Pascale Maret Mich kriegt ihr nicht

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Inhaltsangabe zu „Mich kriegt ihr nicht“ von Pascale Maret

Catch me if you can Harrison Travis klaut nicht, um fette Beute zu machen. Er klaut, was er gerade benötigt: Essen, Schlafsack, Kameras, Autos. Und, na ja, manchmal auch Flugzeuge. Denn Fliegen ist seine große Leidenschaft, für die Harrison alles aufs Spiel setzt ... Eine ungewöhnliche, witzige, traurige, überdrehte, auf Tatsachen beruhende Verbrechergeschichte, die keine Gefangenen macht.

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  • Ein wildes Abenteuer, zu Lande, in der Luft und im Wald

    Mich kriegt ihr nicht
    Callso

    Callso

    12. October 2015 um 14:53

    19 Jahre jung, arm, das Elternhaus eine einzige Katastrophe und keine Perspektive. Das Abdriften in kriminelle Delikte ist fast zwangsläufig die Konsequenz. Harry wächst in den USA ohne Vater und mit einer Mutter auf, die ohne Liebe, dafür aber mit jeder Menge Alkohol durch das Leben torkelt. Harry schwänzt die Schule, vor lauter Hunger geht er immer häufiger klauen. Und er ist auf der Flucht. Mit 17 Jahren ist er zwei Jahre lang auf der Flucht vor der unerbittlichen Polizei. Auf der Flucht, ohne Anhang und ohne festen Wohnsitz. Das Buch beschreibt die Abenteuer des Streuners, des Flüchtigen und seinen speziellen Weg. Dieser führt ihn mehrfach in die Luft, als Pilot von Kleinmaschinen versucht er ohne Flugschein und ohne jede Praxis die geklauten Flugzeuge zu fliegen. Basierend auf einen wahren Fall hat die Autorin ein Mischung aus real und hinzugedichtet kreiert. Ein kleines Büchlein, dass man leicht und fluffig lesen kann. Keine anspruchsvolle Kost. Aber auch ein Werk, das zeigt, dass man im Leben häufig gar keine echte Chance im Leben hat. Harry war schon von Beginn an so benachteiligt, dass die schiefe Bahn fast zwangsläufig die Umlaufbahn seines dornigen Weges werden musste. Die Beschreibung seiner vier Flüge stellen dabei sicherlich den Höhepunkt des Buches dar. Ein aufregender Roman - kurzweilig und gut im Abgang...

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  • ein guter Jugendroman, der auf einer wahren Geschichte beruht

    Mich kriegt ihr nicht
    Manja82

    Manja82

    09. November 2014 um 15:00

    Kurzbeschreibung: Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und seine Geschichte aufschreibt: Mit 9 Jahren klaut er das erste Mal – eine Pizza, weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht, bis er im Jugendgefängnis landet. Als er abhaut beginnt eine abenteuerliche Flucht quer durch die USA, bei der er der Polizei immer wieder entwischt und weltweit zum Medien- und Facebook-Star wird. Doch eine Leidenschaft wird ihm zum Verhängnis: Er klaut Flugzeuge, obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat, und nimmt dafür jedes Risiko in Kauf ... (Quelle: mixtvision) Meine Meinung: Mit 9 Jahren beginnt Harrison seine Verbrecherkarriere. Mit 19 sitzt er im Gefängnis und schreibt seine Geschichte auf. Es gelingt ihm die Flucht, die ihn quer durch Amerika führt. Immer wieder kann er der Polizei entkommen und wird so zum Medienstar, eine Berühmtheit. Dann aber macht Harrison einen großen Fehler. Er klaut Flugzeuge und das obwohl er keinen Flugschein hat. Doch für das Fliegen nimmt er das Risiko in Kauf … Der Jugendroman „Mich kriegt ihr nicht“ stammt von der Autorin Pascale Maret. Bis zu diesem Buch war sie mir vollkommen unbekannt und so bin ich auch ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Harrison heißt eigentlich Colton Harris-Moore. Er stiehlt seit er klein ist und dies steigert sich immer mehr je älter er wird. Er ist 19 Jahre alt, wirkt aber recht kindisch, naiv und trotzig. Harrison scheint sehr unzufrieden mit seinem Leben zu sein, allerdings macht er irgendwie auch keine Anstalten es zu ändern. Was mich aber am meisten gewundert hat, auch in den älteren Jahren zeigt er keinerlei Reue. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten. Manchmal allerdings wirkt es zu einfach und leicht erzählt, nicht so passend zur Gesamtgeschichte. Aufgrund dessen kam ich doch des Öfteren ins Stocken. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Harrison in der Ich-Perspektive. Man erlebt also alle mit, ist dabei wenn er stiehlt usw. Man könnte meinen man bekommt so einen guten Zugang zu Harrison, doch ich empfand es eher als Hinderlich, weil er eben ein eigensinniger Charakter ist. Die Handlung beruht auf einer wahren Geschichte. Es ist zwar nicht alles wirklich belegt aber vieles. Es ist recht abenteuerlich gehalten, doch irgendwie wirkt es trotzdem nicht wirklich rund. Es hat sich doch gezogen, trotz der recht wenigen Seiten. Die Kapitelübergänge wirken irgendwie komisch. Die Beschreibungen der Orte sind sehr detailliert, so dass man sich als Leser alles gut vorstellen kann. Und auch die Emotionen wurden von der Autorin gut zum Leser gebracht. Fazit: Alles in Allem ist „Mich kriegt ihr nicht“ von Pascale Maret ein Jugendroman, der auf einer wahren Geschichte beruht. Der etwas eigensinnige, kindisch wirkende Protagonist, ein einfacher Stil der Autorin und eine Handlung, die etwas zäh wirkt aber wirklich tolle Ortsbeschreibungen enthält konnten mit letztlich doch recht gut unterhalten, auch wenn vielleicht noch ein Ticken mehr drin gewesen wäre. Durchaus lesenswert!

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  • Lena 12 J. rezensiert Mich rkiegt ihr nicht

    Mich kriegt ihr nicht
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

     Mit 19 Jahren sitzt Harrison Travis im Gefängnis und schreibt dort seine Geschichte auf.  Harrison ist 9, als er das erste Mal klaut- nur eine Pizza, und auch nur, weil er selbst großen Hunger hat.  Doch schon bald klaut Harrison sich das, was er zum Leben braucht und kommt in das Jugendgefängnis.  Als er flieht, beginnt ein Abenteuer für ihn. Auf der Flucht schafft er es, der Polizei mehrmals zu entwischen.  Auf seiner Flucht entwickelt sich Harrison zum Medienstar, Facebook, Twitter etc. quellt vor Einträgen über ihn über. Doch seine große Leidenschaft, die Flugzeuge, wird ihm zu Verhängnis- schließlich hatte er nie eine Flugstunde Nach dem Lesen des Klappentextes, der unheimlich interessant klang, wollte ich dieses Buch gerne lesen, und habe es auch kurz danach getan.  Harrisons Geschichte beruht auf der wahren Geschichte von Colton Harris-Moore.  Harrison lebt mit seiner Mutter abgeschottet von den anderen, Harrisons Mutter schlägt, trinkt und oft kriegt der Sohn kein Essen.  Mit 9 Jahren hat Harrison solch einen Hunger, dass er anfängt, sein Essen zu klauen.  Von Harrisons 9, bis zu seinen 19 Jahren verfolgte ich seine Geschichte aus der Ich-Perspektive und ich merkte schnell, dass es nicht nur beim Essen-Klauen blieb.  Kleidung, Schuhe, Fahrräder, Harrison klaut viel-aber nur das, was er zum (Über)leben braucht. "Mich kriegt ihr nicht" wird aus Harrisons Sicht erzählt und ich merkte, dass er seine "strafbaren Taten" mit nicht viel Reue erzählt, Harrison hat es in seiner Kindheit nicht anders gelernt- bei seiner Mutter konnte er es auch nicht anders lernen- und für mich machte dies den Charakter umso interessanter.  Harrison ist beim Aufschreiben seiner Geschichte 19 Jahre alt, und er sitzt Im Gefängnis. Dieses Ende fande ich, auch wenn ich Mitleid mit ihm hatte, gut und passend.  Ich konnte "Mich kriegt ihr nicht" recht schnell lesen und die Geschichte von Harrison war für mich fesselnd, eine Geschichte vom einem Jugendlichen, der letztendlich ins Gefängnis kommt, davon hatte ich vorher noch nie gelesen und das Buch hat mich wirklich nicht enttäuscht.  Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut)

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    Floh

    Floh

    07. August 2014 um 04:35
  • Eine abenteuerliche Flucht beginnt!

    Mich kriegt ihr nicht
    Line1984

    Line1984

    24. July 2014 um 08:06

    Klappentext: Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und seine Geschichte aufschreibt: Mit 9 Jahren klaut er das erste mal - eine Pizza, weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht, bis er im Jugendgefängnis landet. Als er abhaut beginnt eine abenteuerliche Flucht quer durch die USA, bei der er der Polizei immer wieder entwischt und weltweit zum Medien- und Facebook-Star wird. Doch eine Leidenschaft wird ihm zum Verhängnis: Er klaut Flugzeuge, obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat, und nimmt dafür jedes Risiko in Kauf ... Nach dem wahren Leben des "Barfuß-Banditen" Colton Harris-Moore erzählt Pascale Maret die abenteuerliche Flucht eines jungen Mannes quer durch die USA. Der "echte" Harrison Travis erlangte durch seine cleveren Tricks Kultstatus, und auch der Romanheld ist eine durch und durch sympathische Figur: Er stiehlt nur, was er zum Leben braucht, ohne Menschen zu bedrohen. Meine Meinung: Harrison beginnt mit gerade mal 9 Jahren seine Verbrecher Karriere, er beginnt Essen zu stehlen und das ist erst der Anfang. Mit 19 Jahren sitzt er wegen mehreren Straftaten im Gefängnis und beginnt seine Geschichte aufzuschreiben. Als ihm die Flucht gelingt beginnt eine gefährliche und abenteuerliche Flucht quer durch die USA, doch immer wieder gelingt es ihm der Polizei zu entwischen dadurch gelingt es ihm zu einen wahren Medienstar auf der gesamten Welt zu werden. Plötzlich ist er eine Berühmtheit! Doch dann beginnt er einen folge schweren Fehler, er klaut Flugzeuge und das obwohl er nie einen Flugschein gemacht hat, doch fürs fliegen ist ihm jedes Mittel recht und nimmt jedes Risiko in den Kauf.... Ich bin immer noch ganz begeistert von der abenteuerlichen Geschichte von Harrison. Von der ersten Seite fesselte mich dieses Buch und lies mich nicht mehr los. Wenn man die Geschichte und die Flucht von Harrison miterlebt fühlt man sich als wäre man ein Teil der Geschichte. Ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen denn ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht! Kurzum ein packendes Abenteuer und eine fesselnde Flucht die alles verändert! Das Cover: Das Cover finde ich richtig genial! Es fiel mir sofort auf und ich wollte unbedingt wissen welche Story sich dahinter verbirgt! Fazit: Mit "Mich kriegt ihr nicht" ist der Autorin ein packender Roman gelungen der seinen Leser in den Bann zieht und nicht mehr los lässt! Meine Bewertung ist daher klar 5 von 5 Sternen, für ein atemberaubendes Abenteuer das mich als gut Unterhalten hat!!!

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  • ganz ok gemacht......

    Mich kriegt ihr nicht
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    24. July 2014 um 06:52

    Kurzbeschreibung Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und seine Geschichte aufschreibt: mit 9 Jahren klaut er das erste mal eine Pizza, weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht, bis er im Jugendgefängnis landet. Als er abhaut, beginnt eine abenteuerliche Flucht quer durch die USA, bei der er der Polizei immer wieder entwischt und weltweit zum Medien- und Facebook-Star wird. Harrison Travis klaut nicht, um fette Beute zu machen. Er klaut, was er gerade benötigt Essen, Schlafsack, Autos. Und, na ja, Flugzeuge obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat ... Eine Leidenschaft, für die er bereit ist, jedes Risiko einzugehen. Meinung Der interessane Klappentext machten mich auf dieses Buch ganz neugierig und als ich es dann vom Mixtvision Verlag als Leseexemplar bekam, war ich schon ganz gespannt darauf. Ich muß sagen, überzeugen konnte es mich dann doch nur mittelmäßig. Das Buch war zwar kurz, trotzdem zogen sich die 223 Seiten etwas. Ich weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll, aber es wirkte auf mich irgendwie abgehakt, nicht rund und harmonisch. Trotz der Kürze der einzelnen Kapitel, fehlten mir einfach die Übergänge. Wie gesagt, irgendwie nicht rund. Der Schreibstil war sehr einfach, manchmal vielleicht etwas zu einfach. Es kam bei mir keine positive Stimmung rüber. Die Handlung spielt aus Sicht von Harrison, der im echten Leben Colton Harris-Moore heißt, beruht auf eine wahre Begebenheit und wird in der Ich-Perspektive erzählt. Schon von klein auf muß Harrison stehlen, einfach nur um seinen Hunger zu stillen. Dies artet im Laufe der Jahre aus und er wird immer dreister. Gut, bis zu einem Punkt kann ich es ja verstehen, aber während er älter wurde, zeigte er nicht wirklich Reue und machte einfach so weiter. Zum Charakter selbst muß ich sagen, das mir Harrison mit seien 19 Jahren dann doch etwas kindisch und trotzig rüberkam. Gut, das Leben hatte ihn gebranntmarkt, aber etwas vernünftiges Denken wäre schon angebracht gewesen. Ich spürte in jedem Satz seine Unzufriedenheit mit seinem Leben, merkte aber leider nicht, das er es gerne geändert hätte. Gut fand ich wiederum, die detaillierten Ortsbeschreibungen. Ich konnte mich gut orientieren und mir alles bildlich vorstellen. Auch Emotionen und Gefühle hat die Autorin perfekt rübergebracht. Am Ende des Buches dachte ich mir dann, irgendwie geschieht es im Recht, im Knast zu sein, aber irgendwie hatte ich auch etwas Mitleid mit ihm. Im Prinzip konnte er ja doch nichts dafür. Cover Das Cover finde ich ansprechend und ganz ok. Text und Bild passen perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit „Mich kriegt ihr nicht“ ist ein Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Er konnte mich bedingt überzeugen und ich hatte doch einige gute Lesemomente damit. Im Großen und Ganzen hätte man vielleicht noch etwas mehr daraus machen können. Er bekommt von mir 3 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Interessante Geschichte, die auf Tatsachen beruht

    Mich kriegt ihr nicht
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    22. July 2014 um 22:13

    Klappentext: Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und seine Geschichte aufschreibt: Mit 9 Jahren klaut er das erste mal – eine Pizza, weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht, bis er im Jugendgefängnis landet. Als er abhaut beginnt eine abenteuerliche Flucht quer durch die USA, bei der er der Polizei immer wieder entwischt und weltweit zum Medien- und Facebook-Star wird. Doch eine Leidenschaft wird ihm zum Verhängnis: Er klaut Flugzeuge, obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat, und nimmt dafür jedes Risiko in Kauf ... Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Das Cover spricht mich jetzt eher nicht so an, obwohl es ziemlich gut zum Inhalt passt. Der Titel ist super gewählt und passt perfekt zur Geschichte. Den Klappentext finde ich ansprechend, aber evtl etwas zu lang. ...Grundidee & Verlauf: Die Einleitung in die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen. Harry sitzt im Gefängnis und möchte gerne von seinem Leben erzählen und so beginnt die Geschichte. Anfangs noch etwas holperig und sprunghaft, wird er immer sicherer darin, seine Erlebnisse zu schildern. Das mochte ich ziemlich gern, sozusagen als Rückblick bzw wir lesen das, was Harry gerade aufschreibt. Dabei geht er ziemlich chronologisch vor, wie es zu allem kam, und wie es endet, wissen wir ja schon. Die Tatsache, dass das Buch auf dem Leben von Colton Harris-Moore basiert, hat mir die Geschichte noch mal näher gebracht. Ich musste die ganze Zeit darüber nachdenken, dass sich das niemand komplett so ausgedacht hat, sondern dass es in Teilen wirklich so oder ähnlich passiert ist. Genau das macht meiner Meinung nach den Reiz an diesem Buch aus. Teilzunehmen an einer verzweifelten Flucht und sich mittendrin zu fühlen. Besonders beim Fliegen war das Gefühl überwältigend. Vom Verlauf her war es jetzt nicht unbedingt total überraschend, aber trotzdem irgendwie spannend. Die Spannung lag mehr in der Flucht selbst, als an den Geschehnissen. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Manche Sachen konnte man erahnen, anderen haben mich überrascht. Das Ende gab dem Ganzen einen runden Abschluss. Trotzdem muss ich immer mal wieder drüber nachdenken. ...Schreibstil: Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, so dass sich das Buch wirklich ziemlich flott lesen lässt. Dennoch finde ich dieses einfache gut, da es Harrys Gedanken sind, die er aufschreibt. Trotzdem wurde alles ziemlich gut beschrieben und ich habe mich gefühlt, als sei ich selbst auf der Flucht. ...Charaktere: Harry ist ziemlich mutig und ehrgeizig und immer auf der Fluch. Irgendwie hat er mich fasziniert, aber zu gleich auch leicht genervt. Es gab wirklich Phasen, in denen ich mir dachte, jetzt beende das Ganze doch endlich, du wirst nie zum Ziel kommen. Doch er flieht weiter und beweist viel Mut, aber auch Stolz. Für mich ist Harry wirklich faszinierend, zu mal es ihn irgendwie wirklich gab, was das Ganze noch mal intensiver wirken lässt. Auch hier bei fand ich die manche von den Nebencharakteren einfach unglaublich toll, wie lieb sie sich gekümmert oder reagiert haben. Fazit: Ein sehr interessante Geschichte, die auf Tatsachen beruht! Die Charaktere konnte mich meistens voll und ganz überzeugen, aber Ausnahmen gibt es ja immer. Der Schreibstil war super und das Buch ließ sich sehr zügig lesen. Dazu der gelungene Aufbau, wie es erzählt wird. Teilweise etwas vorhersehbar, aber trotzdem irgendwie spannend bzw interessant. Ich empfehle dieses Buch jedem, der etwas über eine interessante Flucht lesen möchte, die auf Tatsachen beruht. Irgendwie lässt es sich als Abenteuerroman einordnen, obwohl es das auch nicht ganz trifft.

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  • 10 Jahre Jugend-Verbrecher-Karriere

    Mich kriegt ihr nicht
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Harrison ist berühmt in Amerika. Er hat mit 9 angefangen Essen zu stehlen mit 19 sitzt er wegen mehreren Delikten im Gefängnis. Unter anderem Diebstahl von Flugzeugen und das ohne je einen Flugschein gemacht zu haben. Im Gefängnis schreibt er seine Geschichte auf... Meine Meinung: Mich kriegt ihr nicht ist ein dünnes Büchlein, das sich aber nur langsam lesen lässt. Es passiert so vieles in 10 Jahren Jugend-Verbrecher-Karriere und auch der Schreibstil sorgte dafür das ich nur sehr langsam vorwärts kam. Das Buch ist aus Sicht von Harrison geschrieben. Im wahren leben heißt dieser Junge Colton Harris-Moore und auch nicht alles was hier geschrieben steht ist belegt, aber wohl ein großer Teil. Harris schreibt diese Geschichte auf. Er erzählt sie und ich glaube hätte ich sie mir an einem Stück anhören müssen wäre ich eingeschlafen. Er hat so eine beruhigende Erzählweise an sich und so wirkt dieses strafbare Abenteuer gar nicht wie eines. Harrison kommt beim erzählen immer wieder von dem was er gerade erzählen will ab, das hat mich sehr gestört, gab sich aber schon mit der Zeit. irgendwann waren es dann Einleitungen zum nächsten Kapitel zu einem nächsten wichtigen Abschnitt in seinem Leben. Der Junge Harrison war 9 jahre alt als er begann zu stehlen. Was aus Hunger begann endete in einer Dimension die schwer vorstellbar ist. Man liest wie es ihm in den 10 Jahren ergeht und wie ihm die Cops auf die schliche kamen und jagten. Man liest auch wie sein Leben Zuhause war, ein Zuhause was nicht wirklich eins ist und man bekommt schon ein wenig Mitleid und doch war mein Groll ihm gegenüber am Ende stärker. Dabei ist er gewiss kein schlechter Junge und ich denke der ein oder andere Abschnitt beweist dies auch, aber er brüstet sich auch ein wenig mit seinen Taten. Es ist alles ersetzbar und es kam nie ein Mensch zu Schaden und doch hat er Leute geschädigt. Das Buch erzählt den Abrutsch eines Jugendlichen, der unter anderen Voraussetzungen wirklich was hätte aus sich machen können. Es bleibt zu hoffen das er dies tut wenn er aus dem Gefängnis kommt. Möglichkeiten hat er genug Auch wenn es das Buch zunächst glaubhaft vermittelt wurde es nicht von Harrison bzw. Colton geschrieben sondern von einer Autorin die von ihm in der Zeitung las, somit sind manche Sachen nur Vermutungen und doch erlangte Carlton ja in der Realität traurige Berühmtheit.

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    • 2
    parden

    parden

    14. July 2014 um 07:08