Pascal Mercier Lea

(170)

Lovelybooks Bewertung

  • 187 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 32 Rezensionen
(57)
(65)
(32)
(11)
(5)

Inhaltsangabe zu „Lea“ von Pascal Mercier

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Die achtjährige Lea hat sich nach dem Tod der Mutter in eine eigene Welt zurückgezogen, zu der auch der Vater keinen Zutritt hat. Erst der Klang einer Geige holt sie ins Leben zurück. Lea erweist sich als außerordentliche musikalische Begabung, und schon bald liegen ihr Publikum und Musikwelt zu Füßen. Doch während Lea von Erfolg zu Erfolg eilt, treibt es ihren anfangs überglücklichen Vater Martijn van Vliet immer tiefer in die Einsamkeit. Bei dem verzweifelten Versuch, die Liebe und Nähe seiner Tochter zurückzugewinnen, verstrickt er sich in ein Verbrechen, das alles verändert … Ausgezeichnet mit dem Prix Michel Tournier, einem der wichtigsten Literaturpreise Frankreichs.

Komplexe und psychologisch interessante Geschichte einer Meister-Violistin: vom Auf- zum Abstieg und wieder zurück...

— cobold0815
cobold0815

Genial! Ein psychologisch komplexes Meisterwerk, das dennoch einfach zu verstehen ist. Spannend, mitreißend und bewegend, mein lieblingsbuch

— dila
dila

war mir wohl zu anspruchsvoll- ich habs nicht verstanden und abgebrochen

— harakiri
harakiri

Stöbern in Romane

Heimkehren

Beeindruckender Roman über die Geschichte einer Familie

striesener

Sommer unseres Lebens

Ein Sommer in Portugal

buchernarr

Underground Railroad

Schmerzhaft, aber nicht ohne Hoffnung, ist hier ein eindringlicher Roman gelungen, der über Jahre hinweg an Relevanz nicht verlieren wird.

TochterAlice

Walter Nowak bleibt liegen

Konfus, abstrakt und langweilig! Die Idee des Buches ist gut, doch dort enthalten sind mir zu viele wirre Gedankenfetzen.

AnneEstermann

Töte mich

Typisch Nothomb: Man legt das Buch nicht mehr aus der Hand bis man es zu Ende gelesen hat!

PaulaAbigail

Unsere Seelen bei Nacht

Welch zarter, schmerzender Roman über die Liebe in späteren Jahren, über die Hoffnung und für mehr Mut, dem Herz freien Lauf zu lassen!

DieBuchkolumnistin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lea von Pascal Mercier

    Lea
    Legibilis

    Legibilis

    20. August 2015 um 16:48

    Eine zufällige Begegnung, eine begabte Violinistin und eine tragische Geschichte – das macht Lea von Pascal Mercier aus. Nach dem Tod der Mutter hat sich die kleine Lea komplett ihre eigene Welt zurückgezogen. Der Vater findet keinen Zugang zu ihr, erst ein Geigenkonzert im Bahnhof kann Lea aus ihrer Welt zurück in die Wirklichkeit holen. Das Violinespielen wird fortan zu Lea und damit auch ihres Vaters Lebensinhalt. Lea ist begabt und füllt bald schon ganze Konzertsäle, reist von Stadt zu Stadt und wird als Star gefeiert. Doch hinter der glänzenden Fassade beginnt es zu bröckeln – doch niemand, auch nicht der Vater, kann die drohende Katastrophe abwenden. Leas Geschichte ist tragisch, beängstigend und schön zugleich. Erzählt wird sie von einer dritten Person, die durch Zufall den Vater in einem Café trifft und spontan mit diesem nach Bern fährt. Auf dieser Fahrt erzählt ihm der Vater Leas und damit auch seine Geschichte. Durch diese Art der Erzählweise bekommt die Geschichte eine gewisse Distanz, wirkt aber umso eindringlicher. Pascal Merciers Novelle ist ein berührendes und eindringliches Buch. Dem Vorwurf, der von vielen Seiten nach Erscheinen laut wurde, dass Lea ins klischee- und kitschhafte abgleitet, kann ich mich nicht anschließen. Allerdings wirken die zahlreichen Andeutungen und Vorwegnehmungen, die sich kontinuierlich durch das Buch ziehen, besonders zum Ende hin sehr störend und gezwungen. Andeutungen sind meines Erachtens manchmal ein interessantes Stilmittel, das die Handlung bedeutungsschwerer macht, wenn sie jedoch zu häufig genutzt werden, hat es schnell eine gegenteilige Wirkung. Lea bleibt trotz dessen ein wunderschönes Buch, das von dem Aufstieg und Fall einer begabten Violinistin und der Ohnmacht ihres Vaters berichtet und gleichzeitig die Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter hinterfragt.

    Mehr
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) Koromie (0/20) Krinkelkroken (23/20) krissiii (0/20) Kuhni77 (24 / 20) Kurousagi (6/20) kvel (3/30) LaDragonia (2/20) LadySamira091062 (33/20) LaLeLu26 (1/20) Lara9 (0/40) Laralarry (20 / 20) laraundluca (24/20)  LaTraviata (30/30) Lena205 (38/40) LenaausDD (33/30) Leni02 (3/30) LeonoraVonToffiefee (39/40) lesebiene27 (35/40) LeseJette (16/40) Lese-Krissi (20 / 20) LeseMaus (3/20) Leseratz_8 (20/20) Lesewutz (14/20) Lesezirkel (20 / 20) leucoryx (30 / 30) LibriHolly (21/40) Lienne (6/30) lilaRose1309 (18/30) Lilawandel (30 / 30) Lilith79 (12/20) lille12 (1/40) Lilli33  (38/30) LillianMcCarthy (37/40) LimitLess (30 / 30) Lisbeth0412 (15/40) Lissy (40 / 40) Literatur (18/30) Littlebitcrazy (40 / 40) Loony_Lovegood (21/40) Looony (6/20) Los_Angeles (0/20) love_reading (10/20) LubaBo (22/20) Lucretia (17/30) lunaclamor (4/30) mabuerele (34/30) Maggi90 (3/20) MaggieGreene (18/20) maggiterrine (30 / 30) Maikime (8/20) mareike91 (30 / 30) martina400 (30 / 30) -Marley- (4/20) M-ary (15/20) MeinhildS  MelE (38/30) merlin78 (2/20) Mexistes (0/40) mieken (23/30) Mika2003 (2/20) Milena94 (4/20) MiniBonsai (0/30) minori (7/20) MissErfolg (15/20) miss_mesmerized (38/40) MissTalchen (34/30) mistellor (30 / 30) Mizuiro (18/30) mona0386 (0/20) mona_lisas_laecheln (30/30) Mondregenbogen (0/20) Mone80 (13/40) monerl (0/30) MrsFoxx (4/20) Mrs_Nanny_Ogg (40 / 40) N9erz (30/30) Naala (0/40) naddelpup (0/20) naninka (34/30) Narr (20/40) nemo91 (20 / 20) Nessi984 (0/20) Niob (28/30) Nisnis (35/20) nonamed_girl (20 / 20) Nuddl (7/30) Oncato (6/20) paevalill (16/20) pamN (1/20) Pelippa (21/20) Phini  (20/20) PMelittaM (33/30) PollyMaundrell (26/30) Pony3 (1/30) Queenelyza (40 / 40) Queen_of_darkness (0/40) QueenSize (5/20) rainbowly (29/20) readandmore (0/20) Ritja (30 / 30) Rockyrockt (2/30) rumble-bee (22/40) SagMal (2/20) SarahRomy (6/40) Salzstaengel (0/40) samea (24/20) sarlan (15/20) Saskia512 (0/30) scarlett59 (13/20) schabe (0/20) schafswolke (40 / 40) Schlehenfee (40 / 40) Schnien87 (27/20) Schnuffelchen (0/20) Schnutsche (28 / 20) SchwarzeRose (7/40) Seelensplitter (37 / 30) Sick (39/30) Sikal (40 / 40) Si-Ne (37/20) Smberge (7/30) Snordbruch (20/20) solveig (40 / 40) Somaya (28/30) SomeBody (8/30)  sommerlese (40 / 40) Sommerleser (35/20) Sophiiie (40 / 40) spandaukarin (0/20) spozal89 (31/30) Starlet (4/40) stebec (40/40) stefanie_sky (40 / 40) steffi290 (23/30) SteffiR30 (11/20) Steffis-Buecherkiste (2/20) SteffiWausL (40/40) sternblut (11/30) sternchennagel (40 / 40) Stjama (12/20) stoffelchen (7/20) Sulevia (21 / 20) sunlight (30 / 30) sursulapitschi (39/30) Suse*MUC (2/20) SweetCandy (4/20) sweetcupcake14 (7/20) sweetyente (3/20) Synapse11 (8/20) Taku (0/20) Talathiel (32/30) Talie (20 / 20) Taluzi (37/20) Tatsu (40 / 40) Thaliomee (20 / 20) TheBookWorm (20/20) The iron butterfly (31 / 30) Tiana_Loreen (24/20) tigger (0/20) Tinkers (6/20) Traeumeline (4/20) uli123 (30 / 30) unfabulous (40 / 40) vb90 (8/30) Verena-Julia (9/30) vielleser18 (30/40) VroniMars (33 / 30) WarmwasserSophie (2/20) Watseka (26/40) weinlachgummi (33/40) Weltverbesserer (16/20) werderaner (3/20) widder1987 (10/20) Willia (20 / 20) Winterzauber (35/30) Wolfhound (14/30) Wolly (38 / 30) Wortwelten (0/30) xbutterblume (15/20) Xirxe (32/40) xxYoloSwagMoneyxx (11/20) YasminBuecherwurm (1/30) Yrttitee (1/20) YvesShakur (2/20) YvetteH (40 / 40) Yvonnes-Lesewelt (22/30) zazzles (40 / 40) Zwerghuhn (26/30)

    Mehr
    • 8480
  • Genial!

    Lea
    dila

    dila

    18. April 2014 um 09:54

    Am Anfang ist es etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, weil die Perspektive nicht einfach zu verstehen ist. Aber nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Die Geschichte von dem Vater, seiner Tochter Lea und ihrer Geige ist mitreißend und bewegend, das Ende zugleich unausweichlich und dennoch unerwartet - zumindest mir erging es so. Noch Stunden nach dem ich das Buch fertig hatte, hielt es mich in seinem Bann und ich muss sagen, dass ich selten so ein gutes Buch gelesen habe. Ein sprachlich filigranes Meisterwerk, ich sage nur: "Sie hatte gespielt,  als baute sie eine imaginäre Kathedrale aus Tönen, in der sie einmal geborgen sein könnte, wenn sie das Leben nicht mehr ertrüge." und auch das Buch ist eine Kathedrale aus Worten. Wunderschön oder eben einfach genial!

    Mehr
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • Erzählkunst vom Feinsten

    Lea
    wunderfitz

    wunderfitz

    01. October 2013 um 21:08

    Lea – nur ein Name eigentlich. Gerade mal drei Buchstaben. Und doch – nach der Lektüre dieses Buches löst dieser kleine Name so viel in mir aus. So viele Gefühle, die ich selbst nicht benennen kann, weil sie zu tief gehen um sie in Worte zu fassen – oder weil alle Worte, die ich ausprobiere nicht so recht passen wollen. Kurzum: Pascal Mercier ist ein Meister, wenn es darum geht, atmosphärische Stimmungen zu erzeugen, die so dicht sind, dass man das Gefühl bekommt, ersticken zu können, sollte man sich zu tief in seinen Geschichten verlieren. So ist es auch mit der Geschichte um Lea – ober besser gesagt der Geschichte um ihren Vater – oder geht es doch viel eher um den Icherzähler, eine Zufallsbekanntschaft, der Leas Vater seine Geschichte erzählt? Die Personen und ihre Geschichten verfließen ineinander, packen einen und lassen nicht wieder los. Wie im Fieber blättert man die Seiten um – und wenn man dann in der Mittagspause gefragt wird, was man eigentlich lesen würde und worum es in diesem Buch geht – ja, dann weiß man erst einmal überhaupt nicht, was man antworten könnte. Denn jede Beschreibung, an der ich mich versucht habe, hört sich plötzlich so banal an und wird der tatsächlichen Geschichte nicht im Geringsten gerecht. Wie „Der Klavierstimmer“ kommt zwar auch „Lea“ nicht ganz an „Nachtzug nach Lissabon“ heran – aber das erwarte ich auch gar nicht. Es reicht mir schon voll und ganz, mich von Mercier wieder in diese wunderbaren Gefühlswelten entführen zu lassen, die so bedrückend und kalt, und gleichzeitig so zärtlich und sanft sein können, die geprägt sind von einer Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, dass es einem den Atem abschnürt und die mich so berühren, dass ich mich immer wieder aufs Neue in diese Geschichten fallen lasse.

    Mehr
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

    Mehr
    • 37
  • Lea von Pascal Mercier.

    Lea
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 03:05

    Das Buch ist gut, es hat mir gut gefallen. Soweit, so nichtssagend. Aber irgendwie passt das auch, denn genau das hat mir diese Novelle gesagt: Nichts. Ich hatte beim Lesen das  Gefühl als flöge ich zusammen mit dem Autor über dem Geschehen hin und her, aber mehr als aus der Ferne beobachten konnte ich nicht. Meine Bekanntschaft mit den Charakteren Merciers ist nur oberflächlicher Natur, die Handlung ließ mich kalt. Denn dieser Roman liest sich wie der Blick durch eine verspiegelte Glasscheibe, undeutlich, krampfhaft distanziert und dadurch irgendwie frustrierend und ein wenig enttäuschend. Falls das auf Grund meiner Rezension nicht so ganz deutlich wurde, hier noch einmal: Das Buch ist gut, es hat mir gut gefallen. 

    Mehr
  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    wattwurm18

    wattwurm18

    10. July 2012 um 20:37

    Irgendwie ist die Erzählung nicht wirklich fassbar für mich gewesen, die Protagonisten blieben mir fremd, vorallem, da der Ich-Erzähler nur Fragmente der einzelnen Personen erzählt.

  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    chrica

    chrica

    16. October 2011 um 12:02

    Nach "Nachtzug nach Lissabon" eher eine Entäuschung. Ich war mir nicht klar, ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll. Habe mich jetzt auf 3 Sterne festgelegt. Das Buch ist schon nett zu lesen, aber springt meiner Meinung nach viel zu viel. Schade.

  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    ninchen1809

    ninchen1809

    30. December 2010 um 21:00

    Die Novelle „Lea“ von Pascal Mercier wird in der Ich-Perspektive aus Sicht einer dritten Person, Adrian Herzog, geschrieben. Dieser Adrian Herzog trifft eines Tages Martijn van Vliet. Beide wollen ein Stück einer Reise nach Bern gemeinsam ablegen. Auf dieser Reise erzählt Martijn, seine und Leas Geschichte. Nach dem Tod ihrer Mutter, zieht sich die achtjährige Lea immer mehr zurück. Eines Tages hört sie das Geigenspiel einer Straßenmusikerin und ist vollends begeistert. Sie entwickelt den Wunsch selbst Geige spielen zu lernen und erweist sich als großes Talent. Der Vater verliert dabei immer mehr den Zugang zu seiner Tochter. Er tut alles, um die Begabung zu fördern, um damit die Liebe seiner Tochter zu gewinnen, die niemandem außer ihren Geigenlehrern Zugang zu sich gestattete. Bis er einen verhängnisvollen Fehler begeht… Mercier hat mit dieser Novelle eine besonders traurige Vater- Tochter- Geschichte mit großer Erzählkraft geschaffen, eine Geschichte von Nähe und Fremdheit zueinander. Seine Sprache ist mitfühlend und äußerst tiefgründig, ohne kitschig zu sein. Einfach wunderschön.

    Mehr
  • Frage zu "Der Klang der Zeit" von Richard Powers

    Der Klang der Zeit
    GraceKelly

    GraceKelly

    Der Klang der Zeit von R. Powers ist eine total schöne Liebeserklärung an die Musik. Welche wetieren Romane kennt ihr, bei denen Musik eine Rolle spielt? Mein Onkel ist Musiker und ich würde ihm gerne eines eurer Vorschläge schenken! Danke

    • 6
  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    sky_and_sand

    sky_and_sand

    10. October 2010 um 16:37

    Die kleine Lea hat ihre Mutter verloren und sich danach in ihre eigene Welt zurück gezogen. In die Welt der Geigen und der Musik. Auch ihr Vater hat zu dieser Welt keinen zugang. Lea hat ein enormes Talten am Geigenspielen und je mehr Erfolg sie erreicht, desto einsamer wird ihr Vater. Um die Liebe seiner Tochter zurück zugewinnen tut der verzweifelte Vater alles... Ein spannendes und berührendes Buch über eine Vater und Tochterbeziehung die durch das große Talent der Tochter und der Einsamkeit des Vaters durch Höhen und Tiefen geht und ein dragisches Ende findet. Pascal Merciers Buch "Lea" hat mich sehr bewegt. Ich kann es nur weiter empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2010 um 16:54

    Martijn van Vliet trifft auf den ehemals erfolgreichen Arzt Adrian Herzog. Die beiden verbringen viele Stunden miteinander und Herzog wird zum Zuhörer für einen hilfsbedürftigen, an seinen schlimmen Erinnerungen erstickenden Mann. Van Vliet war einst Vater. Seine Tochter hieß Lea und musste den Tod ihrer Mutter mit ihren gerademal acht Jahren hinnehmen, was sie zum Verstummen brachte. Doch dann erklingt eines Tages in einem Kaufhaus eine Geige und Lea macht sich auf, ihren schicksalshaften Weg zu gehen. Denn sie ist außergewöhnlich begabt, musikalisch. Als sie Geige spielen lernt, ist sie plötzlich wie besessen vom Üben. Lea wird berühmt, bekommt Unterricht bei den besten Lehrern. Ihr Vater muss bald erkennen, dass sie zwar wieder glücklich zu sein scheint, aber sich doch immer mehr von ihm entfernt. Verzweifelt versucht er, seine Tochter vor dem Fanatismus und sich vor dem Verlieren seines Kindes zu retten und begeht dabei Pfade, die mehr als gefährlich sind... . Da ich selbst Geige spiele, habe ich den Roman mit besonderem Interesse gelesen und er gefiel mir außerordentlich gut! Er ist fesselnd, traurig, verstörend, liebevoll, musikalisch. Der Autor schreibt wundervoll, mit poetischem Ausdruck.

    Mehr
  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    literat

    literat

    16. June 2010 um 10:59

    Ein erstaunliches, kleines Buch. Es kommt ganz dünn und unscheinbar daher und hält doch einiges an Überraschungen bereit und beschäftigt mich jetzt im Nachhinein auch noch. In der Novelle geht es um die Lebensgeschichte eines Vaters dessen Tochter, musikalisch hochbegabt, Geige spielen lernt, sich dadurch immer mehr von ihrem Vater entfernt und dann aber in ein psychisches Loch fällt. Der Vater erzählt einem Fremden seine Geschichte, der Fremde hat aber mit dem Thema "Vater-Kind"-Beziehung und überhaupt Gefühle zeigen selber so seine Probleme. Die Tochter lernt mit 10 Jahren, nachdem sie sehr unter dem Tod ihrer Mutter gelitten hat, Geige spielen und entfernt sich durch ihre Bindung zur Musik immer mehr von ihrem Vater. Ihr Vater kann aber seine Gefühle, seine Verletztlichkeit, seine Trauer weil sie sich entfremden, nicht ausdrücken, er versucht seine Tochter wieder zu erreichen, indem er ein Verbrechen begeht, indem er Geld veruntreut und seiner Tochter eine super-wertvolle Geige schenkt. In geistiger Umnachtung zerstört Lea die Geige auch noch und wird dann in ein Hospiz eingeliefert, wo sie 2 Jahre in Abgeschiedenheit, auch vor ihrem Vater, verbringt. Der Vater muss für sein Verbrechen büßen, sagt aber Lea nichts - als sie es zufällig erfhärt, bringt sie sich um. Es geht noch weiter, so ausführlich wollte ich eigentlich gar nicht auf die Geschichte eingehen. Ich finde, es ist ein sehr gelungenes Buch, wobei, dafür daß der Vater seine Gefühle seiner Tochter gegenüber nicht ausdrücken konnte, kann er sie dem Fremden gegenüber sehr gut rüberbringen. Etwas unglaubwürdig. Aber die Thematik kann ich sehr gut nachvollziehen - Eltern haben zu ihren Kindern die engste Beziehung, die es überhaupt geben kann. Dann werden die Kinder selbständig und werden in gewisser Weise den Eltern auch fremd. Das ist doch ein ganz normaler Ablösungsprozess, vor allem in der Pubertät. Die Eltern müssen hier, genauso wie die Kinder ihnen ein Urvertrauen entgegenbringen, den Kindern ebenfalls vertrauen, daß es wieder Zeiten gibt in denen sie sich näher kommen, in denen das Kind sich selbst gefunden hat und nun wieder auf die Eltern zugehen kann. In dem Buch fand ich wunderbar beschrieben, mit welcher Verzweiflung der Vater versucht hat, Lea wieder für sich zu gewinnen und ihrem geistigen Verfall entgegen zu wirken.

    Mehr
  • Rezension zu "Lea" von Pascal Mercier

    Lea
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    12. June 2010 um 09:31

    In einem kleinen Café lernen sich Adrian Herzog und Marjin van Vliet kennen. Beide wollen nach Bern. Martjin bietet Adrian an ihn mitzunehmen. Unterwegs erzählt er dann seinem neuen Reisegefährten, die Geschichte seiner Tochter Lea. Das kleine Mädchen, dessen Mutter früh an Krebs stirbt, lauscht auf einem Bahnhof, dem Geigenspiel einer Straßenmusikerin. In ihr wird der Wunsch wach, ebenso virtuos dieses Musikinstrument zu beherrschen. Martjin bestrebt danach seiner Tochter den Wunsch zu erfüllen, kauft ihr eine Geige und schon bald stellt er sein ganzes Leben auf Leas Spiel ein. Er vernachlässigt seine Arbeit und lebt nur für ihre Karriere. Für sie wird er sogar straffällig. Die ersten Anzeichen einer geistigen Entrückung kann oder will er einfach nicht sehen, bis es zu spät ist und er sie in ein Sanatorium einweisen muss. Adrian Herzog lernt durch die Geschichte und deren mehr als tragischem Ende einen anderen Blickwinkel auf sein eigenes Leben zu werfen und die Beziehung zu seiner eigenen Tochter zu hinterfragen. Für ihn wird das Treffen mit diesem Fremden zu Welt erschütternden Erfahrung. Ich bin ehrlich mit dieser Novelle nicht wirklich warm geworden. Sei es nun weil mir Geigenmusik einfach nicht liegt, oder ich Leas Charakterzüge nicht nachvollziehen konnte. Nicht einmal die wortgewaltige Erzählweise von Pascal Mercier die mich in „Nachtzug nach Lissabon“ so gefangen genommen hat, konnte darüber hinwegtrösten, dass ich dieses Buch eher mit Widerwillen gelesen habe. Gestört haben mich die vielen französischen Sätze, ohne Übersetzung. Auch aus dem Kontext ging nicht hervor, was betreffende Person gesagt hatte. Nicht jeder ist dieser Sprache mächtig. Auch fehlten mir manchmal ein paar mehr Details, die die Geschichte flüssiger gemacht hätten. Zudem ist Herr Mercier bemüht auch Adrians Lebensgeschichte mit einfließen zu lassen und bei 250 Seiten, kommt einfach irgendeine der Personen zu kurz. Schade. Wie gesagt ich fand das Buch jetzt nicht so prickelnd, aber das wird mich nicht davon abhalten mich irgendwann an eines seiner anderen Werke heranzuwagen.

    Mehr
  • weitere