Pat Brave Sponk - Zeitreisen mit Gedanken

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Inhaltsangabe zu „Sponk - Zeitreisen mit Gedanken“ von Pat Brave

Jonas, ein mutiger 15-jähriger Junge, erlebt durch eine mysteriöse Tonfigur und die Kraft seiner Gedanken aufregende Zeitreisen. Gott erschuf einen Menschen aus Ton. Jonas erschuf seinen Sponk. Fantasie oder Wirklichkeit? In seiner Gegenwart ist Jonas Autist. Auf seinen Reisen in seine Parallelwelten, in seine Vergangenheit und Zukunft, ist er das nicht. Er verändert sich durch seine Zeitreisen. Er hebt die Vergänglichkeit auf und gestaltet seine und unsere Zukunft. Unser Leben sieht Jonas mit ganz anderen Augen, aus einem anderen Licht. Er will es schützen. Dies ist ein Buch, das man beim Lesen spürt. Haben Sie schon einmal ein Buch gespürt? Gespickt mit Allgemeinbildung. Komprimiertes Wissen aus Philosophie, Religion, Astronomie, Wissenschaft und Weltgeschichte, um unsere Wurzeln zu verstehen. Reichhaltig und spannend, wie das ganze menschliche Leben. Dieses Buch ist keiner Gruppe, keiner Schublade gewidmet. Nein, es ist uns, den Menschen, gewidmet. Hat die Generation-Klick, haben Menschen Zukunft? Und unsere Zeit tickt, unaufhörlich und gnadenlos. Belletristik. Genre- und schubladenfrei. Zeitlos. Roman, Bildung, Fantasy, Science Fiction (Quelle:'E-Buch Text/24.01.2016')

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    Sponk - Zeitreisen mit Gedanken
    Ulrike_Blatter

    Ulrike_Blatter

    Zum Einstieg in diese Rezension muss ich erzählen, was mich zur Künstlerin machte. Ich erinnere mich genau: mit etwa vier (!) Jahren betrachtete ich im Museum ein Bild von Chagall. Blau in Blau, am oberen Bildrand kopfüber ein gelber Ziegenbock, man kennt das. Als Kind stellte ich fest: „Das geht doch nicht – eine gelbe Ziege, die vom Himmel oben runterhängt.“ – „Doch das geht“, belehrte mich mein Vater. „Künstler dürfen alles.“ – Dieser Satz ist mir geblieben und kam mir wieder in den Sinn als ich  „SPONK“ las, die Geschichte des zeitreisenden Autisten Jonas. Die Figur eines norddeutschen Autisten mit trockener, hanseatisch schnörkelloser, kühl distanzierter Ausdrucksweise schafft zugegebenermaßen zuerst eine innere Distanz des Lesers zum Protagonisten, aber dies ‚Kühle‘ ist unbedingt notwendig als (literarischer) Gegenpol zu der total irren Sturzfahrt durch Zeit, Raum und abendländische Philosophie, auf die uns der Autor hier mitnimmt. Kunstvoll führt er uns durch verschiedene Ebenen, Begegnungen mit längst Verstorbenen inklusive, beantwortet die alte Frage danach, ob man die Vergangenheit mit dem Wissen um die Zukunft verbessern könnte und erschafft zahlreiche Parallel-Universen. Dem Leser wirbelt dann vielleicht der Kopf, aber erstaunlicherweise verliert er nie den Überblick. Hanseatisch cool eben – und Jonas rückt mit jedem Kapitel näher, wird einfühlbarer und zu dem Jungen, der er sein könnte. Als Autist hat er natürlich einen breiten Überblick über Philosophie, Literatur und auch die Ikonographie des Rock ‘n Roll – hier hätte ich mir manchmal etwas weniger Zitat und etwas mehr konkretes Erleben im Beispiel gewünscht, aber – geschenkt! Dieses Buch ist ein Gesamtkunstwerk und ich wünsche ihm viele Leser. Genauso wie Jonas sagt: Er denkt literal, nicht lateral.   

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