Patricia Cornwell Schuld

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Inhaltsangabe zu „Schuld“ von Patricia Cornwell

Wenn Neugier tödlich endet. Ausgerechnet an Silvester wird Kay Scarpetta zu einem besonders traurigen Fall gerufen. Sie kannte den Toten, Ted Eddings, einen Reporter. Jetzt treibt seine Leiche im trüben Wasser eines Schiffsfriedhofs. Was brachte den jungen Mann dazu, zwischen ausrangierten U-Booten und Frachtern zu tauchen? Vorerst findet Scarpetta keine Antwort auf diese Frage – doch als sich kurz darauf seltsame Vorfälle in ihrem Umfeld ereignen, ahnt sie zumindest, dass Teds Tod nur der Anfang des Unheils war.

Das Hauptthema war etwas langweilig,aber der Schluss war wieder mal sehr spannend.

— YaBiaLina
YaBiaLina

Kay Scarpetta - wie gewohnt lesenswert

— zusteffi
zusteffi

Auch dieser Teil der Kay Scarpetta Reihe hat es in sich.

— Reneesemee
Reneesemee

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  • nicht das Beste Band

    Schuld
    dorothea84

    dorothea84

    10. April 2016 um 14:43

    Ausgerechnet an Silvester wird Kay Scarpetta zu einem besonders traurigen Fall gerufen. Sie kannte den Toten, Ted Eddings, einen Reporter. Doch Teds tot ist nicht das einzige was ihr das neue Jahr verdirbt. Ein Mord der ihr eigentlich gegolten hat, passiert. Jetzt wird es sehr interessant und mysteriös. Aber auch sehr langatmig, was ich bis jetzt nicht gewohnt bin. Kay Scarpetta war bis jetzt immer sehr spannend und voller Action bloss hier viel ab und zu die Spannung. Nicht gerade das beste Band der Reihe. Doch ich mag Kay, deshalb werde ich die nächsten Bänder lesen. Bloß weil ein Band nicht so gut war geben ich nicht auf.

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  • Der 8. Teil konnte mich leider nicht so sehr überzeugen.

    Schuld
    YaBiaLina

    YaBiaLina

    29. January 2016 um 16:40

    Dieses Buch habe ich mir nur geholt,weil es Teil der Reihe von Kay Scarpetta ist.Der Inhalt an sich hat mich nicht so angesprochen,da es einfach nicht mein Thema war.Es ging hier viel um Reaktoren,Atomkraftwerke und so,das hat mich einfach nicht interessiert.Da aber die persönlichen Verhältnisse mich sehr interessieren,musste ich das Buch halt doch lesen ;) Am Anfang wird ein sehr bekannter Journalist tot im Wasser gefunden,auf einem Navy Gelände.Und wie immer,versucht Kay mit zu ermitteln und heraus zu finden wer der Täter war.Kay ist nähmlich keine "normale" Gerichtsmedizinern ;) Schnell kommt es hier zu Ereignissen,die Kay persönlich betreffen....aufgeschlitzte Reifen,nächtliche Anrufe,ein ermordeter Kollege....und dann ist sie bald mittendrin. Die Charaktere waren wieder die typischen. Kay,klasse Frau,finde ich. Lucy,ihre Nichte,die nun selbst beim FBI ist,es jedoch etwas schwierig hat wegen ihrer Neigung zu Frauen. Marino,geht halt nicht ohne ihn,mag ihn sehr. Benton,Kays "Affäre".....bin nun gespannt wie es weiter geht mit den beiden,jetzt wo er sich scheiden lässt von seiner Frau. Der Schreibstil war der gewohnte:Spannend,fesselnd (gerade zum Schluss) aber auch die Gefühle von Kay wurden hier prima rüber gebracht.Das einzigste was ich mich hier immer stört,sind die langen Kapitel. Fazit: Der 8. Teil dieser Reihe,konnte mich leider nicht so sehr überzeugen wie die Vorgänger,was einfach an dem Fall lag,der dort bearbeitet wurde,keinesfalls an dem Schreibstil oder den Charakteren. Trotz allem kann ich die Reihe um Kay Scarpetta sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Schuld"

    Schuld
    ElkeK

    ElkeK

    27. December 2015 um 17:31

    Inhaltsangabe: An Silvester hat Kay Scarpetta Dienst im Bezirk Tidewater, da der dortige Pathologe wegen einer Familienangelegenheit nach Großbritannien reisen musste. Sie wird zu einem sonderbaren Mordfall gerufen: Der Journalist Ted Eddings schwimmt tot im Schiffs-Friedhof von Virginia. Die zuständige Polizei glaubt nicht nur an einen Taucher-Unfall, sondern versucht auch noch, Kay an ihrer Arbeit zu hindern. Zusammen mit Pete Marino und ihrer Nichte Lucy fährt sie zurück nach Richmond, um den Fall genauer zu untersuchen. Doch es finden sich wenige Hinweise auf ein mögliches Motiv und den Mörder. Als ihr Mitarbeiter Danny tot aufgefunden und in ihrem Mercedes radioaktives Material sichergestellt wird, weiß Kay, das Ted Eddings einer ganz großen Story auf der Spur war und deshalb wohl sterben musste. Nur – wer hat die Morde an Ted und Danny begangen? Mein Fazit: Der siebte Fall von Kay Scarpetta beginnt spektakulär. Sie muss tauchen, um den toten Journalisten zu bergen und zu untersuchen. Mal eine neue Sichtweise der Tatort-Begehung. Und dann noch das abfällige Verhalten des ermittelnden Beamten Roche, der sie offensichtlich nicht in seiner Nähe haben will und alles anstellt, um sie von Tidewater zu verjagen. Was für mich äußerst spannend begann, entwickelte sich dann zu einer komplizierten Story mit Atom-Meiler, Terrorismus und Fanatismus. Und teilweise war es für mich zu kompliziert, das wirklich genau zu verfolgen. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben, das interessant und verständlich zu erklären, aber manchmal kam ich nicht ganz mit. Und wer die Morde wirklich begangen hat, wurde immer noch nicht eindeutig geklärt, obwohl es einen erheblichen Verdacht gibt. Aber darauf wurde am Schluss leider nicht mehr eingegangen. Die Figuren sind einem mittlerweile vertraut, Lucy, die beim FBI ihre Ausbildung zur Agentin weiteführt, aber dennoch erhebliche private Probleme hat. Pete Marino, der für Kay und Lucy offensichtlich durchs Feuer gehen würde, wenn es sein müsste, aber trotzdem ziemlich grummelig und mißmutig ist. Sehr sympathisch: Seine panische Angst vor Radioaktivität. Und Kay selbst, die sich von Benton Wesley noch immer angezogen fühlt, obwohl sie sich getrennt hatten. Leider kann ich diesem Band keine gute Note geben. Mir war es zu kompliziert und am Ende blieben dann doch Fragen offen. Ein großer Pluspunkt ist nach wie vor, das Kay Scarpetta eine Figur ist, die nicht perfekt ist und oft genug mit sich selbst und ihrer Umgebung hadert. Vor allem, wenn es um ihre Nichte Lucy geht. Aber die Mordfälle bzw. die Ermittlungen waren für mich sehr anstrengend zu lesen. Daher bekommt er nur drei Sterne von mir.

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  • Trübe Wasser sind kalt - Band 7 der Kay Scarpetta - Reihe

    Schuld
    zusteffi

    zusteffi

    13. December 2015 um 13:39

    Dies ist der 7. Teil der Reihe mit Kay Scarpetta. Um dieses Buch zu lesen muss man meiner Meinung nach die vorherigen Bücher nicht kennen. Lediglich die Hintergründe zu den Beziehungen der Charaktere erklären sich dazu etwas besser. Kay Scarpetta hat über Silvester die Vertretung für einen Gerichtsmediziner-Kollegen übernommen und sie wird auch direkt zum Einsatz gerufen. Auf einem Schiffsfriedhof wurde zwischen ausgemusterten U-Booten und Frachtern die Leiche eines Tauchers gefunden. Der Tote ist Ted Eddings, ein Reporter der mit Kay bekannt war. Wie kommt er dazu zwischen alten Booten zu tauchen und wie kam er ums Leben? Dies ist nur der Beginn von vielen Fragen und Ungereimtheiten. Plötzlich hat Kay Scarpetta auch persönlich mit Verfolgern, aufgeschlitzten Reifen und weiteren Bedrohungen zu kämpfen. Unterstützt wird sie von ihren Kollegen Pete Marino, Benton Wesley und ihrer Nichte Lucy, die für das FBI arbeitet. Schön fand ich es in diesem Band, dass für mich die Freundschaft zwischen Kay und Pete eine neue Stufe erreicht hat. Die zwei scheinen nun mit sich im Reinen, was ich persönlich beim Lesen sehr agenehm fand. Auch in der Beziehung zwischen Kay und Benton ergibt sich etwas Neues, dazu aber mehr im Buch. Der Schreibstil ist wie von Patricia Cornwell gewohnt, für mich gut und flüssig zu lesen. Es gibt Infos zu den Obduktionen, jedoch nicht zu ausschweifend, aber mit genügend Informationsgehalt. Die Ausgewogenheit zwischen den Ermittlungen und den persönlichen Beziehungen finde ich hier auch wieder gut. Mein Fazit: Lesenswert. Wenn man Patricia Cornwell mag ist dieses Buch auch ein Muss!

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  • Fall 7 der Kay Scarpetta Reihe

    Schuld
    Reneesemee

    Reneesemee

     Wenn Neugier tödlich endet ... Inhalt: Silvester in Virginia. Chief Medical Examiner Dr. Kay Scarpetta wird zum Schiffsfriedhof der Navy gerufen, wo im eiskalten, brackigen Wasser eine Leiche treibt. Die Gerichtsmedizinerin kannte den Toten, einen jungen investigativen Reporter, gut. Was suchte er an diesem verlassenen, öden Ort? Scarpetta ahnt noch nichts von der Gefahr, die ganz Amerika bedroht. Es ist Silvester und Kay Scarpette wird zu einem Toten gerufen. Doch es ist nicht irgendein Toter. Der Tote der am Schiffsfriedhof der Navy gefunden wurde ist der Reporter Ted Eddings, er treibt dort im trüben Wasser. Was hat er dort zu suchen und wer wollte seinen Tod? Scarpetta kommt dahinter das es Mord war doch es zu beweisen wird nicht leicht. Es ist ein teuflischer Plan den Kay Scarpetta da auf der Spur ist. Auch dies war wieder ein spannender Kay-Scarpetta-Roman der es in sich hatte!

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    • 5
  • Rezension zu "Trübe Wasser sind kalt" von Patricia Cornwell

    Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2012 um 12:47

    Patricia Cornwells Roman "Trübe Wasser sind kalt", im Deutschen auch veröffentlicht als "Schuld", ist ein Roman aus der Reihe um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta. Es ist der siebte Band der Reihe. Inhalt vom Klappentext: Ausgerechnet an Silvester wird Kay Scarpetta zu einem besonders traurigen Fall gerufen. Sie kannte den Toten: Ted Eddings, ein junger Reporter. Als sich kurz darauf seltsame Vorfälle in Scarpettas Umfeld ereignen, ahnt sie, dass Teds Tod nur der Anfang des Unheils war... Mit diesem Roman konnte ich mich irgendwie nicht so recht anfreunden. Er ist spannend und gut geschrieben, und doch hat mich die Handlung nicht gepackt. Mir waren es zu viele Elemente, die recht künstlich zu einem Handlungsstrang zusammengefasst wurden, es wirkte auf mich recht konstruiert, stellenweise auch sehr verwirrend und zusammenhangslos. Wie immer in der Reihe werden natürlich auch die persönlichen Beziehungen und Entwicklungen der Hauptpersonen Kay, Lucy, Pete Marino und Wesley Benton vorangetrieben. Der Roman ist in der Vergangenheitsform als Ich-Erzählung aus Sicht von Kay Scarpetta geschrieben. Insgesamt hat mir der Roman nicht so gut gefallen, so dass ich ihn auch nicht wirklich weiter empfehlen kann. Wer jedoch die Scarpetta-Reihe liest, sollte der Vollständigkeit halber auch diesen Roman gelesen haben, um die Entwicklung der Beziehungen unter den wiederkehrenden Hauptpersonen nachvollziehen zu können. Trotzdem gibt es von mir nur zwei Sterne für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Schuld: Ein Kay-Scarpetta-Roman" von Patricia Cornwell

    Schuld
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    03. June 2012 um 19:46

    Als Chief Medical Examiner Dr. Kay Scarpetta über Silvester die Vertretung für einen Kollegen in einem anderen Teil ihres Zuständigkeitsbereichs übernimmt, ahnt sie nicht, dass die Gegend längst nicht so ländlich und ruhig ist, wie es zunächst scheint. Denn als man sie mitten in der Nacht über eine Leiche informiert, die auf einem Schiffsfriedhof gefunden wurde, ist es nicht nur die Tatsache, dass sie später gar niemand von der Polizei angerufen haben will, die Scarpetta stutzig macht. Als sie dann nämlich zum Schiffsfriedhof fährt und dort ihrer Arbeit nachgehen will, macht ihr dort auch Captain Green das Leben schwer, besteht er doch darauf, dass der Tote in den Zuständigkeitsbereich der Navy fällt. Doch Kay Scarpetta wäre nicht Kay Scarpetta, wenn sie Green nicht überlegen wäre. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten um einen Reporter, mit dem Scarpetta ein freundschaftliches Verhätnis pflegte. Wie es scheint, wurde er während des Tauchens vergiftet. Allerdings glaubt der ermittelnde Detective Scarpetta nicht, dass es wirklich Mord gewesen sein soll und wird zudem mehr als aufdringlich. So aufdringlich, dass er am Ende sogar Scarpettas Autoreifen zerschneidet und sie so mehr oder weniger zum Rückzug nachhause animiert. Kaum dort angekommen geschieht ein zweiter Mord, der eigentlich Scarpetta selbst gegolten haben dürfte. Grund genug für Kay, mit der Hilfe von Detective Marino, ihrem alten Freund und Kollegen der Sache auf den Grund zu gehen. Und die Spur führt geradewegs ins Lager einer fundamentalistischen Sekte, deren Anführer in der Vergangenheit bereits mit Scarpetta aneinender geraten ist. Eine Sekte, die in ihrer ganz eigenen Bibel nichts als Tod, Mord und Gewalt predigt ... Nachdem der Anfang des Buches mir ein wenig holprig vorkam, hat sich nach etwa 40-50 Seiten dann doch ein gewisser Sog eingestellt, der mich dazu veranlasst hat, das Buch erst einmal nicht aus der Hand zu legen. Und an sich gesehen ist die Geschichte auch stimmig und spannend. Allerdings erschienen mir die Verbindungen zwischen dem Mord an dem Reporter und allem anderen dann doch ein bisschen zu dürftig und weit hergeholt, ohne dass man sie wirklich nachvollziehen kann. Leider ein ziemlicher Kritikpunkt. Aber davon abgesehen ein prima Thriller.

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  • Rezension zu "Trübe Wasser sind kalt" von Patricia Cornwell

    Schuld
    cybersyssy

    cybersyssy

    03. February 2012 um 10:10

    ** INHALT ** Kay übernimmt die Vertretung für Dr. Philip Mant im Bezirk Tidewater über das Jahresende. Es ist ja mal wieder niemand anderes an diesen Tage verfügbar und Kay ist ja alleinstehend. Und wie soll es anders sein, es gibt wieder Arbeit für Kay. Ein toter Taucher wird auf oder besser in dem Schiffsfriedhof der Marine, im Elizabeth River, gefunden. Kay schaut sich den Tatort unter Wasser an und stellt kurz darauf fest, der Tote ist der preisgekrönte Reporter Ted Eddings von der Associated Press aus Richmond. Kays "Spannmann" Captain Pete Marino untersuchte die Wohnung von Eddings und fand dort "Book of Hand", die Bibel der neuen Zionisten. Die neuen Zionisten sind Gefolgsleute von Joel Hand, dem Kopf, und Faschisten, die eine neue Ordnung errichten und ein ideales Land schaffen wollen. Um dies alles Kay mitzuteilen, besucht er sie in Tidewater und da Lucy, Kay's Nichte, mit Kay Silvester verbringen will, feiern sie nun zu dritt. Doch die Silvesterfeier wird durch einen Eindringling im Garten gestört. Am nächsten Morgen sind die Reifen an Kays und Lucys Autos aufgeschlitzt. Da sich Kay schon vorher unerwünscht und vom Tatort ferngehalten fühlte, beunruhigt sie dies mehr als es sonst tun würde und macht sie natürlich auch um so neugieriger. Und warum ist die Polizei von Tidewater so abweisend zu Kay? Was verbergen sie? ** MEINE MEINUNG ** Auch in diesem Krimi hat Cornwell mal wieder bewiesen, dass ihr "Strickmuster" funktioniert. Der Spannungsbogen beginnt am Anfang schon ziemlich hoch und es ist erstaunlich, wie Cornwell die Geschehnisse um Kay, durch unerwartete Wendungen und Marinos Ermittlungsergebnisse diese Spannung noch steigern kann. Dieser Spannungsbogen endet in einem fulminaten Finale. Okay, zwischendurch hatte ich dann schon mal eine Erleuchtung und dachte mir "Hey, das passt ja da und dort hin" doch um der Spannung willen, hat Cornwell ihre Hauptfiguren noch ein wenig im Dunklen tappen lassen. Durch 2 Handlungsstränge - Kays und Marinos Nachforschungen wegen Eddings und Lucy Einsatz für das FBI - gewinnt dieser Krimi auch Fahrt. Häufig endet ein Kapitel an einer spannenden Stelle (ich glaube, das nennt man Cliffhanger) und das nächste Kapitel beginnt mit dem anderen Handlungsstrang, so dass ich aus lauter Neugier sofort weitergelesen habe, weil ich wissen wollte, wie es nun weitergeht. Beide Handlungsstränge werden im Laufe des Krimis geschickt langsam miteinander verflochten. So konnte auch das erstaunliche Ende vorbereitet werden. In diesem Krimi geht Cornwell noch mehr auf die Beziehung zwischen Kay und Lucy ein. Kay empfindet Muttergefühle für Lucy, die noch mehr Probleme mit ihrer Mutter, Kays Schwester Dorothy, hat, seit diese weiß, dass Lucy lesbisch ist. Sogar die Beziehung zwischen Marino und Lucy, die sich im Laufe der Zeit auch zu einer Freundschaft entwickelt hat, kann von Lucys Homosexualität nicht beeinflusst werden. Obwohl Pete Marino es nicht versteht und als falsch betrachtet. Doch da er Lucy mag, ignoriert er alles. Die Beziehung zwischen Benton Wesley, Profiler des FBI's, und Kay nimmt an Spannung zu. Wesley und seine Frau haben sich getrennt und er will ihr keinen Anlass geben, ihn vor Gericht als Ehebrecher darzustellen, denn sie ist mittlerweile zu einem anderen Mann gezogen. Doch das hat zur Folge, dass sich Kay und Wesley getrennt haben. Ob nun auf Zeit oder für immer, wird sich nach der Scheidung heraus kristallisieren. Durch die teilweise komplizierten Beziehungen zwischen den Charakteren, bekommen diese auf jeden Fall sehr viel "Plastizität" und Dreidimesionalität. Sie wirken lebendig und die Identifizierung mit einem Charakter, der auch seine Schwächen und Stärken hat, fällt dem Leser leichter. Sehr blutrünstig fand ich dieses Buch nicht. Es gab ein paar Stellen, die nicht jugendfrei waren, doch dieses Buch halte ich auch für zartbesaitete Menschen lesenswert. Selbst bei den Autopsien, lässt Cornwell ihre Hauptdarstellerin Kay nur Fachbegriffe verwenden, die sich entweder selbst erklären oder von ihr im nächsten Satz erklärt werden. Die gelungene Übersetzung unterstützt die Spannung und lässt Kay so handeln, wie Cornwell es wohl beabsichtigte. Auch wenn dies das 7. Buch in der Scarpetta-Reihe ist, braucht man nicht zwingend alle vorherigen 6 Bücher gelesen zu haben. Cornwell schafft es, den Leser auf dem Laufenden zu halten und zwingende Erklärungen locker unterzubringen. Ich finde diese Erklärungen selbst für mich sehr hilfreich, denn ich kann mir nicht alle Details der letzten 6 Bücher merken. ** FAZIT ** Mal wieder hat Cornwell mit ihrem "Strickmuster" einen spannenden Krimi geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Es ist ein rundes Werk mit einem sehr guten Spannungsbogen und plastischen Charakteren geworden. Natürlich ist es Unterhaltung, ohne großen Anspruch, aber auf jeden Fall spannend - genau die richtige Lektüre für Strand oder Balkon.

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  • Rezension zu "Trübe Wasser sind kalt." von Patricia Cornwell

    Schuld
    Lerchie

    Lerchie

    03. March 2011 um 11:43

    Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta wird über einen Leichenfund auf dem Schiffsfriedhof am Elizabeth River informiert. Sofort begibt sie sich an den Fundort, und besteht darauf, die Leiche selbst an die Oberfläche zu befördern. Es handelt sich um den Reporter Ted Eddings, den sie gut kannte, und sie fragt sich, was er an Silvester in dem eiskalten Fluss gesucht hat. In seiner Wohnung wird eine satanische Bibel einer dubiosen Sekte gefunden, und sämtliche Dateien auf seinem PC sind gelöscht. Die Polizei vor Ort geht von einem Unfall aus, doch Dr. Kay Scarpetta ist überzeugt, dass es Mord ist, denn sie riecht Blausäure bei der Autopsie. Als dann noch ihr Mitarbeiter Danny, der ihren Wagen von der Werkstatt zur Gerichtsmedizin bringen sollte, ermordet aufgefunden wird, sieht sie einen Zusammenhang. Doch mit dem, was dann geschieht, hat sie nicht gerechnet… Patricia Cornwell hat auch hier wieder einen spannenden Kay-Scarpetta-Roman geschrieben. Er hat mich gefesselt von Anfang bis zum Ende und mir sehr gut gefallen. Ich kann ihn gut weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Trübe Wasser sind kalt" von Patricia Cornwell

    Schuld
    Jens65

    Jens65

    13. August 2008 um 14:20

    Warum hängt ein toter Taucher in 20 Metern Tiefe an der Schiffsschraube eines ausgemusterten U-Bootes und das auch noch zu Silvester? Was hat eine skurrile Sekte damit zu tun, und wieso hängen atomar strahlende Staubpartikel an den Schuhsohlen einer weiteren Leiche? Fragen, denen sich die Pathologin Kay Scarpetta zu stellen hat und die sie - damit ist nicht zuviel verraten - souverän löst. So souverän, dass es fast schon öde wird. Dazu ein Ende, das sich nur knirschend in den Restverlauf der Handlung einfügt. Darüber hinaus lässt die Autorin Patricia Cornwell allzu oft heraushängen, dass sie selbst "vom Fach" ist: Langatmige und detaillierte Beschreibungen wissenschaftlicher Prozesse und Analytik tragen nix dazu bei, das Ganze lebendiger zu gestalten, sondern schrecken eher ab. Besonders, wenn sie wie in diesem Fall derart unangenehm dozierend vorgebracht werden: Guckt mal, was ich alles weiß! Drei Sterne, weil das Buch trotzdem gut "wegzulesen" ist und durchaus spannende Momente hat.

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  • Rezension zu "Trübe Wasser sind kalt" von Patricia Cornwell

    Schuld
    Verena1188

    Verena1188

    22. April 2008 um 18:45

    ... meine Rezension gibts bei Totenbuch