Arakkur - Die große Schlucht

von Pascal Wokan 
4,8 Sterne bei16 Bewertungen
Arakkur - Die große Schlucht
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Das Cover ist sehr passend, auch wenn es auf den ersten Blick etwas düster aussieht

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Dieses Buch gehört für mich zu den besten Dark-Fantasy Büchern, die ich je gelesen habe!

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Inhaltsangabe zu "Arakkur - Die große Schlucht"

Hinunter In die Schlucht In den Tod Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06XZZ516T
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:422 Seiten
Verlag:Amazon Media
Erscheinungsdatum:02.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    GabiRvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover ist sehr passend, auch wenn es auf den ersten Blick etwas düster aussieht
    Vom ersten Satz an war ich in der Geschichte drin

    Das Land wird geteilt durch die große Schlucht und jeder Herzog will einen Anteil daran haben, denn dort wächst sie, die Knolle, deren Verzehr das Leben verlängern kann. Natürlich nur der Reichen und Mächtigen, denn der kleine Mann kann sich die Knolle nicht leisten, der darf sie nur finden und ernten.
    Kriege und Machtkämpfe sind an der Tagesordnung, doch es taucht ein weiterer Feind auf, der alle Macht an sich reißen will.
    Wird es dem „Erlöser“ gelingen, zusammen mit dem herrschenden König, das Land und die Schlucht zu schützen?

    Vom ersten Satz an war ich in der Geschichte drin, war gefesselt und unendlich neugierig. Konnte mich in die Protagonisten versetzen, mit ihnen leiden und hoffen. Ja vor allem hoffen, denn das ist es, was die Schluchtarbeiter aufrecht hält.
    Der Schreibstil ist einnehmend und die, von meinem Vorlesern bemängelten Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler wurden inzwischen beseitigt, sodass diese Inkorrektheiten ausgemerzt sind und dem Lesespaß nichts mehr im Wege stehe sollte (Bedenkt bitte auch, dass es sich um einen Debütroman handelt). Denn ein Lesespaß ist es und ich bin schon sehr neugierig auf Band 2.
    Das Cover ist sehr passend, auch wenn es auf den ersten Blick etwas düster aussieht, aber immerhin handelt es sich hier um ein Buch aus der "Dunklen Fantasie"

    Fünf Chaospunkte, weil ich tatsächlich von Anfang an Anteil hatte an der Geschichte und schwer aufhören konnte zwischendrin für das tägliche Leben.

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    ViktoriaScarletts avatar
    ViktoriaScarlettvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch gehört für mich zu den besten Dark-Fantasy Büchern, die ich je gelesen habe!
    Dieses Buch gehört für mich zu den besten Dark-Fantasy Büchern, die ich je gelesen habe!

    „Wieso? Was steckt dahinter? Sind sie einfach nur grausam oder entgeht uns etwas? Wer ist der wahre Puppenspieler? Wer steckt hinter all dem?“ – Zitat aus dem Buch (S.360)

    Es handelt sich hier um den 1. Band der Arakkur-Saga von Pascal Wokan.

    Fakten zum Buch:

    Titel: Arakkur – Die große Schlucht
    Autor/in: Pascal Wokan
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2017
    Seitenanzahl: 422 Seiten
    ISBN (Print): 978-1545131688
    Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

    Inhalt:
    Hinunter In die Schlucht In den Tod Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen…


    Zum Cover:
    Auf dem Cover ist die Schucht Arakkur abgebildet, sie spielt die zentrale Rolle im Buch. Man sollte sich das Cover des Buches vor einem hellne Hintergrund ansehen, damit man das Bild vollständig und richtig wahrnimmt. Im Gesamten ist es sehr gut gelungen.

    Zum Inhalt:
    Die Geschichte beginnt mit einem sehr außergewöhnlichen Prolog. Der Leser erlebt etwas Grausames und Merkwürdiges zugleich. Danach geht es mit Elhan weiter, dem Ungerechtigkeit wiederfährt, er landet in der Schlucht. Dort muss er schreckliche Dinge überstehen und dabei um sein Leben kämpfen. Schon bald verliert er die Hoffnung auf Rettung. Zur gleichen Zeit toben im gesamten Königreich kleine Kriege. Macht und Intrigen bestimmen den Alltag. Niemand bemerkt, dass das Land dem Untergang geweiht ist.

    Vor der Geschichte befindet eine Karte, durch diese konnte ich leichter verfolgen, wo sich welches Land befindet. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen von der Geschichte gefangen. Der Schreibstil des Autors ist detailliert, flüssig und mitreißend! Eigentlich die perfekten Zutaten um mich komplett in die Geschichte hineinzuziehen. Der Autor hat hier eine unglaublich komplexe, aber auch hochinteressante Welt geschaffen. Es muss ihn sehr viel Zeit gekostet haben, all diese Dinge auszuarbeiten. Trotz der verworrenen Intrigen und Ereignissen hat der Autor immer den Überblick behalten. Ich konnte keinen einzigen Logikfehler finden. Zumal auch mehrere Handlungsstränge gleichzeitig laufen. Erst im letzten Drittel des Buches fließen sie zusammen.

    Normalerweise mag ich Bücher, in denen es um Macht und Intrigen geht, überhaupt nicht. Aber hier hat der Autor wirklich etwas Besonderes geschaffen. Die Welt ist wunderbar beschrieben, sodass ich sie mir mit Leichtigkeit vorstellen konnte. Die einzelnen Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet und jeder bekam seine eigene Tiefe. Mich faszinierte die Knolle und Elhan ganz besonders. Das was in ihm steckt ist einfach unglaublich! Aus Spoilergründen kann ich leider nicht mehr darauf eingehen, aber ich bin hellauf begeistert davon. Elhan gehört zu meinen Lieblingsfiguren.

    Die grausamen Zustände in der Schucht wurden vom Autor lebensecht beschrieben. Zum Teil war ich wirklich geschockt, wie sie mit den Menschen dort umgehen. Im Buch kommen auch andere Szenen mit körperlicher Gewalt vor, diese sind ebenso sehr detailliert und realitätsnah beschrieben.

    Ich konnte außerdem die Gefühle der Protagonisten sehr stark spüren! Auch meine eigenen Gefühle fuhren Achterbahn und ich fieberte bis zur letzten Seite mit. Die Spannung stieg mit jedem Kapitel und ich konnte nicht genug davon bekommen! Schlussendlich habe ich das Buch in 2,5 Tagen verschlungen!

    Dem Autor kann ich für seine grandiosen Einfälle eigentlich nur danken, da er mich auf eine atemberaubende Reise mitnahm. Ich durchlebte mit den Protagonisten wie sie durch das Land reisen, schreckliche Dinge erleben, damit fertig werden müssen und wie sie sich dadurch verändern. Das ganze Land ist im Umbruch und droht zu zerbrechen.

    Mein Fazit:
    Dieses Buch gehört für mich zu den besten Dark-Fantasy Büchern, die ich je gelesen habe! Außerdem gehört es ab sofort zu meinen Jahreshighlights von 2017! Spannung, Action, Gefühle, eine wundersame und komplexe Welt, keine typischen Helden, überraschende und unerwartete Wendungen… dieses Buch hat alles was ein Buch braucht, um mich zu fesseln!

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Welt mit fantasiereichen Ideen und schwachen Hauptcharakteren
    Tolle Welt mit fantasiereichen Ideen und schwachen Hauptcharakteren

    Von interessanten Zwischensequenzen abgesehen, erlebt man die Handlung aus den Perspektiven dieser drei jungen Erwachsenen: Elhan, Sklave mit ungeahnten Spezialfähigkeiten. Alrael, belesener Königssohn. Cathien, schöne, schlaue, stolze und sture Herzogstochter. Während der Sklave ums nackte Überleben kämpft, werden die Hochwohlgeborenen in einen ebenfalls hochgefährlichen Strudel um Macht, Intrigen, Gewalt und Krieg gezogen.

    Handlung und Figuren sind eine Mischung aus Altbekanntem und Neuartigem.
    Eine große Stärke liegt in der komplex durchdacht anmutenden Fantasiewelt. Es hat mir super gefallen, dass an jedem Kapitelanfang ein Auszug aus einer wichtigen Schrift wiedergegeben wird, die etwas über die Tier- oder Pflanzenwelt oder Glaubensrichtungen preisgibt und dass diese Information auch im jeweiligen Kapitel oder später aufgegriffen wird.
    Das Mysterium um die mächtige Knolle und die Magie stimmt neugierig.
    Die Umgebung wird anschaulich beschrieben.
    Um bei Gottheiten, Geografie und politischen Ränkespielen (viele Herzogtümer, deren persönliche und wirtschaftliche Verbindungen, Zielsetzungen) gut mitzukommen, empfehle ich, die Landkarte und den komplexen spoilerfreien Anhang zu studieren. Ich habe diesen leider erst am Ende entdeckt und empfinde diesen als sehr hilfreich, um Gelesenes zu verfestigen.

    Ich hätte mir eine ausgereiftere und innovativere Charakterzeichnung gewünscht. Das glaubhafte Vermitteln von Gefühlslagen fand ich problematisch. Es gelang mir nicht, mir vielschichtige Charaktere vorzustellen, diese liebzugewinnen und mitzufiebern.
    Es kommt erschwerend hinzu, dass die Perspektivwechsel von Beginn an sehr zahlreich sind, womit es mir schwerfällt, mich hineinzuversetzen und in die Geschichte hineinfallen zu lassen.

    Elhan ist zunächst sympathisch, auf Dauer wirkte der geschundene Gutmensch aber zu klischeehaft und eine rasante Entwicklung vom Sklaven zum Weltenretter hat man schon oft gehabt, sodass Wendungen und Entwicklungen vorhersehbar bleiben.
    Alrael fand ich am interessantesten, gerade weil er geheimnisvoll und vielschichtig anmutet. Er hat noch nie gekämpft (heikel in einer so gefährdeten Rolle), ist unsportlich, drängt gern Diener zum homosexuellen Liebesspiel und liest viel in Geschichtsbüchern. Dafür dass er angeblich so intelligent ist, wird er oft zum Spielball. Das Volk ist ihm nicht egal. Es bleibt aber unklar, was seine hervorstechenden Charaktereigenschaften sind und worin seine kurz-, mittel- und langfristigen Ziele bestehen, z. B. welche politischen Ambitionen er hat. Irgendwie hatte ich gehofft, ihn nach stundenlangen Innenansichten etwas besser einschätzen und im Idealfall mögen zu können, aber vieles in seinem Verhalten wollte für mich nicht so richtig zusammenpassen. Was ich besonders mochte, ist der bissige Humor in seinen Gedankengängen.
    Cathien mochte ich am wenigsten. Sie wird nicht müde, sich selbst als stolz, stur und intelligent darzustellen. Sie mutiert aber zu einem dummen, planlosen und weinerlichen Naivling. Egal wie sie agiert, niemand widerspricht ihr und ständig wird suggeriert, sie sei die ultimative Bereicherung für ihr Umfeld. Vielleicht liegt’s am Frauennotstand?! Für mich jedenfalls über weite Strecken nicht nachvollziehbar und damit eher nervig als fesselnd.

    Ich liebe es, selbst zu grübeln. Manchmal ist es ratsam, einfach Taten für sich sprechen zu lassen und den Leser mit unterschwelligen Hinweisen Erkenntnisse über den Charakter gewinnen zu lassen, anstatt durch eine immerwährende Aneinanderreihung von Adjektiven und deren Synonymen zu insistieren, was der Leser hiervon jetzt zu halten habe.
    Auch wenn ich auf Ausführliches dazu, wie skrupellos, eklig fett und schwerfällig einige Antagonisten sind, hätte verzichten können, sind doch immerhin deren Motive glaubhaft rübergebracht und ich habe diese Szenen mit Emotionen und großem Interesse verfolgt. Die Bösewichte machen in diesem Roman allgemein einen besonderen Reiz aus.
    Die Handlung ist im Wesentlichen gelungen, obgleich das Zusammenführen der ersten beiden Handlungsstränge konstruiert erscheint.
    Manchen Dialogen fehlt noch ein bisschen die Selbstverständlichkeit, teilweise scheinen diese primär der Informationsweitergabe an den Leser zu dienen.

    Es ist spürbar, dass sich die tollen Grundideen bei Pascal Wokan über einen langen Zeitraum verfestigt haben müssen, er dann aber zu nah dran ist, um sich hineinzuversetzen, welche Art von Input optimal ist, um auf einen breiten Leserkreis den Funken überspringen zu lassen.
    Die Vielzahl an Fehlern (Groß- und Kleinschreibung, fehlende und doppelte Worte, falsche Ausdrücke) bestärkt in dem Eindruck, dass das Einholen von mehr kritischem Feedback zu einem noch besseren Endergebnis hätte führen können.
    Das Zusammenfügen aller drei Handlungsstränge geriet mir am Ende zu überstürzt, um meine Startschwierigkeiten vergessen zu machen. Aber erfreulich und sehr fair, dass das Ende des Romans eine ziemlich runde Sache ist, man einen Abschluss hat und nicht auf dem Spannungshöhepunkt die Tür vor der Nase zugeknallt bekommt. Ob ich weiterlese, weiß ich noch nicht. Vielleicht siegt am Ende doch meine Neugier darüber, wie es in der nächsten Etappe mit Alrael, der Knolle, der Magie, der Sklavenhochburg rund um die Schlucht und der politischen Lage weitergeht.
    Dass ich nicht mehr als drei Sterne gebe, tut mir irgendwie Leid, weil ich diese Saga eines deutschen Autors, nur wenig älter als ich, so gern lieben würde, aber ich kann es halt nicht erzwingen, mich gefesselt zu fühlen. Ich möchte aber betonen, dass dieses Erstlingswerk großen Respekt verdient, weil viele Belange schon echt gut gelungen sind und die schriftstellerische Begabung definitiv vorhanden ist.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor einem Jahr
    anspruchsvoll und besonders!

    Eine Knolle, die das Leben verlängern kann, das ist es, was sich die Reichen wünschen und was sie sich einiges kosten lassen. Doch um an diese Knolle heranzukommen, gilt es, die Schürfrechte in Akkura zu sichern.

    Die Herzogtümer um die große Schlucht herum werden jedoch von höchster Stelle gegeneinander ausgespielt, um die Machtverhältnisse neu zu ordnen.

    In dieser schweren, verwirrenden Zeit begleitet der Leser unterschiedliche Protagonisten auf ihren abenteuerlichen Wegen.

    Da wäre der Sklave Elhan, der in der Schlucht unter unmenschlichen Bedingungen schuften muß. Immer in seiner Nähe, der seltsamen Alten, der ihn zu beschützen scheint.

    Daneben die Herzogstochter Cathien, die den mysteriösen Tod ihres Verlobten aufklären möchte und dabei in die todbringenden Machenschaften des Königs gerät.

    Auch der zweitgeborenen Sohn des Königs und Thronfolger, nach dem Tod seines Bruders, spielt eine wichtige, wenn auch anfangs undurchsichtige Rolle.

    Die Story ist sehr anspruchsvoll, die Bilder düster und spektakulär. Es gibt fremdartige Wesen und Pflanzen, blutrünstige Völker und grausame Traditionen.

    So strotz die Geschichte vor Folter, Mord und Tod. Doch die vielen fantastischen Elemente bannen den Leser an diese hochkomplexe Story.

    Hier wird nichts beschönigt, hier gibt es die menschlichen Abgründe in ihrer ureigenen Form.

    Die Geschichte steigert sich von Kapitel zu Kapitel, die Hintergründe werden langsam klarer, die wirklichen Drahtzieher der Tragödie aber bleiben bis zum Schluß im Dunkeln. Auch Elhans Rolle im großen Plan sind überraschend, für ihn selbst unverständlich und doch so wichtig.

    Eine Fantasy-Story, die durch ihre ungeschminkte Ehrlichkeit, ihre Vielschichtigkeit und den sehr anspruchsvollen Plot dem Leser einiges abverlangt…. und ihn in seinen Bann zieht.

    Ich fand das Buch hervorragend. Es ist nicht einfach zu lesen, es ist nichts für mal eben zwischendurch… aber es ist etwas Besonderes!

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    bea76s avatar
    bea76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow, ich bin wirklich begeistert!
    Absolut Klasse, Spannung endlos!

    Oh mein Gott!!! Was für ein Start!


    Arakkur ist soo klasse, es ist spannend, fesselnd und hat trotzdem auch mal Momente in denen man mal kurz durchatmen kann.


    Diese Geschichte beinhaltet Charaktere, die einen immer mal wieder überraschen, die schwach wirken und eigentlich total stark sind. 
    Es gibt geheimnisvolle Charaktere, bei denen man recht schnell denkt, “da steckt mehr dahinter“ und wird absolut nicht enttäuscht!


    Wer in dieser Fantasygeschichte auf Elfen, Orks oder ähnliches wartet wird sich mit Menschen kuriosen Tieren und Pflanzen zufrieden geben müssen, aber garantiert trotzdem nicht enttäuscht werden.


    Das Cover ist ziemlich dunkel, was aber wunderbar zur Geschichte passt. Schreibstil bewerten ist ja immer ansichtssache, aber ich fand es klasse. Es liest sich super, man stolpert nicht und man hat auch keine Kaugummistellen. Also was will man mehr!


    Für mich heisst es nun warten das ich Teil 2 lesen kann, denn ich bin echt gespannt was noch so alles passiert!
    Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte!!!

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch mit einer Idee, die absolut neu und beeindruckend umgesetzt ist.
    Ein Muss für jeden Fantasy-Fan!

    Hinunter

    In die Schlucht

    In den Tod

    Vielen Dank an Pascal Wokan für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr gefreut, an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.

    Story: 

    Arakkur - hinter dem namensgebenden Begriff für das Buch verbirgt sich die große Schlucht, die Andural in der Mitte spaltet. Nur in ihr wächst die seltene und begehrte Knolle, die das Leben der Reichen zu verlängern vermag. 

    Die Schlucht ist Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Aber dahinter verbirgt sich noch wesentlich mehr. Tragische Schicksale, tödliche Intrigen des Königs, Machtkämpfe zwischen den Herzogtümern, eine mysteriöse Gefahr, ein mächtiges Geheimnis…

    Es ist an alles gedacht. 

    Zu Beginn treffen wir auf den Kronprinzen Ashron und ja, ich gebe zu, ich habe mich gleich zu Beginn an ihn gehängt, weil ich hinter ihm einen der Protagonisten vermutete… Was für ein Fehler. 

    Denn mit seinem grausamen Tod nimmt die Geschichte erst seinen Lauf. Auch wenn ich "Game of Thrones"-erprobt bin, war ich doch schockiert von der Brutalität. 

    Aber nicht unbedingt im negativen Sinne, denn das macht das Buch für mich lesenswert, denn es ist trotz des Fantasy-Settings sehr realistisch was Gesellschaftsaufbau und dergleichen angeht. 

    Das Setting an sich finde ich sehr gut, denn hier handelt es sich nicht um eine in unsere Welt integrierte Szenerie, sondern um etwas völlig neues. 

    Die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter, die Tier- und Pflanzenwelt ist komplett neu, hier gibt es nichts, was uns aus unserer Welt bekannt vorkommen könnte. Und gegen meine Erwartungen wirkt das Buch dadurch auch nicht überladen. Durch fiktive Buchausschnitte, welche am Anfang jedes Kapitels stehen, wird alles gut erklärt: Beschreibungen und Erklärungen der hiesigen Götter, der Währung, der Flora und Fauna… Es ist wirklich an alles gedacht. 

    Auch konnte ich keine Logikfehler entdecken, die sich ja öfter bei einer neu erdachten Welt einschleichen. Es gab einfach nichts auszusetzen. 


    Charaktere

    Es gibt drei Protagonisten, denen der Erzähler folgt. 

    Elhal, ein Sklave mit einer mysteriösen Vergangenheit versucht sich in der Schlucht durchzuschlagen. Er ist am schwersten zu charakterisieren. Einerseits ist er mutig und selbstlos, aber dann wieder resigniert und schicksalsergeben. 

    Cathien, die Tochter des Herzogs von Kallyen mag ich persönlich sehr gern, denn sie ist mutig, trotzig und rafft sich auch nach einem Rückschlag immer wieder auf. Sie ist eine sehr ernst zu nehmende Person. Im Verlauf der Handlung reist sie mit ihren Begleitern von ihrem Herzogtum Kallyen im Nordwesten Richtung Königssitz um zu beweisen, dass sie und ihr Herzogtum nichts mit dem Mord an Kronprinz Ashron zu tun haben. 

    Alrael ist der zweite Sohn des Königs und nach dem Tod Ashrons nun Erbe des Throns. Er ergibt sich bisweilen dem Willen seines Vaters und lässt sich von ihm zu einem „guten“ König formen, auch wenn er immer wieder versucht, dem Einfluss seines Vaters zu entgehen und sich sogar dagegen zu stellen. 

    König Thyr ist das Hassobjekt des Buches. Nichts was er tut ist auch nur im entferntesten barmherzig, freundlich oder gütig. Er ist einfach nur ein fetter Vergewaltiger, der sich sein Vokabular von einem Berliner Gangster-Rapper abgeguckt hat. Wie so jemand keine Rebellion im Nacken hat? Man weiß es nicht. 

    Daneben gibt es noch so viele spannende Figuren, keine wirkte irgendwie gestelzt oder fehl am Platz. 


    Schreib-/Erzählstil

    An dem Schreibstil habe ich absolut gar nichts auszusetzen. Ich finde ihn einfach großartig. Die Worte sind gut gewählt und dem Buch auf jeden Fall angemessen. 

    Manchmal wirken die Dialoge ein wenig auswendig gelernt, an der Selbstverständlichkeit des Gesagten könnte noch ein wenig gefeilt werden, weil es manchmal so wirkt, als ob sich die Figuren denken: Lass mal einen Dialog führen, der dem ahnungslosen Leser erklärt, was gerade abgeht. 

    Der Rhythmus beim erzählen ist gut, aber was mich manchmal gestört hat, ist der Raum, der den Figuren eingeräumt wird. Handelt ein Kapitel von einem Protagonisten, ist es furchtbar spannend und man hat sich gerade in die Situation eingelesen kommt es zum Perspektivwechsel. Das ist manchmal echt schade, aber erzählerisch bestimmt gewollt, denn jedes Kapitel strotzt vor Spannung. 

    Auch gibt es bei der Beschreibung der Gefühlswelt meiner Meinung nach ein paar störende Kleinigkeiten. 

    Manchmal muss auch das Handeln der Figuren für sie sprechen und nicht unbedingt die zahlreichen Adjektive, die zwar hilfreich sind, aber manchmal ist es doch besser, den Leser mit seiner Interpretation allein zu lassen.  


    Das Cover

    Ich finde es es unglaublich gut gelungen und es passt auch zur Thematik. Es ist düster und man blickt von unten zur Öffnung der Schlucht. So muss sich Elhal in der Schlucht fühlen. 


    Mein Fazit

    Es hat sich noch der ein oder andere Rechtschreib- oder Grammatikfehler drunter geschlichen, aber bei diesem Buch kann man das getrost übersehen. 

    Es wird nicht mein letztes Buch von Pascal Wokan sein, denn ich bin einfach nur begeistert. Es gibt kaum etwas auszusetzen. Für einen Debütroman wirklich einsame Spitze. 

    Der Schreibstil ist gut, die Figuren sind super designt und die fiktive Welt mit all ihren Geheimnissen ist fantastisch. Die Kritikpunkte gehen neben den vielen tollen Dingen völlig ein. Auch die Karte am Anfang des Buches ist liebevoll gestaltet, im ePub-Format leider ein wenig klein. 

    Ich bin mir absolut nicht zu schade, dem überaus gelungenen Werk fünf Sterne zu geben. 


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    jessi_heres avatar
    jessi_herevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Highlight!
    Arakkur

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

    Inhalt:

    Hinunter
    In die Schlucht
    In den Tod

    Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen...
    Quelle: amazon.de

    Meinung:

        "Schnee fiel vom Himmel. Kronprinz Ashron runzelte die Stirn und sah hinauf zum ersten Mond."

    Das Cover finde ich wirklich toll, es strahlt schon etwas sehr düsteres aus und diese Geschichte ist wirklich düster. Gezeigt wird darauf ein Spalt, dies soll wahrscheinlich ein Teil der Schlucht sein, diese Idee ist wirklich grandios, da endlich keine Menschen auf dem Cover sind, dies hätte bei diesem Buch nicht gepasst.

    Der Schreibstil ist grandios, ich kann ihn gar nicht beschreiben. Dies ist das erste Werk des Autors, aber ich kann sagen, dass er das mit dem Schreiben schon sehr gut beherrscht, sehr anschaulich und spannend, ich war von der ersten Seite an gefesselt. Es haben sich zwar öfter Rechtschreib- und Grammatikfehler eingeschlichen, aber dies sei verziehen, denn der Rest ist einfach gelungen. Die Sätze sind auch schon mal länger oder verschachtelt, aber dies hat mich nie im Lesefluss gestört.

    Zu Beginn lernt man in dem Buch die drei Hauptcharaktere kennen, Cathien, Elhan und Alrael, im Laufe der Handlung lernt man jeden besser kennen und begleitet diesen auf seinem Weg. Alrael ist der Kronprinz von Andural und in seinem Handlungsstrang verfolgen wir, wie er den Plänen seines Vaters, dem König, auf die Schliche kommt bzw. selbst darin verstrickt wird. Cathien ist die Tochter eines Herzogs und auf dem Weg zum König um um eine Audienz zu bitten. Elhan ist ein Sklave, der gerade nach Arakkur gebracht wird, um Knollen abzubauen.

    Ich wäre nie auf das Buch aufmerksam geworden, hätte ich es nicht bei der Leserunde auf Lovelybooks entdeckt. Es hat mich sofort angesprochen und als ich begonnen habe zu lesen, war ich sofort begeistert.  Die Geschichte folgt den oben genannten Personen und jedes Kapitel ist aus einer anderen Sicht geschrieben, dadurch habe ich gute Einblicke in jeden der Charaktere bekommen und schon bald einen Favoriten gewählt. Lange habe ich Cathien am liebsten auf ihrem Weg begleitet, dann Alrael und dann Elhan, jeder dieser Charaktere hat sich in seiner eigenen Geschwindigkeit entwickelt. Viele würden es als störend empfinden, wenn die Sicht in jedem Kapitel wechselt, aber ich mag sowas richtig gern und in diesem Buch wurde dieses Konzept sehr gut ausgeführt.

    Zuerst konnte ich mir nichts unter Arakkur vorstellen, es war eben eine Schlucht, in der etwas abgebaut wird, aber mit der Zeit wurde es klarer und die Schlucht immer wichtiger. In der Schlucht selbst wächst eine Knolle, diese verlängert das Leben desjenigen der sie regelmäßig isst. Darin arbeiten Sklaven, denn der Handel mit diesen ist in einigen Herzogtümern Gang und Gebe, doch einige dieser Sklaven sind keine Verbrecher oder Mörder. Viele dieser Dinge wurden erst im Laufe des Buches erklärt, am Beginn war ich oft verwirrt, da es so viele neue Begriffe und Dinge gab, doch dies hat sich bald gelegt.

    Die Idee mit der Schlucht ist wirklich mal neu, auch das ganze drumherum und wie die Magie eingebaut wurde. Etwas Ähnliches habe ich noch nie gelesen, daher hat mich das Buch auch so fasziniert. Es gibt viele Intrigen und Geheimnisse, einige werden aufgedeckt, doch gleich folgen neue und dies hat mich immer angehalten zum Lesen. Spannung kam nie zu kurz und ich hatte zwar oft eine Vermutung, was denn so abgeht, aber fast alle haben sich als falsch herausgestellt, der Autor versteht es den Leser in die Irre zu führen. Pascal Wokan ist ein sehr talentierter, junger Autor, der wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient, da er sehr unvorhersagbar schreibt und den Leser immer wieder überraschen kann.

    Dies ist ein Fantasyroman, der auch ohne Liebesgeschichte ganz toll auskommt. Somit wird auch nicht von der hauptsächlichen Story abgelenkt. Es wird sich wirklich nur auf die Handlungen von den drei Protagonisten konzentriert, es gibt meiner Meinung ein paar Ansätze für eine Liebesgeschichte, allerdings entsteht keine, was ich persönlich toll finde. Arakkur braucht dies auch gar nicht, die Story ist so auch schon wunderbar.

    Die Auflösungen und Zusammenführungen der drei Handlungsstränge waren sehr gut durchdacht und auch das Ende regt den Leser dazu an, sich auf den nächsten Band zu freuen, der Epilog war einfach nur spannend und so unerwartet, so wie auch der Rest des Buches.

    Cathien ist eine sehr starke Frau, die alle Hürden überspringt und sich sehr um ihre Familie sorgt.

    Alrael ist ein wenig eingebildet, ein Prinz, der sich mehr für Bücher als für Kriege und Politik interessiert, aber dennoch sich um das Volk kümmert.

    Elhan ist ein Slave, von dem nicht viel bekannt ist, dies ändert sich aber mit der Zeit. Er ist wirklich etwas Besonderes.

    Fazit:

    Das Buch konnte mich voll und ganz überzeugen, ein Fantasyroman, der einfach alles hat. Darum bekommt das Buch auch volle 5 von 5 Sterne. Ich kann es wirklich jedem weiter empfehlen!

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    Ellanors avatar
    Ellanorvor einem Jahr
    Guter Debüt-Roman


    Inhalt (Klappentext):


    Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen...


    Meinung:


    Bei Erstlingswerken, die dann auch noch selbst verlegt wurden, bin ich immer etwas zwiegespalten. Einerseits möchte ich jeden jungen Autor unterstützen, andererseits habe ich dabei leider schon oft einen "Griff in's Klo" gelandet. Dennoch habe ich mich bei "Arakkur: Die große Schlucht" für die Leserunde beworben und es nicht bereut!
    Das gesamte Buch wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Da waren z.B. eine tolle Karte mit dabei, aber auch die kleinen Bäume, die die Abschnitte voneinander getrennt haben, haben dem Ganzen mehr Flair verliehen.

    Die gesamte Welt, in der die Geschichte spielt, wurde ebenfalls sehr detailliert ausgearbeitet und gut durchdacht. Es gibt eigene Namen für Städte und Länder, aber auch für Tiere und Pflanzen. Am Anfang jedes Kapitels findet man sehr interessante Ausschnitte aus alten Enzyklopädien über Pflanzen, Tiere und Götter. Das hat mir sehr gut gefallen.
    Auch der Plot war sehr schön durchdacht. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut, immer wieder wurden Rätsel gelöst und neue Fragen entstanden. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und konnten nicht immer eindeutig "Gut" oder "Böse" zugeordnet werden.

    Mein einziger Kritikpunkt sind die kurzen Kapitel, oder besser gesagt die schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven. Erst liest man mehrere Seiten über den einen Charakter und dann, wenn man sich in die Situation reingelesen hat, wechselt auf einmal die Perspektive und ich war wieder komplett raus. Das hat das Lesen teilweise etwas erschwert, aber dennoch meinen Spaß nicht schwerwiegend gemindert.


    Fazit:


    Ein gelungener Debüt-Roman mit einigen kleineren Schwächen. Kann ich weiter empfehlen.

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    HansBuchtingers avatar
    HansBuchtingervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein absolutes Fantasy-Highlight 2017!
    Fantastisches Erstlingswerk

    Arakkur die große Schlucht ist der Debütroman des Autors und hat mich gleich in seinen Bann gezogen! Eine durchgehend durchdachte Story, die sich trotz der verschiedenen Nebenpfade nicht verliert. Das habe ich leider nur zu häufig bereits erleben müssen und bin umso überraschter, dass es dem Autor hier so gut gelungen ist. Die kurzen Kapitel und die Zweischenspiele haben mir sehr gut gefallen, weil es den Spannungsverlauf immer weiter angekurbelt hat. Ich habe das Buch quasi verschlungen, war nach zwei Tagen schon durch. Von mir daher eine klare Weiterempfehlung an alle Fantasy-Fans!

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    Dex-aholics avatar
    Dex-aholicvor einem Jahr
    Sehr gelungenes Erstlingswerk und fantastischer Auftakt einer Trilogie

    Ich bin ein großer Fan von Fantasy-Büchern und magischen, aussagekräftigen Epen, und so kam ich auch um "Arakkur - Die große Schlucht" nicht herum. Es ist das Erstlingswerk des Autors, auch wenn man das beim Lesen gar nicht merkt. Es ist so gut ausgearbeitet, dass man meinen könnte, der Autor würde schon seit Ewigkeiten solche Bücher schreiben.

    Aufgeteilt in verschiedene Abschnitte, geht es hauptsächlich um den Sklaven Elhan, die Herzogstochter Cathien, den Kronprinzen Alrael sowie den König selbst und die drohende Gefahr aus den fernen Landen. Sonst habe ich bei Büchern meistens einen Favoriten unter den Protagonisten oder Nebencharakteren, aber nicht hier, hier sind wirklich alle Protagonisten einfach klasse und ziehen einen jeder auf seine Weise in den Bann. Aber zurück zur Handlung. Das Land gerät immer mehr in den Umbruch und alle Herzogtümer lehnen sich gegeneinander auf, der Kampf um die Macht beginnt. Der König versucht mit seinen Machenschaften, seine alleinige Herrschaft zu sicher und sogar noch auszubauen. Aber wird es gelingen? Alles dreht sich um die große Schlucht, in der die Knolle abgeschürft wird, die das Leben verlängern kann, aber nur für die Adligen des Landes gedacht ist. Ehe sie es sich versehen geraten Elhan, Cathien und Alrael jeder auf seine Weise in diesen Strudel der Intrigen, Machtkämpfe und den bevorstehenden Krieg. Wer wird als Sieger hervorgehen? Und was hat es mit der finsteren Macht auf sich, die sich aus den fernen Ländern her über ganz Andural erstrecken will? Und was hat es mit Elhans Gabe auf sich?

    Die ganze erschaffene Welt um Andural ist atemberaubend und sehr bildhaft beschrieben und erzählt, man taucht regelrecht tief in die Geschichte und seine Ländereien ein. Die Protagonisten sind ebenfalls sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Jeder ist auf seine Art und Weise so grundliegend verschieden und schenkt der Story somit die unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätze, die mich als Leser so fasziniert und in den Bann gezogen haben. Es zeigt aber auch wiederum, wie vielschichtig der Autor sein und schreiben kann und dass er wirklich alles sehr gut durchdacht hat. Wenn man dann nämlich auf die politischen Intrigen in den Herzogtümern und aufs ganze Land bezogen sieht, meine Herren, wie alles am Anfang noch verworren wirkt und mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu finden sind. Aber es hat alles seinen Sinn und führt im Laufe der Handlung zu einem fulminanten Finale des ersten Teils. Wie verwoben alles zu sein scheint und wie und wo die Zusammenhänge liegen, all das setzt der Autor sehr gut und spannend um, so dass man das Buch nicht eher aus der Hand legen kann, bis man die letzte Seite gelesen hat. Am Ende des letzten Kapitels war ich dann "nur" neugierig, wie es denn im zweiten Band weitergehen wird. Aber als ich dann den Epilog gelesen habe, tja, seit dem wünsche ich mir den zweiten Teil sehnlichst auf meinen Kindle. Ich kann es kaum erwarten, zu lesen, wie es mit Alrael, Cathien, Elhan und Sylon weitergehen wird. Ich kann "Arakkur - Die große Schlucht" wirklich nur empfehlen, es ist einfach klasse und unglaublich spannend!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    PascalWokans avatar
    Hallo liebe Fantasy-Fans!

    Ich möchte gerne eine Leserunde mit 10 begeisterten Fantasy Leserinnen und Lesern starten, um Feedback zu sammeln und mich für zukünftige Werke zu verbessern. Ich vergebe 10 eBooks des ersten Teils meiner Arakkur-Saga und freue mich sehr auf eure Bewerbungen! Dem Thema angemessen empfehle ich ein Lesealter ab 16.

    Selbstverständlich werde ich auch mitlesen! ;)



    Kurzbeschreibung:


    Hinunter
    In die Schlucht
    In den Tod


    Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen...

    Eine Leseprobe und einen Blick ins Buch gibt es hier



    Im Anschluss an die Leserunde bitte ich euch um eine Rezension auf Lovelybooks und Amazon. Bewerben könnt ihr euch bis zum 10.6.2017. Bitte teilt mir dabei auch mit, ob ihr epub. oder mobi bevorzugt. Selbstverständlich sind auch alle zur Leserunde eingeladen, die kein Leserundenexemplar gewonnen haben. ;)


    Ich wünsche viel Spaß bei der Leserunde!

    Pascal Wokan


    ViktoriaScarletts avatar
    Letzter Beitrag von  ViktoriaScarlettvor einem Jahr
    Dankeschön, das freut mich sehr!
    Zur Leserunde

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