Patricia Clough Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein

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Inhaltsangabe zu „Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein“ von Patricia Clough

Noch nie haben sich ältere Menschen so jung gefühlt, noch nie waren sie so aktiv und haben dabei so gut ausgesehen. Einerseits. Andererseits stellt die Erfolgsautorin Patricia Clough zu Recht fest: »Vor Jahren standen wir Frauen auf und wehrten uns gegen eine Welt, die uns allein aufgrund unseres Geschlechts für minderwertig hielt. Heute haben wir es mit einer Gesellschaft zu tun, die uns den Wert abspricht, weil wir alt sind.« »Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein« erzählt von Frauen, die sich nicht damit zufrieden geben wollen, ihren Lebensabend auf dem Schaukelstuhl im Kaminzimmer zu verbringen, von Frauen, die es geschafft haben, sich von den gängigen Vorurteilen des Alters loszusagen, um noch einmal einen ganz neuen Lebensabschnitt zu beginnen und so beeindruckende Lebensentwürfe für die späten Jahre liefern.

Toller Titel, große Leere in der Story

— MargareteRosen
MargareteRosen

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  • Reizerischer Titel, leider am Thema des Buches vorbei!

    Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    03. May 2016 um 21:10

    Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein ist keine Spur zu finden! Wow, was für ein Titel, dachte ich, als ich das Buch sah. Und im Covertext steht: "Patricia Clough wehrt sich gegen die spießigen Vorstellungen vom Alter." Und das Cover erst. Frische Farben, die Schrift verspricht schon: Frech und anders geht es im Buch zu. Die Falschirm-Dame ist nicht hübsch, doch extrem langbeinig. Da ich selbst eine ältere Frau bin ;-) wollte ich mehr von den Vergnügen erfahren. Was macht mich besonders?Wie nehme ich mein Alter leichter?Was ist das Besondere am Ältersein? Wo ist der Spaß und das Vergnügen? Welche Tipps zu Gesundheit, Wellness, Wohlbefinden, Umgang mit jüngeren, gleichaltrigen und älteren Menschen, Sex, innerer Einstellung zu sich selbst und dem alternden fraulichen Körper, hat Frau Clough für uns? Als Siebzigjährige kann sie auf jahrelange Erfahrungswerte zurückgreifen. Aus ihrem Schatzkästchen hat sie leider nur eine Aneinanderreihung verschiedener Lebensläufe gezogen. Frauen, die schon eine super Ausbildung, genug Geld, ggf. einen betuchten Noch-Ehemann im Rücken haben, oder die erfolgreiche - hier muß ich sagen: Bewunderung! - Nobelpreisträgerin. Für die normale älter Frau absolut unerreichbar. Leider gibt es keine wirklichen Tipps, keine humorigen Geschichten, die wir verwenden könnten, um unser eigenes Leben bunter, entspannter und gelassener zu gestalten. Es sollte ein Sachbuch sein. SACHBUCH bedeutet für mich aber auch, dass frau sich mit der SACHE aueinandersetzt und dem Titel entsprechen den Inhalt gestaltet. Ups, ... nach dem Inhalt sollte der Titel gefunden werden, und nicht ein reizerischer Titel dem Mainsteam angepaßt werden, damit viele das Buch kaufen. Ich hätte das Buch, mit einem anderen Titel versehen, auch gelesen. Wäre dabei wahrscheinlich sehr zufrieden gewesen. Eben weil meine Erwartungshaltung einen anderen Fokus hätte. Fazit: Das Buch hält einfach nicht, was der Titel verspricht. Enttäuschend.

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  • Oberflächlich und ohne Denkanstöße.

    Vom Vergnügen, eine ältere Frau zu sein
    wandablue

    wandablue

    Oberflächlich und ohne Denkanstöße. Älter zu sein hat durchaus seine Vorteile. Man hat nichts mehr zu verlieren und kann deshalb frei heraus, ungeschminkt und verlustfrei, sagen, was man denkt, oder? Jüngeren kann man, vor allem ungefragt, wertvolle Ratschläge erteilen, man bekommt in der Bahn Platz angeboten oder darf ihn zumindest einfordern, für gewöhnlich reicht ein scharfer fokusierender Blick auf das lümmelnde Bürschen da drüben, dann erhebt es sich mürrisch. Und dass man eventuell nicht mehr so gut hört, heisst nichts anderes als dass man nur noch hört, was man auch hören will. Auf die Figur muss man nur noch, insoweit als es die Gesundheit erfordert, achten und, wer selbstbewusst genug ist, kann ungeniert Kellner und Verkäuferinnen herumscheuchen. Die Enkel schickt man heim, wenn sie nicht spuren, nachdem man sie so lange mit Süssigkeiten traktiert hat, dass sie eine Nacht lang brechen und erst neulich habe ich einem Siebenjährigen angeboten, den Rest aus meinem Weinglas zu trinken, denn man könne heutzutage nicht früh genug mit den Drogen anfangen, hätte aber gerade mein Kokain nicht dabei ... Älter sein, kann durchaus vergnüglich sein! Nichts davon bei Patricia Clough. In den Bericht eigenen Erlebens, aus ihr wurde nach ihrer journalistischen Karriere, eine Schriftstellerin, werden hauptsächlich Fallbeispiele von vorher schon erfolgreichen, wohlhabenden, gesunden Frauen, eingestreut, die um die Fünzig herum eine Sinnkrise bekamen, alles hinschmissen, ihr Leben veränderten und noch einmal neu durchstarteten. Vollmundig macht die Autorin Mut, nicht aufzugeben. Hä? Wer wohlsituiert ist und gesund, der hat in der Gesellschaft, egal in welchem Alter, noch nie ernsthafte Probleme gehabt. Und dass ältere, wohlsituierte und gesunde!, ich kann nicht umhin es zu wiederholen, Frauen heute andere Möglichkeiten haben als früher, das ist Allgemeinwissen, dafür brauche ich nicht extra ein Buch. Was aber ist mit allen anderen? Den nicht wohlsituierten, den psychisch Angeschlagenen, den Kranken? Ausgeblendet. Was ist mit den Berufsfeldern auf denen ältere Herren Erfolge haben, ältere Frauen aber Probleme wie z.B. Politik und Fernsehen? Ausgeblendet. Was ist mit dem Bild vom Altern insgesamt in der Gesellschaft, vom Wert der Erfahrung, vom Ansehen älterer Menschen? Ausgeblendet. Was ist mit dem Vergleich der Kulturen, die den Alten mehr Respekt entgegenbringen und wieso hat der Westen diesen Respekt verloren und wie kann er ihn wiedergewinnen. Ausgeblendet. No question. No answer. Innere Vorgänge? Ebenfalls Fehlanzeige, wenn man von hysterischen Gefühlsaufwallungen mal absieht. Was ist mit innerer Freiheit statt mit nur äusserer? Ausgeblendet. Was ich vermisse, sind echte Denkanstöße über das „hab nur Mut, alles wird gut“, hinaus und eine reale Auseinandersetzung mit dem Älter sein quer durch alle Schichten hindurch, seinen Vorteilen und seinen Nachteilen. Was ich vermisst habe, ist das Thema Versöhnt sein mit sich selbst und seinem Leben und wie dies gelingen kann. Fazit: Oberflächlich. Hält nicht, was der Titel verspricht. Kategorie: Sachbuch Verlag: btb 2012

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    sursulapitschi

    sursulapitschi

    08. January 2015 um 11:26
    gst schreibt Liebe Wanda, Du solltest unbedingt Dein eigenes Buch schreiben! Das würde ich auch lesen - gerne sogar! Aber von diesem lasse ich lieber meine Finger und genieße solange mein eigenes Alter, das, ...

    Das möchte ich gerne unterschreiben.