Pat Walsh Der Fluch von Crowfield

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch von Crowfield“ von Pat Walsh

Crowfield, Winter 1347 Will kennt ein Geheimnis. Irgendwo im Wald hinter dem Kloster, in dem er lebt, gibt es ein Grab. Und darin soll ein Engel liegen. Aber Will ist nicht der Einzige, der davon weiß. Denn plötzlich stehen zwei unheimliche Fremde vor den Türen des Klosters. Und sie interessieren sich auffällig für dieses Grab, das tief im Schnee verborgen liegt. Es scheint, als gäbe es eine Verbindung zwischen den Mönchen und den dunklen Mächten, die im Wald regieren. Will bleibt nur eins - er muss der Sache auf den Grund gehen. Doch wem kann er trauen?

Spannendes Buch mit tollen Charakteren und guter Handlung...

— Leseratte2007
Leseratte2007

Ich habe es gleich an meinen Bruder weiter gereicht. Ich hoffe, wirklich er liest es.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    lord-byron

    lord-byron

    03. December 2011 um 18:32

    Bei einem verheerenden Brand in der Mühle verliert William seine ganze Familie. Er hat als einziger unbeschadet überlebt. Doch weil er noch nicht einmal eine Brandblase abbekommen hatte ist er den anderen Dorfbewohnern unheimlich und keiner will ihn bei sich aufnehmen. Er wird ins nahe gelegene Kloster Crowfield gebracht um dort für Unterkunft und Essen zu arbeiten. Als er im Wald Holz sammelt findet er etwas unglaubliches. In einer Falle sitzt ein verletzter Kobold. Er befreit ihn und bringt ihn zu seinem Freund Bruder Schnecke, den Heiler der Mönche. Dieser kann den kleinen Kobold gesund pflegen. Als auch noch 2 Besucher auftauchen, kommt das Böse zum Kloster. Der Fluch von Crowfield ist ein Jugendbuch das mich für ein paar Stunden gut unterhalten hat. Die Sprache ist einfach gehalten und die Sätze sind kurz und gut verständlich. Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar, für die mittelalterlichen Ausdrücke und die Tageseinteilung der Mönche. William ist ein gut gezeichneter Charakter wobei der Rest der Figuren eher blass bleibt. Durch den kleinen Kobold, der von William und Bruder Schnecke nur Bruder Walter genannt wird, weil er seinen Namen nicht verraten möchte, gibt es immer wieder Situationen über die man schmunzeln muss. Ein nettes Jugendbuch für einen verregneten Nachmittag.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Sanicha

    Sanicha

    22. March 2011 um 15:50

    Meine Rezension: Das Buch „Der Fluch von Crowfield“ von der Autorin Pat Walsh ist eine faszinierende Geschichte rund um ein Kloster und einem großen Geheimnis. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt super in der Geschichte voran beim lesen. Es wird gleich schon im ersten Kapitel geheimnisvoll und man merkt dass man hier mit seltsamen Kreaturen Bekanntschaft macht. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die jeweils durch die Kapitelzahl gekennzeichnet sind. Was mir aber noch sehr gut gefällt, die Kapitelzahl ist auf einem Grabstein abgebildet und man erhält dadurch einen viel besseren Zusammenhang zur Geschichte. Die Geschichte an sich ist spannend geschrieben und der Protagonist Will ist einem gleich von Anfang an sehr sympathisch. Ich wurde sofort in den Bann des Buches gezogen, da immer von einem Geheimnis die Rede war und ich einfach erfahren wollte was dahinter steckt. Will findet im Wald einen Kobold und hilft ihm aus einer sehr Misslichen Lage. Nachdem dann auch noch ein geheimnisvoller Fremder ins Kloster zieht wird es besonders spannend. Was es mit dem Fremden und dem schlussendlichen Geheimnis auf sich hat, werde ich nicht verraten. Aufjedenfall ist es sehr interessant. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sie sich förmlich bildlich vorstellen. Dies gefällt mir sehr gut, da ich mich immer gerne in die Geschichte fallen lasse um diese dann intensiv miterleben zu können. Man erhält außerdem auch noch einen sehr guten Einblick in die Geschehnisse an einem Kloster. Besonders interessant dazu fand ich im hinteren Teil des Buches die einzelnen Erklärungen zu Begriffen, die einem nicht geläufig sind. Trotz dass das Buch eine sehr düstere Aufmachung hat wird es nicht allzu gruselig in der Geschichte. Auch wenn da einige Gestalten auftauchen, denen man vielleicht lieber nicht begegnen möchte in einer dunklen Nacht. Aber von der Aufmachung her hätte ich mir mehr Grusel Faktor erhofft. Schlussendlich ist das Ende aber offen gehalten und es macht Lust auf mehr. Mir hat es sehr gut gefallen und beim Ausgang des Buches musste ich sogar etwas schmunzeln. Ich kann es aufjedenfall weiterempfehlen und es ist ein schönes Jugendbuch welches fantasiereich ist und auch spannend. Fazit: Ein sehr interessantes, fantasievolles und geheimnisvolles spannendes Buch. Ich war gleich gefesselt und der Protagonist ist einfach überzeugend und sehr sympathisch. Die Geschichte ist aufjedenfall mal was anderes und es macht Spaß sie zu erleben. Ich kann das Buch aufjedenfall weiterempfehlen und bin gespannt ob es davon noch einen zweiten Teil gibt, denn das Ende ist sehr offen gehalten.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Aurora

    Aurora

    20. February 2011 um 12:32

    Kaum kam das Buch bei mir an, konnte ich es nicht abwarten, es zu lesen. Allein der Titel und das Cover haben mich sehr angesprochen. Überhaupt die ganze Aufmachung des Buches (Kapitelzahlen, Tagesplan, Glossar) finde ich sehr ansprechend. Die Kapitel sind kurz und lassen sich somit leicht und flüssig lesen, was natürlich auch an dem super Schreibstil der Autorin liegt. Worum geht es in dem Buch? Wir schauen quasi dem 14-jährigen William über die Schulter, der bei einem Band fast seine komplette Familie verlor und diesen als einziger überlebte. Da sein älterer Bruder schon vor einer Weile in die Ferne zog, um sein Glück zu versuchen, wurde Will, wie er stets genannt wird, von den Dorfbewohnern ins Kloster Crowfield abgeschoben. Wirklich erwünscht ist er da zwar auch nicht, aber er ist eine billige Arbeitskraft und wird deshalb geduldet. Nur mit Bruder Schnecke versteht er sich prächtig. Eines Tages, als er im Wald Reisig sammelt, hört er eine schmerzerfüllte Stimme und entdeckt einen Kobold in einer Wildfängerfalle. Er nimmt ihn mit zum Kloster, wo Bruder Schnecke ihm helfen soll. Von nun an geschehen immer mehr mysteriöse Dinge. William schnappt Gesprächsfetzen auf, die ihn zum Nachdenken bringen, und seltsamer Besuch kündigt sich an. Alles in allem ist die Handlung sehr spannend, so spannend sogar, dass man darüber leicht die Zeit vergisst. Aber das Ende des Buches schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Ist dies womöglich der Auftakt zu einer Buchreihe? Wenn ja, würde mich das sehr freuen, denn William und "Bruder Walter" sind mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen und ich würde sehr gern wissen, wie es mit ihnen und den anderen weitergeht.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2011 um 23:17

    Inhalt: Will ist gerade 14 Jahre alt und doch hat er bereits ein hartes Schicksal erlebt, denn bei einem Brannt hat er seine gesamte Familie verloren. Um ihn vor den argwöhnischen Blicken der Dorfbewohner zu bewahren, wird er in das Kloster von Crowfield gebracht wo er von dort an arbeitet und als Entlohnung Unterkunft und Verpflegung erhält. Sein Leben dort verläuft den Umständen entsprechend normal bis sich eines Tages die seltsamen Vorfälle häufen, denn bei einem Gang durch den Wald findet er einen verletzten Kobold in einer Bärenfalle und beschließt ihn mit ins Kloster zu nehmen. Als Bruder Schnecke, ein sanftmütiger Mönch, davon erfährt ist er heilfroh, dass außer ihm dies noch niemand mitbekommen hat, denn ein Kobold ist eher ein ungern gesehener Gast. Zudem können ihn nicht alle sehen, denn Will muss erfahren, dass er die Gabe des zweiten Gesichtes besitzt, welche ihn dazu befähigt magische Wesen zu sehen. Als wären diese beiden Vorfälle nicht schon aufwühlend genug belauscht Will auch noch zufällig ein Gespräch in welchem von einem begrabenen Engel die Rede ist. Kurz darauf tauchen schließlich auch noch zwei äußerst suspekte Gestalten auf und stellen unangenehme Fragen. Wem kann Will sich anvertrauen? Was hat es mit dem Engel auf sich? Und wer sind die zwei unerfreulichen Gäste? Meine Meinung: Die Geschichte kommt schnell in Fahrt, da es sich ja auch um ein Buch mit relativ wenigen Seiten und großer Schrift handelt, was zusätzlich zu der interessanten Geschichte, den Lesefluss natürlich positiv beeinflusst. So hatte ich das Buch in nur wenigen Stunden ausgelesen. Zunächst war mir die Sache mit dem Kobold etwas suspekt, es wirkte irgendwie gezwungen und hat nicht so wirklich in das Szenario gepasst. Doch mit der Zeit wächst einem einerseits die liebenswürdige Art des Kobolds ans Herz, andererseits tauchen immer mehr fantastische Wesen auf, die sich nach und nach ins Bild der Geschichte einfügen. Teilweise ist es recht brutal für ein Buch, das auf amazon ab 12 Jahren empfohlen wird, ich würde diese Empfehlung wohl auf 14 hochschrauben. Längen hat das Buch zwar keine Aufzuweisen, dennoch wollte keine rechte Spannung aufkommen, was wohl aber auch an meinem Alter liegt und meiner Erfahrung mit gruseligen Geschichten. Fazit: “Der Fluch von Crowfield” ist ein gelungenes Jugendbuch, was auch ältere Leser noch begeistern kann. Ein idealer Einstieg in die Grusel-Literatur.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Ani

    Ani

    15. November 2010 um 21:49

    William ist ein Waisenjunge. Seine Eltern verlor er bei einem Brand. Den übrigen Dorfbewohnern ist der Junge seitdem nicht mehr geheuer, da er das Inferno als Einziger, noch dazu ohne Verletzungen, überlebte. Mittlerweile lebt William in einem Kloster in der näheren Umgebung. Dort erhält er, als Gegenleistung für seine Arbeit, Essen und eine bescheidene Unterkunft. Zu seinen Aufgaben gehört auch das Sammeln von Brennholz. Dabei entdeckt William eine Tierfalle, in der sich ein seltsames Wesen befindet. William glaubt seinen Augen nicht zu trauen, doch es handelt sich tatsächlich um einen verletzten Kobold. Unerschrocken entscheidet sich William dafür, den Kobold aus der Falle zu befreien und ihn heimlich im Kloster zu pflegen. Damit nicht noch mehr Leid durch die Tierfalle geschieht, macht William sich erneut auf den Weg in den Wald. Er beschließt die Falle an einem Ort zu entsorgen, an den sich niemand freiwillig traut - den Pfeifenden Weiher. Hier soll der Teufel auf der Lauer liegen. Tatsächlich verspürt William an diesem Ort ein unheimliches Gefühl. Wenig später erfährt William zufällig, dass sich in der Nähe des Klosters das Grab eines getöteten Engels befinden soll. Als das Kloster plötzlich unheimliche Gäste aufnimmt, die merkwürdige Fragen stellen und sich auffällig für die nähere Umgebung interessieren, beschließt William, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Meine Meinung "Der Fluch von Crowfield" ist ein spannender, historischer Jugendroman mit Fantasyelementen. In Williams Geschichte trifft man nicht nur auf Kobolde, Engel und Elfen, sondern kann auch noch den damaligen, harten Alltag im Kloster miterleben. Der Jugendroman spielt im Winter des Jahres 1347, deshalb bestimmen die winterliche Kälte, harte Arbeit und karge Mahlzeiten den Tagesablauf. In die Handlung werden Begriffe aus dem Klosterleben eingestreut. Diese werden, genau wie einige andere Bezeichnungen, im Glossar am Ende des Buchs erklärt. Dort kann man auch den strengen Wintertagesablauf des Klosters nachlesen. Bereits zu Beginn gelingt es der Autorin eine düstere und unheimliche Atmosphäre zu erschaffen. Diese Atmosphäre passt gut zum Buchtitel und dem gruselig wirkenden Cover. Das Interesse am Geheimnis von Crowfield wird dadurch von Anfang an geweckt. Der Gruselfaktor hält sich jedoch insgesamt gesehen im Rahmen. Albträume braucht man nach der Lektüre sicher auch im empfohlenen Alter von 12 Jahren nicht zu befürchten. Dennoch ist die Handlung spannend und animiert dazu, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Der Schreibstil ist relativ einfach und damit passend für die jugendliche Zielgruppe. Trotzdem werden Handlungsorte und Personen so genau beschrieben, dass man sich in die geschilderten Szenen hineinversetzen kann. Das Ende des Buchs kommt allerdings etwas abrupt, sodass man sich die Frage stellt, ob das wirklich schon alles gewesen ist. "Der Fluch von Crowfield" ist jedoch der Auftakt zu einer Bücherreihe, man darf also schon gespannt auf die Fortsetzung sein. Schade nur, dass dieser Hinweis in der Buchbeschreibung fehlt. Mein Fazit "Der Fluch von Crowfield" ist ein historischer Jugendroman mit Fantasyelementen. Es gilt ein dunkles Geheimnis zu ergründen. Die düstere und unheimliche Atmosphäre macht das Buch besonders lesenswert. Ich bewerte es deshalb mit vier von fünf möglichen Sternen und empfehle es gerne an junge Leser ab etwa 12 Jahren weiter, wobei auch Erwachsene durchaus gut unterhalten werden. Allerdings finde ich es sehr schade, dass sich weder am Ende des Buchs, noch in der Inhaltsbeschreibung ein Hinweis auf eine Bücherreihe und damit verbundene Fortsetzungen befindet. Ich persönlich entscheide mich gerne bewusst für eine Serie.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    12. November 2010 um 17:45

    Irgendwo im Wald, hinter den dicken Klostermauern, soll es liegen: das Grab eines Engels. Jedenfalls flüstern das die Mönche untereinander, wenn sie denken, der junge William höre gerade nicht zu. Ist das vielleicht die Erklärung für die unheimlichen Geräusche, die nahe des verbotenen Pfeifenden Weihers erklingen, dem alle Dorfbewohner möglichst fernbleiben? William, der seit dem Tod seiner Familie bei den Mönchen lebt, soll es bald herausfinden, als zwei mysteriöse Fremde ins Kloster kommen, die scheinbar auf der Suche nach dem Engelsgrab sind. Doch was wollen sie von dem toten Wesen? Als William beim Holzsammeln im Wald einen verletzten Kobold rettet, erfährt er mehr über die seltsame Geschichte: der Engel wurde vom Finsteren König der Elfen mit einem Pfeil erschossen. Aber können Engel überhaupt sterben? Und was geschieht mit William, wenn die beiden Fremden rauskriegen, dass er mehr über den Engel weiß, als er zugeben will? Mit einem für ein Kinder- und Jugendbuch gut verständlichen Schreibstil erzählt Pat Walsh Williams Geschichte. Und die ist mit diesem Buch noch nicht beendet, wie man den letzten Seiten entnehmen kann. Gut so, denn sonst wäre mir die Geschichte von der Handlung her etwas mager vorgekommen, auch wenn sie recht spannend geschrieben ist. So aber verzeihe ich dem Buch den etwas simplen Plot und freue mich darüber, eine schöne neue Buchreihe gefunden zu haben, in der Elfen, Kobolde und Engel den Wald bevölkern und Williams Weltbild ordentlich durcheinander wirbeln. In ihnen findet er auch Verbündete im Kampf gegen den Finsteren König, wie beispielsweise den Kobold Bruder Walter, dessen richtigen Namen er nicht erfahren darf, da er sonst Macht über das magische Wesen besitzen würde. Trotz der düsteren Aufmachung des Buches ist es für den älteren Leser wahrscheinlich nicht gruselig genug, ich habe da etwas mehr erwartet. Aber unheimlich ist die Geschichte allemal, denn die Autorin beschreibt sehr anschaulich, wie der Nebel zwischen den Bäumen hängt oder seltsame Geräusche über den unheimlichen See hallen. Somit ist „Der Fluch von Crowfield“ ein schöner, gelungener Auftakt zu einer Buchreihe, der jüngere Leser allerdings doch mehr begeistern dürfte als Erwachsene. Ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2010 um 03:10

    Zum Inhalt des Buches: Crowfield im 14. Jahrhundert. Der junge William ist den Leuten in seinem Dorf unheimlich geworden, seitdem er den Brand der Mühle, bei dem seine ganze Familie - bis auf seinen in London lebenden Bruder - ums Leben kam, auf wundersame Weise ohne auch nur eine Schramme überlebte. Die Leute behaupten bald, er habe das zweite Gesicht und möchten ihn in ihrer Gemeinschaft nicht haben. Also wird er dem Kloster im Nachbardorf als "Mädchen für alles" zugeschoben, wodurch er wenigstens ein Nachtlager und etwas zu essen hat. William ist mit seinem reinen Herzen zu Mensch und Tier freundlich eingestellt, ist recht klug und tut Gutes, soweit es in seinen Kräften steht. Als er eines Tages beim Holzsammeln einen Kobold findet, der in einer Tierfalle steckt, befreit er ihn, nimmt ihn zum Gesundpflegen mit zu Bruder Schnecke, dem Heilkundigen des Klosters und wirft die Tierfalle in den sogenannten pfeifenden Weiher, von dem alle sagen, dass es ein unheimlicher und gefährlicher Ort sei. Auch William ist es nicht gerade wohl in der Gegend und er eilt schnell wieder in den vermeintlichen Schutz des Klosters. Doch von Schutz und Abgeschiedenheit kann dort bald nicht mehr die Rede sein. Zwei unheimlich wirkende Gäste treffen ein, von denen zunächst niemand weiß, was sie im Kloster wollen. William hört außerdem zufällig, wie zwei Mönche über einen erschossenen Engel reden, den Klosterbrüder angeblich vor Jahren im Wald beerdigt haben und von denen niemand wissen darf und bald überschlagen sich die Ereignisse, in denen unser junger Held eine entscheidende Rolle spielen wird. Meine Meinung: "Der Fluch von Crowfield" ist der sehr vielversprechende, äußerst spannende und atmosphärisch sehr dichte erste Roman einer Fantasyreihe der englischen Autorin Pat Walsh, der für mich wieder einmal bewiesen hat, dass Romane, die eigentlich ursprünglich für Jugendliche geschrieben wurden, meist wesentlich mehr meinen Geschmack treffen als sogenannte Erwachsenenliteratur. Einfallsreiche, ideenreiche Fantasy vom Allerfeinsten!

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  • Rezension zu "Crowfield: Der Fluch von Crowfield" von Pat Walsh

    Der Fluch von Crowfield
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2010 um 11:07

    Liegt im Fuchswald ein Engel begraben? Williams Welt steht Kopf, nachdem er zufällig ein Gespräch belauscht. Engel können doch nicht sterben, oder? Ein Kobold, den William aus einer Eisenfalle rettet, erzählt ihm die unglaubliche Geschichte von dem Finsteren Elfenkönig Comnath, der den Engel tötete, weil er einem Kobold in Comnaths Gewalt helfen wollte. Doch wo liegt der Engel begraben? Dies herauszufinden versuchen zwei Fremde, die Gäste im Kloster sind, in dem William lebt. Master Jacobus Bone, ein Aussätziger, und sein Diener Shadlok sind William von Anfang an unheimlich. Der Kobold, den William rettete, erkennt die Beiden. Bone ist ein vom Finsteren König verfluchter Musikant und sein übellauniger Diener Shadlok ist ein mächtiger Elfenkrieger und Feind von Comnath. Sie zwingen William ihnen bei der Suche nach dem Grab des Engels zu helfen, doch der finstere Elfenkönig lässt nicht lange auf sich warten.... Dies ist mal wieder Fantasy nach meinem Geschmack! Ein finsterer Elfenkönig, ein Wald voller Kobolde, Geister und Dämonen und ein gestorbener Engel. Was will man mehr? Die Geschichte ist spannend erzählt, auch wenn sie am Ende ein wenig schwächelt. Zudem ist der Schreibstil der Autorin flüssig zu lesen und verzichtet auf all zu komplizierte Wörter. Sollte man den ein oder anderen Begriff, wie „Schalmei“ oder „Refektorium“,nicht kennen, kann man hinten im Buch das Wort nachsehen. Dort gibt es auch einen Tagesablauf von dem Kloster. Die Charaktere sind meines Erachtens gut beschrieben und passen in die Geschichte. Besonders gelungen finde ich den Diener Shadlok, der ,obwohl er zu den Kindern des Lichts gehört, ganz schön fies sein kann. Da das Buch im Jahre 1347 spielt, mag einem manches ein wenig befremdlich vorkommen, doch beschreibt es eigentlich recht anschaulich das Leben eines Waisenjungen im Mittelalter. Auch die Stellung der Kirche zu der damaligen Zeit und ,dass die Menschen nicht hinterfragten, was die Geistlichen ihnen damals über Gott erzählten, ist Thema des Buches. Mein Fazit: „Der Fluch von Crowfield“ ist ein lesenswertes Buch, das nie langweilig wird und von dem ich schon gespannt auf die Fortsetzung warte.

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