Zusammen mit ihrem Großvater lebt Johanna an der Nordsee. Einzig in ihren vier Wänden fühlt sie sich wohl und hat kaum Bekannte, von Freunden ganz zu schweigen. Als ihr Großvater verreist und sie von entfernten Verwandten hört, fasst sie einen Entschluss. Auch wenn es ihr sehr schwer fällt. Sie geht auf eine Reise ins Ungewisse. Möchte ihre Cousinen kennenlernen und auch die Ostsee reizt sie sehr.
"Morgen blüht die wilde Malve" ist ein weiteres Wohlfühlbuch von Patricia Koelle. Auch dieses Mal wurde ich von ihrer Begeisterung für die Natur und ihren Pflanzen angesteckt. Aber nicht nur das macht ihre Bücher so einzigartig. Sie zeigt, wie Menschen mit ihren Problemen umgehen und diese dann irgendwann besiegen. Die schüchterne Johanna lässt sich von ihren Verwandten mitreißen. Sie erfährt dabei, wie wichtig der Mut zum Neuanfang ist. Sie lernt ihre Talente nutzen und ganz wichtig, sie bekommt Lob. Diese positiven Verstärker lassen sie erfolgreich sein.
Es ist ein Roman, der vornehmlich Lesern gefallen wird, die sich von den ruhigen Tönen angesprochen fühlen. Hier geht es nicht um blutige Verbrechen oder stürmische Liebesaffären. Und das ist es, warum ich die Bücher dieser Autorin gerne lese. Dass ich zudem auch einige „Bekannte“ aus den letzten Bücher wieder „treffen“ durfte, gefiel mir ebenfalls. Es war für mich so, wie ein nach Hause kommen.





































