Patricia Clough In langer Reihe über das Haff

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Inhaltsangabe zu „In langer Reihe über das Haff“ von Patricia Clough

Die Flucht der Trakehner, der edlen Pferde aus Ostpreußen, in verschiedenen Trecks nach Westen ist legendär. Sie fand unter katastrophalen Umständen erst im letzten Moment vor dem Einmarsch der Roten Armee statt. Dass dabei nicht alle Pferde umgekommen sind, ist ihrer eigenen Zähigkeit und der Zähigkeit der Menschen zu verdanken. Pferde retteten auch Menschenleben. Patricia Clough hat gründlich recherchiert, Zeitzeugen befragt und daraus eine sehr lebendige und anschauliche Erzählung gemacht. Ein spannendes Buch, in dem nebenbei viel Historisches und Zeithistorisches vermittelt wird.

Nicht nur für Pferdefreunde lesenswert.

— SaraBeth
SaraBeth

Trotz aller trauriger Geschichte und unvorstellbarer Greuel hat mich dieses Buch seltsam unberührt gelassen - her was für Pferdeliebhaber

— MellieS
MellieS

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  • Rezension zu "In langer Reihe über das Haff" von Patricia Clough

    In langer Reihe über das Haff
    isag

    isag

    27. January 2013 um 16:29

    "In langer Reihe über das Haff" ist vom Thema her ein - zumindest für Pferdefans - spannendes Buch. Zu Beginn las es sich allerdings erst einmal ziemlich schwer, da ein kurzer geschichtlicher Abriß über die Zeit gegeben wurde, in dem viele Namen genannt wurden, die man sich meiner Meinung nach nicht alle sofort mit ihrem jeweiligen Zusammenhang merken kann. Danach gibt es dann eine wie ich finde gelungene Beschreibung der Orte, an denen die Trakehner zur damaligen Zeit gezüchtet wurden, interessant fand ich daran u.a. daß es farblich sortierte Herden gab und daß die Nachzucht von Stuten in Privatbesitz eine andere offizielle Rassebezeichnung hatten. Man bekommt auch ein gutes Bild davon, wie robust Pferde damals gewesen sind, denn schon vor der Flucht war bei den Stuten in Privatbesitz üblicherweise Feldarbeit an der Tagesordnung. Im Rahmen der einzigen beteiligten Höfe lernt man auch ein bißchen die zugehörigen Familien kennen. Etwas Spannung bietet das Buch, als langsam klar wird, daß der Krieg immer näher rückt. Aus heutiger Sicht unglaublich finde ich, daß den Einwohnern damals schlichtweg verboten wurde, zu fliehen. Einige wenige konnten ihre Kinder zu Verwandten schicken, aber die meisten mussten auf eine offizielle Erlaubnis warten, ihren Hof verlassen zu dürfen. Da selbst die Planung einer Flucht verboten war, ist es interessant zu lesen, wie die Betroffenen dennoch heimliche Vorbereitungen getroffen haben. Bei der Schilderung der Flucht springt die Autorin leider sehr schnell von einer Gruppe zur nächsten. Allgemein sind die einzelnen Abschnitte zu den jeweiligen Familien/Höfen immer recht kurz - zumindest mir fehlt selbst jetzt nach dem Lesen des Buches noch der Überblick. Als Ganzes gesehen bekommt man dennoch einen Eindruck davon, wie schrecklich die Geschehnisse waren und welche Schwierigkeiten es auch nach dem Krieg noch gab. Schließlich wird auch noch beschrieben, wie die Trakehnerzucht nach dem Krieg trotz der weit verstreuten und nur noch wenigen Pferde erhalten blieb - für die damaligen Zeiten auf jeden Fall etwas besonderes. Und es wird klar, daß ohne die wenigen, denen der Fortbestand der Trakehner (die ihnen das Leben gerettet haben - zu Fuß wäre eine Flucht aussichtslos gewesen) wichtig genug war UND die die entsprechenden Möglichkeiten hatten, etwas zu tun die Trakehner heute nicht mehr existieren würden. Anschließend folgt noch ein ziemlich langer Teil mit Danksagungen - in dem ich mit Staunen gelesen habe, daß gar nicht von allen Zeitzeugen die Informationen den Weg ins Buch gefunden haben. Wobei mich mehr erstaunt hat, daß dies damit begründet wurde, daß das den Rahmen sprengen würde - aber so dick ist das Buch nun wirklich nicht! Mein Fazit: Das Buch gibt einen ganz guten Überblick, aber es fehlt irgendwie etwas, das den Leser durch das Buch führt. Die vielen Wechsel machen das Buch anstrengend und lassen die durchaus oft zusammengehörenden Details zu Stückwerk werden.

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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