Pasi Ilmari Jääskeläinen

 3.6 Sterne bei 18 Bewertungen

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Lauras Verschwinden im Schnee

Lauras Verschwinden im Schnee

 (18)
Erschienen am 12.09.2014

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Radagasts avatar

Rezension zu "Lauras Verschwinden im Schnee" von Pasi Ilmari Jääskeläinen

Laura verschwindet.
Radagastvor 4 Monaten

Ich habe bisher wenige Romane gelesen, wo Autoren die Hauptfiguren waren. Daher fand ich dieses Buch beim Lesen der Inhaltsangabe sehr ansprechend. Der Einleitungsteil war für mich gut überschaubar und ich konnte mir von anfang an ein gutes Bild der jeweiligen Charaktäre machen. Es gelang dem Autor von anfang an gut das "magische Treiben" der literarischen Gemeinschaft einfliesen zu lassen. Das es einen Hauch von Skurrilität und Fiktion hat, fand ich spannend. Im Hautteil des Romans war ich teilweise irritiert von der Handlung der Geschichte. Ich wollte das Buch beiseite legen und mich einen anderen Buch widmen, da es für meinen Lesegeschmack noch verrückter wurde. Nach ein paar Tagen, wo ich nicht weiterlas, nahm ich es doch noch einmal in die Hand und las es fertig. Der Schlußteil hatte den Charakter eines Krimis ohne Auflösung. Bei Bücher die nicht so skurril geschrieben sind fände ich es schade, wenn es kein Ende gibt. Doch bei diesen Buch überraschte es mich nicht. Mich erinnert dieses Buch sehr stark an die Serie Twin Peaks. Dieses Buch ist nicht richtig schlecht und nicht wirklich gut. Meiner Meinung nach ist es mitten drin. Ein eigensinniges Buch mit dem gewissen "Twin Peaks Effekt".

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walli007s avatar

Rezension zu "Lauras Verschwinden im Schnee" von Pasi Ilmari Jääskeläinen

Literarische Gesellschaft
walli007vor 3 Jahren

Die junge Lehrerin Ella kehrt für einen Aushilfsjob in ihre Heimatstadt zurück. Es ist nicht ganz leicht für sie, sich wieder in ihrem alten Zimmer und in ihr altes Leben einzufügen. Besonders weil ihr Vater durch die fortschreitende Demenz immer mehr von seinem Charakter verliert. Jedoch als ein Schüler in einem Aufsatz einen Klassiker falsch zitiert und dann noch behauptet, das sei so geschrieben, ist Ellas Neugier geweckt. Sie geht mit dem falschen Buch in die Bibliothek, um aufzuklären, wie es zu dieser falschen Ausgabe kommen konnte. Die Bibliothekarin entwindet Ella das Buch und gibt keine Erklärungen ab. Und dies ist Ellas erste Begegnung mit einem Mitglied der Literarischen Gesellschaft von Hasenhausen, einer kleinen Stadt in Finnland.


Ella wird das zehnte Mitglied der Literarischen Gesellschaft und im Rahmen der ersten Einladung, die sie als Clubmitglied erhält, verschwindet die Kinderbuchautorin Laura Hermelin im Schnee. Nun will Ella wirklich das Geheimnis um die Literarische Gesellschaft und ihr Das Spiel aufklären. Schritt für Schritt tastet sie sich in die Geschichte. Mit jeder Ungereimtheit, die sie klärt, tauchen neue rätselhafte Hinweise auf. Die Gesellschaft existiert schon seit der Kindheit ihrer Mitglieder und die Regeln sind von diesen Kindern geprägt, die heute älter sind als Ella. Wie konnte es bei allem, was rational erklärbar ist, zu dem seltsamen Verschwinden der literarischen Mutter der Kinder kommen, die heute zu den bekanntesten finnischen Schriftstellern zählen. Ellas Tisch im Café 10 ist noch leer, vielleicht wird die Geschichte ihrer Nachforschungen das erste Buch sein, das ihren Tisch ziert.


Beim Lesen hin und her gerissen zwischen „wie skurril und urig“ und „geht ja gar nicht“ versucht man zu rationalisieren. Kann das sein? Was ist Wahrheit, was ist Traum? Ebenso hartnäckig wie Ella versucht man zu ergründen, was geschehen ist, in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Gibt es einen rechten Zeitpunkt zu verschwinden, wenn man genommen oder gegeben hat, was zu nehmen oder zu geben war. Ist man zerrauft am Ende glimpflich davon gekommen? Eine Handlung mit Ecken und Kanten, an denen man sich stößt. Stöße, die einem aus der angestammten Bahn werfen und so einen anderen Blickwinkel ermöglichen. 


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ConnyMcs avatar

Rezension zu "Lauras Verschwinden im Schnee" von Pasi Ilmari Jääskeläinen

"Lauras verschwinden im Schnee" von Pasi Ilmari Jääskeläinen
ConnyMcvor 3 Jahren

Inhalt:
Ella kommt als Aushilfslehrerin in ihren Heimatort Hasenhausen zurück. In diesem Ort gibt es eine geheimnisvolle literarische Gesellschaft, die von der berühmten finnischen Schriftstellerin Laura Hermelin geführt wird. Nachdem Ella eine Geschichte in der Zeitung veröffentlicht hat, wird sie als zehntes Mitglied dieser Gesellschaft berufen. Als Mitglied versucht Ella die Geheimnisse der Gesellschaft zu ergründen, um eine wissenschaftliche Arbeit darüber zu schreiben.
In dieser Geschichte spielen weiterhin ein seltsames Spiel, mutierende Bücher sowie Kobolde und Schemen aus der finnischen Mythologie eine Rolle.

Meine Meinung:
Eine ziemlich schräge Geschichte, die schwer einem Genre zuzuordnen ist. Einerseits geht es um eine verschwundene Person, deren Geheimnis aufzudecken ist, so dass die Handlung etwas von einem Krimi hat, andererseits enthält sie fantastische Elemente.
Ich fand das Buch interessant, aber es konnte mich nicht wirklich packen. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

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