Immer wieder stößt man auf kurze Episoden, die einen Einblick in frühere geschichtliche, aber auch aktuelle Vorgänge geben ohne den Fluss der eigentlichen Geschichte zu stören. Sei es auch nur ein zufällig belauschtes Gespräch am Nachbartisch. Der Autor webt u.a. Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeit geschickt mit ein. Der Hauptprotagonist Mario Presko, Kommissar und "frisch" geouteter Homossexueller er- und durchlebt hierbei seinen ganz persönlichen und beruflichen Fall. Vor einem Jahr ist die damals 7jährige Tamara spurlos verschwunden und Presko sieht entgegen der Meinung der Mutter keine Hoffnung mehr. Plötzlich taucht eine junger Mann auf der behauptet zu wissen wo sich Tamara aufhalte. Nur im Beisein der Mutter und Presko würde er ihnen den Weg zu ihr zeigen. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel. Bereits der Prolog hat mich in seiner genialen Einfachheit in den Bann gezogen. Die darauf folgende Geschichte mit und um Presko sind zwar eher in einer erzählhaften Art und Weise wiedergegeben, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch, da die Spannung sich konstant aufbaut und zu keiner Zeit zum erliegen kommt. Der Schluss des Buches ist zwar in Gewisserweise vorhersehbar, aber durch geschickt gelegte falsche Spuren kommt man schon mal aus dem Konzept was den wahren Täter angeht. Da die Geschichte in der Schweiz spielt war das eine oder andere Wort unbekannt für mich. Dank der neuen Medien und Unterstützung von Seiten des Schweizer Dialektes mächtiger Mitleser konnte ich aber auch so gut durch das Buch finden.  Für Zürcher Finsternis vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung, das Potential dazu ist meines Erachtens absolut gegeben. © K.B.

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    • 3

    Kerstin_KeJasBlog

    16. November 2014 um 20:55
  • 4,5 Sterne für menschliche Krater, weil Abgründe hier nicht reichen

    Zürcher Finsternis

    Antek

    Tamara, Silvias 12-jährige Tochter verschwindet auf dem Weg zur Schule spurlos. Auch intensive Suche der Polizei bringt kein Ergebnis und so wird der Fall zur Seite gelegt. Kommissar Mario, der sich inzwischen mit der Mutter angefreundet hat, bringt sie erst einmal an einem geheimen Ort unter, damit sie zu Kräften kommen kann. Ein Jahr später betritt Phillip Haldener die Dienststelle und behauptet, Tamara damals entführt zu haben. Er will die Kommissare zu dem Mädchen führen. Seine Bedingung ist allerdings, dass auch die Mutter mitkommt. Mario ist nicht wohl bei der Sache. Phillip ist der Meister der Manipulation, höchst intelligent bringt er selbst die besten Verhörspezialisten aus dem Konzept. Lebt Tamara wirklich noch, oder was hat Phillip Haldener wirklich vor? Silvia, von dem Funken Hoffnung, dass ihre Tochter noch leben könnte, angetrieben, will sich auf jeden Fall auf diesen Deal einlassen. Pascal Gut hat hier einen Krimi geschaffen, den ich ja eher als Psychothriller beschreiben würde, weil sich eben solch grausame menschliche Abgründe auftun. Ich war besonders gegen Ende hin wirklich zeitgleich geschockt und gefesselt von der Abartigkeit der Motive. Mario, ein Kommissar, der nicht so ganz in das Schema F passt. Neben dem Fall hat er hier noch schwer mit seinem Outing zu kämpfen. Obwohl er seine Frau und seine Tochter abgrundtief liebt, muss er sich endlich eingestehen, dass er sexuell eben auf Männer steht. Dass sich Frau und Tochter völlig abschotten und keinerlei Kontakt mehr zu ihm haben wollen, macht ihm wirklich schwer zu schaffen. Dieser innere Konflikt wird sehr gut dargestellt. Immer wieder fließt auch seine kritische Anschauung zu Politik und Vergangenheit der Schweiz mit ein, was sein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden deutlich zeigt.   Auch Phillip Haldener, die weitere Hauptperson, wird toll gezeichnet. Man erfährt über seine Kindheit, man wird Zeuge seiner perfiden und abartigen Psychospielchen. Vor allem auf Silvia und Mario hat er es abgesehen und die Fahrt mit ihm kann man als Psychoterror schlechthin bezeichnen. Silvias Trauer um ihre Tochter, die aufkeimende Hoffnung, ihr innerer Kampf, wie weit sie gehen soll, auch das wird meiner Meinung nach brillant dargestellt. Spannung war für mich von Anfang bis Ende allzeit präsent. Mich haben Haldeners Psychospielchen  gefesselt, ich war ständig hin- und hergerissen, lebt Tamara noch oder nicht, schreckliche Entdeckungen während der Ermittlungen haben mich schwer schockiert und auch bei Haldeners Zielen hat mich der Autor wirklich aufs Glatteis geführt. Gut gefallen hat mir auch, dass immer wieder ein paar Schweizer Begriffe vorkommen, für Dialekt bin ich immer zu haben. Nicht ganz so gut gefällt mir, wenn ein Ermittler suspendiert wird und dann eigentlich doch die gesamten Ermittlungen liefert. Ich mag es immer lieber so realitätsnah wie möglich und frage mich dann immer, warum das nicht geht. Wenn dann vielleicht noch das menschliche Bedürfnis zur Toilette zu gehen nicht in dieser Ausführlichkeit dargestellt worden wäre, würde Zürcher Finsternis von mir eindeutig 5 Sterne bekommen. So fällt mir die Entscheidung nicht ganz so leicht. 4 oder 5 ist hier die Frage und ich bedauere zu tiefst, dass es 4,5 Sterne nicht gibt.

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    • 2
  • "Ich habe Tamara entführt..."

    Zürcher Finsternis

    Aglaya

    Ein junger Mann spaziert in eine Polizeistation und gibt an, vor einem Jahr ein kleines Mädchen entführt zu haben. Mario Presko, der den Entführungsfall damals bearbeitet hat, wird auch auf den neuen Fall abgesetzt und entdeckt dabei die Abgründe, die hinter der Tat stecken.   Als Krimi- und Thrillerfan aus der Schweiz habe ich mich natürlich gleich auf dieses Buch gestürzt, auch wenn Zürich so gar nicht „meine Stadt“ ist. Mit der Hauptfigur Mario Presko habe ich mich gleich angefreundet, auch wenn die Sympathie im Laufe des Buches durch einige Vorkommnisse dann doch ziemlich gelitten hat. Wie gut das Zürich-Feeling durch die Beschreibungen das Autors Pascal Gut rüberkommt, kann ich leider nicht beurteilen, da ich mich dort zu wenig auskenne. Auf dem Cover wird das Buch als Kriminalroman angekündigt, der Klappentext bezeichnet es als Thriller. Ich finde beide Bezeichnungen nicht so ganz passend. Natürlich ist es im Grund ein Kriminalroman, da sich die Handlung um Entführung und Mord dreht. Ebenso ist es eigentlich auch ein Thriller, da der Autor Pascal Gut den Spannungsbogen über die gesamte Geschichte hinweg nie absinken lässt und die handelnden Personen mehr als nur einmal in Gefahr geraten. In meinen Augen ist das wahre Thema des Romans jedoch nicht die Straftaten, sondern die menschlichen Abgründe, die dies erst möglich gemacht haben. Müsste ich dieses Buch mit nur einem Genre benennen, ich würde es als Drama bezeichnen. Natürlich gab es auch bei „Zürcher Finsternis“ einige Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben, insbesondere die zwar meist nur kurzen politischen Diskussionen, in denen der Autor die Meinung seiner Figur Presko (und wahrscheinlich auch seine eigene) kund tut. Pascal Gut argumentiert hierzu, dass er damit das allgemeine Geschehen und die damals vorherrschende Meinung (die Geschichte spielt 1999) beschreiben wollte, um die Geschichte in einen Kontext zu setzen. Ich kann diese Argumentation durchaus nachvollziehen, gefallen haben mir diese Einschübe trotzdem nicht, da ich mir in einem Unterhaltungsroman (was ein Krimi ja grundsätzlich sein sollte) nicht gerne vom Autor sagen lassen will, welche politischen Ansichten ich haben soll/darf oder nicht. Ein weiteres Kuriosum zu „Zürcher Finsternis“: während in den meisten Büchern/Filmen/Fernsehserien niemand je auf die Toilette muss, werden in diesem Buch gleich vier (?) ziemlich ausführliche Pinkelszenen beschrieben, obschon sie eigentlich nichts zur Handlung beitragen. Die Bewertung fand ich in diesem Fall ziemlich schwierig. Wirklich überzeugt hat mich die „Zürcher Finsternis“ leider nicht, obschon ich die Grundidee sehr spannend und auch die Auflösung richtig Überraschend fand. Ich würde gerne 3.5 Sterne vergeben, da dies nicht geht, runde ich auf 4 auf.

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    • 3
  • Spannung und Gänsehaut

    Zürcher Finsternis

    GoldHasi

    10. November 2014 um 17:08

    Zürich, Polizeirevier: Ein junger Mann behauptet, der Entführer der seit Langem vermissten Tamara zu sein. Kommissar Mario Presko, der den Fall vor einem halben Jahr unaufgeklärt zu den Akten gelegt hat, lässt sich zu dem angeblichen Versteck führen – nicht ahnend, auf welches diabolische Spiel er sich damit einlässt...   Ein packender Psychothriller, welcher  Raum für die eigene Phantasie lässt. Die Charaktere werden nicht stark gezeichnet, lediglich Aspekte ihrer Persönlichkeit geschildert. Ein Aufhänger für Überlegungen und Gedanken wird immer gefunden. Auch wenn die Handlung nur auf ein paar Tage um die Sonnenfinsternis im August ’99 verteilt stattfindet, schwimmt die Zeit. Mal scheinen sich Tage dahinzuziehen, mal vergehen sie wie im Flug. Dies ist sicherlich ein interessanter Aspekt an der Schreibweise des Buches. Die grundsätzliche psychische Verfassung des Ermittelnden Mario Presko und die weiteren Auswirkungen der geschilderten Erlebnisse  ziehen weite Kreise und haben durchaus Auswirkungen auf die Ermittlungsarbeit, welche eher unkonventionell zu verlaufen scheint. Insgesamt sehr fesseln, mit einem Finale, welches die Haare zu Berge stehen lässt.

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  • Zürcher Finsternist

    Zürcher Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2014 um 09:17

    Kommissar Mario Presko ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Wie geschildert wird, liebt er seine Familie über alles. Um so überraschter ist man, als ein junger Mann ermordet wird. Es wird bei der Obduktion festgestellt, dass er auf den Strich gegangen ist und HIV-positiv ist. Presko erkennt den Toten und bricht fast zusammen. Er hatte sich mehrmals mit dem jungen Mann getroffen und hat nun panische Angst, sich infiziert zu haben. Er hat es zum Glück nicht. Er beichtet seiner Frau und Tochter, dass er schwul ist und sie seit Jahren hintergangen hat, woraufhin sich die beiden von ihm abwenden und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Er leidet sehr darunter. Philipp Haldener, ein junger Mann mit schwerer Kindheit, kommt zur Polizei und behauptet die kleine Tamara vor einem Jahr entführt zu haben. Er fordert, dass die Mutter von Tamara, Silvia Stein und Kommissar Mario Presko, der damals den Fall bearbeitet hat, sich mit ihm auf eine Fahr begeben, damit er ihnen zeigen kann, wo Tamara ist. Philipp Haldener beginnt mit seinen Psychospielchen, man schwankt zwischen Mitleid und Entsetzen. Ist er der Gute oder der Böse. Man zweifelt ständig. Ein nervenzerreibender Verlauf dieser Fahrt beginnt für alle Beteiligten. Pacal gut hat mit diesem Buch einen nevenaufreibenden, spannenden, interessanten und anspruchsvollen Krimi erschaffen. Angefangen bei Kommissar Mario Presko, der mit sich und seinen privaten Problemen zu kämpfen hat. Er wirkt sympathisch und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und Herz. Auf der anderen Seite Philipp Haldener, der in seiner Kindheit so viel durchgemacht hat, man weiß nicht, ober einem Leid tun soll oder ob er ein kranker Psychopath ist. Will er Silvia helfen, endlich ihre Tochter zu finden oder hat er Grausames vor. Man ist immer hin- und hergerissen. Neben den Hauptprotagonisten werden auch die Nebendarstseller sehr gut beschrieben. Es werden auch politische Anmerkungen zur Geschichte der Schweiz gemacht, die gut in diesen Schweizer Krimi hineinpassen und diese Informationen ihn noch bereichern. Der Schreibstil ist flüssig, man ist sofort in der Geschichte. Der Autor hat es geschafft, mich immer wieder zu täuschen. Gegen Ende des Buches wird einiges aufgedeckt und man ist geschockt und entsetzt. Dieser Krimi hat mich sehr gefesselt. Ich habe in dieser Geschichte mitgehofft, mitgelitten, mitgefiebert, war entsetzt, geschockt, gespannt bis zum Schluss.Ein wirklich mitreissender, spannender Krimi.

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  • Ein Fall für Kommissar Presko

    Zürcher Finsternis

    cyrana

    08. November 2014 um 17:31

    Mario Presko, seit einiger Zeit Kommissar bei der Züricher Polizei – vorher war er in Bern – hat sich lange mit dem Fall der vermissten Tamara beschäftigt. Er ist der Einzige, der weiß, wo ihre Mutter sich aufhält. Eines Tages stellt sich der junge Philipp Haldener bei der Polizei und behauptet, das Mädchen entführt zu haben. Er möchte persönlich die Mutter zu ihrer Tochter führen. Die Ereignisse geschehen um die Zeit der Sonnenfinsternis im Jahr 1999, die auch auf dem Cover abgebildet ist, das bis auf die verdeckte Sonnenscheibe schwarz ist und so den Blick des Betrachters auf sich zieht. Auf jeden Fall ein besonderes Cover. Und auch Mario Presko ist ein besonderer Ermittler. Nach vielen Jahren Ehe verlässt er seine Frau und seine Tochter, die bereits studiert und gesteht ihnen seine Homosexualität. Nach seinem Wechsel von Bern nach Zürich scheint sich sein ganzes Leben um 180 Grad gedreht zu haben: von dem schicken Kommissar, bei dem alles perfekt zu laufen scheint, scheint nicht mehr viel übrig geblieben zu sein. Doch: seine Hartnäckigkeit, mit der er seine Arbeit erledigt. Zwischendurch wird die Geschichte unterbrochen durch Exkurse zum Beispiel zur Rolle der Schweiz im Nationalsozialismus, zu Rousseau,… Mir haben diese Digressionen gut gefallen, da sie nicht zu lang waren und den Lesefluss nicht gestört haben. Gestört haben mich jedoch die ausführlichen Szenen über das Urinieren, da sie keine Rolle für die Geschichte gespielt haben. Schade fand ich es auch, dass aus einigen Personen, die durchaus mehr Potenzial gehabt hätten, nicht so viel gemacht wurde. Aber vielleicht hebt sich der Autor dies ja für einen Folgeband auf. Über lange Strecken empfang ich das Buch nicht als Krimi/Thriller; dazu wird es erst im letzten Drittel. Dem Erzählstrang kann man gut folgen, die schweizer Ausdrücke sind bis auf wenige Ausnahmen zu verstehen, aber es soll wohl eine Ausgabe mit einem Anhang geben. Der Spannungsbogen wird durchweg aufrecht erhalten und es gibt ein überraschendes Ende, das in der Rückschau jedoch logisch ist.

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  • Hat mich gut unterhalten....

    Zürcher Finsternis

    Igela

    06. November 2014 um 19:43

    Phillip Haldener ,ein junger Mann mit verkorkster Kindheit, meldet sich bei Kommissar Mario Presko und gesteht, dass er mit dem Verschwinden von einem kleinen Mädchen zu tun hat. Tamara wurde vor einem halben Jahr auf dem Schulweg entführt und trotz intensiver Suche bisher nicht gefunden. Haldener will die Polizei zu ihr führen, aber nur unter der Bedingung, dass die Mutter des Mädchens mitfährt. Als sie bei dem angeblichen Versteck, einer alten Kapelle ankommen, offenbart sich den Ermittlern Unfassbares. Wie es der Titel schon sagt, spielt dieser Krimi in der Schweiz. Geschichtliches, Orte und Sprachausdrücke sind gut recherchiert und anschaulich beschrieben worden. Ohne lange und langatmige Einführung findet man sich als Leser nach wenigen Seiten mitten drin in der Geschichte. Als Leserin mit sehr schlechtem Namensgedächnis habe ich die überschaubare Anzahl der Charaktere und ihre schrittweise Einführung sehr geschätzt. Ausser auf den ersten Seiten, wird die Story in einem Erzählsstrang erzählt....doch langweilig ist sie dadurch keineswegs. Kommissar Presko ist kein "Einheitsbrei-Kommissar". Ein Mann mit familiären und persönlichen Problemen , die ihn zutiefst menschlich dar stellen . Selten ist mir in einem Buch ein homosexueller Kommissar begegnet . Meiner Meinung nach, hat der Autor genau die richtige Mischung Privates/Berufliches in die Erzählung einfliessen lassen. Gestört haben mich einzig , dass erstens sehr viel geraucht wird . Und ,dass sehr viel gepinkelt ,und auch noch bis ins Detail beschrieben , wird. Ein paar Begebenheiten ,die für mich eher unwahrscheinlich sind ( Mutter des Opfers und der mutmassliche Täter fahren im selben Auto , Bankier gibt breitwillig Auskunft über Vermögen Drittperson, Polizisten plaudern über Ermittlungen) verbuche ich unter künstlerischer Freiheit des Autors, wobei sie mich doch leicht gestört haben... Da der Täter schon sehr früh klar ist, fällt das Rätseln um die Täterfrage weg. Die Erzählung über das Motiv, die Vergangenheit des Täters und sein Vorgehen steht im Vordergrund. Nichtsdestotrotz hat mich dieser Krimi gut unterhalten.

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  • Apokalypse aus dem Baukasten - ein Verriss

    Zürcher Finsternis

    tinderness

    Romane schreiben ist schwer, zugegeben. Auch wenn wir von einem Krimi nicht gerade eine literarische Höchstleistung verlangen, so ist zumindest eine gewisse "Basisausstattung" an Fertigkeiten für ein ungetrübtes Leseerlebnis unabdingbar: ein spannender Plot mit überraschenden Wendungen, eine gewisse Psychologisierung der Romanfiguren (Oh ja, Mankells Wallander!), ein Mindestmaß an innerer Logik, vielleicht ein interessantes ungewöhnliches Ambiente, viel Sprachgefühl und Realitätssinn. Leider habe ich diese Ingredienzen im vorliegenden Buch nicht gefunden. Wir rechnen mit Schrecken, wenn wir dem Klappentext und dem Coverfoto Recht geben wollen und erfahren doch nur ungelenke Übungen in der Darstellung des vermeintlich Schrecklichen. Als hätte man einen Baukasten vor sich: 12 Morde, meist an Kindern und Jugendlichen, die Prophezeiungen des Nostradamus und eine erwartete Sonnenfinsternis, das Kabinett des Dr. Mengele in Argentinien und der Schweiz, Rassenhygiene, Habgier, Mißbrauch, Verzweiflung, Qualen, Blut, Tränen? Was gäbe es sonst noch im Angebot? Dennoch, es ist kein Schrecken, dem wir hier begegnen, sondern einem Sammelsurium der Klischees über das Böse. Spürbar wird es nie. Der Overkill an Bösem erreicht das Gegenteil von dem, was er einlösen will: Fadesse und kopfschüttelnde Verärgerung. Im Zentrum des Romans steht ein Kommissar, der mit seiner Homosexualität so gar nicht umgehen kann und dem sie als Katastrophe begegnet, einer der pausenlos und überall an seinen "Stumpen" saugt, ein Mann, der trotz Suspendierung weiter ermittelt und von einem Hochgefühl über die nächste Katastrophe ins nächste Unbeschwertsein taumelt. Solche Dinge erleben wir meist bei adoleszierenden Jugendlichen, aber wieso charakterisieren sie einen angeblich erfahrenen Kommissar? Daneben setzt uns der Erzähler einem Plot aus, der um der Überraschung willen immer wieder neue Grauslichkeiten dazuerfindet, sich ungelenk um psychologische Entwicklung kümmert, aber dauernd davon spricht, wie emotional verwickelt doch alle wären. Was da geweint, geschrien, geschlagen, geblutet und fast ohnmächtig geworden wird! Wie unberührt es uns das Alles aber gleichzeitig läßt! Auch blinde Motive gibt es zuhauf: die Ausflüge in die Vergangenheit des Kommissars und seine Erinnerung an den politischen Großvater, ein auf mehr als 20 Seiten angelegter Mord in der Stricherszene, der bloß der Unterlegung des Schwulenmotivs dient, die Ermordung eines reichen Stiefvaters, welche sich gegen Ende des Buches ins Nichts der Geldgier verflüchtigt. Keine Sog des Bösen wird da erzeugt, die Figuren wirken wie aufgefädelt am mühsam gespannten Handlungsstrang und bewegen sich wie Fähnchen um sich selbst herum. Bald haben wir das Interesse an ihnen verloren. Aus dem Baukasten der Unzulänglichkeiten wird schlampig eine Handlung gezimmert, recht und schlecht, zeitweise auch bar jeder Logik. Daß ein Gruppe von Ermittlern sich auf das dargestellte "Spiel" mit dem Verdächtigen einläßt, ist nicht nur grob fahrlässig, sondern auch höchst unwahrscheinlich. Daß diesselbe Gruppe zunächst Leichen ausgräbt, und erst nach einer Handvoll Exhumierungen an Spurensicherung denkt, ist schlichtwegs an den Haaren herbeigezogen. Eine Fülle ähnlicher "Fehler" ließen sich hier anführen, doch die Beispiele sollten genügen, um das Ärgernis anzudeuten, welches sich beim Lesen schnell und sicher einstellt. Denn eine Kriminalhandlung hat immer auch ein Stück mit Realität zu tun. Und wenn die Handlung dann vom Erzähler schnell nachgeholt werden muß, weil das bisher Ungesagte uns am Lesen hindert, wird nacherzählt, seitenlang und im Berichtston. Wir fühlen uns an SchülerInnenaufsätze erinnert, deren Thema die Nacherzählung eines Romans war. Wahrscheinlich wurde vom Autor lange und sauber recherchiert, aber mit schriftstellerischer Handwerkskunst hat dies nichts zu tun. Dann, so denke ich wiederholt, hätte man doch ein Buch über Moral und Polititik machen sollen. Dem wäre ich wenigstens nicht auf den Leim gegangen. Gerne lege ich das Buch zur Seite. Leid tut es mir um das Geld, das ich dafür ausgegeben und für die Zeit, die ich mit ihm verbracht habe. Und auf perverse Art bin ich stolz darauf, all das durchgehalten zu haben. "Denn das Böse ist immer und überall", hat man am Himmel der Popmusik einst ironisch gesungen. Mein Entschluß ist gereift, in Zukunft soche Bücher einfach nicht mehr zu rezensieren, wenn sich schon ein solches in meine Lektüre einschleichen sollte. Zuletzt: Warum müssen wir wiederholt lesen, wie Ermittler ihr Glied nach dem Pinkeln ins Pissoir abschütteln? Weil das Charakter hat? Dann lieber gleich hinsetzen und schweigen, geschätzte Lektoren.

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