Patricia Cornwell Blendung

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Inhaltsangabe zu „Blendung“ von Patricia Cornwell

Auf einem Campusgelände bei Boston findet man die kunstvoll drapierte Leiche einer Studentin. Vieles deutet darauf hin, dass sie das Opfer eines Ritualmords wurde. Nur Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta ist skeptisch. Hat hier jemand ganz bewusst falsche Spuren gelegt, versucht, die Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken? Um das herauszufinden, begibt sich Scarpetta in eine neue, ihr bisher unbekannte Welt. Eine Welt, in der das Wissen um die modernsten Überwachungstechnologien ebenso viel wert zu sein scheint wie ein angemessener Vorrat an den neuesten Designerdrogen. Doch Scarpetta lässt sich nicht blenden. Und macht eine erschreckende Entdeckung ...

Ein raffinierter Thriller, der nicht nur Benton Wesley, sondern auch Kay Scarpetta an ihre Grenzen brachte.

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

Worum ging es in dem Buch eigentlich???

— Lesewutz
Lesewutz

Mäßige Spannung, etwas zäh und langatmig.

— twentytwo
twentytwo

Ziemlich enttäuschend, damit hätte ich als riesen Scarpetta Fan nicht gerechnet, stellenweise sehr unübersichtlich!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein Verwirrspiel

    Blendung
    KristinaTiemann

    KristinaTiemann

    01. February 2017 um 09:26

    Gerade stöbere und lese ich mich querbeet durch alle Genres, im Moment tendenziell eher Krimis und Thriller :D Inhalt: Auf dem Campusgelände bei Boston wird eine drapierte Frauenleiche gefunden, derer sich Kay Scarpetta, forensische Pathologin, annimmt. Treibt ein Serientäter sein Unwesen? Die Suche nach dem Täter bringt Verwicklungen zutage, die bis in die höchsten Etagen des FBI reichen. Anscheinend ist auch ihre Nichte Lucy in die Angelegenheit involviert. Und Scarpetta selbst scheint ins Visier des Täters geraten zu sein ... Blendung ist Band 21 der Reihe; wobei ich den Titel jetzt nicht optimal gewählt fand, "Täuschung" hätte es vielleicht besser getroffen. Bis Band 17 habe ich alle gelesen, das ist schon ein paar Jahre her. Trotzdem hatte ich das Gefühl, den letzten Band kurz davor direkt aus der Hand gelegt zu haben, ich war sofort wieder drin. Die Stammcharaktere sind mit leichten Veränderungen geblieben, wer sie waren. Als wenn man auf gute alte Bekannte trifft :D Was ich an Patricia Cornwells Büchern besonders mag, ist das immense kompetente Wissen über Forensik, IT, Funktionen der US Behörden, es liest sich alles so authentisch. Was natürlich daran liegt, dass die Frau dieses Wissen tatsächlich besitzt, weil sie jahrelang als Polizeireporterin und als Leiterein der Abteilung für Angewandte Forensik an einer Uni in Tennessee u. v. m. gearbeitet hat.  Es ist vielleicht nicht ihr bester Scarpetta, aber ein guter für zwischendurch. Wer die Reihe nicht kennt, sollte trotzdem besser vorn anfangen.

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  • Langatmige Story

    Blendung
    Yenny

    Yenny

    07. November 2016 um 13:32

    Kay Scarpetta wird zu einem Mordfall auf den Campus des MIT Boston gerufen. Sie sieht Übereinstimungen zu Mordfällen des FBI, doch da sie die Informationen von ihrem Ehemann und FBI-Profiler Benton Wesley erhalten hat, muß sie aufpassen, wen sie ins Vertrauen zieht. Tatkräftige Unterstützung erhält sie von ihrer Nichte und Computerspezialistin Lucy. Dass diese die Tote kannte, macht die Ermittlungen jedoch nicht einfacher.Als dann am gleichen Tag noch im benachbarten Concord ein Massaker aufzuklären ist, stoßen Kay und Lucy nicht nur erneut auf eine merkwürdige Substanz. Auch die Überwachungstechnologie lässt einige Schlüsse auf sich ziehen. Alle Spuren führen zurück zum FBI und Kay will unbedingt herausfinden, wer hier etwas zu vertuschen hat.Im Vergleich zu den anderen Scarpatta-Romanen, die ich bisher gelesen habe, fehlte mir hier die Spannung. Die Ermittlung am ersten Tatort zog sich sehr in die Länge und ich hatte dieses Mal wirklich Schwierigkeiten, am Ball zu bleiben.

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  • Anders, aber wirklich ein wahrer Kay Scarpetta

    Blendung
    lovelyliciousme

    lovelyliciousme

    04. May 2016 um 10:41

    Worum geht es in dem Buch?Auf dem Campusgelände des MIT in Boston findet man eine junge Frauenleiche. Sie wurde kunstvoll drapiert und bewusst vom Mörder dort abgelegt. Marino ist sich sofort sicher, dass es sich bei diesem Mord um ein Ritual gehandelt hat, nur Kay Scarpetta die Gerichtsmedizinerin bleibt skeptisch.Ihre Skepsis wird bestätigt als sich herausstellt das ihre Nichte Lucy die Tote gekannt hat. Als sich dann auch noch das FBI in den Fall einschaltet wird klar, an dem Mord ist mehr dran als gedacht. Benton Wesley, Kay´s Mann und FBI Profiler gibt geheimes Wissen preis und die beiden merken dank Lucy´s Hilfe ziemlich schnell, dass hier eine falsche Spur gelegt wurde und nach einem vermeintlich falschen Mörder gesucht wird.Doch, wer hat diese Spur gelegt und wer hat seine Finger im Spiel? Lucy führt Kay Scarpetta in eine Welt ein, voller modernster Überwachungstechnologien, eröffnet ihr neue Möglichkeiten Schauplätze anders wahrzunehmen und sie entdecken eine neue Art der Designerdroge. Ist diese Schuld an dem Mord? Oder ist die Macht, das Geld, der unendliche Reichtum mehr wert als ein Menschenleben? Wie tief begeben sie sich in Gefahr?Wer ist Patricia Cornwell?Sie wurde 1956 in Miami geboren. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Polizeireporterin beim „The Charlotte Observer“. Im späteren Verlauf ihrer Karriere war sie u.a. Leiterin einer forensischen Abteilung an der Universität von Tennessee. Auf diese Weise hat sie das Verbrechen direkt von mehreren Seiten kennengelernt. All diese Erfahrungen und Perspektiven vereint sie in ihrem Job als Krimiautorin. Wie hat mir das Buch gefallen?Ich bin seit Jahren ein riesen großer Fan von Patricia Cornwell und ganz besonders von ihrer Kay Scarpetta Reihe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.Bei diesem Buch handelt es sich um das 21. Titel aus dieser Reihe und ja, irgendwie sollte man vielleicht auch das eine oder andere kennen um nicht ganz ohne Vorwissen dazustehen.Das schöne ist, sie bleibt in jedem Buch ihren Charakteren treu und behält diese und die speziellen Eigenarten dieser bei. Kay Scarpetta ist Gerichtsmediziner. Sie ist dies mit Leib und Seele und sieht den Toten nicht als Opfer an, sondern als Sterbliche die eine Geschichte zu erzählen haben. Sie ist der Leser der Geschichte und möchte jedes noch so kleine Detail wissen und erfahren. Der Leser selber lernt eine hochbegabte Frau kennen, die nichts dem Zufall überlässt und die vor allem jeder Kleinigkeit auf den Grund geht. Sie wahrt stets den Respekt vor den Toten und behandelt diese mit Achtung. Um einen Ausgleich für sich selber zu finden, ist sie eine begnadetet Köchin, was sie nicht zuletzt ihren italienischen Wurzeln zu verdanken hat. Ihre Nichte Lucy ist hochbegabt und ein wahres Gene auf vielen Fachgebieten. Vor allem aber, in all den Dingen die sich mit dem Thema Technik, virtuelle Welt, Computer etc. beschäftigt. Lucy ist störrig, hat einen Dickkopf und ist allen, die sie nicht kennt gegenüber erst einmal skeptisch eingestellt. Sie ist wieder liiert mit Janet, einer Anwältin. Mittlerweile ist Lucy zu einer festen Größe in den Büchern von Patricia Cornwell geworden. Denn sie bringt das gewisse Etwas mit, was gerade den Bereich der neuen IT Entdeckungen mehr als Interessant macht. Zudem ist sie trotz ihrer jungen Jahre mehr als Reich und wohlhabend, aufgrund Ideen die sie bereits zur Schulzeit gewinnbringend verkauft hat.Benton Wesley, FBI Profiler und Kay Scarpettas Ehemann, kommt in diesem Buch sehr häufig vor, was mir persönlich besonders gut gefällt. Er ist der stets adrett gekleidete Gentleman, bei dem sogar bei Wind und Wetter Frisur und Kleidung perfekt sitzen. Er steuert stets kriminalistische Erkenntnisse anhand von Indizien, Spuren und den Umständen der Straftat bei. Dabei schließt er auf das Verhalten des Täters zu seiner Tat und dem Opfer und kann daraus unter Umständen Muster erkennen. Er rollt das Feld von hinten auf und gibt dem Täter somit ein fiktives Gesicht.Zu guter Letzt ist da noch Marino, seit neuestem Chef einer Einheit und wie eh und je ruppig. Der für mich perfektionierte amerikanische Polizist. Wie immer in meinen Augen tolle Charaktere, der sich wunderbar ergänzen und die einem nie überdrüssig werden sondern fesseln und begeistern!Natürlich steht das Thema Gerichtsmedizin und Tot sehr stark im Vordergrund. Daher gibt es auch immer wieder stellen im Buch, die nicht wirklich schön sind, gerade wenn es um die Obduktion und Sichtung von Leichen geht, doch Patricia Cornwell umschreibt es authentisch, bildlich, lässt den Leser an fachlichen Gegriffen teilhaben und gewährt ihm sozusagen die Möglichkeit alles aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Diese Stellen sind weder ekelig noch anzüglich, sondern wahrheitsgetreu und leider gesagt auch mehr als menschlich und natürlich!Die dieses Mal gewählte Story, lässt den Leser lange im Dunkeln tappen, da hier mehr Fäden zusammen laufen, als ursprünglich gedacht. Es gibt am Anfang noch einmal zwei, drei Rückblenden zu früheren Fällen von Kay Scarpetta doch diese werden erst beim weiteren lesen verständlich, warum diese dem Leser präsentiert und ins Gedächtnis gerufen wurden. Der Leser wird unbewusst auf eine falsche Fährte gelockt und in die Irre geführt, um eventuell auch den falschen Mörder zu jagen. Aber, auch alte Fälle ruhen nicht, vor allem wenn man sich der neusten Technik bedienen kann. Dies wird hier genutzt und das Konstrukt aus einem Spinnennetz wird immer engmaschiger gewebt. Für mich wieder einmal eine tolle Story, die den Leser lange im Unwissen lässt und ihn dennoch begeistert.Ihr Schreibstil ist wie immer grandios und man merkt von Buch zu Buch, das auch eine Patricia Cornwell wächst und die technischen Begriffe mit ihr. Aber selbst diese erklärt sie mit einer schirren Leichtigkeit, dass man das Gefühl bekommt, es handele sich um eine simple Anleitung zum Kuchenbacken. Sie ist begnadetet in ihren Ausführungen und sie schreibt klar, deutlich, unverschnörkelt, bildlich und fachlich entschärft um es jedem Leser verständlich rüber zu bringen.Mein Fazit: Ein Buch welches man unbedingt lesen muss. Eine Verwirrspiel feinster Güte und vor allem ein Ende mit Schrecken und mit einem Ausgang den man anfänglich nicht vermutet hätte. Ein Buch voller Spannung, Überraschungen, menschlichen Konflikten und dennoch einem gewissen Gespür für Tat und Täter. Kleinste Andeutungen im Buch fügen sich am Ende zu einem ganzen Puzzle zusammen. Selbst die Bausteine die man als Leser nicht direkt im Kopf behält und wahrnimmt, fallen am Ende an ihren Bestimmungsplatz um das Bild zu vervollständigen.Von daher 4 grandiose Sterne.Eine Reihe, die man kennen sollte, denn sie ist für mich die beste Krimi Autorin mit liebenswerten und perfekt erschaffenen Protagonisten.Viel Spaß beim lesen, mitraten und spannungsgeladenen Gefühlen…XoXo Maren

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  • Blendung, ein neuer Fall für Kay Scarpetta

    Blendung
    twentytwo

    twentytwo

    02. March 2016 um 15:16

    Als Kay Scarpetta zu dem Fall, der auf dem Campusgelände gefundenen Leiche gerufen wird, sieht sie sofort einen Zusammenhang zu den Fällen ihres Mannes, Benton Wesley. Da sie offiziell davon aber nichts wissen darf, ist es schwierig die tatrelevanten Informationen dieser Fälle zu nutzen. Zusätzlich wird ihre Suche nach dem Täter durch die Tatsache erschwert, dass es sich bei den wichtigsten der sichergestellten Spuren um eine bisher unbekannte Substanz und ebenfalls nicht näher definierbare Fasern handelt. Im Laufe der fortschreitenden Ermittlungen keimt in Kay Scarpetta außerdem ein fürchterlicher Verdacht auf und sie muss schwer aufpassen nicht den Falschen zu vertrauen. Gut, dass Benton Wesley sich dazu entschlossen hat, seine Frau mit seinem Besuch zu überraschen, denn so ist es ihm möglich, sie ohne irgendwelche Vorschriften zu verletzen, vor Ort zu unterstützen. Weitere Hilfe findet sie bei Pete Marino, ihrem alten Kollegen der seit inzwischen beim Cambridge Police Department arbeitet und ihrer Nichte Lucy, die als Computerspezialistin beim FBI ist. Gemeinsam wird alles akribisch analysiert und mit den zusätzlichen Informationen die Benton als Profiler geben kann, abgeglichen. Als der Täter, der laut Wesley kurz vor dem Durchdrehen steht beginnt erste Fehler zu machen ist Eile geboten, damit es nicht noch mehr Tote gibt. Fazit Ein Thriller in gewohntem Cornwell Stil, der sich einerseits durch seinen raffinierten Aufbau und die genaue Aufschlüsselung der Untersuchungsergebnisse auszeichnet, auf der anderen Seite aber im Grunde genommen nichts wirklich Neues bietet und sich in zu vielen Analysen verläuft, die allzu langatmig erklärt werden.

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  • Einfach enttäuschend

    Blendung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2016 um 13:41

    Das Cover passt gut in die Reihe, ist jetzt nicht unbedingt etwas besonderes aber ähnlich wie die anderen Teile. Ich bin schon seit längerem großer Fan von Cornwell und ihren Scarpetta Büchern, ich verfolge die Reihe gerne und erwarte mit Spannung die neuen Teile aber leider gefallen die mir nicht mehr so gut, wie die älteren Bände. Auch hier war ich ziemlich enttäuscht und es kommt schnell das Gefühl auf, als wenn Cornwell die Lust an Scarpetta verloren hat. Das eine Protagonistin nicht ewig am Leben bleiben kann ist mir bewusst aber wenn man dann noch neue Bänder herausbringt, sollten sie wenigstens spannend sein und nicht erzwungen wirken. Conrwells Schreibstil hat mir immer sehr gut gefallen, doch die Luft ist einfach raus, die Story ist nicht wirklich spannend geschrieben, weiterhin sehr detailreich aber stellen Weise einfach zu langatmig. Die Geschichte "plätschert" einfach so dahin, es hat sich dadurch bei mir relativ schnell Langeweile eingestellt, ich hatte mich sehr gefreut über einen neuen Teil meiner Lieblings-Gerichtsmedizinerin und musste das Buch auch relativ schnell haben bzw. lesen. Scarpetta hatte immer etwas besonderes, sie hat viele Schwierigkeiten gemeistert und sich oft auch selbst in Lebensgefahr begeben aber im Moment steckt sie in einem Loch fest, man hat das Gefühl, die Geschichte dreht sich die Ganze Zeit im Kreis und das ist wirklich ermüdend. Scarpetta hat etwas weinerliches bekommen, diesen Charakterzug kannte ich an ihr nicht und wirklich interessant finde ich es auch nicht. Der eigentliche Mordfall rückt völlig in den Hintergrund und es dreht sich nur um Scarpetta als Person, die mit ihrem Leben anscheinend nicht klar kommt. Ich finde es eigentlich immer schön wenn Passagen sich nur mit den Protagonisten befassen, wenn dabei aber raus kommt, dass diese Person jammert weil sie ihr Leben bereut dann ist das einfach nicht mein Ding. Natürlich hat Scarpetta in all den Jahren viele Fälle gehabt und eigentlich auch immer sehr spannende, die ich gerne verfolgt habe und auch immer wieder mit Spannung lesen würde aber das muss nun wirklich nicht sein. Ich habe noch "Knochenbett" auf dem SuB liegen, das werde ich erst einmal noch lesen und wenn das Buch genauso "schlecht" ist, werde ich nur noch die älteren Fälle der Reihe lesen und dann mit Scarpetta abschließen denn das ist es mir leider nicht wert. Fazit: Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Buch und besonders enttäuscht von Scarpetta, die sich stark verändert und mich persönlich auch nicht so gefesselt hat, wie die letzten Male. Ich hoffe das die weiteren Bücher nicht auch so langatmig und spannungslos sein werden und es wieder Berg auf geht mit Scarpetta. Die Reihe jetzt wegen dem einen Buch aufgeben, kommt für mich nicht in Frage aber es war ein ziemlicher Dämpfer.

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  • Kein Thrill - kein mehr lesen

    Blendung
    thursdaynext

    thursdaynext

    22. April 2015 um 11:00

    Doc Scarpetta wäre das Fiasko welches das FBI mit seinen fehlerhaften Haaranalysen fabriziert hat sicher nicht passiert. Ausgelutscht ist die Reihe um die sympathisch introvertierte , sich zuviel Gedanken um die Gefühle anderer Leute machende Pathologin dennoch. Es ist immer das Gleiche. Manchmal sogar dasselbe wie in den vorhergegangen Bänden und die Psychopathen verkommen zur Massenware. Der Gefühlsklimbim in dem die Autorin Leserschaft und Protagonistin schmoren lässt deutet auf den Versuch hin dem Thriller romanhafte Tiefe zu verleihen. Leider gelingt dies nicht, ja es geht dadurch auch noch der erwartete Thrill verloren, der auch durch die jobbedingt eklen Entweidungsschilderungen der Opfer nicht wieder auftaucht. Für mich definitiv der letzte Fall von Doc Scarpetta und Marino.

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  • Zäher Einstieg und wenig Überraschungen

    Blendung
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. November 2014 um 12:20

    Zäher Einstieg und wenig Überraschungen Falls ein Leser tatsächlich mit diesem Thriller seine Lektüre um die Fälle der Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta beginnen sollte, dann wären die ersten 120-150 Seiten tatsächlich sinnvoll. Denn zu Beginn des Buches stellt Cornwell ihre Protagonisten und deren Verhältnis zueinander (zumindest, was die vier Hauptpersonen der Scarpetta-Welt angeht) noch einmal ausführlich vor, während der aktuelle Mordfall eher wie nebenbei mit dahinfließt (wie Scarpetta eher nebenbei in ihrem Institut vorbeischaut und Ergebnisse vom Tatort sichtet). Da trifft es sich gut, dass Cornwell ihrer Serienheldin zu diesem Beginn des Buches eine handfeste Grippe mit auf den Weg gibt. So ist Scarpetta noch nicht richtig einsatzfähig und kann ihr jüngstes Träume und ihr Beziehungsleben ausführlich reflektieren. Wobei allzu viel Neues bei den Personen nun wirklich nicht zu holen ist. Scarpetta ist weiterhin die kluge, nüchterne, verantwortungsbewusste Frau, der ihre Fälle innerlich nahegehen. Weiterhin ist sie mit innerer Begeisterung mit Benton verheiratete (ein Gentleman vom Scheitel bis zur (teuer bekleideten) Sohle, der nicht anders kann, als sich elegant zu kleiden und ebenso elegant einfach zu sein, der sich aber natürlich nicht scheut, seine edlen Schuhe im Matsch zu ruinieren, wenn es der Fall erfordert, der aber ebenso weiterhin seine Aura von Distanz und Verschwiegenheit pflegt. Ein „Super-Mann“ eben). Scarpettas intensiv lebende und energische Nichte Lucy reitet sich (weiterhin) offenen Auges in Schwierigkeiten hinein und sorgt damit für Sorge bei Scarpetta (in späterhin offen drohender Gefahr für beide). Während Marino nun nicht mehr Scarpettas Angestellter als Chefermittler der Pathologin ist, sondern in den Dienst der Polizei zurückgekehrt ist. Was sich nicht geändert hat ist seine (ebenso eher stereotype) Darstellung als „harter Mann“, der sein Herz vor Jahren bereits an Scarpetta verloren hat (dies ihr aber nur einmal auf seine Art wirklich mitgeteilt hat) und dessen Verhalten durch diese Spannung (auch was seinen Blick auf Benton angeht) geprägt wird. Einer, der ohne Scarpettay Hilfe noch nicht mal seinen Welpen ordentlich erzogen bekommt, das aber nie zugeben würde. Alles Informationen, die seit langem bereits dem regelmäßigen Scarpetta Leser überaus bekannt sind und daher nichts Neues im Buch vermitteln. Neben diesen inneren und äußeren Verwicklungen (in denen jede der Hauptfiguren eine fest zugeschriebene Rolle und größeres inneres Entwicklungspotential übernimmt) findet sich eine Leiche (zunächst nur eine). Eine junge Frau. Rituell drapiert, auf eine Weise ermordet, die einige Zeit braucht, bis Scarpetta diese Mordmethode eindeutig herausfindet. Auf eine Weise drapiert, die frappant an jene Serienmorde erinnert, in denen Scarpettas Mann, der FBI Agent, bereits ermittelt. Doch kann das sein? Und wie hängt das alles zusammen mit der Welt der Informatik (die Tote studierte am MIT)? Mit einem Selbstmord einer Modedesignerin? Oder haben die Ereignisse und die Toten direkt etwas mit Scarpetta selbst zu tun? Wofür nicht nur diese dunkle Gestalt am Rande ihres Grundstücks sprechen würde. Je weiter Scarpetta in die Ermittlungen des Falles eintaucht, desto größer wird die Gefahr für Scarpetta selbst. Was im zweiten Teil des Buches zumindest für eine sich ein wenig steigernde Spannung sorgt. Routiniert fließt der eigentliche Fall vor sich hin, begünstig von einigen wenig logisch wirkenden „Zufällen“ bei der Ermittlung und ebenso bekannt und wenig spannend agieren die Protagonisten untereinander. Vor allem aber, bei allem Reiz eines Falles in Verbindung mit der „digitalen Welt“, ziehen sich auch eher wenig ergiebige Ereignisse sehr in die Länge. Eine deutliche Straffung des Buches und ein höhere Differenzierung der Personen hätte, wie schon in den letzten Thrillern der Autorin, dem Buch sehr gut getan.

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