Patricia Eckermann

 3,6 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Wir vom Neptunplatz, Cupida: Mitten ins Herz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patricia Eckermann

Patricia Eckermann wurde 1969 in Bielefeld geboren. Sie machte eine Handwerker-Lehre und eine zweite Ausbildung zur Beamtin, engagierte sich dabei stark für die Gewerkschaft und studierte dann in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Pädagogik und Anglistik. Heute arbeitet sie als freiberufliche Fernsehautorin, schreibt Jungend- und Erwachsenenromane, engagiert sich für mehr Diversität in den Medien und veranstaltet Workshops zum Thema. Auf Twitter findet man sie unter @feireficia, ihre Webseite ist www.antagonisten.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Patricia Eckermann

Cover des Buches Wir vom Neptunplatz (ISBN: 9783551684493)

Wir vom Neptunplatz

 (24)
Erschienen am 19.08.2011
Cover des Buches Cupida: Mitten ins Herz (ISBN: 9783764190989)

Cupida: Mitten ins Herz

 (12)
Erschienen am 26.10.2016
Cover des Buches Die Puppenflüsterin (uebersinnlich 4) (ISBN: 9783764190996)

Die Puppenflüsterin (uebersinnlich 4)

 (4)
Erschienen am 09.12.2016
Cover des Buches Urban Fantasy: going intersectional (ISBN: 9783947720637)

Urban Fantasy: going intersectional

 (3)
Erschienen am 28.01.2021
Cover des Buches Elektro Krause (ISBN: 9783347136502)

Elektro Krause

 (2)
Erschienen am 21.04.2021
Cover des Buches Pizza, Putzplan, Poweryoga (ISBN: 9783785730966)

Pizza, Putzplan, Poweryoga

 (5)
Erschienen am 12.09.2005
Cover des Buches Lukullus, der Lyrische Liebesterrorist (ISBN: 9783785731871)

Lukullus, der Lyrische Liebesterrorist

 (3)
Erschienen am 06.03.2006

Neue Rezensionen zu Patricia Eckermann

Cover des Buches Elektro Krause (ISBN: 9783347136502)
Schulbibliothek-Latina-AHFs avatar

Rezension zu "Elektro Krause" von Patricia Eckermann

Geisterjagen in der bundesrepublikanischen Provinz
Schulbibliothek-Latina-AHFvor einem Jahr

Lebende Nazis und Rassisten sind Kassy Krauses geringstes Problem. Da warten ganz andere Dinge auf sie: Poltergeister im Dom zu Aachen, die fünfte Reiterin der Apokalypse und Zombie-Nazis, die die Bundesrepublik übernehmen wollen. Dabei wollte Krause die Geisterjägerei an den Nagel hängen und brave Elektrikerin bleiben. 

Doch als es ihrem Vater Nobby nicht gut geht, kehrt sie in die rheinische Provinz zurück, um wenigstens den Elektrobetrieb in Gang zu halten. Auch wenn es manchen im Ort nicht paßt, dass eine schwarze Elektrikerin nun die Arbeiten verrichtet. Gleichzeitig möchte Kassy herausfinden, was oder wer ihren Vater so aus der Bahn geworfen hat. Das muß ein mächtiger Geist gewesen sein! Und warum öffnen sich immer wieder Spalte zu anderen Welten? Warum jagen dilettantische Dorfnazis plötzlich Geister? 

Gut, dass ihre Freunde, die lesbische Schrottplatzbesitzerin und ein Ex-Lover nun mit von der Partie sind. Dazu kommen noch die Freunde und Mitarbeiterinnen ihres Vater. Am Ende rafft sich auch Nobby selbst zur letzten Geisterjagd auf. 

Das ist insgesamt ein lebendiges und kurzweiliges elektrisches Geistervergnügen. Dafür, dass endlich eine Hauptfigur in einer Bibliothek recherchiert, gibt es einen Extra-Stern. Dafür, dass einige Handlungsstränge nicht auserzählt worden sind, z.B. was wird aus den Geisterjägernazis? Warum läßt sich die Reiter so schnell erledigen?, gibt es einen Stern Abzug. Denn da hätte noch einiges mehr oder zu Ende erzählt werden können. Schade!

Aber mit Elektro Krause ist Patricia Eckermann eine wundervolle Hauptfigur gelungen, eine Handwerkerin, schwarz, selbstbewußt, die mir gut tat, und mit der ich gerne noch weiter auf Geisterjagd gehen würde. Oder erneut. Ganz elektrisch!


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Cover des Buches Urban Fantasy: going intersectional (ISBN: 9783947720637)
IvaMoors avatar

Rezension zu "Urban Fantasy: going intersectional" von Patricia Eckermann

Intersektionale Urban Fantasy
IvaMoorvor einem Jahr

Bei Anthologien ist es ja immer so eine Sache - selten mag man jede Geschichte. Bei dieser Anthologie haben mir allerdings außergewöhnlich viele Geschichten enorm gut gefallen und sind mir auch noch lange nach der Lektüre im Kopf geblieben. Wunderschön beim Lesen: Diversität, nach der man bei anderen Büchern vergeblich sucht, kommt hier in geballten Mengen. Queerness, Herkunft, Religion, (chronische) Krankheiten - Marginalisierung bekommt hier eine Stimme, ohne die Marginalisierung ständig zu problematisieren.
Bei einigen Geschichten gibt es durchaus Kritikpunkte (gilt leider besonders für den Opener), aber andere sind richtige Juwelen.
Meine Highlights waren:
- "Die letzte Heimkehr" von James Sullivan
-"Die Pirouette" von Ilka Mella
- "Magiebegabt, 35F, in Ausbildung" von Theresa Teske
- "Wünsch mir die Apokalypse" von Nora Bendzko
- "Die Jurte des Todes" von Patricia Eckermann
- "Me Time" von Victoria Linnea und Alexander Neumann

Absolute Leseempfehlung!

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die Puppenflüsterin (uebersinnlich 4) (ISBN: 9783764190996)
Lesemietzes avatar

Rezension zu "Die Puppenflüsterin (uebersinnlich 4)" von Patricia Eckermann

Kurzweilig und Unterhaltsam
Lesemietzevor 5 Jahren

Die Puppenflüsterin ist eine solide, spannende und lustige Kurzgeschichte. Die Idee das Larissa mit allen Reden kann was ein Gesicht hat, ist sehr interessant und führt auch zu der ein oder anderen witzigen Situation, da ja nur Larissa mit ihnen reden kann bzw. diese auch nur hören kann.
Die Rettung von Adrian ist schon etwas spektakulär aber bei so einer Kurzgeschichte wird man auch eher Unterhalten. Der Schreibstil ermöglicht ein angenehmes Lesegefühl und man ist schon ein wenig traurig wenn die Geschichte so schnell endet.
Eine Übersinnliche Geschichte über die erste große Liebe und den alltäglichen Problemen einer Jugendlichen.

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Gespräche aus der Community

Kennt ihr das? Ihr kommt in der Woche von der Schule, vom Studium oder der Arbeit nach Hause und freut euch schon richtig, am abend eure Lieblingsserie im Fernsehen anzusehen. Ob spannend, lustig oder intrigant - man fiebert mit seinen Lieblingsfiguren mit und es trägt zur täglichen Unterhaltung und Entspannung bei. Für Fans von Soaps und Serien, die zudem Bücher lieben, hat sich der Carlsen Verlag jetzt etwas spannendes ausgedacht: mit "Wir vom Neptunplatz" erscheint am 24.08. der welterste Vorabendroman. Und passend dazu möchten wir hier die erste Vorabendleserunde starten. Bevor ich mehr verrate, erstmal ein kurzer Einblick in den Inhalt: Rund um den Neptunplatz leben vier junge Menschen, deren Wege sich in den kurzen Kapiteln ("Folgen") immer wieder kreuzen. Es geht um: Wohnungssuche, Jobsuche, Sinnsuche - und natürlich um die Liebe. Der zentrale Ort, an dem sich alle Personen und Handlungsstränge immer wieder treffen, ist das (fiktive) "Café Mampf" am Neptunplatz. An jedem Abend um 19.15 Uhr von Dienstag bis Donnerstag in dieser Woche werden wir euch vor dem offiziellen Erscheinungstermin des Buches, eine neue Leseprobe zur Verfügung stellen. Zu dieser wird es jeweils eine kleine Frage geben, über die ihr euch dann hier austauschen könnt. Zum Start heute könnt ihr schon jetzt einen Blick auf die Figuren und das erste Kapitel werfen. Insgesamt werden wir euch in den 4 Tagen die ersten vier Kapitel vorstellen. Unter allen, die sich an der vorabendlichen Unterhaltung über das Buch hier beteiligen, verlosen wir am Freitag insgesamt 20 Exemplare von "Wir vom Neptunplatz" vom Autorenduo Patricia Eckermann und Stefan Müller für eine Testleserunde. Wenn ihr also Lust auf viele weitere unterhaltsame Vorabende bekommt, dann macht mit! Zur Testleserunde ab nächster Woche gehört natürlich auch der Austausch hier und eine Rezension nach dem Lesen des ganzen Buches. Also nicht verpassen und von Montag bis Donnerstag 19.15 Uhr reinschalten /-lesen :-) Spannendes rund ums Buch findet ihr auch auf der entsprechenden Facebook Fanpage: https://www.facebook.com/neptunplatz
297 Beiträge
S
Letzter Beitrag von  Starbksvor 11 Jahren
'Wir vom Neptunplatz' ist von Eckermann und Müller ist das Buch, dass man immer abends zur Vorabendsoapzeit lesen sollte, um sich endlich das Fernsehen abzugewöhnen! Ich muss allerdings gestehen: Meine persönlich Soap im Vorabendprogramm bietet doch ein bisschen mehr. Lustige Charaktere, Lale, Mark, Rudi und Lucky, die auf einem hübschen Cover sehr lebensnah dargestellt sind, wohnen alle beim Neptunplatz und frequentieren das Café Mampf, wo ihre Wege immer wieder zusammenführen. Jeder hat so seine Probleme und Sorgen: Job, Liebe, Wohnung - wer kennt das nicht? Das Buch ist in kurze Kapitel mit übersichtlichen Überschriften eingeteilt. Damit wird ein schneller Perspektivenwechsel möglich. Mir geht das alles zu schnell, aber man MUSS sich hier an die Intention der Schreiber erinnern, die sich an die kurzen Soapepisoden mit den Cliffhangern des Vorabendprogramms gehalten haben. Trotz allem Verständnis für diese Intention der Verfasser fand ich vor allem die Personenbeschreibungen hier im Vorab auf LB gut. Das Buch selbst hat mich aber kaum überzeugt. Der Schreibstil ist keine Meisterleistung, auch die Handlung ist mir zu oberflächlich. Ich habe daraus gelernt und schaue meine Soap in Zukunft im Fernsehen und lese meine Bücher mit der Erwartung an echte Literatur. Nichtsdestotrotz finde ich die Idee super und die Umsetzung dafür auch gelungen. Nur meins war es halt leider nicht!

Community-Statistik

in 67 Bibliotheken

von 9 Lesern aktuell gelesen

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