„Nachtzug nach Lissabon“ oder „Das Gewicht der Worte“ waren Romane, die mich begeistert, berührt und zum Nachdenken gebracht haben. Nicht gerechnet hätte ich mit neuen Geschichten aus seiner Feder, doch nun wurden in seinem Nachlass Kurzgeschichten gefunden, die in dem dünnen Bändchen „Der Fluss der Zeit“ veröffentlicht wurden. Sie beleuchten Alltagssituationen aus dem Blick eines phantastischen Erzählers.
Besonders berührt hat mich die Geschichte des alten Hausbesitzers, der freiwillig Käufer für seinen Besitz sucht, weil er nicht auf Dauer in dem Haus leben kann. Doch wirklich trennen kann er sich nicht.
Die Geschichten haben Tiefgang, auch wenn sie ein offenes Ende haben. Hier ist wohl der Leser gefragt, sich selbst Gedanken zu machen und die losen Enden zusammenzufügen.
Ein Lesegenuss und eine Empfehlung gerade für Mercier-Fans























