Pascal Mercier Nachtzug nach Lissabon

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Inhaltsangabe zu „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier

Der internationale Bestseller jetzt im Kino!
Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise – die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt – aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten …
Der Roman zum Film – ungekürzte Fassung!

wunderschöne Sprache; schwächelt am Ende

— patrick2804

Sprachgewaltig, philosophisch, nachdenklich machend

— Jennifer081991

Diese Sprache konnte mich einfach immer wieder in den Bann ziehen

— ulrikeu

Kommt nicht aus dem Quark, sehr dröge, aber netter Stil

— ichundelaine

Inspirierende Denkanstöße inmitten einer unnachvollziehbaren Handlung mit einem trägen Protagonisten und deprimierender Dauermelancholie

— oromis23

Der einzige Roman, den ich zweimal gelesen habe! Ein absolutes Meisterwerk. Der Ausflug eines Sachbuchautors in die Belletristik!

— KarlNapetschnig

Sehr philosophisch, konnte mich leider nicht fesseln. Ich habe mich eher durchgequält...

— eilatan123

Einfühlsam und in wunderbarer Sprache verfasst :-)

— Marjuvin

Starke Bilder, schöne Sprache. Voller Pathos und z.T. deprimierend!

— Karin_Kehrer

Ein Buch, bei dem die Geschichte angesichts des fantastischen Schreibstils weit in den Hintergrund rückt.

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  • Über die Liebe zu Worten

    Nachtzug nach Lissabon

    Jennifer081991

    12. January 2018 um 17:22

    Raimund Gregorius lehrt Latein, Griechisch und Hebräisch an einer Berner Schule. Die Liebe zum geschriebenen Wort, zu alten Sprachen treibt ihn an, doch ihm ging es nie um eine große Karriere oder einen Lehrstuhl an einer Universität. Stattdessen begnügt er sich mit seinen privaten Studien und damit, seine Sprachliebe an seine Schüler weiterzugeben. Doch eines Tages beschließt er, sein altes Leben hinter sich zu lassen und sich von seiner Neugier treiben zu lassen: Aus einer Begegnung mit einer jungen Portugiesin entspinnt sich eine Reise nach Lissabon, in die Vergangenheit eines jungen Autoren und zugleich in Gregorius eigene Gegenwart. Gregorius macht sich auf die Suche nach dem jungen Autor Prado, einem Arzt und Philosophen, dessen Buch er sich kauft ohne das portugiesische Original verstehen zu können. Dennoch macht er sich auf nach Lissabon, in der Tasche nicht viel mehr als Prados Buch und ein Wörterbuch mit dessen Hilfe er die Sprache lernt. Schlussendlich wird diese Reise nicht nur eine Reise in ein längst abgeschlossenes Kapitel Portugals, sondern vor allem eine Reise in sein eigenes Inneres.Gregorius übt seinen Beruf als Lehrer nicht als Arbeit aus, er wird getrieben von seiner Liebe zur Sprache, die er weitergeben möchte. So kann er sich der Faszination gegenüber den Sprachen gar nicht entziehen. Die oft sehr philosophischen Textpassagen, die innerhalb des Romans „zitiert“ werden, führen ihn gedanklich weit von seinem alten Leben weg. Durch diese Doppelstruktur erhält das Buch eine unglaubliche Tiefe, denn streng genommen liest man nicht nur ein Buch, sondern gleichzeitig auch das Buch Prados im Buch. Die vielen ausführlichen Textpassagen aus Prados fiktivem Werk lassen das fiktive Werk fast real wirken. Durch Gregorius Suche nach der Vergangenheit des Autors wird auch dieser für den Leser greifbar. Sprachlich wunderschön, wenn auch manchmal nicht ganz einfach zu lesen, wurde ich dadurch in die Geschichte gezogen. Die eben schon erwähnte historische Geschichte um den Widerstand gegen das System, der Gregorius in Lissabon nachgeht und die ihn bis tief in die Revolution gegen die Salazar-Diktatur in Portugal führt, lehrte mich viele dunkle Ecken der portugiesischen Geschichte, die ich noch nicht kannte. Verschiedene Figuren erzählen ihren Teil der Geschichte, sodass sich ein komplexes Bild ergibt: Die eine Wahrheit gibt es nicht, alles ist tiefschichtig.EmpfehlungIch kann den Nachtzug nach Lissabon jedem empfehlen, der Sprache liebt, besonders Germanisten werden sicher ihre Freude daran haben! Aufgrund der Tiefschichtigkeit empfehle ich allerdings viel Ruhe und Gelassenheit beim Lesen, sonst fällt es sicher schwer, sich auf die besondere Erzählung einzulassen.Mehr Rezensionen auf meinem Blog unter www.leseninleipzigblog.wordpress.com

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  • Eine Reise zu sich selbst

    Nachtzug nach Lissabon

    Livricieux

    23. December 2017 um 14:53

    »Wann war jemand er selbst? Wenn er so war wie immer? So, wie er sich selbst sah? Oder so, wie er war, wenn die glühende Lava der Gedanken und Gefühle alle Lügen, Masken und Selbsttäuschungen unter sich begrub? Oft waren es die anderen, die beklagten, dass jemand nicht mehr er selbst sei. Vielleicht hiess es dann in Wirklichkeit: Er ist nicht mehr so, wie wir ihn gerne hätten?« (S.467)Kurz zum InhaltRaimund Gregorius ist Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Gymnasium in Bern. Er ist ein stiller, in sich gekehrter Mensch mit einem immensen Wissen über die alten Sprachen. Von seinen Schülern und den anderen Lehrern wird er darum sehr geschätzt.Eines Tages begegnet er einer Frau, die im strömenden Regen auf der Kirchenfeldbrücke steht und in die Tiefe blickt. Da liegt der Gedanke, sie könnte sich in die kalte Aare stürzen, nicht allzu fern, und so spricht Gregorius sie an. Schnell zeigt sich, dass die Frau nur Portugiesisch spricht. Dennoch dringt der Lehrer zu ihr durch und nimmt sie mit in seinen Unterricht, den sie bald darauf wieder verlässt.Diese Begegnung löst etwas in Raimund Gregorius aus, so dass er mitten in der Unterrichtsstunde das Schulzimmer, seine Bücher und Schüler verlässt und ziellos durch die Gassen der Stadt Bern streift. In einer kleinen Buchhandlung entdeckt er ein Büchlein von Amadeu de Prado und ist fasziniert von dessen Gedanken. Spontan beschliesst er darum den Nachtzug nach Lissabon zu besteigen und sich auf die Spuren dieses aussergewöhnlichen Mannes zu begeben.Diese Geschehnisse bilden die Ausgangslage für eine Reise in das Leben und Wirken von Amadeu de Prado, in die Zeit des Salazar-Regime und zu einer starken Liebe. Es wird aber auch eine Reise voller Selbsterkenntnisse und wunderbaren Begegnungen.Wie war es?Tja, dieses Buch lässt mich etwas unschlüssig zurück. Zum einen hat mich die Lektüre herausgefordert, da ich seit meiner Schulzeit eher weniger Literatur lese, die so stark ins Philosophische geht. Und ich muss gesehen, mancher Gedankengang war mir auch zu abstrakt. Allerdings waren es aber auch genau diese Gedankengänge und philosophischen Ausschweifungen, die dieses Buch so besonders machen.Nachtzug nach Lissabon erzählt die Geschichte zweier grundverschiedener Männer. Da wäre zum einen Raimund Gregorius, der Lehrer am Gymnasium, der in einfachen Verhältnissen in Bern aufwuchs, sich seinen Erfolg hart erarbeiten musste und sein einsames und etwas eintöniges Leben zwischen den Büchern mag. Trotzdem reist er wie aus dem Nichts in ein fremdes Land und versucht mehr über das Leben von Amadeu de Prado heraus zu finden. Dabei beginnt er sein Leben zu überdenken, sich zu reflektieren und Entscheidungen zu hinterfragen.Und dann ist da auch noch Amadeu de Prado, der Sohn eines adeligen Richters, der zur Zeit der Salazar-Diktatur lebt und nach dem Willen seines Vaters Arzt wird. Stets spürt er die Last der Verantwortung seinen Eltern gegenüber und beginnt sich und seine Entwicklung zu hinterfragen. Was macht uns zu dem, was wir sind. Seine Gedanken hält er schriftlich fest und dieses Buch fällt Gregorius später in die Hände. Anhand dessen rekonstruiert er das Leben des portugiesischen Arztes.So spielt die Handlung auf zwei Zeitebenen, die immer wieder durch verschiedene Stilmittel miteinander verbunden werden. Es finden sich immer wieder Prados Aufzeichnungen, Briefe und Erzählungen aus früherer Zeit wieder, die das hier und jetzt geschickt mit der Vergangenheit verknüpfen.Vor allem der Beginn des Buches fand ich richtig gut. Es ist spannend Gregorius dabei zu begleiten, wie er die unerwarteten Geschehnisse in Bern aufnimmt und darauf reagiert und schliesslich ganz untypisch für ihn in den Zug nach Lissabon steigt. Eine Schlüsselrolle dabei spielt – neben dem Buch von Prado natürlich – das portugisische Wort „Português“, dessen Klang ihn so sehr fasziniert, dass er diese Sprache unbedingt lernen möchte.»Gregorius sollte diese Szene nie vergessen. Es waren seine ersten portugisischen Wörter in der wirklichen Welt, und sie wirkten. Daß Worte etwas bewirkten, daß sie jemanden in Bewegung setzen oder aufhalten, zum Lachen oder Weinen bringen konnten: Schon als Kind hatte er es rätselhaft gefunden, und es hatte nie aufgehört, ihn zu beeindrucken.« (S.59)Dieser Einstieg macht Lust auf mehr, vermittelt Spontanität und eine Aufbruchsstimmung, die ansteckt. Allerdings wollte diese Spontanität nicht so recht zu Gregorius passen. Nach allem, was bisher im Buch erzählt wurde, schien er mit seinem Leben recht zufrieden zu sein und warum er so plötzlich nach Portugal abreisen musste, war mir nicht ganz klar. Vielleicht ahnte er da schon, dass noch viel mehr in ihm drin steckt, dass aber nur durch eine völlig neue Umgebung zum Vorschein kommen konnte. Auf jeden Fall ist es sehr spannend zu lesen, was mit ihm geschieht, sobald er seine Komfortzone verlassen hat und wie er sich fremden Leuten anvertraut.Meine vollständige Rezension gibt es auf dem Blog Livricieux zu lesen. 

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  • Pascal Mercier | NACHTZUG NACH LISSABON

    Nachtzug nach Lissabon

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:13

    INAHLT: Der Berner Lateinlehrer Raimund Gregorius steht nach einer mysteriösen Begegnung mit einer portugiesischen Unbekannten mitten im Unterricht einfach auf, verlässt die Klasse, die Stadt und das Land und macht sich auf nach Lissabon. Im Gepäck hat er die Aufzeichnungen eines gewissen Amadeu de Prado, deren Texte ihm bisher unbekannt waren, ihm aber so wichtig werden, dass er alles über diesen bemerkenswerten Schriftsteller erfahren will. In Lissabon folgt er einer Spur nach der anderen, bis sich ihm ein umfassendes Bild der Zeit des Salazar-Regimes eröffnet. Und auch Gregorius selbst macht tiefgreifende Veränderungen durch, die Seiten in ihm öffnen, von denen er vorher gar nichts wusste. FORM: Zunächst einmal – der Roman ist hocheloquent. Jeder Satz ist perfekt geschliffen, jedes Wort mit größter Sorgfalt gewählt. Mercier, im wirklichen Leben Philosophieprofessor, kann Sätze von wahrhaftiger Schönheit zu Papier bringen … aber leider war’s das dann auch schon. Die Figuren sind und bleiben flach und ihre Taten kaum nachvollziehbar, alles ist ebenso stocksteif wie die Hauptfigur Gregorius, der mir über die ganze Strecke von knapp 500 Seiten nicht einen Deut sympathisch wurde. Es fehlt vorn und hinten an Humor, oder zumindest an einer Art Lockerheit, die über den staubtrockenen Stoff hinweghilft. Selbst die wörtliche Rede klingt bei Mercier wie ein Leitartikel aus einer Philosophiezeitschrift. Das größte Manko jedoch: Man hört den Autor aus jedem Satz heraus! Ein guter Schriftsteller lässt seinen Leser vergessen, dass die Welt, in die er ihn eintauchen lässt, nur seinem Geist entsprungen ist. Bei Merciers Sätzen hatte ich immer dieses Bild vom edlen Professor im Kopf, in seiner Schreibstube mit Federkiel und Cognacschwenker. Als sei jeder Satz von Mercier signiert und gestempelt. Ich komme nicht umhin anzunehmen, dass dieser Mann sich selbst sehr gerne reden hört, was ihn mir (ohne dass ich das genau weiß (oder wissen will)), sehr unsympathisch macht. Diesen kurzen Texten Amadeu de Prados beispielsweise, die über das ganze Buch verstreut sind, ist die Autorenschaft so deutlich anzumerken, dass man sich fragt: Warum hat Mercier nicht einfach eine Sammlung seiner philosophischen Kurzprosa veröffentlicht? Warum musste er diesen ganzen Lissabon-Plot drum herumbasteln? Und wenn in dem Roman diese Texte dann (von Mercier selbst) auch noch »mit der Wortgewalt und stilistischen Eleganz Ciceros« verglichen werden, kommt mir vor Ekel die Galle hoch. FAZIT: Große Gedanken unterliegen großer Selbstverliebtheit – zwei Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Ein Lehrer bricht aus seinen gewohnten Bahnen aus.

    Nachtzug nach Lissabon

    KarlNapetschnig

    15. June 2017 um 20:59

    Dieser Roman hat mich von der ersten Zeile weg gefesselt. Die Suche nach dem Autor eines Buches führt den Protagonisten in die Vergangenheit und den Leser in eine Welt, die zu kennenlernen wünscht.Einige äußert unerwartete Wendungen lassen niemals Langeweile aufkommen und es bleibt bis zum Schluss die Frage offen, ob der Autor seinen Roman rund um ein literarisches Werk aus der Vergangenheit aufgebaut hat oder ob er sich auch den Inhalt dieses Klassikers nur ausgedacht hat.Absolut zu empfehlen und hoffentlich beglückt uns dieser Mann noch mit weiteren Ausflügen in die fiktive Schreibkunst.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • Nachtzug nach Lissabon

    Nachtzug nach Lissabon

    raphael-edward

    01. January 2017 um 15:49

    Inhalt: Das Leben des Lehrers für alte Sprachen, Raimund Gregorius, ändert sich an einem Tag ganz plötzlich, als er eine unbekannte Frau auf einer Brücke bei strömenden Regen mit einem Brief in der Hand sieht und bei der er den Verdacht hat, dass sie sich das Leben nehmen will. Er nimmt die junge Frau aus Portugal kurzer Hand mit in seinen Unterricht und obwohl sie ihn kurze Zeit später verlässt, hat sich für ihn alles verändert. Gregorius der abgesehen von seinem Studium Jahrzehnte in der Schule unterrichtet hat, die er einst selbst als Schüler besuchte, steht plötzlich auf und verlässt ohne ein Wort zu sagen seinen Unterricht. In einem Buchladen fällt ihm dann das Buch über das Leben des jungen Arztes Amadeo de Prado in die Hand, von seinen Worten tief bewegt, macht sich Gregorius kurzer Hand mit dem Nachtzug nach Lissabon auf die Spuren des beeindruckenden jungen Mannes, wobei er nicht nur viel über ihn erfährt, sondern vor allem über sich selbst. Autor: Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Für sein Romanwerk wurde er mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis 2006 ausgezeichnet. Von ihm erschienen auch noch die Romane "Perlmanns Schweigen" und "Der Klavierstimmer". Meine Meinung: Der Roman hat mir gut gefallen, vor allem die Rückblicke des jungen Arztes Amadeo der für den Wiederstand gekämpft hat, haben mir gut gefallen, erinnern sie doch an den ganz jungen Ernesto Che Guevara.

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  • Ein Hauch von Melancholie

    Nachtzug nach Lissabon

    Karin_Kehrer

    13. November 2016 um 16:38

    Zwei Zufälle veranlassen den Lehrer für alte Sprachen, Raimund Gregorius, spontan den Unterricht zu verlassen und eine Zugreise nach Lissabon anzutreten: Die unverhoffte Begegnung mit einer Portugiesin, der Zauber, den ihre Sprache auf ihn ausübt und das Buch des Schriftstellers Amadeu Inácio de Prado, das ihm in die Hände fällt. Fasziniert von den Gedanken des „Goldschmieds der Worte“, der vor dreißig Jahren an einem Aneurysma starb, begibt Gregorius sich auf die Spuren dieses vielschichtigen Charakters, der auch Arzt und Widerstandskämpfer unter dem Regime Salazárs war.Raimund Gregorius – klug, einsam, eher behäbig – lässt spontan sein Leben hinter sich, um einem Schemen auf die Spur zu kommen. Schritt für Schritt erschließt sich ihm eine andere Gedankenwelt und das Leben dieses Mannes, dessen Leidenschaft ebenso wie seine die Sprache war. Das gequälte Genie zieht Gregorius in seinen Bann und die Faszination, die von dieser Figur ausgeht, erscheint durchaus plausibel. Auch als Leser wird man davon erfasst, lässt sich ein auf diese Suche, die erstaunlicherweise zu einem gewissen Erfolg wird. De Prado ist zwar seit dreißig Jahren tot, aber es gibt immer noch Menschen, die ihn kannten. Seine ältere Schwester Adriana zum Beispiel, der er das Leben rettete und die in ewiger Erinnerung und Verehrung erstarrt ist. Seine jüngere Schwester, die von all der Schwermut, die in der Familie herrschte, noch am wenigsten betroffen war. Oder sein engster Freund Jorge, dem er eine Apotheke schenkte. Der Kamerad aus der Widerstandsbewegung, der die Folter überlebte. Seine Freundin aus Jugendtagen. Gregorius trifft sie alle, trägt Erinnerungen zusammen an ein tragisches Leben.Ein Hauch von Melancholie schwebt ohnehin über der ganzen Geschichte, die von Vergangenheit, Alter und Zerfall geprägt ist. Die Sprache ist klar und kraftvoll, schafft intensive Bilder und man lässt sich zunächst gerne auf das Geschehen ein. Doch etwa ab dem letzten Drittel beginnt diese seltsame Suche langatmig zu werden und man ertappt sich bei dem Wunsch, es wäre endlich vorbei damit. Die Gedanken Amadeu de Prados – als Buch im Buch – wiederholen sich in ihrem Pathos. Stellenweise erinnern diese Abschnitte an einen verunglückten Coelho. Die depressive Stimmung verstärkt sich immer mehr. Dass Gregorius in seiner Akribie auch noch die letzte Person aufsucht, die Bedeutung für de Prado hatte, ist am Ende so unausweichlich wie spannungslos. Denn wozu soll eine derartige Suche auch führen? Warum sollte man einen Menschen verstehen wollen, der lange tot ist, den man selbst nicht einmal kannte? Sicher, Gregorius hat neue Wege beschritten, sich aus seinem Alltagstrott befreit, aber letztendlich leidet seine Gesundheit und lässt das ganze Geschehen ad absurdum erscheinen. Da kann auch die schöne Sprache nicht mehr verhindern, dass die Geschichte am Ende zerläuft. 

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  • "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

    dot

    11. November 2016 um 07:37

    Der Roman "Nachtzug nach Lissabon" erzählt die Geschichte von Raimund Gregorius, einem Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch eines Gymnasiums in Bern. Eines Tages verlässt Gregorius plötzlich den Unterricht und folgt den Worten eines Buches von Amadeu de Prado bis nach Lissabon. Auf seiner Reise begegnet er den vielen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise von Amadeu geprägt wurden und ihn nie vergessen haben. [...] "Nachtzug nach Lissabon" ist eine philosophische Geschichte über die Suche nach sich Selbst mit interessanten Charakteren, die zum Nachdenken anregt, allerdings nach Beenden des Buches nicht sehr abgeschlossen wirkte.

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  • Eine tiefgreifende Reise ins Ich

    Nachtzug nach Lissabon

    101844

    02. October 2016 um 11:21

    Sensibel und souverän führt Pascal Mercier den Leser durch eine philosophische Reise zu den existenziellen Ängsten des Menschen. Die Bewusstmachung der Endlichkeit aber auch das Festgefahrensein im Alltagstrott werden im "Nachtzug nach Lissabon" liebevoll beleuchtet. Zur persönlichen Identifikation bieten sich neben dem Hauptprotagonisten noch zahlreiche weitere Protagonisten an. Ob nun der unauffällige Gregorius, der verzweifelt tiefgründige Amadeu, die verbitterte Schwester desselben oder die faszinierende Estefania Espinhosa...in jeder/m stecken ganz eigene Sehnsüchte und Ängste mit denen man als Leser vertraut wird. Es ist des Weiteren eine Reise in die Sprachen; lateinisch, griechisch, hebräisch, deutsch, englisch und natürlich portugiesisch. Am Ende bleibt die Frage nach dem Sinn des Lebens und der Bedeutung von Angst. Ein fantastisches Buch, das zum Nachdenken anregt. Kaum aus der Hand zu legen und mit langem Nachklang. 

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  • Rezension zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

    tragalibros

    Der Lehrer Raimund Gregorius verlässt völlig unerwartet eines Tages den Unterricht und reist nach Lissabon, um dort den Spuren eines Schriftstellers zu folgen. Auf seiner Reise trifft er auf viele unterschiedliche Charaktere, doch alle haben sie eine Verbindung zu dem geheimnisvollen Autor. Während er das Leben des Mannes nachverfolgt und hinterfragt, beginnt Gregorius auch über sein Leben nachzusinnen.Dieser hochgelobte Roman, den man laut der Zeitschrift 'Die Welt' "(...) atemlos liest" und "kaum aus der Hand legen kann.", hat mich absolut gar nicht ansprechen können. Ich habe aufgrund des Klappentextes eine interessante Suche nach dem eigenen Selbst erwartet und wurde sehr enttäuscht. Im Grunde handelt es sich bei diesem Roman um furchtbar philosophische Ausschnitte aus dem Buch des oben angesprochenen geheimnisvollen Autoren. Über die angebliche Hauptfigur wird sich eher wenig gekümmert, da er auf fast 500 Seiten nur an das Leben eines anderen denkt, es erforscht und dabei sich selbst vollkommen vernachlässigt. Ich muss sagen, ich habe mich gequält. Jeder Charakter, welcher in diesem Buch auftaucht, wird bis in Kleinste analysiert und bewertet, was den Roman unendlich lang erscheinen lässt. Ellenlange Ortsbeschreibungen machen dieses Manko nicht besser. Zudem kommen viele spanische, portugisiche und griechische Worte hinzu, die aber selten ins Deutsche übersetzt werden, sodass man eigentlich ein Wörterbuch benötigt, um teilweise den Sinn eines Satzes wirklich zu verstehen. Fazit:Mir hat dieses Buch nicht gefallen. Es gab in meinen Augen keine richtige Handlung, die Hauptperson verlor sich förmlich in dem Leben eines anderen, verstorbenen Menschen. Interessantes oder gar Spannendes habe ich vergeblich gesucht. Für Fans von tiegründig philosophischen Texten ist es vermutlich genau das richtige Buch, ich fand es leider einfach nur anstrengend.

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    • 3
  • Von Liebe und Freundschaft, Endlichkeit und Tod …

    Nachtzug nach Lissabon

    Herbstrose

    Die flüchtige Begegnung mit einer Portugiesin gab dem 57jährigen Raimund (genannt Mundus) Gregorius, Gymnasiallehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch, den Anstoß, mitten im Unterricht seine Klasse zu verlassen. Ziellos streift er durch Bern und entdeckt dabei in einem Antiquariat ein dünnes Büchlein in portugiesischer Sprache, das 1975 in Lissabon erschienen ist und von Amadeu de Prado verfasst wurde. Zwar kann er kein Wort portugiesisch und somit das Buch gar nicht lesen, aber er ist von den wenigen Sätzen, die der Buchhändler ihm vorliest, sehr beeindruckt. Die Worte passen genau zu ihm, dieses Buch ist wie für ihn geschrieben. Umgehend kauft er einen portugiesischen Sprachkurs für Anfänger und beschließt, den Inhalt des Buches mit dem schönen Titel „Ein Goldschmied der Worte“ zu ergründen und den Spuren des Verfassers zu folgen. Den restlichen Tag und die folgende Nacht übersetzt er Satz für Satz – am nächsten Morgen steigt er mit dem Buch im Gepäck in den Zug nach Lissabon … War ich anfangs noch von der Handlungsweise des Protagonisten Gregorius gefesselt und von den wohl dosiert eingefügten Übersetzungen der Texte des portugiesischen Buches begeistert, so machte sich später leider bei mir mehr und mehr Unverständnis breit. Gregorius‘ Verhalten wurde immer seltsamer und unmotivierter und die Passagen aus Prados Buch immer länger und philosophischer. Manche Abschnitte musste ich zwei oder dreimal lesen, um dann einigermaßen hinter den Sinn zu kommen. Da half auch der ständige Wechsel zwischen Gregorius‘ Nachforschungen und dem Leben Prados‘ (was beim Lesen sehr viel Aufmerksamkeit erfordert) nichts mehr – die Geschichte wurde für mich immer verworrener, die Spannung blieb auf der Strecke. Hinzu kamen die vielen zusätzlichen Protagonisten mit fremdländisch klingenden Namen und die manchmal bis ins kleinste Detail beschriebenen Örtlichkeiten. Interessant jedoch war für mich der Vergleich zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Im Jahr 2004 lebt Gregorius, der eigenbrötlerische geschiedene Lehrer aus Bern, der gerne alles Fremde meidet und dennoch in ein fremdes Land fährt und dabei sein bisheriges Leben infrage stellen muss. Amadeu, der im portugiesischen Lissabon zur Zeit der Salazar-Diktatur lebte und ein allseits beliebter Arzt war, bis er eines Tages das Leben des berüchtigten Geheimdienstoffiziers Mendes rettete. Er schloss sich dann dem Widerstand an und lernte dort seine große Liebe kennen. Schritt für Schritt, einem Puzzle gleich, erforscht Gregorius dessen Leben. Dazu trifft er sich mit Familie, Freunden und ehemaligen Weggefährten von Amadeu. Manche dieser Begegnungen sind sehr emotional und einzelne Passagen auch wunderschön formuliert, dennoch lässt mich das Buch etwas ratlos und unzufrieden zurück. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich, nachdem ich bis zum Ende durchgehalten habe, natürlich gerne noch etwas über Gregorius‘ Gesundheitszustand, über den immer wieder spekuliert wurde, erfahren hätte. Doch leider endet das Buch, als sich die Kliniktür hinter Gregorius schließt.

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  • Philosophisch Reise nach und durch Lissabon und das Leben von Amadeo de Prado

    Nachtzug nach Lissabon

    Waschbaerin

    Am Anfang war es etwas schwierig in die Geschichte zu kommen, denn das Lesen dieses Buches verlangt äußerste Konzentration. Man kann nicht mal so nebenbei lesen, dann erschließt sich einem nicht die Tiefe. Es handelt sich nicht um einen lockeren Urlaubsschmöker. Im Gegenteil! Über das Zitat von Marc Aurel musste ich lange nachdenken, habe es x-mal wieder gelesen und bekam immer andere Denkanstöße. So ging es mir übrigens auch mit vielen tiefgründigen Ausführungen von Amadeo. Z. B die langweiligen Geburtstage - jeder kennt so was. Im Grunde ist das ganze Buch eine philosophische Betrachtung über die Denkungsweise und das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen Amadeo de Prado, als auch über die Menschen, die mit dessen Leben auf die eine und andere Weise verbunden waren. Zum einen die Schwester, die in tiefer Zuneigung zu ihrem Bruder ihr eigenes Leben versäumte, ihren Bruder in Gedanken nie gehen ließ und auf der anderen Seite die lebenslustige Schwester, die ihren Lebensunterhalt mal als Tankstellenmädchen oder Straßenkünstlerin verdiente. Der beste Freund, mit dem sich Amadeo einer Frau wegen entzweit hat, seine Patienten, die ihn sowohl lieben und als er sich nicht so verhält wie von ihnen erwartet, hassen. Sein Lehrer. Jeder von ihnen beschreibt einen ganz anderen Amadeo, eben den Menschen, wie er ihn sah. Im Gegenzug die Sichtweise von Amadeo auf sich selbst vor dem Schaufenster. Er sieht sich selbst als einen Menschen weit weg von Selbstsicherheit, immer von Selbstzweifeln geplagt. Eine wunderschöne Passage. Jede einzelne Person ist so klar dargestellt, dass ich während des Lesens die Gesichter vor mir sehen konnte. Der etwas schwerfällig wirkende Gregorius (mit seinen dicken Brillengläsern) ist das Verbindungsglied der einzelnen Erzählstränge. Wenn das Buch endet, ist die Geschichte im Grunde nicht abgeschlossen, denn Gregorius geht ins Krankenhaus und man erfährt nichts mehr über die Diagnose. Dagegen wird einem die Militärdiktatur in Portugal mit ihren Schrecken nahe gebracht. Wer gerne Bücher liest, die er nach der letzten Seite nicht einfach als abgeschlossen betrachtet und immer wieder mal einzelne Passagen lesen will um darüber nachzudenken um zu neuen, anderen Erkenntnissen zu kommen, der ist mit diesem Roman bestens bedient.

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    Waschbaerin

    03. March 2016 um 19:31
  • Tiefsinnig und ansteckend

    Nachtzug nach Lissabon

    CirillavonCintra

    "Doch dann waren Worte aus anderen Büchern dazwischengekommen, Worte, die in ihm gewuchert hatten, bis aus ihm einer geworden war, der alle fremden Worte auf die Goldwaage legte und seine eigenen schmiedete." (S. 283) Inhalt Raimund Gregorius ist der verlässlichste Mensch an der ganzen Schule. Er fehlt nie, ist stets pünktlich und hat sämtliche altgriechischen, lateinischen und hebräischen Texte im Kopf. Er beschäftigt sich fast ausschließlich mit den alten Schriften oder hilft seinen Schülern wo er kann. Doch eines Tages begegnet er auf dem Schulweg einer verzweifelten Frau, die wirkt, als würde sie gleich von der Brücke springen wollen. Diese Begegnung bringt alles durcheinander - er kommt zu spät in den Unterricht, ist nass und vor allem hat sich das Wort "Português" aus dem Mund der portugisischen Frau in seinem Kopf festgesetzt, einem Kopf, in dem bisher fast nur "tote Sprachen" Platz hatten. Gregorius findet ein portugisisches Buch in einem Laden bei der Schule, dessen Sätze so gut zu ihm passen, dass er sich heimlich davonmacht - aus der Schule, aus der Wohnung aus der Stadt -, um mehr über den Autoren, den Goldschmied der Worte, herauszufinden. Meine Meinung "Nachtzug nach Lissabon" schildert das Leben zweier unterschiedlicher Männer zu verschiedenen Zeiten. Zum einen gibt es Gregorius, den Lehrer, der bei seinen einfacheren Eltern mit wenig Geld in Bern aufwuchs, sich viel erarbeitet hat und sein eintöniges Leben in der Schule zwischen alten Texten mag. Er meidet alles Fremde und reist trotzdem in ein fremdes Land, um dem Autoren Amadeu de Prado näher zu kommen. Dabei fängt er an, sein bisheriges Leben zu überdenken, Entscheidungen zu hinterfragen und sich selbst zu reflektieren. Auf der anderen Seite gibt es den adeligen Amadeu, der in der Zeit der Salazar-Diktatur in Lissabon lebte, eine gute Ausbildung bekam, Arzt nach dem Willen seines Vaters wurde aber stets die Last der Verantwortung gegenüber seinen Eltern spürt. Er liest viel und entwickelt sich zu einem einnehmenden Mann. Doch vor allem hinterfragt er seine Entwicklung, macht sich Gedanken über die Seele, das Ich, wie man zu dem wird, was man ist und inwiefern es uns determiniert. Amadeu ist sehr melancholisch und hält seine philosophischen Worte in dem Buch fest, das Gregorius durch einen Zufall in die Hände fällt. Sein Leben rekonstruiert Gregorius Schritt für Schritt, indem er Familie, Freunde und Bekannte ausfindig macht. Der Anfang des Buches hat mir richtig gut gefallen. Es macht Spaß Gregorius dabei zu begleiten, wie er die unerwarteten Geschehnisse in Bern aufnimmt, wie seine Gedanken auf einmal in eine völlig neue Richtung getrieben werden und wie er schließlich den Zug nach Lissabon nimmt. Er entwickelt auf einmal eine Liebe für das portugisische Wort "Português" und eine Faszination für eine Sprache, die ihn bisher völlig kalt gelassen hat. Dieser Einstieg in die Geschichte ist ansteckend, vermittelt Aufbruchsstimmung und Lust nach Spontanität. Außerdem würde man selbst direkt am liebsten an einen neuen Ort verreisen oder eine Sprache lernen. "Gregorius sollte diese Szene nie vergessen. Es waren seine ersten portugisischen Wörter in der wirklichen Welt, und sie wirkten. Daß Worte etwas bewirkten, daß sie jemanden in Bewegung setzen oder aufhalten, zum Lachen oder Weinen bringen konnten: Schon als Kind hatte er es rätselhaft gefunden, und es hatte nie aufgehört, ihn zu beeindrucken." (S. 79)  Trotz dieser plötzlichen Spontanität - die ich liebe - ist mir nicht so ganz klar geworden, warum Gregorius so plötzlich nach Portugal abreisen musste. Nach allem, was erzählt wird, ist er mit seinem Leben durchaus zufrieden. Es wurde nie klar, was er genau sucht oder sich erhofft oder warum er nicht bis zu den Schulferien warten konnte. Vielleicht ahnte er, dass in seiner Person noch viel mehr steckt. Es ist aber auf jeden Fall interessant zu verfolgen, wie er sich verhält, sobald seine Komfortzone in Bern verlassen hat und was für eine Wirkung es auf ihn hat, sich völlig fremden Menschen anzuvertrauen. Auch wenn er immer wieder kleinere Rückschläge erleidet, entwickelt Gregorius sich stark. Spannend fand ich, dass gerade Amadeus Buch diese positive Entwicklung in Gang gesetzt hat. Denn dessen Gedanken sich nicht unbedingt das, was ich als lebensfreudig bezeichnen würde. Sie sind tiefsinnig und berührend, aber eher dunkelblau als orange. Amadeu reflektiert vor allem seine eigene Person und wie er zu dieser wurde.  Dabei nehmen Freundschaften, Loayalität, Intimität, Abhängigkeit von der Wertschätzung anderer, Einsamkeit, Vertrauen und auch der Einfluss der Eltern einen großen Teil von Amadeus hinterlassenen Schriften ein. Diese Sätze des "Goldschmieds der Worte" befassen sich mit sehr grundsätzlichen aber wichtigen Dingen, was das zwischenmenschliche Verhalten angeht. Sie regen sehr zum Nachdenken an. Neben den Aspekten der Beziehungsverflechtungen, erfahren wir von Amadeus Überlegungen zum Thema Religion und Atheismus mit spannenden Gedankenansätzen. "Alle hatten sie dieses selbe Bild vor sich gehabt, und doch hatten sie, wie Prado sagte, jeweils etwas Unterschiedliches gesehen, weil jedes gesehene Stück menschlicher Außenwelt auch ein Stück Innenwelt war." (S. 140)   Bestimmte Sätze in diesem Buch haben es mir sehr angetan. Dafür hatte die Grundgeschichte leider nicht ganz so viel zu bieten. Auf der Gegenwartsebene passiert nicht viel mehr als Gregosrius' Spurensuche nach Amadeus Leben und seine eigene Entwicklung. Manche Begegnungen mit Portugisen waren sehr emotional, eine anhaltende Spannung wird auf dieser Ebene aber nicht erzeugt. Amadeus Vergangenheit ist ebenfalls teilweise ergreifend und bietet aber zusätzlich ein paar spannende Wendungen. Die Seiten zwischen diesen Wendungen ziehen sich dagegen manchmal etwas und das Ende war auch in gewisser Hinsicht voraussehbar. Insgesamt wurde der Schwerpunkt des Buchs auf philosophische Aspekte gelegt, worunter die Spannung der Handlung leider manchmal litt. Ein wichtiger Nebenschaupunkt dieses Buchs ist die Herrschaft des Salazar-Regimes in Portugal. Ich persönlich wusste von Salazar vor dem Lesen wenig. Die Geschichte offenbart zwar kein vertieftes geschichtliches Wissen und hilft einem auch nicht mit einem groben Abriss aus der Unwissenheit heraus. Dafür werden einzelne Aspekte, wie Gefangenschaft, Folter und ihre Folgen, genauer betrachtet. Zudem setzt "Nachtzug nach Lissabon" einen Anreiz selbst tätig zu werden und zumindestens die Wikipediaseite über die Geschichte Portugals zu überfliegen. Lissabon als Schauplatz der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt wurde auf unaufdringliche Weise miteinbezogen. Es werden keine großen Touristen-Sehenswürdigkeiten erwähnt, dennoch findet man die Namen von Straßen und Vierteln. Die alte Straßenbahn taucht auf und Amadeu de Prados Praxis befindet sich in einem typischen Haus mit blauen Kacheln. All das lies bei mir das Fernweh noch mehr steigen und gab der Geschichte einen besonderen Charme. Wer Lust hat, ein bisschen mehr über die Stadt Lissabon zu lesen, sollte sich auch auf jeden Fall diesen Post auf Steffis Reiseblog anschauen. Ich denke, man sieht auch an der Länge des Posts, wie zwiegespalten mich dieses Buch zurücklässt und wie viele Gedanken es freisetzen kann. Daher bekommt es trotz der kleinen Kritikpunkte eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702

    Arizona

    28. December 2015 um 23:21
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    jala68

    02. December 2015 um 18:09
    katha_strophe schreibt Ich brauch auch nur noch drei, wenn ich mit meinem aktuellen Buch durch bin. Elektrischer Gegenstand, Monat und Aufforderung fehlen mir dann noch :D

    Ich hab mal in deinem SuB gestöbert. ;-) - Mit "Immer wieder Dezember" wäre der Monat schon mal klar. ;-) - Bei "Nachtzug nach Lissabon" und "Der Verrat" sind elektrische Straßenlaternen und - ...

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