Patricia Cornwell Ihr eigen Fleisch und Blut

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Inhaltsangabe zu „Ihr eigen Fleisch und Blut“ von Patricia Cornwell

An ihrem Geburtstag findet Kay Scarpettas auf ihrer Mailbox eine kryptische Nachricht von einem gewissen "Copperhead", und kurz darauf entdeckt sie an ihrer Gartenmauer sieben blank polierte Münzen. Ein alberner Scherz? Bevor sie darüber nachdenken kann, klingelt das Telefon und Detective Pete Marino berichtet ihr, dass ganz in ihrer Nähe ein Mann erschossen wurde. Auf dem blank polierten Projektil, so stellt man später fest, ist die Zahl 3 eingraviert. Es ist bereits der dritte Mord, der nach diesem Muster begangen wurde - und die Opfer stammten alle aus Scarpettas Umfeld. Sieben Münzen, drei Morde: bleiben noch vier.

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  • In Teilen zu breit und abschweifend angelegt

    Ihr eigen Fleisch und Blut
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    In Teilen zu breit und abschweifend angelegt Nun werden also die Leser nach den ersten Seiten (und immer mal wieder erinnert im Buch), auch wissen, das Kay Scarpetta nicht nur die wohl am höchsten respektierte Pathologin Amerikas ist (nicht selten wird der hohe Rang samt Zusatz-Dozentenstellen erwähnt), zudem durch ihren Mann Benton ohne jede Form von Geldsorgen (daher ist klar, das Scarpetta ebenso, wie ihr Mann Benton, der FBI Agent, aus reinem Idealismus und tief verankerter Freude an der Arbeit weiter im Beruf stehen), sondern auch wird eben klar werden, dass Scarpetta auf dem Niveau einer Sterneköchin ihren Benton zu verwöhnen vermag. Mitsamt genauer Kennzeichnung der (teils natürlich verganen) Lebensmittel. Was ein wenig zu viel ist und im Ablauf der Ereignisse eher künstlich hineingezwängt wirkt. Dass beide umgehend ihren lange geplanten Urlaub (und Bentons große „Überraschung“ in Miami) absagen, weil ein Mann ermordet wird, das ist klar (wenn auch für den normalen Arbeitnehmer kaum zu verstehen). Aber wer, außer Scarpetta (mit einem doch sehr großen Mitarbeiterstab, die aber alle irgendwie doch Mängel in sich tragen und zu sehr privat mit Affären beschäftigt sind) wäre in der Lage, in einer endlosen Autofahrt im Stau per SMS und Mail schon mal die Eckpunkte der Autopsie abzuklären. Dass sie selbst im Zentrum der Ereignisse stehen wird (wie immer, natürlich), wird ihr zu Anfang schon undeutlich als Gefühl klar und verdichtet sich im Lauf der Ermittlungen immer mehr. Und das natürlich als mögliches Opfer des wohl besten Schützen, den die Killer-Welt je gesehen hat. Sieben Pennys findet sie auf ihrer privaten Gartenmauer, alle geprägt im Jahre 1981, dem Geburtsjahr ihrer über alles geliebten, coolen, lesbischen (und natürlich ungeheuer reichen) Nichte Lucy. So laufen nach dem Mord in der Nachbarschaft (dessen Opfer sich als sehr komplexe Persönlichkeit herausstellen wird), vielfache Ermittlungsfäden in der Handlung zusammen. Teils zu viele, muss man sagen. Denn Benton ermittelt, aber sagt so gut wie nichts. Marino fühlt sich zuständig, ist aber mit seinem eigentlich besten Kumpel und Kollegen im Kleinkrieg. Ihre Ballistikerin ist nicht nur hoch erkältet, sondern verschweigt noch eine wesentlich brisantere Information und Lucy ermittelt zwar mit, scheint aber in irgendeiner Weise sehr abgelenkt zu sein. Der neue Ferrari und der fehlende Ring am Zeigefinger deuten auf persönliche Probleme hin. Zudem wird Scarpetta noch drängend von einem Versicherungsdetektiv der üblen Sorte belästigt. Als dann noch (nach einer, erwähnten, gefühlt ewig dauernden Fahrt ins Institut mit Marino am Steuer) unversehens eine zweite Leiche, ein zweiter Fall plötzlich in den Mittelpunkt rückt (zunächst nicht lange, aber nachhaltig), kann es schon passieren, dass der Leser den roten Faden das ein um das andere Mal verliert und eher mit der Frage beschäftigt ist, ob all diese verschiedenen Handlungsstränge und Opfer zusammenhängen oder doch getrennt zu betrachten wären. All das ist dennoch routiniert und sehr flüssig geschrieben, Kenner der Scarpetta Reihe werden sich umgehend wieder in die Welt der Gerichtsmedizinerin einfinden und auch durch die vielfachen privaten Entwicklungen des Scarpetta Universums nicht überfordert werden. Zudem gestaltet Cornwell das Finale, wie oft, durchaus anregend und spannend und sorgt in der eigentlichen Täterfrage für die ein- oder andere überraschende Wendung. Eine solide Unterhaltung, vor allem für Kenner der Scarpetta Romane, mit doch einigen Unklarheiten und Längen im Ablauf, die eine Weile brauchen werden, vom Leser richtig und passend eingeordnet zu werden und einer doch inzwischen privat, beruflich und im sozialen Status zu „kitschigen“, stereotypen Heldin.

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  • Patricia Cornwell Ihr eigen Fleisch und Blut Kurzbeschreibung

    Ihr eigen Fleisch und Blut
    Trikerin

    Trikerin

    Das Cover ist eigenwillig sehr dunkel gehalten.Irgendwie kann ich das Cover nicht mit dem Buch richtig in Verbindung bringen. Kay Scarpetta wollte ihren Geburtstag richtig schön mit ihrem Mann Benton feiern.Sie bereitet alles für einen romantischen Tag vor.Eigentlich wollten die beiden ein paar Tage in Urlaub fahren.. Da  geht eine sonderbare Nachricht auf ihrer Mailbox ein.Von einem Copperhead Und sie findet 7 blankpolierte Münzen auf ihrer Gartenmauer.Soll das alles ein Scherz sein? Kurz darauf  berichtet Detective Marino ihr von einem Mord in der Nähe ihres Hauses.Der Mann wurde erschossen.Auf dem Projektil wurde die Zahl 3 eingraviert.Der 3. Mord in Folge--  7 Münzen  gibt es einen Zusammenhang?Kay ahnt dass noch viel Böses auf sie zukommt.Und weitere Morde. Sie schwebt in Lebensgefahr.Der Mörder ist auch hinter ihr her. Aber wer ist es?  Es muß jemand aus der Vergangenheit sein.Ihre Nichte Lucy ahnt wer es sein könnte,  hält sich aber bedeckt. Lucy war schon in den anderen Scarpettas hart drauf,aber bei diesem  verhält sie sich höchst merkwürdig.Man glaubt  manchmal sie hat etwas mit der Sache zu tun.Kennt sie den Mörder aus der Vergangenheit? Die Detailgenauigkeit zum ballistischen Hintergrund ist verblüffend,Waffen , Munition,Wiederladen.Alles wird genau erklärt.Ich persönlich finde das ja sehr interessant auch wenn man es nicht unbedingt wissen muß. Die Mitte des  Buches ist etwas langatmig da meint man schon daß man einige Seiten auslassen sollte.Habe ich aber nicht getan. Zum Ende hin wird es wirklich spannend und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde das Buch spannend und lesenswert 5 Sterne

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