Ruf des Mondes

von Patricia Briggs 
4,3 Sterne bei193 Bewertungen
Ruf des Mondes
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Neue Kurzmeinungen

Connie71215s avatar

Die Story zieht sich zu Beginn sehr aber es lohnt sich weiter zu lesen, da es dann echt interessant wird.

Sunnyleinchens avatar

Guter Serieneinstieg mit Platz nach oben.

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Inhaltsangabe zu "Ruf des Mondes"

Werwölfe, Hexen und Vampire mitten unter uns – Mystery von der Autorin von Drachenzauber.

'Werwölfe sind verdammt gut darin, ihre wahre Natur vor den Menschen zu verbergen. Doch ich bin kein Mensch. Ich kenne sie und wenn ich sie treffe, dann erkennen sie mich auch!'

Für Mercy Thompson, Walkerin und Besitzern einer Ein-Frau-Autowerkstatt, ist das Leben kein Zuckerschlecken. Doch an dem Tag, an dem sie einen Werwolf einstellt, gerät sie in ernste Schwierigkeiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453523739
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:383 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.10.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Sunnyleinchens avatar
    Sunnyleinchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Serieneinstieg mit Platz nach oben.
    Langer Spannungsaufbau

    Inhalt: »Werwölfe sind verdammt gut darin, ihre wahre Natur vor den Menschen zu verbergen. Doch ich bin kein Mensch. Ich kenne sie und wenn ich sie treffe, dann erkennen sie mich auch!«

    Für Mercy Thompson, Walkerin und Besitzern einer Ein-Frau-Autowerkstatt, ist das Leben kein Zuckerschlecken. Doch an dem Tag, an dem sie einen Werwolf einstellt, gerät sie in ernste Schwierigkeiten.

    "Ruf des Mondes" ist der erste Teil einer Reihe, in der es nur so von Werwölfen, Vampiren, Hexen und anderen Fantasywesen wimmelt. Dieser Band brauch etwas Zeit, um sich zu entwickeln, ist dann aber spannend und für mich absolut überzeugend.
    Mercy, unsere Hauptfigur, behauptet sich tapfer und entwickelt sich nachvollziehbar. Auch die Charaktere die sie begleiten, sind sympathisch und bringen reichlich Abwachslung in die Handlung. Wer schon andere Bücher der Autorin gelesen hat und ihren Schreibstil mag, wird auch von diesem Werk nicht enttäuscht sein.

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    UnsereBuecherwelts avatar
    UnsereBuecherweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine charakterstarke Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Abenteuer und Hindernissen.
    Rezension der (bisher) gesamten Reihe - ohne Spoiler

    Meine Meinung

    Eine charakterstarke Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Abenteuer und Hindernissen. Diese Serie beinhaltet für mich alles, was zu einer guten Serie dazugehört.

    Diese Serie gehört für mich zu den „Charakter-Serien/Büchern“, denn wer in diesem Fall Mercy nicht mag, der wird diese Serie nicht mögen. Die Geschichte ist bei solch einer Serie eher „zweitrangig“, denn die Charaktere stehen im Vordergrund.

    Patricia Briggs hat es hervorragend hinbekommen, alle Protagonisten in Einklang zu bringen. Mercy, Adam, Samuel, Jesse, Warren, Kyle, Zee, Stefan und noch viele mehr machen diese Serie zu etwas ganz Grandiosem.

    Wir erleben in dieser Serie viele Abenteuer, die mit Sarkasmus, Humor, Traurigkeit und Ernsthaftigkeit begleitet werden. Ich habe alle bisherigen neun Teile am Stück gelesen und dachte mir, dass es bestimmt irgendwann „langweilig“ werden wird zu lesen, denn bei der Länge der Bücher muss es doch dann eintönig werden … aber weit gefehlt, denn Patricia Briggs hat jedem neuen Teil ihren eigenen Stempel aufgedrückt und hat keinen langweilig oder eintönig werden lassen. Wir erleben und erfahren in jedem Teil neues aus dem Leben von Mercy und ihren Freunden und auch Feinden.

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächsten Teile. Da ich es natürlich nicht abwarten kann, mehr aus dem Leben der Protagonisten zu erfahren, geht es gleich mit der Spin-Off Serie „Alpha & Omega“ weiter.

    Fazit

    Eine absolute Leseempfehlung von mir. Es geht nicht nur um Werwölfe, sondern auch um Feen, Vampire und anderen Mythosfiguren. Diese Serie hat teilweise etwas Düsteres und Abwechslungsreiches, so dass für jeden was dabei ist.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor einem Jahr
    Sehr gelungener Auftakt


    Ich hatte in letzter Zeit echt eine ziemliche Leseflaute und habe durch Zufall zu diesem Buch gegriffen und bin enorm froh darüber, denn es konnte mich aus meiner Flaute heraus holen. Das Cover fand ich nicht so ansprechen, da gefallen mir die neuen Cover dieser Reihe deutlich besser. 


    Mercy Thompson hat eine eigene Autowerkstatt und ist eine Walkerin. Ein uraltes Erbe, dieses beinhaltet auch die Wandlung in einen Kojoten. Sie hat eine Nase für übernatürliche Wesen und als sie auf einen jungen Werwolf trifft weiß sie eigentlich, dass dieser Ärger bedeutet. Aber sie hat Mitleid mit ihm und schlittert dadurch geradewegs in eine riesige Kiste voller Probleme. Plötzlich hat sie riesige Werwolf Probleme, sprichwörtlich ist die Hölle los...


    Der Stil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich war direkt in der Geschichte drin, auch wenn es am Anfang schon viele Namen und Informationen sind, die auf den Leser einprasseln. Mercy kommt aber zügig zum wesentlichen und so habe ich die Lesezeit sehr genossen. Ich mochte die Verwebungen der Autorin und der Spannungspegel steigt auch wirklich schnell an. Am Ende gab es nach meinem Geschmack eine Menge Erklärungen und Auflösungen, hier habe ich mich ab und zu schon kurz gelangweilt, aber die Wortgefechte und Wendungen lassen diese kurzen Momente der Langeweile vergessen. 


    Mercy Thompson ist alles andere als auf den Mund gefallen. Sie sagt immer was sie denkt, auch wenn das nicht immer eine gute Idee ist und vor allem tut sie immer das Gegenteil von dem was sie soll. Sie ist eine richtige Kick-Ass Heldin und absolut nach meinem Geschmack. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band. 


    Neben Mercy gibt es noch andere interessante Charaktere. Werwölfe, Vampire und Gnome sind nur Beispiele. Die Autorin hatte hier wirklich tolle Ideen und ich bin gespannt wohin sie uns da nächste Mal führt. 










    Ein für mich gelungener Auftakt, ich bin sicher, dass die Autorin diesen aber noch steigern kann. 




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    Nenaties avatar
    Nenatievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Heldin und spannende Geschichte. Ohne die typischen Klischees und ohne Liebesdrama!
    Mercy Thompson 1

    Inhalt
    Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer Autowerkstatt. Nicht nur das, sie ist auch Gestaltwandlerin und kann sich in eine Kojotin verwandeln. Dazu ist sie in einem Werwolfrudel aufgewachsen. Ihr Leben wird aber plötzlich kompliziert als fremde Werwölfe bei ihrere Werkstatt auftauchen. Und dann auch noch die Tochter des örtlichen Alpha-Wolfs entführt wird. Mercy steckt ungewollt mitten drin und versucht nun die Tochter zu retten.


    Meinung

    Das Buch macht wirklich Spaß. Mercy ist eine tolle Protagonistin. Tough und eigenständig, hat Ecken und Kanten. Sie lässt sich nichts vorschreiben und hat ihre ganz eigenen Ansichten, die sie zwar ab und an in verzwickte Situationen bringen aber sie hat eben ihre Prinzipien. Ich mochte sie sofort.

    Die Geschichte ist zwar spannend, lange hatte ich aber keine Ahnung wo genau es hingehen soll. Patricia Briggs nimmt sich Zeit um einiges zu erklären, vor allem wie genau die Rudel der Werwölfe funktionieren. Das Verhalten der Wölfe war spannend. Es gibt auch das Feenvolk und Vampire, über die man nicht allzu viel erfährt, aber genug um sich ein Bild zu machen. Es gibt noch sehr viel Potenzial für die weiteren Bücher. Schön ist auch das die Geschichte ohne Liebesdrama und Erotik auskommt. Ja, es ist Urban-Fantasy mit Gastaltwandlerin aber wirklich ohne die Klischees. Nur das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen, es ging alles doch recht schnell und wirkte etwas verworren.

    Mercy ist toll, das hatte ich ja schon erwähnt. Auch die anderen Charakter werden gut dargestellt. Jeder hat so seine Eigenheiten und Kanten.


    Großer Kritikpunkt ist die nicht so gelungene Übersetzung bzw. die fehlende Korrektur und die vielen Fehler im Text. Es fehlen Buchstaben, Worte sind doppelt oder Fehlen. Ab und an scheinen auch Sätze zu fehlen. Sehr ärgerlich!

    Ich kann die Reihe allen Fans von Urban-Fantasy empfehlen die auch mal was ohne die typischen Elemente lesen mögen. Fans von starken Heldinnen werden hier auch ihren Spaß haben.

    Kommentare: 2
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    Brivulets avatar
    Brivuletvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gestaltwandler in den Tri-Cities
    Amüsanter und spannender Gestaltwandlerroman

    Mercy Thompson ist wieder eine der Frauenfiguren in der Fantasyliteratur, die mir sehr gefallen hat: tough, durchsetzungsfähig, ohne zickig zu sein.
    Zum Inhalt muss ich sicher nicht mehr viel sagen: Mercy ist Gestaltwandlerin, die sich in einen Kojoten verwandeln kann. Sie ist in einem Werwolfrudel aufgewachsen und besitzt nun eine Ein-Frau-Autowerkstatt. Kompliziert wird die Geschichte, als die Tochter des örtlichen Alphas entführt wird. Zwar gehört Mercy nicht dem Rudel an, aber es gibt einige gute Gründe, warum sie Adam, dem Alpha des Rudels, hilft.
    Ich wurde auf Mercy Thompson aufmerksam, weil ich einen Ersatz für die »Stadt der Finsternis« Reihe suchte. Zwar ist das Setting etwas anderes, die Tri-Cities bieten dennoch einen sehr schönen Hintergrund für einen spannenden und sehr unterhaltsamen Gestaltwandlerroman. Der Schreibstil ist leicht, an einigen Stellen musste ich laut lachen. Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingestreuten Hintergrundinfos zum »Feenvolk«, die auch nicht den Lesefluss störten.
    Fazit: Klare Leseempfehlung für Fans von Gestaltwandler und Co.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 2 Jahren
    Solider Auftakt einer Gestaltwandler-Reihe

    Mercedes Thompson ist eine Automechanikerin und  eine Gestaltwandlerin ,die sich in einen Kojoten verwandeln kann.Doch das allein macht sie nicht aus ,sonders Mercy ist speziell.Sie hat jede Menge Tatoos und coole Freunde wie einen Vampir , der Scoobe Doo liebt,einen schwulen Werwolf.Ihre Adoptivfamilie war ein Werwolfrudel ,all das macht Mercy zu einer schillernden Figur ,die so gar nicht ins normale Gestaltwanderformat passt.
    Als dann Jessie ,die Tochter  von Mercys Nachbar und Vorsitzenden des örtlichen Werwolfrudels entführt wird muss Mercy zeigen was in ihr steckt.
    Mercy beisst sich in allen Lebenslagen durch und hat  ein großes Herz und  ist dazu noch schlagfertig  und selbstbewusst ,was die Werwölfe manchmal nicht so toll finden.
    Doch für ihre Freunde geht sie durch dick und dünn .


    Ein Buch ,das trotz weiblicher Protagonistin  ohne große Sexszenen auskommt und dennoch fesselt,denn Mercys Charakter ist einfach nur toll und man  möchte noch   gern mehr über  Mercy und Co lesen.

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.
    Mercy Thompson 01 - Die Verschwörung der Werwölfe

    Klappentext:
    Werwölfe sind verdammt gut darin, ihre wahre Natur vor den Menschen zu verbergen. Doch ich bin kein Mensch. Ich kenne sie und wenn ich sie treffe, dann erkennen sie mich auch!
    Für Mercy Thompson, Walkerin und Besitzern einer Ein-Frau-Autowerkstatt, ist das Leben kein Zuckerschlecken. Doch an dem Tag, an dem sie einen Werwolf einstellt, gerät sie in ernste Schwierigkeiten…

    Zwar gehört Mercy Thompson keinem Rudel an, dennoch springt sie lieben Freunden in Not ohne Nachzudenken zur Seite. Eine Walkerin mit Herz, Hirn und Selbstbewusstsein.
    Zwar hat mich die Ausführung der Dynamik im Werwolf-Rudel etwas in meinem Lesefluss und der sich stetig aufbauenden Spannung gebremst, aber danach nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Irgendwann mochte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
    Patricia Briggs hat einen schön flüssigen, bildhaften und angenehm zu lesenden Schreibstil, der bei diesem Fantasy-Abenteuer kaum etwas zu wünschen offen lässt.
    Der Leser findet sich schnell in einer Welt voller magischer Geschöpfe wieder, die noch so einige spannende Geschichten um Mercy Thompson und ihre Freunde versprechen.

    Fazit: Etwas viel Rudel-Erklärung, die dem Buch die volle Punktzahl rauben, aber sehr schön und flott zu lesen. Diese Reihe werde ich definitiv weiterverfolgen.

    Reihenfolge:
    01. Ruf des Mondes
    02. Bann des Blutes

    Kommentare: 5
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    Asbeahs avatar
    Asbeahvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mercy ist cool und sehr unterhaltsam!
    Guter Auftakt einer tollen Reihe!

    Mercy gefällt mir! Sie hat es in ihrer Jugend nicht leicht gehabt und hat sich dadurch zu einer einer zähen, trainierten und durchsetzungsfähigen jungen Frau entwickelt.  Sie ist eigenständig, verantwortungsbewusst, loyal und intelligent, das mag ich bei meinen Hauptcharakteren am liebsten. Dass sie als Automechanikerin einen Waffenschein und zwei Schusswaffen besitzt, finde ich eigentlich unnötig, aber in den USA wird das ja nicht ganz so eng gesehen, und wie man in diesem Buch feststellt, braucht sie ihre Waffen auch tatsächlich. Denn Mercy lebt in der Welt der Übernatürlichen und hat enge Kontakte zu Werwölfen, was ein permanentes Risiko darstellt. Sie selbst ist ein Walker und kann sich in einen Kojoten verwandeln und hat Kontakte zu anderen magischen Wesen wie Feen und Vampire.

    In diesem ersten Teil werden wir hauptsächlich in die Welt der Werwölfe mit ihrem Dominanzverhalten und dem Rudelgefüge eingeführt. Werwölfe und Shapeshifter sind eigentlich nicht so mein Ding, doch Patricia Briggs Schreibstil hat auch die für mich persönlich eher uninteressanten Passagen so gut gestaltet, dass mir nicht langweilig wurde. Außerdem gab es so einiges an Action und Rätseln und mehrere interessante Nebencharaktere von denen man in den nächsten Teilen noch mehr erfahren wird.

    Mein Fazit: ein unterhaltsamer und vielversprechender Reihenauftakt, liebevoll und detailreich geschrieben. Da ich bereits weiß wie es weitergeht, und dass sich Mercys Abenteuer noch steigern, meine uneingeschränkte Empfehlung für diese Reihe. Gute 4 Sterne für diesen ersten Band.

    Kommentare: 1
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    Gwees avatar
    Gweevor 2 Jahren
    Ein bodenständiger Urban Fantasy Roman

    Bis heute bleibt das Cover von „Ruf des Mondes“ für einen Urban Fantasy Roman überraschend schlicht und unaufdringlich. Während andere Romane dieser Art halbnackte Männerkörper oder Frauen in sexy Kleidern schmücken, sieht man hier nur ein Tor und rote Augen, die auch zur Atmosphäre des Buches passen. Im Buch gibt es auch eine Karte von der Tri-Cities, die hübsch gestaltet ist. Die Kurzbeschreibung finde ich an sich gut und das Thema treffend, soweit ich weiß steht bei neueren Auflagen aber etwas Anderes drauf.

    Die Handlung des Romans setzt langsam ein, aber danach sprüht er vor Ereignissen. Diese sind aber selten offensichtlich, sondern für den Leser in den meisten Fällen eher überraschend. Mercy ist als Walkerin eine Art Neutrale zwischen den Werwölfen, dem Feenvolk und den Vampiren. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, die wirklich gut mit der Handlung verwoben wurde. Gleichzeitig ist auch die Welt, in der diese Geschichte spielt, sehr authentisch gehalten. Zu Beginn der Geschichte wissen die Menschen bereits vom Feenvolk. Die anderen „Rassen“ halten sich aber bedeckt. Die Spannungen und Beziehungen zwischen den Rassen sind dabei interessant und glaubwürdig. Besonders positiv überrascht hat mich an dem Buch, dass eine Liebesgeschichte hier nur angedeutet wird, aber diese nicht einmal Ansatzweise die Handlung bestimmt. An manchen Stellen geht es etwas langsam zu, aber das wird auch meistens mit den Eigenarten der Werwölfe, Vampire und dem Feenvolk begründet, die alle in irgendeiner Weise ihre Finger im Spiel haben. Trotzdem wirkt der Roman dabei nicht zu voll. Man kann dem Handlungsstrang mühelos folgen.

    Mercy ist eine sehr charmante Protagonistin, die Sinn für Humor hat und nicht weinerlich ist. Im Gegenteil lässt sie sich nicht gerne bevormunden. Alle Charaktere in diesem Roman scheinen ganz offenkundig eine eigene Geschichte zu haben und wirken dabei nicht blass. Zwar gibt es durchaus Personen, die ein bisschen stereotypisch anmuten, aber sich durch ihre manchmal angedeutete Hintergrundgeschichte dennoch von anderen abheben. Dabei ist vor allem auch sehr interessant wie die verschiedenen Charaktere zueinanderstehen, da viele ihre eigenen Geschichten miteinander haben oder durch bestimmte Regeln wie beim Werwolfrudel auch eine festgesetzte Beziehung zueinander haben.

    Der Schreibstil ist eher locker gehalten und sehr leicht zu lesen. Briggs hat einen ausgeprägten Stil und hält sich in ihren Absätzen gerne möglichst kurz. Eigentlich habe ich oft Probleme, in die Ich-Perspektive reinzukommen, aber bei diesem Roman fällt es überhaupt nicht schwer. Tatsächlich ist der Schreibstil so subtil und passend, dass er völlig in den Hintergrund tritt und der Geschichte selbst den Vortritt lässt.

    Mit „Ruf des Mondes“ beginne ich die „Mercy Thompson“-Reihe mindestens zum dritten Mal. Ich habe dieses Buch schon beim ersten Mal geliebt und das hat sich diesmal nicht geändert. Mercys Geschichte zu lesen, fühlt sich für mich ein bisschen wie heimkommen an. Wenn man ein wenig Abstand zu den Büchern hat, fällt es außerdem sehr leicht, wieder in die Geschichte einzutauchen und aufs Neue überrascht zu werden.

    Fazit:
    Dies ist ein sehr bodenständiger Urban Fantasy-Roman, der sich vor allem auf eine eher actionreiche Handlung konzentriert, dabei die Charaktere aber keinesfalls in den Hintergrund rücken lässt, sondern ihre Geschichten gekonnt in die Handlung verwebt.

    Gesamt: 5/5

    Inhalt: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Lesespaß: 5/5
    Schreibstil: 4/5

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    NLauers avatar
    NLauervor 2 Jahren
    Eine meiner Lieblingsbuchreihen!!!

    Mercy lebt in den Tri-Cities, (drei benachbarten Städten Kennewick, Richland und Pasco bestehende Metropolregion im Südosten des US-amerikanischen Bundesstaates Washington) arbeitet in ihrer eigenen Werkstatt und führt eigentlich ein ziemlich ruhiges Leben, trotz der Tatsache, das sie sich in einen Kojoten verwandeln kann. Wohnt in einem Trailer und kommt gut über die Runden.

    Hinter ihrem Grundstück, wohnt der örtliche Alphawerwolf Adam Hauptman.
    Mit ihm steht sie regelmäßig auf kleinen/großen Kriegsfuß, weil er wie alle Werwölfe (und besonders da er der Alpha ist) ziemlich dominant ist.
    Jedes Mal wenn sie sich streiten, z.B. weil Mercys Katze Medea bei Adam rumlungert (dem das aber insgeheim gefällt), verziert bzw. verschandelt Mercy ein altes Autofrack in ihrem Karten, das Adam aus dem Schlafzimmerfenster aus sehen kann und treibt den Ordnungsfreak so in den Wahnsinn.

    Aber auch sonst lässt sie sich ungern viel von Jemanden sagen und wenn ihr was so gar nicht gefällt, kann es sein, das sie im ersten Moment ziemlich vernünftig reagiert und sich später dafür rächt. (wie z.B. mit dem Auto)
    Das Adam sie als „Gefährtin“ beansprucht hat, mit dem Vorwand das sie vor dem restlichen Rudel sicher ist (weil Wölfe Kojoten eigentlich fressen), gefällt ihr ganz und gar nicht. Allerdings herrscht zwischen den Beiden eine ständige Anziehung, doch da Mercy bei Werwölfen aufgewachsen ist, hat sie Angst eine Beziehung mit einem einzugehn.

    Aufregung kommt In Mercys Leben durch Mac. Er ist ein Ausreißer, dem schlimmes wiederfahren ist und um einen unter der Hand bezahlten Job bittet.
    Er wurde unfreiwillig zu einem Werwolf gemacht und nachdem er fast von den Tätern umgebracht wird, stellt Mercy ihn Adam vor.
    Kurz darauf wird das Rudel angegriffen, Mac getötet, Adam schwer verletzt und Adams Teenagertochter Jesse entführt.
    Da die Situation verfahren ist, bringt Mercy Adam in einer Nacht und Nebel Aktion zu Bran, dem Alpha aller Wölfe und seinem Rudel, in Sicherheit.

    Dort trifft sie auf Samuel Cornick, ihre große Teenagerliebe, der allerdings aus den falschen Gründen mit ihr zusammen sein wollte. Leider ist einzig er verfügbar und dominant genug, mit zurück zu fahren und einen verletzten Alpha unter Kontrolle zu halten, während sie versuchen herauszufinden wo Jesse ist und was die Geschichte mit Mac/ dem Angriff zu bedeuten hat.

    In Adams Rudel scheint es Verräter zu geben und die örtliche Vampirsiedhe, macht es mit einem Übergriff auf Sam auch nicht leichter bei den Ermittlungen voranzukommen.

    Fazit:
    Die Mercy Thompson Reihe ist eine meiner Liebsten.
    Ich mag ihre freche und selbstbewusste Art. Besonders auch ihre Hilfsbereitschaft und ihre moralischen Ansichten.
    Es ist eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen und nachvollziehbaren Charakteren.

    Reihenfolge:
    01 - Ruf des Mondes
    02 - Bann des Blutes
    03 - Spur der Nacht
    04 - Zeit der Jäger
    05 - Zeichen des Silbers
    06 - Siegel der Nacht
    07 - Tanz der Wölfe
    08 - Gefährtin der Dunkelheit

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