Pascal Mercier

 3.8 Sterne bei 1.760 Bewertungen
Autor von Nachtzug nach Lissabon, Lea und weiteren Büchern.
Pascal Mercier

Lebenslauf von Pascal Mercier

Pascal Mercier wurde im Jahr 1944 als Peter Bieri in Bern in der Schweiz geboren. Nach seinem Abitur ging er für ein Jahr nach London, bevor er in Heidelberg sein Studium der Philosophie, Indologie, der Klassischen Philologie und Anglistik begann. Dort hat er auch 1971 promoviert und 1981 habilitiert. Schwerpunkte von Peter Bieris akademischer Arbeit liegen in der philosophischen Psychologie, der Erkenntnistheorie und der Moralphilosophie. In seinem philosophischen Hauptwerk „Das Handwerk der Freiheit“ aus dem Jahr 2001 beschäftigt er sich mit der Willensfreiheit, und der Frage was sie genau ist, wie sie entsteht und wie sie sinnvoll gedacht werden kann. Er stellt dabei Bezüge zur Literatur und zum alltäglichen Leben her. Während eines Forschungssemesters Ende der achtziger Jahre begann Peter Bieri sich mehr auf sein literarisches Werk zu konzentrieren. Nach einer Reise nach Venedig beschloss er Romane zu schreiben, um „der Schwerkraft der Gefühle“ zu folgen und seinem inneren Drang nachzugeben. Er sagt selbst über sich, dass er zur Entwicklung einer Geschichte nur eine kleine Portion Welt benötigt. Seinen ersten Roman „Perlmanns Schweigen“ veröffentlichte er 1995 unter dem Pseudonym Pascal Mercier, lüftete dies aber bereits bei seinem zweiten Werk „Der Klavierstimmer“. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm dann 2004 mit dem Buch „Nachtzug nach Lissabon“, welches in 15 Sprachen übersetzt wurde. Sein neuestes Werk "Lea" erschien 2007. Die literarischen Werke Merciers sind eng mit seinen akademischen verknüpft und so fließen viele seiner philosophischen Erkenntnisse mit in die Bücher ein. Durch die psychologische Tiefe der Roman-Protagonisten erhält der Leser einen fundierten Einblick in die menschliche Beweggründe und Dimensionen des Unglücks. Im Jahr 2006 erhielt Pascal Mercier für sein literarisches Werk den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und im Jahr 2007 die Lichtenberg-Medaille der Universität Göttingen.

Alle Bücher von Pascal Mercier

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Nachtzug nach Lissabon

Nachtzug nach Lissabon

 (1.331)
Erschienen am 11.02.2013
Lea

Lea

 (176)
Erschienen am 12.03.2012
Der Klavierstimmer

Der Klavierstimmer

 (128)
Erschienen am 21.09.2009
Perlmanns Schweigen

Perlmanns Schweigen

 (79)
Erschienen am 01.08.1997
Nachtzug nach Lissabon

Nachtzug nach Lissabon

 (29)
Erschienen am 08.05.2015
Lea

Lea

 (11)
Erschienen am 13.08.2008
Perlmanns Schweigen

Perlmanns Schweigen

 (2)
Erschienen am 01.03.2008
Der Klavierstimmer

Der Klavierstimmer

 (1)
Erschienen am 04.03.2009

Neue Rezensionen zu Pascal Mercier

Neu

Rezension zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier

Book2movie-Rezension
awogflivor 2 Monaten

Book2moviechallenge 

9. ein Film/Buch von einem schweizer Autor: 

Im Rahmen der Book2moviechallenge mussten mich ein paar Teilnehmer erst darauf aufmerksam machen, dass jener Band von Pascal Mercier, den ich zu Hause liegen habe – eigentlich von Peter Bieri unter einem Pseudonym geschrieben wurde und somit perfekt in meine Kategorie Verfilmung eines Schweizer Romans passt. Das Buch hat mir nicht gefallen, und so habe ich mich nun 2 Monate davor gedrückt, mir auch noch den Film anzutun. Da mich die Eigenschaft Beharrlichkeit auszeichnet, wenn nicht zu sagen ich mit Verbissenheit geschlagen bin, habe ich mir jetzt dennoch den Film auch noch reingezogen, und ich war ein kleines bisschen positiv überrascht, wie sehr man einen schlechten Plot durch Umgestaltung der Handlungen in einem Drehbuch noch zum Besseren wenden kann. 

Buch: 2,5 Sterne abgerundet auf ⭐️⭐️ 

Das Buch startet so ambitioniert, verspricht so viel, enttäuscht mit zunehmender Seitenzahl immer intensiver und zerschellt richtiggehend an seinen zu groß gewählten Vorbildern. Es ist eine richtige Tragödie. Ein großartiger Start! Der 57-jährige Gymnasiallehrer Mundus Gregorius, Spezialist für tote Sprachen und auch sonst der langweiligste Mensch der Welt, hat plötzlich eine Epiphanie, als er eine fremde Portugiesin auf dem Weg zur Schule trifft, die von einer Brücke springen will. In einer Buchhandung findet er am selben Tag zufällig das Buch des portugiesischen Autors Adameu Inacio de Almeida Prado. Mundus hält dies für ein Zeichen und stellt sein monotones Leben in Frage, lässt alles liegen und macht sich mit Zug auf nach Lissabon, um den Spuren von Adameu Prado zu folgen und eine lebendige Sprache zu erfahren - was für eine Analogie. Der Roman erinnert mich frappant im Stil und im Plot an Zafons Schatten des Windes, der wahrscheinlich auch Vorbild gewesen ist. Eine Schnitzeljagd, ein Entdecken einer südeuropäischen Stadt mit einem Buch in der Hand auf der Suche nach dem Wesen eines Autors. Diesmal Lissabon statt Barcelona und der Protagonist trägt als typischer spießiger Schweizer noch seine eigenen Probleme in die Story. Leider sind die Schuhe, die sich Pascal Mercier in seinem Roman angezogen hat, bei weitem zu groß, mit jeder Szene wird dem Leser bitter bewusst, dass er von der Plot Qualität nicht an sein Ziel und an sein Vorbild heranreichen kann. 

Ab der Hälfte des doch sehr langen Romans (500 Seiten) kommt massive Langeweile auf und endet auch nicht mehr, nämlich durch die sehr inflationäre Integration von Amadeu Prados Schriften in den Plot. Ca. 40% davon bringen die Handlung direkt voran ca. 20% geben Einsichten in den Charakter des Protagonisten und 40% sind larmoyantes nutzloses Geschwafel, das sich Mercier hätte sparen sollen. Es nervt vor allem in seinem Gegensatz zu Zafons Fabulierkunst und genial punktuellen Einsatz der historischen Schriften in die Handlung so derart, dass es wehtut. 

Das einzige, das mich doch am Rande sehr interessiert hat, waren die historischen Bezüge des Romans und der handelnden Personen zum portugiesischen faschistischen Regime von Salazar, das Konzentrationslager Campo do Tarrafal auf der Insel Santiago auf den Kapverden, der Schlächter von Lissabon Mendes und der Widerstand, dem einige der Protagonisten wie Amadeu angehörten, der schließlich zur Nelkenrevolution führte. 

Das Ende der Geschichte und die finale Handlung sind wie das gesamte Buch. Sie versprechen so viel, sind aber im Endeffekt total unbefriedigend und verpuffen erneut. Einen guten Plot und gute Wendungen in eine Story zu schreiben, wie sein Vorbild Zafon ist dem Autor offensichtlich nicht gegeben, dabei würden sich so viele spannende Konstellationen bieten, auch mir wären auf den letzten Seiten einige spannendere Alternativen eingefallen. 

Fazit: Guter Beginn und grausam starkes Nachlassen in der Qualität. Das Potenzial der Geschichte wurde nie ausgeschöpft. Als Gesamtroman ist dieses Werk total entbehrlich, weist enorme Schwächen im Plot und in den Figuren auf, flankiert von nutzlosem pseudointellektuellem Geschwafel, das nicht wirklich zur Geschichte passt. Ich frage mich tatsächlich, wieso so ein schlechter Zafon-Verschnitt einen derartigen literarischen Erfolg feiern konnte. 

Film 3,5 Sterne aufgerundet auf 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Der Film räumt bereits im Drehbuch massiv in der Handlung um, und versucht dadurch, die Schwächen des Autors auszumerzen, was eigentlich recht gut gelingt. Die Portugiesin auf der Brücke, die den Anstoß zur Reise gab, wird am Ende gleich einem Bogen wieder überraschend und konsistent in die Handlung zurückgeholt, mit der Augenärztin wird eine zarte Liebesgeschichte angedeutet. Andere Figuren, die wenig zur Handlung beitragen, diese lähmen und den Leser langweilen, wie die jüngste Schwester von Amadeu, die Berner Studentin von Mundus und seine mühsame Ex-Ehefrau werden gleich ganz weggestrichen und fehlen nicht einmal. Das sagt auch viel über die Wichtigkeit dieser Personen für den Roman aus. Auch das Ende wird umgeschrieben, die angedeutete Analogie zwischen Amadeus Aneurysma und Mundus gesundheitlichen Problemen, die Pascal Mercier ohnehin auch nicht weiter verwendet, obwohl sich diese Wendung sogar anbietet, bzw. sie der Autor sogar vorbereitet hat, wird gar nicht erwähnt, stattdessen wird ganz zart ein Happy End in Portugal signalisiert. 

Der Focus des Handlungsstrangs der Vergangenheit wird im Film auf die politischen Aktivitäten der Widerstandskämpfer gelegt – das war auch das einzige, das mich ab der Mitte des Buches interessiert hat - und nicht auf das philosophische Gesabble von Amadeu wie im Roman. Versteht mich nicht falsch, bei Zafon war das punktgenau gesetzt und hat mir gefallen, aber in Merciers Roman diente es nur als Selbstzweck, und das ärgert mich immer. Das hat mir im Film also wesentlich besser gefallen. 

Die wohlbekannten Schauspieler, teilweise richtige Superstars, spielen sehr gut, Jeremy Irons ist mir zwar ein bisschen zu wenig pingelig Deutsch-Schweizerisch, sondern packt die melancholische Seite seiner fiktiven Figur aus, was sich in meiner Erfahrung von 4 Jahren Arbeit in der Schweiz kein einziger meiner Kollegen und Chefs zugestanden hat, und Bruno Ganz überperformt ein bisschen als Apotheker und Freund von Amadeu, aber das sind Petitessen der Authentizität, die bei den sehr guten Umschreibaktionen des Drehbuchs nicht ins Gewicht fallen. Mundus könnte im Film auch Brite oder Franzose sein, wichtiger ist, dass im Film im Gegensatz zum Buch die Story FUNKTIONIERT! 

Fazit: Buch gegen Film – Eindeutig für den Film. Ein Wunder, was ein guter Drehbuchschreiber noch aus einer so schlechten Story machen kann. Bravo!

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Rezension zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier

Über die Liebe zu Worten
Jennifer081991vor einem Jahr

Raimund Gregorius lehrt Latein, Griechisch und Hebräisch an einer Berner Schule. Die Liebe zum geschriebenen Wort, zu alten Sprachen treibt ihn an, doch ihm ging es nie um eine große Karriere oder einen Lehrstuhl an einer Universität. Stattdessen begnügt er sich mit seinen privaten Studien und damit, seine Sprachliebe an seine Schüler weiterzugeben. Doch eines Tages beschließt er, sein altes Leben hinter sich zu lassen und sich von seiner Neugier treiben zu lassen: Aus einer Begegnung mit einer jungen Portugiesin entspinnt sich eine Reise nach Lissabon, in die Vergangenheit eines jungen Autoren und zugleich in Gregorius eigene Gegenwart. Gregorius macht sich auf die Suche nach dem jungen Autor Prado, einem Arzt und Philosophen, dessen Buch er sich kauft ohne das portugiesische Original verstehen zu können. Dennoch macht er sich auf nach Lissabon, in der Tasche nicht viel mehr als Prados Buch und ein Wörterbuch mit dessen Hilfe er die Sprache lernt. Schlussendlich wird diese Reise nicht nur eine Reise in ein längst abgeschlossenes Kapitel Portugals, sondern vor allem eine Reise in sein eigenes Inneres.
Gregorius übt seinen Beruf als Lehrer nicht als Arbeit aus, er wird getrieben von seiner Liebe zur Sprache, die er weitergeben möchte. So kann er sich der Faszination gegenüber den Sprachen gar nicht entziehen. Die oft sehr philosophischen Textpassagen, die innerhalb des Romans „zitiert“ werden, führen ihn gedanklich weit von seinem alten Leben weg. Durch diese Doppelstruktur erhält das Buch eine unglaubliche Tiefe, denn streng genommen liest man nicht nur ein Buch, sondern gleichzeitig auch das Buch Prados im Buch. Die vielen ausführlichen Textpassagen aus Prados fiktivem Werk lassen das fiktive Werk fast real wirken. Durch Gregorius Suche nach der Vergangenheit des Autors wird auch dieser für den Leser greifbar. Sprachlich wunderschön, wenn auch manchmal nicht ganz einfach zu lesen, wurde ich dadurch in die Geschichte gezogen. Die eben schon erwähnte historische Geschichte um den Widerstand gegen das System, der Gregorius in Lissabon nachgeht und die ihn bis tief in die Revolution gegen die Salazar-Diktatur in Portugal führt, lehrte mich viele dunkle Ecken der portugiesischen Geschichte, die ich noch nicht kannte. Verschiedene Figuren erzählen ihren Teil der Geschichte, sodass sich ein komplexes Bild ergibt: Die eine Wahrheit gibt es nicht, alles ist tiefschichtig.

Empfehlung
Ich kann den Nachtzug nach Lissabon jedem empfehlen, der Sprache liebt, besonders Germanisten werden sicher ihre Freude daran haben! Aufgrund der Tiefschichtigkeit empfehle ich allerdings viel Ruhe und Gelassenheit beim Lesen, sonst fällt es sicher schwer, sich auf die besondere Erzählung einzulassen.


Mehr Rezensionen auf meinem Blog unter www.leseninleipzigblog.wordpress.com

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Rezension zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier

Eine Reise zu sich selbst
Livricieuxvor einem Jahr

»Wann war jemand er selbst? Wenn er so war wie immer? So, wie er sich selbst sah? Oder so, wie er war, wenn die glühende Lava der Gedanken und Gefühle alle Lügen, Masken und Selbsttäuschungen unter sich begrub? Oft waren es die anderen, die beklagten, dass jemand nicht mehr er selbst sei. Vielleicht hiess es dann in Wirklichkeit: Er ist nicht mehr so, wie wir ihn gerne hätten?« (S.467)

Kurz zum Inhalt
Raimund Gregorius ist Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Gymnasium in Bern. Er ist ein stiller, in sich gekehrter Mensch mit einem immensen Wissen über die alten Sprachen. Von seinen Schülern und den anderen Lehrern wird er darum sehr geschätzt.
Eines Tages begegnet er einer Frau, die im strömenden Regen auf der Kirchenfeldbrücke steht und in die Tiefe blickt. Da liegt der Gedanke, sie könnte sich in die kalte Aare stürzen, nicht allzu fern, und so spricht Gregorius sie an. Schnell zeigt sich, dass die Frau nur Portugiesisch spricht. Dennoch dringt der Lehrer zu ihr durch und nimmt sie mit in seinen Unterricht, den sie bald darauf wieder verlässt.
Diese Begegnung löst etwas in Raimund Gregorius aus, so dass er mitten in der Unterrichtsstunde das Schulzimmer, seine Bücher und Schüler verlässt und ziellos durch die Gassen der Stadt Bern streift. In einer kleinen Buchhandlung entdeckt er ein Büchlein von Amadeu de Prado und ist fasziniert von dessen Gedanken. Spontan beschliesst er darum den Nachtzug nach Lissabon zu besteigen und sich auf die Spuren dieses aussergewöhnlichen Mannes zu begeben.
Diese Geschehnisse bilden die Ausgangslage für eine Reise in das Leben und Wirken von Amadeu de Prado, in die Zeit des Salazar-Regime und zu einer starken Liebe. Es wird aber auch eine Reise voller Selbsterkenntnisse und wunderbaren Begegnungen.

Wie war es?
Tja, dieses Buch lässt mich etwas unschlüssig zurück. Zum einen hat mich die Lektüre herausgefordert, da ich seit meiner Schulzeit eher weniger Literatur lese, die so stark ins Philosophische geht. Und ich muss gesehen, mancher Gedankengang war mir auch zu abstrakt. Allerdings waren es aber auch genau diese Gedankengänge und philosophischen Ausschweifungen, die dieses Buch so besonders machen.

Nachtzug nach Lissabon erzählt die Geschichte zweier grundverschiedener Männer. Da wäre zum einen Raimund Gregorius, der Lehrer am Gymnasium, der in einfachen Verhältnissen in Bern aufwuchs, sich seinen Erfolg hart erarbeiten musste und sein einsames und etwas eintöniges Leben zwischen den Büchern mag. Trotzdem reist er wie aus dem Nichts in ein fremdes Land und versucht mehr über das Leben von Amadeu de Prado heraus zu finden. Dabei beginnt er sein Leben zu überdenken, sich zu reflektieren und Entscheidungen zu hinterfragen.
Und dann ist da auch noch Amadeu de Prado, der Sohn eines adeligen Richters, der zur Zeit der Salazar-Diktatur lebt und nach dem Willen seines Vaters Arzt wird. Stets spürt er die Last der Verantwortung seinen Eltern gegenüber und beginnt sich und seine Entwicklung zu hinterfragen. Was macht uns zu dem, was wir sind. Seine Gedanken hält er schriftlich fest und dieses Buch fällt Gregorius später in die Hände. Anhand dessen rekonstruiert er das Leben des portugiesischen Arztes.
So spielt die Handlung auf zwei Zeitebenen, die immer wieder durch verschiedene Stilmittel miteinander verbunden werden. Es finden sich immer wieder Prados Aufzeichnungen, Briefe und Erzählungen aus früherer Zeit wieder, die das hier und jetzt geschickt mit der Vergangenheit verknüpfen.

Vor allem der Beginn des Buches fand ich richtig gut. Es ist spannend Gregorius dabei zu begleiten, wie er die unerwarteten Geschehnisse in Bern aufnimmt und darauf reagiert und schliesslich ganz untypisch für ihn in den Zug nach Lissabon steigt. Eine Schlüsselrolle dabei spielt – neben dem Buch von Prado natürlich – das portugisische Wort „Português“, dessen Klang ihn so sehr fasziniert, dass er diese Sprache unbedingt lernen möchte.

»Gregorius sollte diese Szene nie vergessen. Es waren seine ersten portugisischen Wörter in der wirklichen Welt, und sie wirkten. Daß Worte etwas bewirkten, daß sie jemanden in Bewegung setzen oder aufhalten, zum Lachen oder Weinen bringen konnten: Schon als Kind hatte er es rätselhaft gefunden, und es hatte nie aufgehört, ihn zu beeindrucken.« (S.59)

Dieser Einstieg macht Lust auf mehr, vermittelt Spontanität und eine Aufbruchsstimmung, die ansteckt. Allerdings wollte diese Spontanität nicht so recht zu Gregorius passen. Nach allem, was bisher im Buch erzählt wurde, schien er mit seinem Leben recht zufrieden zu sein und warum er so plötzlich nach Portugal abreisen musste, war mir nicht ganz klar. Vielleicht ahnte er da schon, dass noch viel mehr in ihm drin steckt, dass aber nur durch eine völlig neue Umgebung zum Vorschein kommen konnte. Auf jeden Fall ist es sehr spannend zu lesen, was mit ihm geschieht, sobald er seine Komfortzone verlassen hat und wie er sich fremden Leuten anvertraut.


Meine vollständige Rezension gibt es auf dem Blog Livricieux zu lesen. 

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Gespräche aus der Community

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War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 18 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
Italien. Das Reiseland schlechthin für uns Deutschen. Meine Familie ist viele Jahre lang jeden Sommer an die Adria gefahren. Rimini, Ravenna, Bellaria – in 12 Stunden runter mit dem Auto, zwei Wochen am Strand gelegen und mit Sonnenbrand zurück. Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.

kultfigur empfiehlt "Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi
"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

hallolisa empfiehlt "Heute schon für morgen träumen" von Lori Nelson Spielman
Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch eins oder gleich mehrere unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten. Vielleicht sind auch noch Ideen für die letzten Weihnachtsgeschenke dabei?

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Jetzt kennt ihr unsere Buchtipps - von uns für euch! Doch welche Bücher würdet ihr uns empfehlen? Pickt euch ein Team-Mitglied heraus und gebt ihm eine Buchempfehlung, die gut passen könnte. Ein paar Worte dazu, warum das Buch euch begeistert hat, sind unbedingt erwünscht. Ihr dürft natürlich auch mehr Tipps geben, wenn ihr euch nicht auf einen beschränken könnt.

Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 6. Januar 2019 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!
Zur Buchverlosung
Liebe Lovelybooks-Nutzer,

wir verlosen zum DVD- und Blu-ray-Start von NACHTZUG NACH LISSABON am 30. September 2013 zwei Fanpakete. Das erste Fanpaket enthält eine DVD und den Roman, das zweite eine Blu-ray und den Roman. 

Falls Ihr gewinnen wollt, schickt uns bis 30. September 2013 24 Uhr einfach eine E-Mail mit Eurem Namen, Eurer Postadresse und dem Betreff "Nachtzug Lovelybooks-Gewinnspiel" an nachtzug@aim-pr.de. Bitte vergesst auch nicht uns mitzuteilen, ob Ihr das Fanpaket mit der DVD oder der Blu-ray haben wollt.

Die zwei Gewinner werden unter allen Teilnehmern ausgelost und am 1. Oktober hier bekannt gegeben. Teilnehmer, die mehrere E-Mails schicken, werden vom Losverfahren ausgeschlossen.

Kurzinhalt des Films:
Der Lehrer Raimund Gregorius ist ein Gewohnheitsmensch, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft. Doch eines Tages wird sein Alltag unvermittelt durcheinander gebracht, als er auf dem Weg zur Arbeit eine junge Portugiesin vor dem Selbstmord bewahrt. In der Manteltasche der mysteriösen Fremden findet er ein Buch, dessen Autor Amadeu de Prado ihn zutiefst fasziniert. Zwischen den Seiten des Buches entdeckt Raimund
außerdem ein Zugticket nach Lissabon. Er folgt einer spontanen Eingebung, steigt in den Zug und begibt sich in Lissabon auf die Suche nach Amadeu. Doch je mehr er über den Arzt, Poeten und Philosophen erfährt, desto mehr nähert sich Raimund auch seinem eigenem Selbst. 

Mehr zum Film erfahrt Ihr auch auf www.facebook.com/nachtzug.derfilm
Zur Buchverlosung
Wie die meisten von Euch sicherlich wissen, ist das Buch Nachtzug nach Lissabon verfilmt worden und läuft ab dem 07. März im Kino. Für mich ist so eine Literaturverfilmung immer ein willkommener Anlass doch endlich mal das Buch in die Hand zu nehmen.
Wer von Euch also Lust hat gemeinsam das Buch zu lesen ist in dieser Runde herzlich willkommen. Los geht es am 02.03.2012, wobei ein späterer Einstieg natürlich kein Problem ist. Auch diejenigen, die sich den Film nicht im Kino ansehen möchten, dürfen selbstverständlich mitlesen.
Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Euch und hoffe, dass wir uns gemeinsam von diesem Buch verzaubern lassen können.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Pascal Mercier wurde am 22. Juni 1944 in Bern (Schweiz) geboren.

Pascal Mercier im Netz:

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