Patricia B McConnell

 3.9 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Das andere Ende der Leine, Liebst du mich auch? und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das andere Ende der Leine

 (33)
Neu erschienen am 10.10.2018 als Taschenbuch bei Kynos.

Alle Bücher von Patricia B McConnell

Das andere Ende der Leine

Das andere Ende der Leine

 (33)
Erschienen am 10.10.2018
Liebst du mich auch?

Liebst du mich auch?

 (6)
Erschienen am 01.11.2014
McConnells Erziehungskiste

McConnells Erziehungskiste

 (2)
Erschienen am 09.07.2008
Trau nie einem Fremden!

Trau nie einem Fremden!

 (3)
Erschienen am 09.07.2008
Die Hundegrundschule

Die Hundegrundschule

 (1)
Erschienen am 06.01.2014
Einmal Meutechef und zurück

Einmal Meutechef und zurück

 (2)
Erschienen am 15.05.2008
Alter Angeber!

Alter Angeber!

 (1)
Erschienen am 13.11.2009

Neue Rezensionen zu Patricia B McConnell

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Rezension zu "Trau nie einem Fremden!" von Patricia B McConnell

Leckerli statt Training ?
graphidavor 2 Jahren

Patricia B. McConnell, Tierverhaltens-Therapeutin, Autorin mehrerer Bücher.
Jetzt eines zum Thema Angst mit dem Titel 'Trau nie einem Fremden'.
Um es gleich vorweg zu nehmen: es war enttäuschend und für den Halter eines wirkliches Angsthundes nach meinem Empfinden wenig hilfreich.

Die Tipps lassen sich eigentlich in einem Satz zusammenfassen:
geben Sie reichlich Leckerlis und fordern Sie vom Besucher bis zum Taxifahrer, vom Paketboten bis zu wildfremden Passanten alle auf, Leckerlis zu werfen.

Im Vordergrund steht der zweifelhafte Wunsch der Hundehalterin, dass sich der Hund von allen, auch fremden Personen anfassen und streicheln lassen möge.
Zweifelhaft aus zwei Gründen:
welcher Hundehalter bitteschön möchte denn einen jedermanns Hund ?
Und warum wird das Empfinden des Hundes so wenig respektiert ?
Ein Hund ist doch kein willenloses 'Ich-bin-nur-zu Deiner-Freude-da' Lebewesen.
Mir fehlen die hilfreichen Infos die letztlich zum Weg des Vertrauens führen.
Die stabile Bindung baue zumindest ich nicht über 'Eimer mit Lammfleisch' auf.

Eigentlich wollte ich das Buch meinen Seminarteilnehmern (Themenseminar 'Wie aus Angst wieder Neugier wird') empfehlen,
habe diesen Buchtip nach dem Lesen verworfen.

Erfreulich ist der mehrfache Hinweis auf den Faktor Zeit, ebenso wie die Aufforderung sich vor dem Training Gedanken über Angstauslöser zu machen.
Ein guter Ansatz um dem Individuum respektvoll zu begegnen und ein individuell aufbauendes Training mit Hilfe eines mit positiver Verstärkung arbeitenden Hundetrainers auszuarbeiten.
Dazu kann auch die Unterstützung mit Leckerlis gehören, aber Sätze wie
'Stopfen sein Maul mit Hot Dogs...' oder 'Stopfen (Sie) Ihrem Hund Leckeren in den Rachen'
sind wenig respektvoll und alltagstauglich.
Allen Angsthundehaltern sei zum Trost gesagt, wenn Ihr Hund wieder einmal flach am Boden liegt weil die Strassengeräuschen oder den vorbeifahrenden LKW als lebensbedrohlich empfindet wird die Stopfattacke wenig hilfreich sein.
Auch wenn Ihnen der Schweiß ausbricht weil Ihr Hund den Weltuntergang beim Anblick eines Motorroller erwartet hilft nur Ruhe, Geduld und zielgerichtetes Training.
Der Hot Dog ist den meisten Hunden in Angstphasen völlig egal. Es braucht mehr Kreativität und Einfühlungsvermögen als Stopfen.

'Trau nie einem Fremden', der Titel des Buches trifft genau das, was ich jedem meiner vierbeinigen Gefährten zugestehe:
sie müssen nicht jedem Fremden vertrauen.

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Rezension zu "Das andere Ende der Leine" von Patricia B McConnell

Ein gutes Buch über das Leben mit Hunden
WildRosevor 3 Jahren

"Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell empfand ich als eine überaus interessante und lehrreiche Lektüre. In dem Buch zeigt McConnell vor allem auf, warum es in der Hund-Mensch-Kommunikation oft zu Schwierigkeiten und Missverständnissen kommt: Da wir Menschen Primaten sind, unterscheidet sich unsere Körpersprache von jener der Hunde, die den Kaniden angehören. Hinzu kommt, dass in der Hundeerziehung vieles auf das richtige "Timing" ankommt - wann lobe ich, wann schimpfe ich, wann biete ich Alternativen an etc.
Auf sehr humorvolle und lockere Art schildert McConnell eigene Erlebnisse mit Hunden sowie häufige Probleme ihrer Kunden. Sie gibt wertvolle Ratschlläge zur gelungenen Kommunikation mit dem Hund und macht so Lust darauf, sich noch intensiver mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Einen Stern möchte ich jedoch für die nicht so gelungene Strukturierung des Buches abziehen. Leider eignet es sich nicht gut als Nachschlagewerk und ich würde es auch nicht als "Ratgeber" bezeichnen, da es weniger konkrete Tipps enthält als allgemeine Erläuterungen zum Verhalten des vierbeinigen Freundes. Somit eignet sich das Buch vor allem für Menschen, die nicht auf der Suche nach einem Erziehungsratgeber mit vielen Tipps zu Leinenführigkeit, Stubenreinheit und Co sind, sondern einfach mehr über Hunde lernen wollen. Natürlich verstecken sich auch ein paar sehr gute Tipps in "Das andere Ende der Leine", aber zum raschen Nachschlagen, wie man in einer bestimmten Situation am besten reagiert, empfiehlt sich dieses Buch nur sehr bedingt.

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1000Seitens avatar

Rezension zu "Das andere Ende der Leine" von Patricia B McConnell

Rezension zu "Das andere Ende der Leine" von Patricia B McConnell
1000Seitenvor 7 Jahren

Dieses Buch, das inzwischen ja schon fast ein Klassiker unter den Büchern für den Hundehalter ist, muss man tatsächlich gelesen haben, wenn man einen Hund hat.
Am besten schon, bevor überhaupt ein Hund einzieht.
McConnell beschreibt wunderbar die Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch, aber macht auch deutlich, dass unser bester Freund zu einer anderen Spezies gehört. Daraus entstehen im Zusammenleben mit Hunden so viele Missverständnisse, dass es fast schon zum Lachen ist.
Da Umarmen wir herzlich unseren pelzigen Freund, während der pikiert den Kopf zur Seite dreht und eigentlich nur ganz schnell weg will. Da beugen wir uns zu dem verschreckten Hündchen hinunter und betatschen es, was nur dazu führt, dass hund uns für gefährlich und glaublich grob hält.
Das alles passiert aber ganz ohne den erhobenen Zeigefinger. McConnell weiß als erfahrene Verhaltensforscherin und langjährige Hundetrainerin, dass wir nicht anders können. Sie macht aber in diesem Buch charmant und mit viel Witz (und mit einigen erhellenden Bildern) klar, dass unsere Kommunikation mit den Vierbeinern um so vieles einfacher und besser wäre, wenn wir uns manchmal besser im Griff hätten und uns an die Grundlagen der Lerntheorie halten würden.
Was man nach der Lektüre dieses Buches mit Freuden tun wird.

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