Patricia A. McKillip Meereszauber

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Inhaltsangabe zu „Meereszauber“ von Patricia A. McKillip

Die junge Peri haßt das Meer, denn es nahm ihr den Vater. Als sie eines Tages ein Zauberbuch entdeckt, übt sie sich in den magischen Sprüchen - und schleudert einen Zauber auf das Meer. Da begegnet ihr Prinz Kir, der das Meer über alles liebt und das Leben an Land kaum erträgt. Mit Peris Hilfe erzählt er dem Meer von seiner Sehnsucht. Da erhebt sich ein Seedrache aus den Wogen, den eine goldene Kette gefangenhält. Unversehens gerät Peri in ein Abenteuer voller Magie und tiefer Gefühle.

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  • Rezension zu "Meereszauber" von Patricia A. McKillip

    Meereszauber

    SuSa

    11. July 2010 um 16:54

    Inhalt (Buchrücken) Die junge Ane hasst das Meer, denn es nahm ihr den Vater. Als sie eines Tages ein Zauberbuch ent­deckt, übt sie sich in den magischen Sprüchen – und schleudert einen Zauber auf das Meer. Da be­gegnet ihr Prinz Kir, der das Meer über alles liebt und das Leben an Land kaum erträgt. Mit Anes Hilfe erzählt er dem Meer von seiner Sehnsucht. Da erhebt sich ein Seedrache mit einer goldenen Kette aus den Fluten und unversehens gerät Ane in ein Abenteuer voller Magie und tiefer Gefühle. Meine Meinung Es ist eine traurige Cinderella Story. Die deprimierte Ane schrubbt tagsüber den Boden in einem Gasthaus, wo sich die Fischer des kleinen Dorfes am Meer gerne versammeln, und abends lebt sie allein in einer verlassenen Hütte. Ständig mit zerzausten Haaren und viel zu engen Sachen beklei­det, weil sie so schnell wächst, lernt Ane sowohl den jungen Prinzen Kir, seinen verschollenen Bru­der und auch den seltsamen Zauberer Lyo kennen. Zwischen Kir und Ane entsteht eine zarte, aber hoffnungslose Liebe. Um seinen Bruder kümmert sich das Mädchen hingebungsvoll und was den Zauberer zu seinen Taten treibt, ist so geheimnisvoll, wie er selbst. Der Leser bekommt eine an sich schöne Geschichte vorgesetzt, in der es anscheinend keinen großen Unterschied macht, ob man die einfache Tochter eines Fischers, oder eine Adlige ist. Wenn selbst der König mit Ane wie mit einer Gleichgestellten spricht, wirkt es zwar sehr idealistisch, doch wur­de dies plausibel in das Geschehen eingeflochten, so dass man es als Leser einfach als gegeben be­trachtet. Auch werden die einzelnen Personen rein äußerlich sehr gut beschrieben. Besonders gut ist die Beschreibung von Lyos Augen gelungen, die je nach Magie ihre Farbe ständig wechseln. Doch ansonsten lassen die Charaktere eine tiefgründige Zeichnung vermissen. Weder werden familiäre Hintergründe richtig ausgebaut, noch bekommt man mehr als die offensichtlichen Gedankengänge der Protagonisten zu lesen, wodurch die Personen leider zu einseitigen Figuren degradiert werden. Auch wird die Handlung an manchen Stellen zu schnell vorangetrieben und ist nicht mit viel Hingabe geschrieben, was mich persönlich sehr gestört hat. So ist diese eigentlich schöne Geschichte nach nur 196 Seiten bereits zu ende und hätte doch mit ein wenig mehr Tiefgang länger und besser werden können. Im Großen und Ganzen ist es eine Kindergeschichte, die fast Märchenpotenzial hat, wobei die Autorin es leider nicht geschafft hat, mehr als ein kurzweiliges Lesevergnügen zu liefern.

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