Patricia Cornwell Bastard

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Inhaltsangabe zu „Bastard“ von Patricia Cornwell

Ein junger Mann bricht auf der Straße zusammen und stirbt. Alles deutet auf einen Herzinfarkt hin. Doch im gerichtsmedizinischen Institut von Dr. Kay Scarpetta stellt man rätselhafte Blutungen an der Leiche fest. Die einzig denkbare Erklärung: Der Mann hat bei der Einlieferung noch gelebt und ist im Kühlraum jämmerlich erfroren. Ein Skandal, der Kay Scarpettas Karriere für immer beenden könnte ...

Diesen Band hätte ich mir getrost sparen können.

— Fuexchen

war ok

— CorneliaP

Tolles Cover (für Cover-Grapscher genau das richtige) und nachdem ich es zu Ende gelesen habe, perfekter Titel! Clever gewählt.

— AnnaRupp

Hat mir leider nicht gefallen. Es war sehr langatmig ud hat mich nicht gepackt.

— Melchen

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    Bastard

    Fuexchen

    26. February 2018 um 07:39

    Ein junger Mann bricht unvermittelt auf der Straße zusammen und stirbt. Im Gerichtsmedizinischen Institut von Dr. Kay Scarpetta stellt man rätselhafte Blutungen an der Leiche fest. Die einzig denkbare Erklärung: Der Mann hat bei der Einlieferung noch gelebt und ist erst im Kühlraum erfroren. Ein Skandal, der Kay Scarpettas Karriere für immer beenden könnte. Nicht nur die Blutungen stellen die Forensikerin vor ein unlösbares Rätsel. Auch der Umstand, dass der Tote eine unregistrierte, geladene Waffe bei sich trug und in unmittelbarer Nähe einer Prominentenhochzeit zusammenbrach, macht den Fall nicht durchsichtiger. Nachdem sie lange im Nebel gestochert hat, entdeckt Scarpetta schließlich, dass das Opfer auf besonders perfide Weise zu Tode kam. Und dass es offenbar eine Verbindung zu dem Mord an dem sechsjährigen Mark Bishop gibt. Dem arglosen Kind wurden beim Spielen fünf lange Stahlnägel in den Hinterkopf getrieben. Scarpetta beginnt zu ahnen, dass sie es mit einem unerbittlichen Feind aus den eigenen Reihen zu tun hat. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Als ich den ersten Fall von Kay Scarpetta gelesen habe war ich Feuer und Flamme. Nur leider konnten mich die letzten Bände nicht mehr überzeugen. Mir fehlt es an allem. Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen, allerdings kommt es mir teilweise wie eine Anreihung von Sätzen vor, aber nicht wie ein zusammenhängender Fluss. Ich befürchte dies liegt auch teilweise an der Übersetzung, da mir viele Sätze mehr Sinn ergeben, wenn ich sie ins Englische übersetze. Die Charaktere, allen voran Scarpetta haben ihren Charme verloren. Unterhaltungen sind Monologe, bei denen man nicht auf den Gesprächspartner eingeht. Da bleiben mir leider die Gefühle auf der Strecke. Normalerweise sollte man ja meinen, dass sich Charaktere weiterentwickeln, aber diese hier kommen mir vor, als würden sie sich zurückentwickeln. Zu allem Negativen kommt noch hinzu, dass mir die Handlung teilweise zu verwirrend erzählt wird. Es werden Sachen erwähnt, die irgendwie als selbstverständlich angesehen werden, an die ich mich aber aus den vorherigen 17 Fällen nicht erinnern kann. Schon beim letzten Buch hatte ich überlegt, ob ich diese Reihe wirklich weiterlesen soll. Zuletzt hat meine Neugier gesiegt, da ich dachte, man erfährt wieder etwas aus dem Leben der Charaktere. Außer Anschuldigungen oder Schuldzuweisungen gibt es jedoch nichts Erwähnenswertes.Wenn ich mal zitieren darf „Überhaupt versteht er eine ganze Menge nicht.“ Hier wird über Marino gesprochen. Ich muss gestehen, dieser Satz beschreibt genau mein Empfinden, als ich dieses Buch beendet hatte. Ich kann leider nur 1 Stern vergeben.

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  • Ein Kapitel lesen ist so gut wie 100x Schäfchen zählen

    Bastard

    AnnaRupp

    24. June 2016 um 11:33

    Ich schreibe nicht gern schlecht über Bücher, denn in jedem Werk steckt ne Menge Arbeit und Ideenreichtum des Autors/der Autorin hinter. ABER die Dialoge in dem Buch sind einfach SO doof, ich weiß nicht, wie oft ich laut gebrüllt habe: "Ja! Das hast du jetzt schon 3 Mal gesagt, komm endlich zum Punkt!" Das schlimme an der Handlung war für mich, dass Dinge, die binnen 3 Sätzen erklärt werden konnten, sich auf mindestens 10 Seiten streckten. Man las also eigentlich nur noch weiter, um zu sehen, ab wann endlich was Neues kommt. Würden Leute so mit mir reden, sie würden mich mit ihrem "um den heißen Brei" Gequatsche wirklich auf die Palme bringen. Auch das Verhältnis der Protagonistin zu Gott und der Welt war echt anstrengend. Ja. ich weiß, du fühlst dich missverstanden. Ja, ich weiß, du fühlst dich hintergangen, weil dir niemand reinen Wein einschenken will. Ich habs kapiert. Auch dass deine Nichte so ein tolles Wunderkind ist. Ich weiß es!Spannend wird es genau 2x, einmal in der Mitte, als ein Rätsel nun endlich geknackt wird und einmal am Ende, als der Täter gefasst wird. Wie man ihm/ihr auf die Schliche kommt, ist ein alter Hut, hat man schon tausend Mal irgendwo gelesen oder gesehen und fast damit gerechnet, dass es so ausgeht, aber wer es ist und vor allem WARUM, da bin ich lange Zeit nicht hinter gekommen. Darum 2 Sterne, weil das dann doch recht einfallsreich war. Fazit: Hätten die Dialoge nicht so abartig genervt, wäre die Ermittlerin nicht eine so unglaubliche und dauer beleidigte Heulsuse und hätte die ganze Geschichte ein bisschen mehr "Zack" statt "Schlenker", wäre das Buch wahrscheinlich sogar richtig gut!Da ich aber teilweise während jedes Kapitels wirklich eingeschlafen bin, empfehle ich es jedem, der unter akuten Schlafstörungen leidet. Es hat wirklich geholfen. Wer es spannender mag, sollte sich nach was anderem umsehen. Obwohl ich mir habe sagen lassen, die anderen Werke der Autorin sollen ja echt gut sein und ich habe ausgerechnet das mieseste aus der Büchertelefonzelle gegriffen. Naja, so war es wenigstens für etwas gut und macht sich auch toll im Regal, hübsches Ding ;)

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  • Sie lässt nach

    Bastard

    Reneesemee

    Inhalt: Ein junger Mann bricht unvermittelt auf der Straße zusammen und stirbt. Im Gerichtsmedizinischen Institut von Dr. Kay Scarpetta stellt man rätselhafte Blutungen an der Leiche fest. Die einzig denkbare Erklärung: Der Mann hat bei der Einlieferung noch gelebt und ist erst im Kühlraum erfroren. Ein Skandal, der Kay Scarpettas Karriere für immer beenden könnte. Nicht nur die Blutungen stellen die Forensikerin vor ein unlösbares Rätsel. Auch der Umstand, dass der Tote eine unregistrierte, geladene Waffe bei sich trug und in unmittelbarer Nähe einer Prominentenhochzeit zusammenbrach, macht den Fall nicht durchsichtiger. Nachdem sie lange im Nebel gestochert hat, entdeckt Scarpetta schließlich, dass das Opfer auf besonders perfide Weise zu Tode kam. Und dass es offenbar eine Verbindung zu dem Mord an dem sechsjährigen Mark Bishop gibt. Dem arglosen Kind wurden beim Spielen fünf lange Stahlnägel in den Hinterkopf getrieben. Scarpetta beginnt zu ahnen, dass sie es mit einem unerbittlichen Feind aus den eigenen Reihen tun hat.   Dr. Kay Scarpetta war die letzten Wochen nicht in ihrem  Institut anwesend und als sie wieder da ist stellt sie fest das man die Gerichtsmedizin nicht so geleitet hat wie man solltet. Naja aber wie ihr euch denken könnt ist das nicht das einzige womit sie zu tun bekommt. Ein junger Mann ist auf der Straße Tod zusammen gebrochen und in der Gerichtsmedizin stellt man fest das sie auf Blutet. Doch das ist nicht der einzige Fall der Rätselhaft ist.   Eigentlich liebe ich die Reihe doch diese Geschichte ist etwas lahm und vorhersehbar. Schade eigentlich.

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    • 6
  • Man erwartet einen Krimi und bekommt Langeweile

    Bastard

    Moonwishes

    10. September 2014 um 19:23

    Kay Scarpetta ist Pathologin und leitet ein eigenes Institut. Doch plötzlich beginnt eine Leiche im Kühlhaus stark zu bluten an. Alle Verbindungen die sie ziehen kann führen zu anderen Morden. Hat sie es mit einem Serienmörder zutun? Der Roman klingt von der Inhaltsangabe her sehr spannend und ich bin wirklich erwartungsvoll an diesen Roman gegangen, da man schon viel von der Autorin gelesen und gehört hat. Doch die Story bekam die ganzen Seiten über kein bisschen Spannung. Das ganze Buch ist eine eine einzelne Unterhaltung. Ermittelt wurde weniger, sondern nur über den Fall gesprochen und die Lösungen wusste Kays Mann zwar schon, wollte sie ihr aber nicht verraten. Die Beziehung zu ihrem Mann war generell derart kühl, dass ich mich manchmal fragte warum sie eigentlich zusammen wären. Später löste sich der Fall auf und als der Mordplatz aufgesucht wird, werden Sachen grundverausgesetzt, die gar nicht gegeben waren. SO wurde einfach über Indizien und Tatsachen geredet, die der Leser gar nicht mitbekam. Geradeeben wurde der Mann noch gesucht, jetzt ist tot, der Mordplatz besucht.... ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob ich einige Seiten übersprungen habe. Als Nebenstory hat Kay noch einen anderen Fall im Kopf, der ihr vor Jahren unterlag. DOch dieser Fall wird nie wirklich offengelegt, hat irgendwie nichts mit dem Rest zutun, obwohl immer gesagt wird der vergangene Fall erinnere sie so stark an den momentanen. Hä? Warum denn nun? Das Buch würde ich persönlich nicht weiter empfehlen. Es war unverständlich, langweilig und die Geschichten an sich waren zu verwoben, als das man verstand was jetzt alles zusammen hängt.

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  • Forensik eher nebensache

    Bastard

    smutcop

    13. August 2013 um 14:31

    ...und das ist sehr schade. Das war bei mir der Grund, die Geschichten um Kay Scarpetta zu lesen. Dieses Werk ist eher eine Art Spionagekrimi und bedient andere Vorlieben. Die story ist mir von Beginn an zu konstruiert, zu überfachtet mit Klischees und schrecklich durcheinander, da nur durch einen kleinen Absatz getrennt immer wieder andere Handlungsstränge beginnen. Auch vermisse ich Querverweise auf den vorhergehenden Band der Reihe. Wer auf High-tech Spionage/ Rüstung steht, ist hier gut aufgehoben, wer Sektionen, akribische Ermittlerarbeit im Labor und Forensik mag - eben nicht.

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. December 2012 um 05:02

    Inhalt Dr. Kay Scarpetta erhält einen neuen Fall, bei dem ein junger Mann auf offener Straße plötzlich zusammengebrochen ist. Es scheint nach einem Herzinfakt, aber keiner kann so ganz daran glauben. Ihre Kollegen Lucy und Benton benehmen sich ganz anders als sonst, und Jack ist plötzlich spurlos verschwunden. Fragen über Fragen und keine Antworten in Sicht. Und was hat das alles mit den neuen technischen Entwicklungen im Labor zu tun? Meinung Da ich schon viele Kay-Scarpetta-Romane gelesen habe, freute ich mich wahnsinnig auf dieses Buch. Leider wurde ich diesmal etwas enttäuscht. Mir gelang es einfach nicht, in das Buch hineinzukommen. Teilweise mußte ich einige Seiten nochmals wiederholen, da mir einfach der Bezug zu der ganzen Geschichte fehlte. Es baute sich überhaupt keine Spannung auf und ich tat mich wirklich schwer, es zu Ende zu lesen. Gestört haben mich auch noch die völlig uninteressanten, hochmoderen, medizinischen Vorgänge und Begriffe. Ein Normalsterblicher interesssiert sich wahrscheinlich überhaupt nicht dafür und es war einfach nur schlecht und anstrengend zu lesen. Trotz des einfachen und flüssigen Schreibstils konnte mich „Bastard“ nicht überzeugen. Die Dialoge waren mir zu belanglos und zogen sich nur so dahin. Gut fand ich, das die Autorin wieder die Geschichte in der ich-Perspektive aus Sicht von Scarpetta geschrieben hat. Leider konnte ich diesmal ihre Gedanken und Gefühle nicht mitverfolgen. Auch die anderen Charakteren wurden viel zu lapidar und einfach zu nebensächlich behandelt und haben daher immer aneinander vorbeigeredet. Niemand kam wirklich auf einen grünen Zweig. Daher blieb wahrscheinlich dann auch die Spannung auf der Strecke. Ein guter Punkt für mich war die Herausarbeitung des scheuen Windhundes Socks. Dieser wurde sehr gut beschrieben und ich hatte richtiges Mitleid mit ihm. Wenigstens dort sieht man leichte Gefühlsregungen zwischen den Personen, die sich rührend um den Hund kümmerten. Aber im Großen und Ganzen war der Roman einfach nur langweilig für mich. Eigentlich schade. Ein wirkliches Ende hat „Bastard“ auch nicht, für mich blieben viele offene Fragen. Cover Das Cover wurde gut gestaltet. Es leitet auf einen spannenden Krimi hin, was aber leider nicht der Fall ist. Fazit Mit „Bastard“ hat Frau Cornwell, für mich, einen ihrer schlechtesten Romane geschrieben, dem vor allem die benötigte Spannung fehlte. Er erhält von mir gutgemeinte 2 von 5 Buchherzen, da ich ja eigentlich die Krimis von Patricia Cornwell gerne lese. Eine Leseempfehlung kann ich diesmal leider nicht vergeben.

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    sala83

    30. July 2012 um 21:39

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich meinen Ärger über so ein schlechtes Buch zum Ausdruck bringen soll. Eigentlich wollte ich es nach den ersten Seiten schon gelangweilt weglegen, aber ich dachte von einer namenhaften Autorin kann doch nicht so ein Mist kommen Oo Wirklich es ist langweillig ohne Ende, die Figuren berührten mich Null. Der "Kriminalfall" dermaßen hintergründig, dass ich zwischendrin gar nicht mehr wusste, wer eigentlich ermordert wurde. Verworrene Nebenschauplätze, irgendwelches Roboterzeuggerede, aber alles inkonsequent und leidenschaftslos. Ein einziger Graus und ich habe es nur mit Durchhaltevermögen überhaupt bis zu Ende geschafft. Also mein Tipp: Zeit besser investieren!

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    Eulenmail

    29. January 2012 um 21:33

    Ich habe schon einige Romane aus der Reihe gelesen und erwartete also einen spannenden pathologischen Krimi. Der Klappentext und die ersten 30 Seiten versprachen dies auch schon. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive von Dr. Kay Scarpetta geschildert, die uns gleich tief in ihre Gedanken und Gefühle hineinführt. Sie macht viele mysteriöse Andeutungen über ihre Vergangenheit und der Leser fragt sich, wie diese mit dem aktuellen Fall zusammenhängen mögen. Fazit: Leider hört die Spannung nach diesen Andeutung auch schon auf. Der Roman verliert sich in langen Gedankenmonologen, Selbstzweifeln und zum Teil auch Selbstmitleid seitens Scarpetta. Zudem gibt es viele lange Dialoge, deren Teilnehmer häufig schlicht aneinander vorbeireden, da sie sich nicht zuhören. So ist es als Leser sehr schwer dem Gespräch zu folgen. Die Handlung selbst geht durch die vielen Dialoge nur schleppend vorwärts, wenn man nicht sogar ganz den Faden darüber verliert, wohin die Figuren auf dem Weg sind oder wer nun auf welchem Wissensstand ist. Die verschiedenen Mordfälle, die zum Teil nur angedeutet werden, schaffen zusätzliche Verwirrung, da ihre Zusammenhänge untereinander erst zum Ende hin aufgelöst werden. Das Ende des Romans wird aber wieder spannend. Hier kommt Scarpetta (endlich) an einen Tatort und beginnt zu ermitteln. Das war ich aus den anderen Scarpetta-Romanen anders gewohnt. Allerdings wie bei den übrigen, erfolgt die Auflösung sehr schnell. Innerhalb der letzten ca. 150 Seiten, werden alle Fragen beantwortet und die letzten Fäden gezogen. Rückblickend hat der Roman eine sehr spannende Geschichte mit vielfach verflochtenen Handlungssträngen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese auch spannend aufgebaut werden und sich nicht in Ausschweifungen verliert.

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2012 um 19:03

    Patricia Cornwell, die Queen der Forensik-Krimis ist zurück, und hat sich in ihrem aktuellen Buch "Bastard" zumindest wieder teilweise auf alte Stärken besonnen. Die Geschichte spielt in Echtzeit, genauer gesagt in zwei Tagen, und wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt. In ihrem neuen Fall muss sich die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta mit hypermoderner Waffentechnologie und Militärgeheimnissen auseinandersetzen. Und ebenfalls nimmt auch die neueste Medizintechnik (virtuelle Autopsien) breiten Raum in diesem Thriller ein. Mit Sicherheit hat die Autorin diese Punkte sehr gut recherchiert, das sind ja auch sehr interessante Themen. Aber Cornwell bombardiert den Leser wirklich seitenlang mit diesen Fakten. Dazu kommen dann noch die Selbstreflexionen Scarpettas in epischer Breite, so dass die Autorin sich immer wieder selbst ausbremst und das Tempo aus der ansonsten spannenden und routiniert geschriebenen Geschichte herausnimmt und so absolut unnötige Längen produziert. Beeindruckend fand ich allerdings die Tatsache, dass die Autorin zu jeder Zeit die unterschiedlichen Fäden der Handlung in den Händen behält und es am Ende schafft, die Verbindungen schlüssig aufzuzeigen, denn alles hängt mit allem zusammen - wenngleich es stellenweise doch etwas überkonstruiert auf mich gewirkt hat.

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    Manscha

    04. October 2011 um 20:45

    Ich hab mich auf das neue Buch gefreut. Die Kritiken waren sich nicht einig, ob es nun ausgezeichnet oder Durchschnitt ist. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich auch nicht entscheiden. Neue Technologien in allen Ehren, aber was ist aus Mord und der Suche nach dem Mörder und dem Kombinieren geworden? Zwischenzeitlich hatte ich sogar das Gefühl, ich hätte 2 oder 3 Bücher zwischendurch verpasst. 2/3 des Buches war ich auf der Suche nach dem Thema, das letzte Drittel hat mich dann aber wieder einigermaßen versöhnt. Ich mochte die ersten (10) Scarpetta-Bücher sehr. Ich würde mir wünschen, dass Patricia Cornwell sich wieder die diese Richtung bewegt. Dieser ganze Verschwörungskram kann mir gestohlen bleiben.

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  • Rezension zu "Bastard" von Patricia Cornwell

    Bastard

    michael_lehmann-pape

    30. September 2011 um 15:12

    Scarpetta zum 18. Es ist sicher die Figur ihres Lebens, wie Patricia Cornwell gern auch zugibt. Kay Scarpetta, die Gerichtsmedizinerin, nun mit Sitz in Neuengland und eigenem, neuen Institut, das auf die Eröffnung der Arbeit wartet. Während im letzten Buch, „Scarpetta“ breite Informationen über die „private Seite“ der Protagonistin einen guten Teil des Buches füllten (Scarpetta Fans waren sicherlich angetan von diesen intimen Einblicken in das Familienleben der Gerichtsmedizinerin), legt Cornwell in „Bastard“ den Focus wieder deutlich stärker auf den Fall, der im Raume steht (auch wenn das innere Erleben ihrer Protagonisten nicht zu kurz kommt). Auf gut 500 Seiten wendet sie sich hier nun modernsten Techniken und Wissenschaften zu und verknüpft dies, gewohnt routiniert, mit der wohl angeborenen Hartnäckigkeit ihrer Protagonistin. Denn es findet sich, neben den aktuellen und vorrangigen Ereignissen, auch ein Mord im Hintergrund, der zwar geklärt scheint, der ihr aber, so gut kennt man Scarpetta inzwischen, mit einigen Ungereimtheiten, bis dato schon keine Ruhe gelassen hat. Ein Mord, der durchaus Verbindungen zum eigentlichen Fall noch aufweisen wird. Während Kay Scarpetta ihren Spind bei der Army ausräumt und sich ihrem nun wieder beginnend Leben als „Private“ zuwendet, stirbt ein Mann auf offener Straße. Nicht einfach so, ein Mord liegt nahe. Aber wie dieser verübt wurde, das stellt die Gerichtsmedizinerin doch vor ein hartes Rätsel. Nun aber auch intensiv kundig in neuesten gerichtsmedizinischen Verfahrensweisen („virtuelle Autopsie“), findet Scarpetta die Todesursache doch. Und als sie das Problem des Mordes löst, ist dies nicht das Ende des Falles, sondern (wie in den Scarpetta Thrillern gewohnt) erst der Anfang zu einer höchst gefährlichen Ermittlung, die weite Kreise ziehen wir und auch das engste Umfeld Scarpettas mit einbeziehen wird. Auf allen Seiten. Seiten mit vertrautem Personal für den, der Scarpetta schon etwas länger als Leser begleitet. Die Nichte Lucy. Der enge Freund und ehemalige Polizist Pete Morino. Und Natürlich Benton, der oft eher im Hintergrund sich befindende Ehemann Scarpettas. Auch Jack Fielding, ein alter Kollege, tritt hinzu, hier aber deuten sich bereits im ersten Teil des Buches einige Ungereimtheiten an, die Jack Fielding verdächtig erscheinen lassen. Aber in welche Richtung genau? Und, vor allem, warum? Das sind die Fragen, die sich durch die Geschichte hindurch ziehen. Eine Geschichte, die viel mit moderner Medizin-Technik und militärischen Geheimnissen zu tun hat (Mikrorobots und mit einem lange kaum fassbaren Mörder). Hier hat Patricia Cornwell einerseits hervorragend recherchiert. Andererseits ist dies auch ein Problem des Buches. Vielleicht hat Cornwell zu gut recherchiert und ist bemüht, alle Recherche Ergebnisse einfließen zu lassen, mit der Folge doch mancher Längen im Buch, die dem Tempo der Geschichte nicht gut tun. Daneben stehen zudem auch sehr routiniert wirkende Teile, die zwar flüssig zu lesen sind, aber ein rechtes Spannungsgefühl an manchen Orten des Buches nicht wirklich aufkommen lassen. Gründlich vor allem in der Breite geht Cornwell vor. Wer ein schnelles, aktionsreiches Tempo erwartet, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Wer eine breite Darstellung auch des Innenlebens der Figuren und der inneren Zusammenhänge zu schätzen weiß, der wird sich auch am „menschlichen Faktor“ und teils langatmigen technischen Erläuterungen des Buches nicht stören und durchaus den flüssigen Stil und die im Kern spannende Geschichte genießen können. Im Gesamten gut recherchiert mit spannender Grundidee, an einigen Stellen aber zu ausführlich und langatmig, im Stil manches Mal fast schon zu routiniert, bietet der „neue Scarpetta“ durchaus noch gute Unterhaltung und sorgfältig gestaltete Einblicke in die Arbeit der inzwischen gut bekannten und vertrauten Gerichtsmedizinern, löst aber keine leidenschaftlichen Begeisterungsstürme aus.

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