Der talentierte Mr. Ripley

von Patricia Highsmith 
4,1 Sterne bei299 Bewertungen
Der talentierte Mr. Ripley
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (240):
AimeeRossignols avatar

Steckt nicht ein bisschen Tom Ripley in uns allen?

Kritisch (13):
Zyndis avatar

Am Anfang sehr schön. Aber es wird leider immer langweiliger. Habe ab der Mitte aufgehört zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Der talentierte Mr. Ripley"

Unbeschwerte Dolce Vita: Das ist das Leben, von dem Tom Ripley in seinem New Yorker Kellerloch träumt – und das sein Schulfreund Dickie Greenleaf führt. Dickies Vater, ein reicher Reeder, bittet Tom, nach Italien zu fahren und seinen ›verlorenen Sohn‹ nach Amerika zurückzuholen: ein Traumauftrag für einen armen Nobody wie Tom. Noch ahnt niemand, wie weit Ripley gehen wird, um für immer zu Dickies Welt zu gehören.
40 Jahre nach René Cléments Kultverfilmung mit Alain Delon (›Nur die Sonne war Zeuge‹) drehte Oscar-Preisträger Anthony Minghella 2000 ein Remake (›Der talentierte Mr. Ripley‹) mit Matt Damon."

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257234046
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:426 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:27.06.2003
Das aktuelle Hörbuch ist bei Jumbo Neue Medien erschienen.

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    AimeeRossignols avatar
    AimeeRossignolvor einem Monat
    Kurzmeinung: Steckt nicht ein bisschen Tom Ripley in uns allen?
    Unter der Sonne Italiens

    Es ist schon ein paar Jahre her, ich war zarte 16 Jahre alt und und stand vor dem heimischen Bücherregal, als mein Blick auf ein braunes gebundenes Buch fiel, dessen Einband fehlte. Auf dem Rücken stand nur "Der talentierte Mr. Ripley". Ein Titel, der mich gleichermaßen faszinierte und ratlos machte. Hastig zog ich es hervor und begann meine Lektüre an einem dieser leeren Sonntagnachmittage, in denen die schräg stehende Sonne erste deprimierende Schatten des kommenden Schultages auf die Dielen malte. 


    Ich wusste nichts über das Buch und kannte auch die Autorin nicht. Und so brach ich mit Tom in New York auf, machte mich auf die Reise nach Italien, fand mit ihm in Mongibello den Millionenerben Dickie Greenleaf und seine illustren Freunde, freundete mich mit ihm an, lernte, ihn zu beneiden, zu fürchten und zu bewundern. 
    Ich nahm an diesem Tag das Buch mit in die Badewanne und abends mit ins Bett. 
    Um weiterlesen zu können, simulierte ich am nächsten Tag erfolgreich eine Unpässlichkeit und ließ mich von meiner Muter mit Tee und Zwieback füttern, während Toms und Dickies Schicksal seinen Lauf nahm, Tom über Rom und Venedig nach Griechenland flüchtete.

    Ich glaube nicht, dass ich mich in diesem zarten Alter einem fiktiven Charakter schon einmal näher gefühlt habe. Und auch wenn mich Tom häufig verstörte, blieb ich dicht an seiner Seite und konnte ihn nicht vergessen. Jahre später erst begriff ich, was für einen Soziopathen ich mir da als Begleiter angelacht habe. 
    Patricia Highsmith versteht es, die Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn so eng zu ziehen, dass sie verschwimmen, dass eine in das andere schwappt und man begreift, dass jeder ein bisschen Tom Ripley ist. 

    Bewundernswert ist, dass sie einen Charakter schuf, den man trotz all seiner Unzulänglichkeit ein klitzekleines Bisschen (in meinem Fall weit mehr als das) mögen muss, wenn man ehrlich ist. 



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    Yolandes avatar
    Yolandevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Selten fand ich einen "Helden" so abscheulich und unsympathisch, dennoch ist ist dieses Buch ein Meisterwerk
    Gruselig

    Patricia Highsmith wurde am 19. Januar 1921 in Forth Worth, Texas geboren. Sie studierte Englische Literaturwissenschaften in New York und arbeitete nach ihrem Abschluss in diversen Jobs. Schon während ihrer Schulzeit schrieb sie Geschichten und Gedichte, außerdem beschäftigte sie sich mit Zeichnen und Malen.

    1948 bekam sie ein Stipendium für die Künstlerkolonie Yadoo in Saratoga Springs, New York. Hier schrieb sie ihren ersten Roman Strangers on a Train (Zwei Fremde im Zug), der 1950 erschien und großen Erfolg hatte. Alfred Hitchcock verfilmte das Buch 1951 und Patricia Highsmith wurde über Nacht weltberühmt.
    1963 zog sie nach Europa. Sie starb am 4. Februar 1995 in Locarno, Schweiz.

    Inhalt (Klappentext): 
    Unbeschwerte Dolce vita: das ist das Leben, von dem Tom Ripley in seinem New Yorker Kellerloch träumt - und das sein Schulfreund Dickie Greenleaf führt. Dickies Vater, ein reicher Reeder, bittet Tom, nach Italien zu fahren und seinen verlorenen Sohn nach Amerika zurückzuholen: ein Traumauftrag für einen armen Nobody wie Tom. Noch ahnt niemand, wie weit Ripley gehen wird, um für immer zu Dickies Welt zu gehören.

    Ich habe diesen Roman bereits vor ca. 9 Jahren gelesen und habe auch die Verfilmung mit Matt Damon gesehen. Deswegen war mir der Plot natürlich bekannt. Woran ich mich aber überhaupt nicht erinnern konnte war, welches Schaudern die Figur des Tom Ripley bei mir auslöste. Ich habe selten so eine große Antipathie gegenüber eines Hauptprotagonisten gefühlt wie in diesem Fall. Das zeigt einmal mehr die Kunst dieser großartigen Schriftstellerin Patricia Highsmith. Wer solch starke Gefühle gegenüber einer Romanfigur auslösen kann, gehört für mich in die erste Liga der Romanautoren.
    Und jetzt komme ich zu meinem Dilemma: Objektiv betrachtet ist dieses Buch ein Meisterwerk, dem natürlich 5 Sterne zustehen würden. Es ist spannend und es gibt immer wieder neue Wendungen. Andererseits widerstrebt es mir diese abscheulichen Figur derart zu belohnen. Ich habe mich deshalb für 4 Sterne entschieden.


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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Fesselnd

    Tom Ripley soll den reichen Amerikaner Dickie Greenleaf dazu bewegen zu seinen Eltern zurückzukehren. Zu diesem Zwecke schickt Dickies Vater ihn finanziell gut ausgestattet von Amerika nach Italien, wo Tom das "süße Leben" kennenlernt. Um weiterhin so leben zu können, überschreitet Tom viele Grenzen...

    Patricia Highsmith hat Tom Ripley zur Hauptperson einer fünfbändigen Reihe gemacht. In diesem Buch stellt sie den jungen, charmanten, aber innerlich zerrissenen Tom vor, der vom großen Geld träumt, vom Glück des Müßiggangs - und um diesen Traum wahr zu machen, alles auf eine Karte setzt. Es gelingt ihr tatsächlich, den Leser dazu zu verleiten alle Moral über Bord zu werfen und mit dem Mörder und Hochstapler Ripley zu fiebern, zu leiden und zu lachen. Dieser Krimi ist weitgehend unblutig, lebt durch seinen Hauptdarsteller und dessen Ideen zur Selbstverwirklichung, hat aber trotzdem gut ausgearbeitete Spannungsbögen.

    Wer bisher gern Krimis im Stile Agatha Christies las, wird dieses Buch lieben - weil es mit den typischen Motiven von Christies Romanen spielt, jedoch die Moral ins Gegenteil verkehrt. Elegant, stilsicher, spritzig und mit viel schwarzem Humor...

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ausgebuffter Roman rund um Lug, Betrug und ausgesprochener Kaltblütigkeit
    Talentiert, in der Tat

    Tom Ripley wird von den Eltern eines ehemaligen Schulfreundes gebeten, diesen wieder nach Hause zurückzubringen. Der Freund, Dickie Greenleaf, hat es sich irgendwo in Italien gemütlich gemacht und verbringt dort schon eine geraume Weile mit einer Frau. Für Tom führt Dickie ein super tolles Leben, das er selbst auch gern führen würde und beschließt seinen ehemaligen Freund umzubringen. Es beginnt eine Hetzjagd, erst auf Tom, dann auf Dickie, dabei gibt es doch nur noch den einen. Und auch Dickies Freundin Marge wundert sich über Dickies plötzliches Verschwinden. Tom muss sich in einem Gerüst aus Lügen und Verstrickungen begeben, um aus dem Schlamassel herauszukommen, aber dann wird die Polizei aufmerksam...
    Ein meisterlich geschriebener Identitätsdiebstahl, in dem man so gewillt ist, am Ende alles zu glauben. Spannend geschrieben, voll Unglauben und Fassungslosigkeit über die Kaltblütigkeit und das Selbstbewusstsein Tom Ripleys. Ein lesenswerter Roman!

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    Duffys avatar
    Duffyvor 3 Jahren
    Highsmith-Klassiker

    Man muss über diese Hochstapler-Geschichte eigentlich kein Wort mehr verlieren, doch nach diversen Verfilmungen ist auch mal wieder schön, das Buch zu lesen und festzustellen, was für eine gute Schriftstellerin Patricia Highsmith war. Keine Sekunde wird das Buch langweilig, die Dramaturgie ist schlüssig und folgt einer klaren Linie, die den Leser spannungsmäßig nicht loslässt. Es ist eine Wohltat in einer Literatur, die vollgestopft mit fragwürdigen Retrospektiven ist und oftmals so viele Handlungsstränge aneinanderreiht, dass man beim besten Willen den Überblick verliert. Fast ein Lehrstück des Thrillerschreibens könnte man dieses Buch bezeichnen, die Handlung passiert hintereinander und die unangenehmen Cliffhanger, die so oft eine inhaltliche Schwäche ausgleichen sollen, entfallen hier vollkommen. Ein wohltuendes Lesevergnügen und sollte es noch jemanden geben, der eine der Verfilmungen noch nicht gesehen hat, der wird viel Freude an diesem Buch haben.

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    Gulans avatar
    Gulanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Über weite Strecken ein interessanter und abgebrühter Typ, dieser Tom Ripley. Aber am Ende hat er für mich ein bisschen zu viel Dusel.
    Ganz schön abgebrüht!

    Hinter Sizilien lag Griechenland. Er wollte unbedingt nach Griechenland. Er wollte Griechenland als Dickie Greenleaf erleben., mit Dickies Geld, Dickies Kleidung, Dickies Auftreten Fremden gegenüber. Aber war es denkbar, dass er Griechenland nicht als Dickie Greenleaf erleben würde? Würde eine Sache nach der anderen geschehen und ihn daran hindern – Mord, Verdächtigungen, Leute? Er hatte nicht mit Vorbedacht gemordet; es war eine Notwendigkeit gewesen. Die Vorstellung, als Tom Ripley, amerikanischer Tourist, nach Griechenland zu reisen und über die Akropolis zu trotten, hatte keinerlei Reiz. Lieber fuhr er erst gar nicht hin. Tränen traten ihm in die Augen, als er am Glockenturm der Kathedrale hochschaute; dann wandte er sich ab und ging eine unbekannte Straße entlang. (S.249-250)

    Der mittellose und nicht gerade erfolgreiche Scheckbetrüger Tom Ripley wird in einer New Yorker Bar unvermittelt von Mr. Greenleaf angesprochen, dem Vater eines Bekannten. Greenleafs Sohn Dickie lebt sehr zum Verdruss seiner Eltern ein unbeschwertes Leben in Italien. Mr. Greenleaf hofft, dass Tom ihn zur Rückkehr nach Hause überreden kann. Tom übertreibt seinen möglichen Einfluss auf Dickie und lässt sich zu einer Reise nach Europa überreden. Dort angekommen hat er Mühe, Dickies Vertrauen zu gewinnen, doch schließlich werden beide dicke Kumpels und hauen Daddy Greenleafs Geld auf den Kopf. Doch als die Stimmung plötzlich kippt, droht Tom sein nun sorgenloses Leben zu verlieren und er trifft eine Entscheidung: Dickie muss sterben.

    „Der talentierte Mr. Ripley“ ist der erste Roman um Patricia Highsmiths berühmter Figur, erstmals im Jahre 1955 veröffentlicht. Es folgten bis ins Jahr 1991 noch vier weitere Ripley-Romane. Obwohl Highsmiths Romankonstruktion um einen Kriminellen als Hauptfigur, der sich erfolgreich der Strafe entzieht, damals nichts absolut neues war, war es ungewöhnlich genug, um mit Tom Ripley eine höchst erfolgreiche Roman- und Filmfigur zu erschaffen.

    Tom Ripley wird uns von Beginn an als Betrüger vorgestellt. Seine Betrugsmasche mit gefälschten Steuerbescheiden ist allerdings nicht sehr erfolgreich. Auch sein Deal mit Mr. Greenleaf ist auf der Lüge aufgebaut, Dickie näher zu stehen. Doch gleichzeitig ist Tom Ripley kultiviert und zurückhaltend. In Italien angekommen, beginnt er in Dickies Leben einzudringen. Er verspürt echte Zuneigung und Identifikation (an dieser Stelle bringt die Autorin übrigens eine homoerotische Komponente ein). Doch Dickies Freunde Marge Sherwood und Freddie Miles misstrauen Tom. Er merkt, dass ihm Dickie wieder entgleitet. Sein altes, unsicheres Leben droht. Für ihn gibt es nur einen Ausweg: Dickie ermorden und dessen Identität annehmen.

    Die Faszination dieses Romans rührt in der Kühnheit, mit der Tom Ripley seinen Plan verfolgt. Für ihn ist er sozusagen alternativlos, er will unter keinen Umständen in sein altes Leben zurück. Doch in der Folgezeit begibt sich auf eine rastlose Reise durch Italien, mit wechselnden Identitäten, immer kurz vor der Enttarnung. Und hier beginnt der Roman aus meiner Sicht ein wenig zu schwächeln, denn die Nummern, die Tom im letzten Drittel des Romans abzieht, wären ihm unter normalen Umständen zum Verhängnis geworden. Doch die extrem inkompetente Italienische Polizei und die äußerst naiven Marge und Mr. Greenleaf lassen Tom davonkommen. Unfassbar. Tom Ripley ist zwar ziemlich abgebrüht und am Ende auch fatalistisch, ob er nun damit durchkommt oder nicht, aber er ist mit Nichten ein kriminelles Superhirn, sondern hat schlichtweg eine Menge Dusel.

    Ein echter Klassiker des Kriminalromans, der mich bei weit über die Hälfte auch sehr überzeugt, nur leider wird die Geschichte zum Ende her zu sehr gedehnt und die Figur Ripley verliert ein wenig an Reiz, da sie zunehmend nur mehr Glück als Verstand hat.

    Kommentare: 11
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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    spannend und irgendwie verstörend

    Das ist mal ein Krimi nach meinem Geschmack! Von der ersten bis zur letzten Seite packend, weil man als Leser eigentlich ständig damit rechnet, dass die ganze Sache auffliegt, ich meine: wer kommt schon damit durch, dass er jemand umbringt und sich dann für denjenigen ausgibt? Sowas klappt doch nur im Traum und vor allem, wieviel “Talent” und Nerven braucht man für so ein Vorhaben? Jekyll oder Hide? Ab und zu läuft einem beim Lesen eine Gänsehaut aufgrund der Skrupelosigkeit über den Rücken. Ich habe es sehr gerne gelesen.

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    MagicMoments avatar
    MagicMomentvor 4 Jahren
    Ein spannender Klassiker

    In „ Der talentierte Mr. Ripley“ geht es um den mittellosen Tom Ripley, der von dem Vater eines flüchtigen Bekannten, Dickie Greenleaf,  beauftragt wird, seinen Sohn zu überreden aus Italien zurück nach Amerika zu kommen.

    Als Tom das leichte und entspannte Leben in Italien kennenlernt, denkt er gar nicht mehr daran, Dickie zu überzeugen zurückzukehren. Er freundet sich mit Dickie an und genießt auf Kosten von Dickies unwissendem Vater das leichte Leben.

    Als Dickie sich jedoch von Tom abwendet und auch der Vater die Hoffnung aufgegeben hat, dass es Tom gelingen wird, seinen Sohn zurückzubringen und ihm  kein Geld mehr überweist, muss Tom sich etwas einfallen lassen. Er tötet Dickie und nimmt dessen Identität an…

    Dieser Roman ist sicher ein Klassiker der Literaturgeschichte, das Alter von inzwischen 50 Jahren macht es nicht uninteressanter. Die Geschichte ist sehr spannend und mitreißend.  Denn Tom muss sich immer wieder neue Geschichten ausdenken, immer wieder neue Ausreden erfinden und entwickelt ein beeindruckendes Netz aus Lügen. Doch ständig muss er mit der Angst leben, aufzufliegen. Als plötzlich Dickie unter Mordverdacht gerät, muss Tom sich wieder zurück in Tom Ripley verwandeln und die ganze Geschichte bekommt plötzlich eine ganz andere Sichtweise.

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich habe ihn aufgrund der spannenden Handlung recht schnell durchgelesen. Ich ziehe allerdings einen Stern ab, da die Story mitunter auch einige Längen hat, die sich ziemlich ziehen und durch den Identitätswechsel von Tom zeitweise etwas verwirrend ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith

    Das war mal ein Klassiker aus der SZ Bibliothek-Reihe, der es wirklich in sich hatte!
    Das Buch handelt von dem Trickbetrüger Tom Ripley. Er wird in Amerika vom Vater eines entfernten / ehemaligen Freundes beauftragt, diesen in Europa aufzusuchen und dazu zu bewegen, wieder nach Amerika zurückzukommen. Tom reist nach Europa und lernt Richard und dessen Lebensstil kennen und lieben. Als Mr. Greenleave Tom kein Geld mehr geben will, da er keinen Erfolg zu haben scheint, befürchtet er ihn Geldnöte zu kommen. Da er auch in Richards Ungnade zu fallen scheint, beschließt er, ihn zu töten. Nach dieser Tat bricht er die Zelte in Mongibello ab und nimmt die Identität Richards an, um dessen Leben weiterzuführen. Nachdem er, um die erste Tat zu vertuschen, noch einen zweiten Mord begehen muss, laufen die Untersuchungen auf Hochtouren und die Schlinge zieht sich langsam enger...

    Die Spannung dieses Buches kann es in jedem Fall mit den aktuellen Bestsellern aufnehmen.Hinzu kommt, dass mir der Schreibtstil in diesem Buch wesentlich mehr entspricht als der gängiger Übersetzungen meist aus dem Englischen.
    In jedem Fall werde ich mir die Fortsetzungen der Geschichte um Mr. Ripley zulegen: es gibt weitere vier Bücher mit ihm als Hauptprotagonisten.

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    L
    LestUmZuLebenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der talentierte Mr Ripley" von Patricia Highsmith

    "Tom Ripley will ohne zu arbeiten ein luxuriöses Leben führen. Dafür ermordet er heimlich seinen ehemaligen Schulkollegen, der in Italien dem Nichtstun frönt. Tom schlüpft in die Rolle des Toten und kommt so an sein Geld. Als er sogar dessen nichtsahnende Freundin Marge für sich gewinnen kann, glaubt er, das Spiel gewonnen zu haben"

    Wieder einmal ein genialer Roman von Patricia Highsmith:
    Tom Ripley, ein mittelloser, junger Amerikaner, trifft Mr. Greenleaf, den Vater eines früheren Bekannten. Dieser bittet ihn, nach Italien zu reisen, um seinen Sohn Dickie, nach Hause zu holen, damit er die Firma weiterführen kann. Da Mr. Greenleaf die Kosten übernimmt, sagt Tom schliesslich zu.
    Dickie reagierte zuerst kritisch auf ihn, kann sich überhaupt nicht erinnern, doch bald werden die beiden gute Freunde. Tom lebt beinahe wie ein König, er hat noch genügend Geld von Dickies Vater, ausserdem kann er bei Dickie wohnen.
    Gemeinsam unternehmen sie Reisen, bis das Ganze eines Tages eskaliert: Tom schlägt Dickie tot und nimmt dessen Identität an.
    Mehrere Male wird es knapp......

    Einfach nur genial. Ihr Schreibstil, ihre Charaktere. Einfach wunderbar!

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