Patricia Anderegg Zwischen zwei Stühlen

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Inhaltsangabe zu „Zwischen zwei Stühlen“ von Patricia Anderegg

Die dreiundsechzig Jahre alte Isabelle geht in wenigen Wochen in Rente. Sie freut sich auf ihre Pensionierung wie ein Kind sich auf Heiligabend freut. Noch mehr freut sie sich auf die ausgedehnte Amerika-Reise, die sie und ihr zweiter Mann Manfred zwei Wochen später unternehmen werden. Mit dem Urlaub wollen sie nicht nur ihren neuen Lebensabschnitt einläuten, sondern auch all die belastenden Erlebnisse der vergangenen fünf von Spitalaufenthalten beider Eheleute und der Pflege von Isabelles Mutter geprägten Jahre hinter sich lassen. Vor allem aber wollen sie mit dieser Reise zu dem hässlichen Ereignis, das sich vor einem Jahr zugetragen hat, einen möglichst großen Abstand schaffen. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Isabelle steht vor der schwersten Entscheidung ihres bisherigen Lebens.
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  • Leserunde zu "Zwischen zwei Stühlen" von Patricia Anderegg

    Zwischen zwei Stühlen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich verlose 7 Bücher an Leser, die an der Leserunde zu "Zwischen zwei Stühlen" teilnehmen, sich darüber austauschen und vielleicht sogar eine Rezension verfassen wollen. Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 9.6.2015 an petupat@bluewin.ch indem Ihr die nachstehenden Fragen beantwortet: Habt Ihr Euch im Verlaufe Eures Lebens auch schon einmal zwischen zwei Stühle gesetzt, weil Ihr es allen recht machen wolltet? Wie seid Ihr damit umgegangen? Und welche Folgen hat Eure Entscheidung gehabt? Ich freue mich auf Eure Antworten. Infos zum Buch: „Zwischen zwei Stühlen“ von der schweizerischen und portugiesischen Autorin Patricia Anderegg, erzählt die Geschichte einer Mutter und Ehefrau, die sich zwischen zwei Stühle setzt, als es gilt, sich für ihren Mann oder ihre Tochter zu entscheiden. Die dreiundsechzigjährige Isabelle geht in wenigen Wochen in Rente. Sie freut sich auf ihre Pensionierung wie ein Kind sich auf Heiligabend freut. Noch mehr aber freut sie sich auf die ausgedehnte Pensionierungsreise, die sie und ihr zweiter Mann Manfred zwei Wochen später unternehmen werden. Mit diesem Urlaub wollen sie nicht nur ihren neuen Lebensabschnitt einläuten, sondern auch all die belastenden Ereignisse der vergangenen fünf von Spitalaufenthalten beider Eheleute und der Pflege von Isabelles Mutter geprägten Jahre hinter sich lassen. Für Isabelle ist die Reise jedoch noch viel mehr als blosse Erholung und Entspannung in einem fernen Land. Für sie ist der Urlaub vor allem eine Entschädigung für das schreiende berufliche Unrecht, welches ihrem Mann widerfahren ist und das er ohne ein Wort der Klage hingenommen hat. Doch dann schlägt das Schicksal auf grausame Weise erneut zu. Isabelles Tochter Marina erkrankt schwer. Obwohl Marina einen Lebenspartner hat, der sich während Isabelles und Manfreds Abwesenheit um sie kümmern kann, beschleicht Isabelle ein tiefsitzendes und untrügliches Gefühl, dass ihr Platz jetzt bei ihrem Kind und nicht bei ihrem Mann ist… Die Autorin        

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    • 91
  • ein autobiographischer Roman mit Charakteren, die wenig Platz für den Leser lassen

    Zwischen zwei Stühlen

    JDaizy

    10. July 2015 um 13:01

    „Das Leben ist jetzt mit dir zweifelsohne ungerecht. Aber ich bin mir sicher, dass du seine Unwägbarkeiten meistern wirst. Deine Stärke, Gelassenheit und Besonnenheit, mit der du bis anhin alles angepackt hast, ist für mich ein Zeichen dafür, dass du aus deiner Krankheit und den Erfahrungen der letzten Zeit Lebenskompetenz gesammelt hast.“ Die 63-jährige Isabelle steht kurz vor ihrer lang herbeigesehnten Pensionierung. Sie freut sich besonders auf die geplante Amerikareise mit ihrem Mann Manfred. Endlich einmal Abspannen, die Seele baumeln lassen und gemeinsame Zeit zu zweit verbringen. Nach fünf anstrengenden, kräftezehrenden Jahren sehnen beide diese Reise wahrlich herbei. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu und Isabelle steht vor der schwersten Entscheidung ihres bisherigen Lebens. Die Autorin hat sich mit ihrem Roman „Zwischen zwei Stühlen“ einen großen Traum erfüllt. Sie hat für sich und ihre Familie einen Teil ihrer privaten Erlebnisse in diesem Buch aufgearbeitet. „Zwischen zwei Stühlen“ ist also ein Roman mit einem autobiographischen Hintergrund. Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte hineinzufinden, denn die Autorin schreibt sehr intensiv und emotional über die Gefühle ihrer Protagonisten. Ich hatte schnell ein Bild der Figuren im Hinterkopf, die mir jedoch bis auf Manfred, alle unnahbar blieben. Ich glaube, dass es daran lag, dass aufgrund der Extremsituation in der Familie auch die Reaktionen der handelnden Personen meist sehr überzogen waren. Wie sehr habe ich mich nach einem Ausgleich gesehnt, nach einer Person, die man bedingungslos sympathisch finden konnte. So war es für mich als Leser wirklich eine Herausforderung Verständnis und Mitgefühl entwickeln zu können. Ich war auch etwas erstaunt, dass es im Buch dann nur ganz am Anfang um die Pensionierung von Isabelle geht, die im weiteren Verlauf durch die Dramatik der folgenden Ereignisse komplett untergeht. Für mich nimmt die Krankengeschichte dann eine zu große Rolle im Buch ein. Denn eigentlich ist dieses Buch ein Plädoyer für Verständnis und Mitgefühl, in einer Welt, in der schnell vorverurteilt wird, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Wahrscheinlich wäre die Geschichte als Biographie in der Ich-Form für mich sehr viel authentischer gewesen. Denn sie trägt wirklich Potential in sich. Wenn ich tief in mich hineinhorche, kann ich die Gefühle der Autorin gut nachvollziehen. Aber ich als Leser erwarte in einem Roman eine Handlung, die mich mitnimmt oder zumindest am Geschehen teilhaben lässt. Hier hatte ich leider sehr oft das Gefühl, außen vor zu bleiben. Die Figuren sind so einnehmend in ihrem Wesen, dass kein Platz für mich als Leser blieb. Ich glaube, das war für mich die größte Problematik mit dem Buch. Natürlich gab es aber auch Dinge, die mir wirklich gut gefallen haben. Das Beispiel mit den Patienten, die in die Mühlen der Medizin kommen und Marinas Geschenke zur Weihnachtszeit zum Beispiel. Die Tatsache, dass Manfred trotz aller Erniedrigung, Widerstände und Schmach hinter seiner Familie steht und versucht Verständnis aufzubringen. Der schmale Grat zwischen Fürsorge und Einmischen und das Gefühl der Hilflosigkeit, die Ohnmacht und die Angst um einen geliebten Menschen. Denn das ist für mich die Hauptaussage des Buches; dass man auch als Angehöriger unter einer Erkrankung eines Familienmitglieds leidet. Das wird leider häufig vergessen und man verurteilt denjenigen vorschnell für seine Reaktionen. Fazit: Ein autobiographischer Roman, mit Potential, bei dem ich leider den handelnden Figuren nicht so nah gekommen bin, wie ich es gern wäre. Emotional, Intensiv, mit starken Charakteren.

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  • Zwischen zwei Stühlen

    Zwischen zwei Stühlen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2015 um 10:11

    Inhalt: Die dreiundsechzig Jahre alte Isabelle geht in wenigen Wochen in Rente. Sie freut sich auf ihre Pensionierung wie ein Kind sich auf Heiligabend freut. Noch mehr freut sie sich auf die ausgedehnte Amerika-Reise, die sie und ihr zweiter Mann Manfred zwei Wochen später unternehmen werden. Mit dem Urlaub wollen sie nicht nur ihren neuen Lebensabschnitt einläuten, sondern auch all die belastenden Erlebnisse der vergangenen fünf von Spitalaufenthalten beider Eheleute und der Pflege von Isabelles Mutter geprägten Jahre hinter sich lassen. Vor allem aber wollen sie mit dieser Reise zu dem hässlichen Ereignis, das sich vor einem Jahr zugetragen hat, einen möglichst großen Abstand schaffen. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Isabelle steht vor der schwersten Entscheidung ihres bisherigen Lebens. Meine Meinung: Dieses Thema interessierte mich sehr, da ich persönlich in einer ähnlichen Lage bin. Daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Obwohl der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig zu lesen war, kam ich nicht richtig in die Geschichte hinein. Vielleicht lag es daran, dass mir die Protagonisten fast durchweg unsympathisch waren. Teilweise konnte ich ihr Verhalten absolut nicht nachvollziehen.  Am Ende war dann doch alles so, wie ich es erhofft hatte. Fazit: Das Buch sollte man nicht „nebenbei“ lesen, denn vieles geht doch unter, wenn man nicht voll bei der Sache ist. Und bei diesem Buch wäre das wirklich schade, denn es sind die Kleinigkeiten, die den Leser vielleicht verstehen lassen, warum manche Menschen so und nicht anders reagieren.  

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  • Patricia Anderegg - "Zwischen zwei Stühlen"

    Zwischen zwei Stühlen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2015 um 14:16

    Irgendwie lässt mich dieses Buch ein bisschen unbefriedigt zurück.. Die Geschichte an sich ist authentisch - jedem kann es so ergehen. Anfangs war sie auch recht interessant. Die Autorin erzählt die Geschichte in der dritten Person, sodass man von oben auf das ganze Geschehen schauen kann und nicht in die Gefühlswelt einer einzigen Person eintaucht. Irgendwann werden mir die Protagonisten aber dermaßen unsympathisch, dass ich kurz davor war, das Buch unbeendet wegzulegen.. =/ Da es aber einfach nicht meine Art ist, ein Buch unbeendet zu lassen und ich auch nichts am Schreibstil der Autorin auszusetzen hatte, habe ich bis zum Schluss gelesen. Der Schluss war mir dann auch irgendwie zu langweilig. Ich denke, man hätte ihn irgendwie kürzer fassen können.

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