Patricia Görg Meier mit Y

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Inhaltsangabe zu „Meier mit Y“ von Patricia Görg

Wie früher über Kirchenportalen Monatsbilder den Lauf eines Jahres anzeigten, Arbeitsvorgänge, Vegetationszyklen, Festlichkeiten, so durchläuft hier ein Geiziger von Januar an seinen persönlichen Jahresreigen. Monatsbilder des Geizes. Meyer lebt auf Sparflamme: ängstlich, episodenhaft, immer von Verlusten bedroht, während um ihn herum, hinter ihm, unter ihm, neben ihm Restnatur stoffwechselt und Teile einer zusammenhängenden Geschichte erzählt. Armer Meyer! Schaut durch die Gitterstäbe seines Zwangscharakters. Aber: Sein Y macht da nicht mit. Es turnt über die Dächer, schüttelt die Jugend aus einer abgestoßenen Blechkiste, begeht so und so viele Tollheiten. Ist das noch derselbe Mann, der nachts auf einer Kreuzung nach den wandernden Sternen schießt?

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  • Rezension zu "Meier mit Y" von Patricia Görg

    Meier mit Y
    glowinggloom

    glowinggloom

    18. January 2010 um 16:04

    In diesem kurzen Roman, folgt man Herrn Meyer in Monatskapiteln durch den Verlauf eines Jahres. Meyer ist eigentlich ein wohlhabender Mann, aber wenn er entlang des Bahndamms läuft und Leergut sammelt, tritt er nur leicht auf, um seine Schuhsohlen nicht abzunutzen. Über seinen Nachbarn ärgert er sich maßlos, wenn dieser die Einfahrt, auf Kosten der Eigentümergemeinschaft, mit Wasser abspritzt. Seine Frau kann er jetzt nicht mehr schäbig behandeln, da sie gestorben ist. So erfährt man in jedem Monat etwas aus Meyers trostlosem Leben. Er gerät in einen Fastnachts-Umzug, fährt zum Klassentreffen, geht nicht Wählen, weil der Staat ja der gemeinste aller Ganoven ist, und schaut die Sendung von Pfarrer „Schmiege“ im Fernsehen. Meyer hat einen Motivkalender mit Aufnahmen von Tieren und Pflanzen. Jeden Monat wird eine Art beschrieben. Auf jeweils ca. 2 Seiten wird z.B. erzählt von Elstern, Birken, Maikäfern, Mauerseglern, der Fauna im Erdreich, dem Biotop der 400.000 Hausstaubmilben, die durchschnittlich in jedem Kopfkissen leben. Das war mir teilweise neu und interessant zu erfahren, aber wirklich faszinierend fand ich, zu lesen, daß man auch Biologiebücher poetisch und sprachkräftig schreiben könnte, so wie dieses.

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