Cover des Buches Arakkur - Die große Schlucht (ISBN: B06XZZ516T)E
Rezension zu Arakkur - Die große Schlucht von Pascal Wokan

Guter Debüt-Roman

von Ellanor vor 4 Jahren

Review

E
Ellanorvor 4 Jahren

Inhalt (Klappentext):


Alle Blicke richten sich auf die umkämpfte und lebensfeindliche Schlucht, denn in ihrem Inneren wächst die Knolle, die das Leben der Reichen und Mächtigen verlängert und seit Jahrzenten blutige Kriege zwischen den Herzogtümern des Landes entfacht. Während der König um Macht und Einfluss fürchtet, tritt ein neuer Feind auf den Plan und droht das Reich zu stürzen. Doch das Land birgt ein Geheimnis und weckt ungeahnte Kräfte in Auserwählten. Elhan, der als Sklave in die Schlucht geworfen wurde, muss das Geheimnis ergründen und den Weg seines Schicksals gehen...


Meinung:


Bei Erstlingswerken, die dann auch noch selbst verlegt wurden, bin ich immer etwas zwiegespalten. Einerseits möchte ich jeden jungen Autor unterstützen, andererseits habe ich dabei leider schon oft einen "Griff in's Klo" gelandet. Dennoch habe ich mich bei "Arakkur: Die große Schlucht" für die Leserunde beworben und es nicht bereut!
Das gesamte Buch wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Da waren z.B. eine tolle Karte mit dabei, aber auch die kleinen Bäume, die die Abschnitte voneinander getrennt haben, haben dem Ganzen mehr Flair verliehen.

Die gesamte Welt, in der die Geschichte spielt, wurde ebenfalls sehr detailliert ausgearbeitet und gut durchdacht. Es gibt eigene Namen für Städte und Länder, aber auch für Tiere und Pflanzen. Am Anfang jedes Kapitels findet man sehr interessante Ausschnitte aus alten Enzyklopädien über Pflanzen, Tiere und Götter. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch der Plot war sehr schön durchdacht. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut, immer wieder wurden Rätsel gelöst und neue Fragen entstanden. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und konnten nicht immer eindeutig "Gut" oder "Böse" zugeordnet werden.

Mein einziger Kritikpunkt sind die kurzen Kapitel, oder besser gesagt die schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven. Erst liest man mehrere Seiten über den einen Charakter und dann, wenn man sich in die Situation reingelesen hat, wechselt auf einmal die Perspektive und ich war wieder komplett raus. Das hat das Lesen teilweise etwas erschwert, aber dennoch meinen Spaß nicht schwerwiegend gemindert.


Fazit:


Ein gelungener Debüt-Roman mit einigen kleineren Schwächen. Kann ich weiter empfehlen.
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