Patricia Highsmith Zwei Fremde im Zug

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Inhaltsangabe zu „Zwei Fremde im Zug“ von Patricia Highsmith

Zwei Fremde im Zug New York-Texas entdecken und planen das perfekte Alibi für zwei. Aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus wird Haines zum Komplizen Brunos, der ihn auf eine schiefe Bahn mitnimmt, auf der es kein Festhalten und keine Moral mehr gibt und auch kein Entrinnen. Ein Roman über gefährlich verschwimmende Identitäten und die Unausweichlichkeit der Schuld. 'Zwei Fremde im Zug' ist Patricia Highsmiths erster veröffentlichter Roman, durch den sie dank Alfred Hitchcocks Verfilmung über Nacht weltberühmt wurde.

Der Klassiker über den scheinbar perfekten Mord.

— QueenDebby
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    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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  • Rezension zu "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith

    Zwei Fremde im Zug
    MarlaSinger

    MarlaSinger

    31. December 2009 um 16:12

    Auf meinen vierten Highsmith Roman bin ich gestoßen, weil mich die Inhaltsangabe angesprochen hat. Es geht darin um zwei sehr unterschiedliche Männer, die sich im Zug kennenlernen: Den versoffenen Bruno, der bisher auf Kosten seiner Eltern gelebt und nie gearbeitet hat und der erfolgreiche, ehrgeizige und fleißige Architekt Guy, beide um die Ende 20. Bruno, scheinbar angetrunken und verrückt, schlägt einen Mord über Kreuz vor: Er bringe Guys Exfrau Miriam vor, von der dieser im Verlauf der Fahrt erzählt hat und Guy töte dafür im Gegenzug Brunos Vater. Guy distanziert sich von diesen Plänen. Da er jedoch sein Buch mit seiner Adresse in Brunos Abteil vergessen hat, kann ihn dieser kontaktieren und lässt ihm keine Ruhe mehr. Es geht soweit, dass Bruno Miriam tötet und seinem neugewonnen Freund nachstellt, ihn permanent unter Druck setzt seinen Part einer nicht geschlossenen Abmachung zu erfüllen. Irgendwann gibt Guy nach und tötet Mr.Bruno im Glauben, er hätte jetzt endlich Ruhe. Doch Bruno kontaktiert ihn weiterhin, scheinbar begeistert von Guy und seinem perfekten Leben mit seiner tollen Frau. Die Gefühle Guys werden sehr anschaulich beschrieben, man kann sich richtig in ihn hineinversetzen, wie er mit sich ringt. Es plagen ihn Schuldgefühle und neben seiner Abscheu zu Bruno empfindet er in manchen Augenblicken eine fast brüderliche Zuneigung zu ihm. Man stellt sich auch die Frage, ob es Bruno nur darum geht, dass sein Vater sterben soll oder ob er seinem neuen Freund beweisen möchte, dass jeder in der Lage ist zu töten. Will er nur an Guys Leben teilnehmen oder will er ihn zerstören? Warum lässt er ihn, nachdem dieser seine Schuld erfüllt hat, nicht in Ruhe? Was führt der gewitzte Detektiv im Schilde, der am Mord an seinem alten Freund Mr.Bruno ermittelt im Schilde? Fazit: Wieder einmal ein gelungener Highsmith Roman, der zeigt, dass ein ganz normales Leben in wenigen Minuten zerstört werden kann und das jeder im Prinzip zu allem fähig ist, wenn er unter extremen Druck steht.

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  • Rezension zu "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith

    Zwei Fremde im Zug
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    31. August 2009 um 10:23

    Die folgende Rezension hat Büchermädchen eingereicht: Es sind ein paar Tage vergangen, in denen ich den Debütroman erst einmal sacken lassen musste/wollte. Wie nun die Worte finden, für einen Eindruck, der sich kaum mit Worten beschreiben lässt!? Hier ein Versuch: Zwei Fremde im Zug New York - Texas. Guy Haines, ein junger, aufsteigender Architekt und Ästhet, lernt den reichen, arbeitslosen Sohn eines Fabrikbesitzers, Charles Bruno, kennen. Bruno, aufdringlich und von einer unmöglichen Idee besessen, verwickelt Haines in ein Gespräch und bietet diesem einen unerhörten Deal an: einen Mord über Kreuz. Er, Bruno, wolle Haines selbstsüchtige Noch-Frau Miriam ermorden, damit Haines für seine neue Freundin Anne frei wäre; als Gegenleistung solle Haines den verhassten Vater Brunos umbringen. Zwei Morde ohne Motiv. Zwei perfekte Verbrechen. Meint Bruno. Haines ist nicht überzeugt davon, entzieht sich Brunos Aufdringlichkeit, gerät aber später auf Grund einer für ihn unerklärlichen Faszination in den Bann Brunos und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Vordergründig handelt es sich bei diesem Debüt um einen Krimi. Beginnt man zu lesen, fällt doch recht schnell auf, dass dieser erste Eindruck nicht ganz korrekt ist. Das erste Indiz: Das Platonbuch, welches Haines im Zug liegen lässt. Viel mehr als um einen gewöhnlichen Krimi handelt es sich hier um einen vielschichtigen psychologischen Roman mit einer intensiven Charakterstudie - Gut (Haines) - Böse (Bruno), in dem die Spannung nicht zu kurz kommt, meiner Meinung nach, aber das ist sicher Geschmacksache, denn jeder definiert Spannung anders. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Dichte der vorhandenen Themen: Ästhetik, Ethik, Homosexualität, Alkoholismus. Patricia Highsmith hatte eine außerordentliche Gabe, komplexe innerliche Vorgänge in glasklaren und treffsicheren Worten darzustellen, wie ich es von anderen Schriftstellern in dieser Perfektion nicht kenne. Bemerkenswert, dass Highsmith diesen Roman 29jährig schrieb. Hier ein Ausschnitt, der mir wegen des Bildes besonders gut gefällt: Guy erwachte mit schwerem Kopf und schweißüberströmt. Er setzte sich auf und ließ einen mißtrauischen Blick durch das Zimmer wandern. Glitschige, nasse Geräusche erfüllten es, als würde eine Schlange sich über den zementierten Hof winden und mit ihrem Schuppenpanzer gegen die Mauern klatschen. Mit einemmal erkannte er das Geräusch: Es war Regen, ein sanfter, silbriger Sommerregen. Er ließ sich auf das Kissen zurücksinken und begann leise zu weinen. Er dachte an den Regen, der in schrägen Bahnen fiel und zu fragen schien: Wo ist das junge Leben, das mich braucht? Wo ist die grüne Rebe, Anne, die uns in unserer Jugend die Liebe war?, hatte er letzte Nacht auf das zerknüllte Blatt geschrieben. Der Regen wusste, wo er das junge Leben fand, das ihn brauchte, ihn erwartete. Was in den Hof fiel, war nur Überschuß. Wo ist die grüne Rebe, Anne.... Aus dem hervorragenden Nachwort Paul Ingendaays geht der zeitliche Kontext des Werks im Leben Highsmith hervor. Laut Ingendaay ist "Zwei Fremde im Zug" eine chiffrierte Autobiografie. Bezugnehmend auf Ihre zahlreichen Tage- und Notizbücher lässt sich diese Vermutung belegen. Abschließend bleibt mir noch zu erwähnen, dass ich im Laufe der Geschichte, nach anfänglichem Abscheu, immer mehr in den Bann Brunos (des Bösen) geraten bin. Er ist eine böse Figur, die ich sehr mochte. Lebendig, durchtrieben, aber enorm liebesfähig erscheint er mir tausendmal interessanter als Guy, die eigentliche Hauptfigur des Romas. In einem Tagebuch vermerkt Highsmith: "I love him." ! Bruno ist eine Figur, die trotz ihrer Bösartigkeit nonchalant daher kommt und sich aufdringlich aber dennoch subtil in das Herz des Lesers schleicht.

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  • Rezension zu "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith

    Zwei Fremde im Zug
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2009 um 22:29

    Ein HAMMERBUCH! Rezi folgt noch. ** Es sind ein paar Tage vergangen, in denen ich den Debütroman erst einmal sacken lassen musste/wollte. Wie nun die Worte finden, für einen Eindruck, der sich kaum mit Worten beschreiben lässt!? Hier ein Versuch: ** Zwei Fremde im Zug New York - Texas. Guy Haines, ein junger, aufsteigender Architekt und Ästhet, lernt den reichen, arbeitslosen Sohn eines Fabrikbesitzers, Charles Bruno, kennen. Bruno, aufdringlich und von einer unmöglichen Idee besessen, verwickelt Haines in ein Gespräch und bietet diesem einen unerhörten Deal an: einen Mord über Kreuz. Er, Bruno, wolle Haines selbstsüchtige Noch-Frau Miriam ermorden, damit Haines für seine neue Freundin Anne frei wäre; als Gegenleistung solle Haines den verhassten Vater Brunos umbringen. Zwei Morde ohne Motiv. Zwei perfekte Verbrechen. Meint Bruno. Haines ist nicht überzeugt davon, entzieht sich Brunos Aufdringlichkeit, gerät aber später auf Grund einer für ihn unerklärlichen Faszination in den Bann Brunos und so nehmen die Dinge ihren Lauf. ** Vordergründig handelt es sich bei diesem Debüt um einen Krimi. Beginnt man zu lesen, fällt doch recht schnell auf, dass dieser erste Eindruck nicht ganz korrekt ist. Das erste Indiz: Das Platonbuch, welches Haines im Zug liegen lässt. Viel mehr als um einen gewöhnlichen Krimi handelt es sich hier um einen vielschichtigen psychologischen Roman mit einer intensiven Charakterstudie - Gut (Haines) - Böse (Bruno), in dem die Spannung nicht zu kurz kommt, meiner Meinung nach, aber das ist sicher Geschmacksache, denn jeder definiert Spannung anders. ** Ganz besonders beeindruckt hat mich die Dichte der vorhandenen Themen: Ästhetik, Ethik, Homosexualität, Alkoholismus. Patricia Highsmith hatte eine außerordentliche Gabe, komplexe innerliche Vorgänge in glasklaren und treffsicheren Worten darzustellen, wie ich es von anderen Schriftstellern in dieser Perfektion nicht kenne. Bemerkenswert, dass Highsmith diesen Roman 29jährig schrieb. ** Hier ein Ausschnitt, der mir wegen des Bildes besonders gut gefällt: Guy erwachte mit schwerem Kopf und schweißüberströmt. Er setzte sich auf und ließ einen mißtrauischen Blick durch das Zimmer wandern. Glitschige, nasse Geräusche erfüllten es, als würde eine Schlange sich über den zementierten Hof winden und mit ihrem Schuppenpanzer gegen die Mauern klatschen. Mit einemmal erkannte er das Geräusch: Es war Regen, ein sanfter, silbriger Sommerregen. Er ließ sich auf das Kissen zurücksinken und begann leise zu weinen. Er dachte an den Regen, der in schrägen Bahnen fiel und zu fragen schien: Wo ist das junge Leben, das mich braucht? Wo ist die grüne Rebe, Anne, die uns in unserer Jugend die Liebe war?, hatte er letzte Nacht auf das zerknüllte Blatt geschrieben. Der Regen wusste, wo er das junge Leben fand, das ihn brauchte, ihn erwartete. Was in den Hof fiel, war nur Überschuß. Wo ist die grüne Rebe, Anne.... ** Aus dem hervorragenden Nachwort Paul Ingendaays geht der zeitliche Kontext des Werks im Leben Highsmith hervor. Laut Ingendaay ist "Zwei Fremde im Zug" eine chiffrierte Autobiografie. Bezugnehmend auf Ihre zahlreichen Tage- und Notizbücher lässt sich diese Vermutung belegen. ** Abschließend bleibt mir noch zu erwähnen, dass ich im Laufe der Geschichte, nach anfänglichem Abscheu, immer mehr in den Bann Brunos (des Bösen) geraten bin. Er ist eine böse Figur, die ich sehr mochte. Lebendig, durchtrieben, aber enorm liebesfähig erscheint er mir tausendmal interessanter als Guy, die eigentliche Hauptfigur des Romas. In einem Tagebuch vermerkt Highsmith: "I love him." ! Bruno ist eine Figur, die trotz ihrer Bösartigkeit nonchalant daher kommt und sich aufdringlich aber dennoch subtil in das Herz des Lesers schleicht.

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  • Rezension zu "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith

    Zwei Fremde im Zug
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2008 um 19:21

    laaaaaangatmig - gääähn