Patricia Duncker Der Komponist und seine Richterin

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Inhaltsangabe zu „Der Komponist und seine Richterin“ von Patricia Duncker

Verführerisch, doppelbödig, von großer literarischer Entschiedenheit Ein Sektenselbstmord, ein uraltes ägyptisches Totengebet, ein Komponist mit beunruhigender Strahlkraft, eine Richterin, die ihn nicht aus den Augen lässt: Patricia Duncker entspinnt ein Netz vielschichtiger Beziehungen, in dem sie den Hörer genussvoll zappeln lässt. Sie hören einen Roman von ungeheurer Sogkraft, der Sie quer durch Europa führt und in dem sich die Grenzen zwischen Ratio und Spiritualität, zwischen Recht und Unrecht unmerklich verschieben.

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  • Rezension zu "Der Komponist und seine Richterin" von Patricia Duncker

    Der Komponist und seine Richterin

    Bücherwurm

    16. August 2010 um 20:23

    Das Hörbuch "Der Komponist und seine Richterin", geschrieben von Patricia Duncker, gelesen von Moritz Stoepel, hat mich doch über 2 Monate beschäftigt. Insgesamt 6 Cd´s, gelesene 465 Minuten sollten dabei nicht das Problem sein, sondern eher die Thematik und die Stimme. Mehr geflüstert und gehaucht, eine ganz eigentümliche einschläfernde Satzmelodie, die zwar durchaus erkennen liess, wer da gerade spricht, machte es mir aber unmöglich, während des Hörens irgendetwas anderes zu tun. Im Bett liegend schlief ich nach 3 Sätzen spätestens ein. Im Sessel sitzend drifteten meine Gedanken nach mindestens 5 Sätzen ab, ich vermute, ich habe die 1. CD etwa 50x gehört, bis ich mir sicher war, dass ich wirklich jeden Satz aufgenommen hatte. Dabei ist das Buch nicht unspannend, nicht uninteressant, nicht humorlos. Ich denke wirklich, es ist die Betonung einzelner Worte im Satzgefüge, so dass für mich eine Art Wiegenlied entstand, was es mir schwer machte, dem Hörbuch treu zu bleiben. Ich war ernsthaft am Überlegen, ob ich mir nicht doch auch das Buch besorge, damit ich "mitlesen" kann. Ich habe das Problem gelöst, indem ich ein Block und Bleistift nahm und konzentriert Stichworte aufschrieb. Zum Inhalt: Es ist eine sehr interessante und spannende Geschichte um eine Ermittlungsrichterin in Frankreich, deren Aufgabe es ist, bei schwierigen "Grenzfällen" die Beweisführung zu übernehmen und Informationen zur Lösung der Fälle zu sammeln. Sie arbeitet mit den ansässigen Polizeistationen und Kriminalogen eng zusammen, die für sie beispielsweise genauere Informationen sammeln und Spuren verfolgen. Im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich ist ein gemeinschaftlicher Selbstmord passiert. 9 Leichen werden an Neujahr von Jägern gefunden, alles hochdotierte , reiche Wissenschaftler, die auch ihre Kinder mit in den Tod nahmen. Beim genaueren Hinsehen ist aber klar, dass offensichtlich mindestens 1 Person nicht den Freitod wählte, sondern erschossen wurde von einer Waffe, die sich nicht am Ort des Geschehens finden lässt. Die Ermittlungsrichterin wird hinzugezogen, wobei der Hörer erfährt, dass es einen ähnlichen Fall wenige Monate zuvor in der Schweiz gegeben haben soll. Das Hörbuch zieht den Hörer ganz langsam in seinen Bann. Es handelt sich offensichtlich um einen gefeierten "Massenaufbruch" der Sekte "Der Glauben", der unter anderem auf dem Wissen der alten Ägypter beruht. Der Leser erfährt nebenbei sehr viel Spannendes aus der Astronomie und auch der Geschichte des ägyptischen Totenbuches. Wohin die Erkenntnisse die Richterin führen, wie die Liebesbeziehung zwischen ihr und dem Kommissar Schweigen weitergehen, wie die Richterin versucht, sich dem Charisma der Sekte zu entziehen und mit psychologisch-raffinierten Tricks bezierzt und beeinflusst wird, bietet im Grunde spannende Unterhaltung. (Wenn man denn nicht einschläft.) Das Ende ist unerwartet und ergreifend, was mich bewog, dem Hörbuch doch 3 Sterne zu geben.

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  • Rezension zu "Der Komponist und seine Richterin" von Patricia Duncker

    Der Komponist und seine Richterin

    leseratte...

    12. July 2010 um 01:58

    In Patricia Dunckers Kriminalroman „Der Komponist und seine Richterin“ versucht die französische Richterin Dominique Carpentier, die grausigen „Aufbrüche“, Massensuiziden von Sektenanhängern, aufzuklären. Dominique Carpentier wird zu einem zweiten „Aufbruch“ gerufen. Traurige Bilanz: 9 tote Erwachsene und 7 tote Kinder. Bei ihren Ermittlungen trifft sie zunächst auf Friedrich Grosz, einen berühmten Komponisten, der mehr über die geheime Sekte, die „Der Glaube“ genannt wird, zu wissen scheint. Und tatsächlich, die Richterin kommt ihm immer näher und gerät tiefer in die Sekte. Zur Geschichte: Anfangs dachte ich „Der Komponist und seine Richterin“ würde ein sehr grausiger und brutaler Krimi werden, so schrecklich wie die Massensuizide und die Morde an den Kindern sind. Doch die Geschichte entwickelte sich ganz anders. Der Leser begleitet die französische Richterin Dominique Carpentier und ihren Kollegen Schweigen größten Teils bei den Ermittlungen. Diese gestalten sich eher ruhig und manchmal etwas langatmig. Insgesamt entwickelt sich eine interessante Geschichte. Die Personen, insbesondere der Komponist, sind schwer zu durchschauen und faszinierend. Er ist sehr charismatisch und so ehrlich, dass es beinahe unwahrscheinlich wirkt, doch in Verbindung mit seinem Hintergrund durchaus verständlich. Zum Hörbuch: Moritz Stoepel ist ein fantastischer Sprecher. Er schafft es sogar den Stimmen der Frauen einen weiblichen Klang zu verleihen und gibt jedem Charakter seinen eigenen Ausdruck. Er baut manchmal eine laute, gefährliche Stimmung und oft eine leise gefühlvolle Atmosphäre auf. Dabei hat er eine angenehme leicht raue Stimme, die die Geschichte sehr passend untermalt. Für die 6 CDs, fast 8 Stunden, muss man schon einige Zeit einplanen, denn man kann das Hörbuch nicht nebenbei hören, sondern muss sich auf das Geschehen konzentrieren, sonst verliert man leicht den Faden, denn auch Details und einzelne Gespräche sind von Bedeutung. Mein Fazit: Als Buch wäre es mir wahrscheinlich etwas zäh gewesen, die 350 Seiten zu lesen. Doch durch die Stimme Moritz Stoepels werden die Personen lebendig und die Handlung spielt sich vor dem inneren Auge ab. Dieser ruhige und gedankenvolle Roman regt den Leser besonders im hinteren Teil zum Nachdenken an.

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