Defekt

von Patricia Cornwell 
3,6 Sterne bei124 Bewertungen
Defekt
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Positiv (72):
Reneesemees avatar

Auch wenn die Reihe etwas nach gelassen hat muss ich wissen wie es mit der Reihe weitergeht.

Kritisch (19):
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Recht spannende,aber sehr überfrachtete Story mit unbefriedigendem Ende & Protagonisten, die unsympathischer gar nicht mehr agieren könnten.

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Inhaltsangabe zu "Defekt"

„Hand Gottes“: So nennt sich der mysteriöse Anrufer, der dem Ermittler Pete Marino mitten in der Nacht in Form von Bibelzitaten droht und Andeutungen über einen ungeklärten Todesfall macht. Dr. Kay Scarpetta, die Marino unterstützt, ist alarmiert. Denn eines ist klar: Sie haben es mit einem Psychopathen zu tun, der einen grausamen, blutigen Kreuzzug führt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442461004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:442 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:08.12.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2007 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor einem Jahr
    Rezension zu "Defekt"

    Inhaltsangabe:

    Lucy hat eine Akademie für Forensische Wissenschaften in Hollywood, Florida, gegründet. Die Akademie soll Fachpersonal weiter ausbilden und Polizeiermittlungen auf Anfrage unterstützen. Pete Marino und Kay Scarpetta sind dort in ihrem Fachgebiet angestellt. Aber wirklich viele Gemeinsamkeiten haben sie nicht mehr. Pete glänzt durch ständige Abwesenheit und wenn er mal auftaucht, benimmt er sich wie ein Stinktier. Kay geht ganz in ihrer Arbeit auf und nimmt einen sonderbaren Fall an, der auf dem ersten Blick als Selbstmord eingestuft wurde.

    Benton verweilt an der Ostküste. An einem renomierten Krankenhaus führt er eine Studie namens BESTIE durch. Er möchte beweisen, dass Serienkiller andere Gehirnstrukturen aufweisen als normale Menschen. An dieser Studie nimmt ein ehemaliger Polizist und Serienkiller teil, der in Florida sein Unwesen trieb. Er erzählt Benton von einem weiteren -bislang ungeklärten- Fall. Es ist ein Vermisstenfall, aber Nachforschungen ergeben ein anderes Bild.

    Lucy geht es schon eine Weile nicht mehr gut. Und sie fühlt sich moralisch derangiert und verbringt eine Nacht mit einer mysteriösen Frau namens Stevie. Stevie hat merkwürdige Tätowierungen am Körper, was Lucy hingegen misstrauisch macht.

    Ohne es zu ahnen, sind alle Beteiligten einem Serienkiller auf der Spur und nur sehr langsam und schwerfällig lassen sich sich die losen Fäden miteinander verbinden.

    Mein Fazit:

    Wie so häufig fiel es mir schwer, in die Geschichte reinzukommen. Schnell aufeinanderfolgende Szenenwechsel und sehr viele involvierte Personen machten es mir nicht gerade leicht, den Mord-Ermittlungen zu folgen. Am Anfang gab es nur einen vagen Verdacht. Zwischendurch tauchte dann noch „HoG“ – Hand of God – auf, der mich als Leserin an seinen perfiden Gedankengängen teilhaben und mich eins ums andere Mal vor Schreck und Grauen innerlich erstarren ließ.

    In allen Handlungssträngen nahm HoG mit den jeweiligen Personen Kontakt auf – und noch mehr. Doch jeder Hinweis auf seine Identität blieb aus, im Gegenteil, ich wurde in die Irre geführt und konnte der Auflösung am Ende irgendwie nicht so richtig glauben. Natürlich habe ich davon gehört, aber ist es wirklich so möglich? Multipe Persönlichkeiten, die miteinander streiten können? Ich muss es mal so hinnehmen, schließlich bin ich nicht vom Fach.

    Die Reihe um Kay Scarpetta hat nicht nur schlechte Bücher hervor gebracht. Manche Bände fand ich sogar richtig gut und spannend. Aber das waren noch die Fälle, wo Kay Scarpetta aus ihrer Sicht erzählte. Seit die Autorin einen Stilwechsel vollzogen hat, komme ich mit den Fällen gar nicht mehr klar. Ich persönlich halte es für einen Fehler, den Täter seine eigene Geschichte erzählen zu lassen. Zwar kann man in diesem Fall die wahre Indentität des Mörders nur am Ende wirklich erkennen, aber mir hat es viel besser gefallen, wo Kay die Puzzle-Teile Stück für Stück zusammen setzte und ich währenddessen miträtseln konnte. Und die Protagonisten haben eine Entwicklung genommen, die mir nicht wirklich gefiel.

    Und dann gefiel mir die Protzerei einfach nicht mehr. Gut, Lucy ist durch Cleverness zu Reichtum gekommen und setzt das Geld nun auch sinnvoll ein. Aber die Prahlerei mit den Motorrädern und anderen Dingen in ihrem Umfeld (und Marino sprang nun ebenfalls auf diesen Zug auf) war mir zum Schluss einfach zuwider. Kay und Benton brauchten sich, obwohl sie keine richtigen Jobs mehr hatten, ebenfalls um Geld keine Sorgen mehr machen. Irgendwie finde ich es total abgehoben und auch fern der Realität.

    Ich habe nun 14 Bände dieser Reihe gelesen und dieses Band war der letzte in meinem SuB. Es ist an der Zeit, sich anderen Serien zu widmen und eine Chance zu geben, denke ich. Mit dieser Reihe werde ich einfach nicht mehr warm. Irgendwie ist mir meine Zeit auch zu schade dafür. Dieser Band bekommt drei Sterne von mir. Für Fans dieser Reihe ist er vielleicht lesenswert, ich mag die Empfehlung aber nicht aussprechen.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 2 Jahren
    Wo ist die alte Kay Scarpetta?

    „Hand Gottes“, so nennt sich der mysteriöse Anrufer, der dem Ermittler Pete Marino mitten in der Nacht in Form von Bibelzitaten droht und Andeutungen über einen ungeklärten Todesfall macht. Dr. Kay Scarpetta unterstützt Marino dabei, den Fall zu klären. Auch wenn zwischen ihnen einiges ungesagt bleibt, obwohl dadurch vieles schlimmer wird.

    Es wird nicht mehr gekocht, ist mir bei diesem Band aufgefallen. In den ersten Bändern wird viel gekocht und zusammen gegessen doch hier nix mehr. Schade. Pete hat sich sehr verändert und auch Kay. Man merkt das Dreamteam nicht mehr ganz so rund läuft wie früher. Das weiß auch der Serienkiller und nutzt das zu seiner Gunst. Irgendwie ist die Clique auseinander gebrochen und jeder hat plötzlich Geheimnisse vor den anderen, was mich stört. Es spannend das Buch weiter zu verfolgen, doch irgendwie ist die Luft raus. Die Geschichte ist spannend, mysteriös und hat viele Verdächtige, was es schwer macht. Doch irgendetwas ist verloren gegangen, die Anziehungskraft von Kay.

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    Reneesemees avatar
    Reneesemeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn die Reihe etwas nach gelassen hat muss ich wissen wie es mit der Reihe weitergeht.
    Fall 14 der Scarpetta Reihe

    Inhalt:

    Basil Jenrette wollte nicht, dass seine Opfer ihn ansehen, wenn er sie tagelang vergewaltigte und quälte. Deshalb stach er ihnen die Augen aus. Jetzt wird der ehemalige Polizist im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie in Boston von dem Psychologen Benton Wesley untersucht. Wesley, der Geliebte von Kay Scarpetta, will herausfinden, ob die Gehirnstruktur zwanghafter Mörder von der normaler Menschen abweicht. Jenrette, wegen vierfachen Mordes verurteilt, brüstet sich gegenüber dem Psychologen, noch mehr Frauen umgebracht zu haben, darunter eine Ladenbesitzerin in Südflorida. Aber dort wurde nie eine entsprechende Leiche gefunden.

    Wesley weiß, dass ihm jetzt nur Kay Scarpetta helfen kann, die in Florida seit kurzem die National Forensic Academy leitet. Die Pathologin begibt sich auf Spurensuche, unterstützt von ihrer Nichte Lucy und einem übel gelaunten Pete Marino. Dabei muss sie feststellen, dass sich nicht nur die Ladenbesitzerin und ihre Tochter scheinbar in Luft aufgelöst haben. Eine blutige Spur zieht sich aus dem dampfend schwülen Florida bis ins verschneite Boston.

     

     

    Kay Scarpetta ist auf der Jagd nach einem grausamen Psychopathen, die man auch die „Hand Gottes“ nennt.  Pete Marino bekommt mitten in der Nacht einen mysteriöse Anruf in Form von Bibelzitaten. 

    Dr. Kay Scarpetta unterstützt Marino bei dem Fall sie vollen den Mysteriösen Anrufer finden. 

     

    Leider fehlt es hier an Spannung doch da ich nun mal süchtig nach der Reihe bin geht es weiter mit Fall 15 in der Hoffnung das es wieder spannender wird. Doch die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut.

    Kommentare: 3
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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Recht spannende,aber sehr überfrachtete Story mit unbefriedigendem Ende & Protagonisten, die unsympathischer gar nicht mehr agieren könnten.
    Die Hand Gottes

    Ein mysteriöser Anrufer, der sich die Hand Gottes nennt, ruft Ermittler Pete Marino auf den Plan, in den Fall wird auch Dr. Kay Scarpetta mit eingebunden. Diese ermittelt auch in dem Fall des rätselhaften Verschwindens einer Familie. Benton Wesley dagegen bekommt es bei einem geheimen Forschungsprojekt mit einem perfiden Serienmörder zu tun und Lucy muss sich fragen, was ihre Zufallsbekanntschaft Stevie im Schilde führt.

     

    Es ereignen sich einige mysteriöse Morde im 14. Kay-Scarpetta-Thriller, wodurch man anfangs überhaupt keine Vorstellung erhält, wie diese unterschiedlichen Fälle, die sich in Florida wie auch in Boston ereignen, im Zusammenhang stehen könnten. Das sie dies jedoch tun, ist offensichtlich und wird einigermaßen schlüssig geklärt.

     

    Doch gerade diese vielen losen Fäden, sprich unterschiedliche Morde bzw. Suche nach verschwundenen Personen verwirren stellenweise etwas und lassen den Thriller überfrachtet wirken. Hier wäre etwas weniger eindeutig wieder einmal mehr gewesen. Letztendlich entwickelt sich der Plot jedoch einigermaßen temporeich und recht spannend. Wenn auch das Ende alles andere als zufriedenstellend ist.

     

    Patricia Cornwell macht es ihren Lesern alles andere als leicht, diese bis zum Ende an das Buch zu binden. Zwar ist die Story stellenweise fesselnd erzählt, doch die Autorin verliert sich oft in unwichtigen technischen und fachlichen Details. Dies wäre jedoch noch nicht einmal das Schlimmste an dem Thriller und wäre verschmerzbar.

     

    Aber die Charakterzeichnungen! Diese sind einfach nur blass und eindimensional und man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin bewusst versucht hat, ihre Protagonisten zu unsympathisch wie nur irgend möglich darzustellen.

     

    Pete Marino agiert wie ein schmollender Fünfjähriger, dem man sein Spielzeug weggenommen hat. Die ganze Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben, er fühlt sich diskriminiert, jedem gibt er die Schuld an seiner momentanen Lage, und spielt sich ständig als Macho ohne Hirn auf.

     

    Nicht viel besser kommt Kay Scarpetta daher. Gefühlskalt, abweisend, nur auf die Arbeit konzentriert verfolgt sie offene Spuren und obwohl ihr das Verhalten von Marino sehr auf die Nerven geht, sucht sie nicht einmal das klärende Gespräch. Aber auch Benton und Lucy bleiben unscheinbar und sind nicht gerade als Sympathieträger in der Story zu bezeichnen.

     

    Fazit: Recht spannende, aber sehr überfrachtete Story mit unbefriedigendem Ende und Protagonisten, die unsympathischer gar nicht mehr agieren könnten.

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    mijous avatar
    mijouvor 8 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    Infolge einer forensischen Studie über Serientäter, kurz BESTIE genannt, werden viele Handlungsfäden, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben können, zu einem verwirrenden Netz gesponnen, dass sich erst auf den letzten Seiten auflöst....Der Start der Reihe um Kay Scarpetta waren eindeutig besser...!

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    Dörtys avatar
    Dörtyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    Also ich fand es super Besonders wie unerwartet die ganzen personen auf einmal zugeordnet werden. Oder die Psychischen Krankheiten die nachher ans Tageslicht kommen. Ich wäre nie auf die idee gekommen das die geschichte so endet.

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    mausimottes avatar
    mausimottevor 9 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    leider muss ich sagen, ist dies einer von den nicht ganz so gut gelungenen cornwell romanen. ich habe alle gelesen mit grosser spannung.
    diesmal bleibt auch bis zu den letzten 5 seiten die lösung zur frage "wer war es" offen.
    das ende ist schon überraschend.
    leider bleibt auch mindestens eine frage im raum stehen.
    die beschreibungen der personen, die man von anderen büchern kennt wie marino weichen ab. heute ist er mir nicht mal mehr halb so symphatisch wie früher.
    schade. ich habe cornwell immer sehr gern gelesen.

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    Kates avatar
    Katevor 9 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    Wirr, unübersichtlich, die Hauptakteure werden für mich immer unsympathischer und es bestätigt mir die Tendenz, dass Bücher der Autorin von Mal zu Mal schwächer werden, hätte sie die Personen da gelassen wo sie am Anfang ihrer Reihe um Kay S. waren, wären wohl spannendere Bücher heraus gekommen.
    Wieder ein Bestätigung für mich ,das ich jetzt entgültig keine Bücher mehr von P.C. lesen werde

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    Malibus avatar
    Malibuvor 10 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    Ein bisschen anderst geschrieben wie der Rest von Cornwell, aber trotzdem sehr gut gelungen.

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    Corazons avatar
    Corazonvor 10 Jahren
    Rezension zu "Defekt" von Patricia Cornwell

    Endlich mal wieder ein etwas besserer Kay Skarpetta Krimi. Dann hoffe ich mal das nächste Buch wird wieder richtig gut ;-)

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